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"Gegen den Willen der rheinland-pfälzischen Landesregierung hat ein Privateigentümer einen kostbaren Goldpokal aus dem 17. Jahrhundert ins Ausland gebracht. Ein Sprecher des Kulturministeriums in Mainz bestätigte am Samstag einen Bericht des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel», wonach der Kunstgegenstand erst nach Großbritannien und dann vermutlich in die USA exportiert wurde."

http://www.welt.de/regionales/rheinland-pfalz-saarland/article144712897/Kostbarer-Goldpokal-aus-Rheinland-Pfalz-ins-Ausland-gebracht.html

Der SPIEGEL (232/2015, S. 109) nennt als Eigentümer die Adelsfamilie zu Wied. Über den 1610 vom Hofgoldschmied Rudolfs II. geschaffenen Goldpokal finde ich im Netz nichts.

Über den Vater des im März 2015 verstorbenen Fürsten liest man in der Wikipedia:

Im Jahr 1959 verkaufte Friedrich Wilhelm die das Buch „Reise in das innere Nord-America in den Jahren 1832 bis 1834“ seines Vorfahren Maximilian zu Wied-Neuwied betreffenden Archivmaterialien nebst den dazugehörigen Kunstwerken und Druckplatten Karl Bodmers an die Kunsthandlung M. Knoedler & Company aus New York City. Diese stellte sie im Joslyn Art Museum in Omaha (Nebraska) aus. Im Jahr darauf kaufte die Northern Gas Company mit Sitz in Omaha die Sammlung für die Stiftung Inner North an und übergab sie dem Joslyn Art Museum zunächst als Leihgabe und 1986 als Geschenk. Mit dem Erlös dieses Verkaufs erweiterte Friedrich Wilhelm den familieneigenen Forstbetrieb durch den schrittweisen Erwerb von 25.000 ha Wald in Britisch Kolumbien (Kanada).

Update:
http://www.sueddeutsche.de/kultur/kulturpolitik-ein-goldpokal-entschwindet-1.2594652
Peter Wirbel (Gast) meinte am 2015/08/18 00:04:
Schalk Golodkowski läßt grüßen
Wie einst die Interantik des Schalk-Golodkowski will der Staat billig Beute machen- weil er Pleite ist. Das Kulturgütergesetz würde zu einer sofortigen Abwanderung von Kulturgütern führen. Unsere Politiker werden immer blöder und dreister. 
 

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