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http://chattanooga.pastperfectonline.com/ hat jetzt zahlreiche Bilder namenloser Soldaten aus dem Spanisch-amerikanischen Krieg online gestellt (leider mit Wasserzeichen).

Via
http://www.nooga.com/169054/chattanooga-history-center-launches-online-database/

Im Stadtarchiv Worms - http://fotoarchiv.hypotheses.org/29 - würde man wohl sagen: "Hau weg den Scheiß" - wenn das nicht so alte Bilder wären. Die Bilddatenbanken der Welt sind voll von Bildern namenloser Soldaten aus allen möglichen Kriegen seit Erfindung der Fotografie, bei denen niemals die Chance besteht, sie zu identifizieren. Was unterscheidet einen namenlosen Teilnehmer auf einem heutigen kommunalen Empfang (Stadtarchiv Worms kassiert!) von Bildern alter Soldaten, auf denen man sich ähnelnde Personen in historischen Uniformen sieht?

Das ist keine Fotokunst, sondern Dutzendware, die eben sehr viel älter ist als moderne Fotos. Für die Darstellung der Geschichte der Fotografie braucht man keine zehntausenden Fotos namenloser Soldaten.

Da genügt doch auch eine winzige Auswahl im Netz. Wenn man so altes Zeug schon nicht wegschmeißen kann (davor würden leider auch vehemente Vertreter von Nachkassationen zurückschrecken) , sollte man wenigstens das Geld für die Digitalisierung sparen.

Oder?

Dietmar Bartz meinte am 2015/02/11 19:39:
Um noch mehr
Krawall zu veranstalten, empfiehlt sich der Vorschlag, mit der Kassation ausländischer Soldaten zu beginnen, sozusagen Archgida. 
KlausGraf antwortete am 2015/02/11 19:43:
"Mut zur Lücke" (Wolf)
Dr. Wurster (Gast) antwortete am 2015/02/12 09:11:
Im katholisch-kirchlichen Bereich sollen keine Materialien älter als 100 Jahre kassiert werden. Und im übrigen: Wer sagt denn, daß die sich entwickelnde automatische Gesichtserkennung nicht den einen oder anderen oder gar viele Menschen auf bis jetzt anonymen Fotos identifizeren wird? Und sind auf anaonymen Fotos wirklich nur wertlose Sachverhalte zu erkennen, nicht auch vergangene Lebensiwrklichkeiten selbst "kleiner" Leute? 
 

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