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Es ist natürlich ungerecht, am Tag 2 zu mosern, aber aus meiner Sicht gab es empfindliche Einschränkungen meiner bisherigen Nutzungspraxis.

Zur Website:
http://archiv.twoday.net/stories/1022461787/

Ich schätzte bisher einen bequemen internetfähigen PC-Arbeitsplatz. Pustekuchen! Die gibt es noch nicht und wenn es sie in absehbarer Zeit geben wird, werden die Juristen auch die mit Beschlag belegen!

Bücher vor 1850 müssen im Sonderlesesaal (nur bis 18 uhr geöffnet) benutzt werden (alle Plätze belegt), nun auch alle vor 1920 im Lesesaal bzw. in einem der Lesesäle, aber auch dort war in meiner Anwesenheit heute von 11 bis 14 Uhr

KEIN EINZIGER ARBEITSPLATZ FREI.

Im Sonderlesesaal ließ ich eine Juristin vertreiben, um kurz einige Bände AGB durchzusehen, worauf ich nachträglich im Foyer angegriffen wurde. Das sei frech, für eine so kurze Nutzung jemand zu vertreiben, obwohl doch alle Arbeitsplätze belegt seien!

Klar sind Bibliotheken auch Orte des Studiums mit eigenen Unterlagen, aber etwas läuft entschieden schief, wenn Nutzer des Buchbestands keinen Arbeitsplatz mehr finden!!!!!

Es war doch absolut absehbar, dass sich die gleiche Überfüllung wie bei der HU Berlin 2010 ergeben würde:

http://log.netbib.de/archives/tag/hu/

Bildimpressionen:
https://twitter.com/Archivalia_kg/status/623812827409707008
https://twitter.com/Archivalia_kg/status/623800958556966912
https://twitter.com/Archivalia_kg/status/623800381945085952



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Sören (Gast) meinte am 2015/07/22 17:49:
Es überrascht nicht ...
... dass jemand wie Sie auch im real life die Ellenbogen einsetzt. Pfui! 
paradoxus (Gast) antwortete am 2015/07/22 18:25:
Wo ist Problem?
Wenn Hr. Graf jemanden "vertreiben" ließ, dann wohl doch durch Personal, das zugleich klärte, ob das berechtigt ist. Ich kenne Bibliotheken, die inzwischen die geisteswiss. Lesesäale für Juristen ohne Buchmaterial aus diesem Bereich qua Hausordnung sperren.

Jurastudenten sind leider zur Plage der Lesesäale geworden -- verschärft wird das, wenn die Säale schlicht zu klein geplant wurden (siehe Bsp. Berlin, HU und SBB) 
A.S. (Gast) antwortete am 2015/07/23 08:07:
Sind die Säle wirklich zu klein? Oder sind sie nur zukunftsorientiert geplant? So ein Bau steht 30-40 Jahre. In den nächsten 20 Jahren wird die Nutzung extrem zurückgehen. 
KommentarTrollAusÜberzeugung (Gast) antwortete am 2015/07/23 08:28:
Ein Plage sind nur sog. "Forscher"
die kein Benehmen und keine Toleranz gegenüber anderen BibliotheksbesucherInnen zeigen. An Stelle der Juristin würde ich ein Dienstaufsichtsbeschwerde gegen das Personal führen, das das Wort "Service" nicht verstanden hat! 
paradoxus (Gast) antwortete am 2015/07/23 08:46:
Starke Worte
... auf welche rechtlichen Grundlage würden Sie denn ihre Dienstaufsichtsbeschwerde gründen? Lesen Sie mal genau: Herr Graf war im "Sonderlesesaal". Und nun lesen sie mal, was die UB dazu schreibt: "Der Sonderlesesaal bietet Arbeitsplätze vorrangig für die Benutzung der Bestände der Historischen Sammlungen". Jetzt können Sie ja mal die Beschwerde formulieren.

@AS: Rechnen Sie nun einfach den Geburtenrückgang in 40 Jahren linear auf die heutigen Studentenzahlen um? So oder so, seltsame Argumentation. 
KommentarTrollAusÜberzeugung (Gast) antwortete am 2015/07/23 11:39:
Die Basis ist relativ einfach:
Verstoß gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit als Basis des Rechtsstaatsprinzips. Wegen kurzer Nutzung von ein paar Büchern ist es nicht verhältnismäßig einem anderen Nutzer, der länger vor Ort forscht zu vertreiben.

