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http://blog.arthistoricum.net/beitrag/2015/11/30/die-sammlung-gurlitt-ein-kunsthistoriker-packt-sie-aus-und-wieder-ein/

Ich habe mit Fragen ästhetischer Valenz noch nie viel anfangen können. Als Historiographieforscher sah ich chronikalische Werke nie als reinen Faktensteinbruch, und dies mag erklären, wieso ich so angewidert bin von kunsthistorischer Qualitätshuberei, bei der es anscheinend nur darauf ankommt, mindere Qualität von Spitzenwerken zu trennen. Kemp bezieht sich ausdrücklich auf den kommerziellen Wert von Werken bei Auktionen. Für den Wert einer Sammlung als Geschichtsquelle ist es aber aus meiner Sicht ganz unerheblich, wieviel gute und schlechte Kunst sie enthält.
FeliNo meinte am 2015/12/01 16:49:
Sagt Kemp nicht Vergleichbares selbst, wenn er gegen Ende seiner Ausführungen eine Darstellung dieser Sammlerfamilie anmahnt? Die "Qualitätsfrage" liegt dem Kunsthistoriker insofern nahe, als er die Werke im Zusammenhang eines Gesamtwerks und in vergleichbaren Sujets einer Zeit sieht, was zu seinem Metier gehört. Hier will Kemp einen Widerspruch aufzeigen, den er im Aufwand einer Taskforce gegenüber der Bedeutung der Werke (ganz zu schweigen von deren von ihm als weniger ergiebig dargestellten Marktwert) zu erkennen meint. Ob man das auch so sehen mag, steht auf einem anderen Blatt; "Naserümpfen" ist ein klassisches Merkmal der Kunst- und Betriebskritik. 
 

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