Das Ganze an der richtigen Stelle platziert wirkt erfahrungsgemäß sehr gut... 
paradoxus (Gast) antwortete am 2015/07/23 12:10:
Ach ja
Und wo, bleiben wir bei ihrer Argumentation, ist das Dienstvergehen des Personals? Hätte es KG festhalten sollten? Vorher eine Inquisition über die Nutzungszeit durchführen.

Mal davon abgesehen: Was forscht die Juristin denn im Sonderlesesaal? Sie wurde ja gewiss nicht vertrieben, weil sie einige Dinge im CIC von 1500irgendwas nachschaute.

Für solche Beschwerden gibt es in der Tat die richtige Stelle ... . 
KommentarTrollAusÜberzeugung (Gast) antwortete am 2015/07/23 13:25:
Es reicht etwas Höflichkeit
und Geduld, also die Eigenschaften eines gut erzogenen wie kultivierte Menschen. 
Dietmar Bartz antwortete am 2015/07/23 13:25:
Habe auch mal jemanden umsetzen lassen. Wer das Problem der Jura-Studis nicht kennt, war lange nicht mehr in einer wissenschaftlichen Bibliothek. Oder ist selbst ein Schönfelder-User. Es ist schon sehr angenehm, wenn in einem Sonderlesesaal nur die Nutzer arbeiten dürfen, die die entsprechenden Bestände brauchen. Die SBB hat das in der Potsdamer Straße konsequent gelöst (Osteuropa, Karten, Ostasien...). – Es ist übrigens nicht einsichtig, dass diese Studierenden überhaupt eine Bibliothek nur zum Lernen aus eigenen Büchern nutzen – dafür ist sie nicht da. Nur gibt es leider keine praktische Methode, diese Art der Nutzung zu verhindern. 
paradoxus (Gast) antwortete am 2015/07/23 14:12:
@Troll Na denn, viel Spaß, wenn sie damit die Beschwerde begründen. Waren Sie eigentlich jemals in einer wiss. Bibliothek? 
MS (Gast) antwortete am 2015/07/23 16:08:
Um Herrn Graf mal etwas beizuspringen: Ich war zufällig selbst im Lesesaal. Das Problem ist, dass hier die entsprechende Türsicherung noch nicht angebracht ist, weswegen der Raum schon vor der eigentlichen Öffnung von Lernenden komplett belegt war - inklusive des Scannerplatzes. Das Personal hat dann einige Plätze für Nutzer der Bestände reserviert, die bei Bedarf frei zu machen sind. Herr Graf hat daher überhaupt niemanden vertrieben, das Personal hat hier lediglich die Nutzung der Bestände ermöglicht. Und ob diese Nutzung nun lange oder kurz ist spielt dabei wirklich keine Rolle bzw. ist ja auch nicht immer im absehbar. Übrigens möchte ich hier bei allem Unmut über die momentan wirklich untragbare Überfüllung der >Präsenz<lesesäle dem Personal ein Kompliment machen: Sie haben wirklich versucht eine pragmatische Lösung zu finden, mit der Lernende und Nutzer gleichermaßen leben konnten. Der Rest wird sich hoffentlich geben, sonst hat man als Nutzer der historischen Bestände in Freiburg in Zukunft wirklich ein großes Problem. 
Gast (Gast) antwortete am 2015/07/24 13:41:
Danke...
... für diesen nachhaltigen Quell guter Laune. Selten so gelacht. Ein Troll, der, wenn er's argumentativ nicht mehr anders bringt, sich auf das Gebot von Höflichkeit und Kultiviertheit beruft.
Herrlich. Danke! 
KommentarTrollAusÜberzeugung (Gast) antwortete am 2015/07/27 08:42:
Es freut mich,
Sie noch über sich selbst lachen können. 
gast (Gast) antwortete am 2015/07/28 14:11:
oh...
... das hatte ich gar nicht versucht, könnte es aber. Belachenswert sind Sie. Eine Sonderstunde Grammatik gönne ich Ihnen auch von Herzen. Adieu! 
KommentarTrollAusÜberzeugung (Gast) antwortete am 2015/07/29 10:44:
kaufen Sie sich eine Deute
Dütsch bei mir hat`s auch gehilft ;-) 
 

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