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Mit der Bearbeitung der nicht mehr allgemein zugänglichen Seiten aus dem Netbib-Wiki, geht es, da Edlef Stabenau mich im Stich gelassen hat, außerordentlich schleppend voran.

Die wohl im Frühjahr 2004 angelegte Seite Nibelungenlied-Links sollte exemplarisch verdeutlichen, in welchen verschiedenen Netzquellen man wissenschaftlich verwertbare Publikationen zum Nibelungenlied findet.

Version im Internet Archive (2009):
http://web.archive.org/web/20090227092602/http://wiki.netbib.de/coma/NibelungenLied

Ich werde im folgenden den Inhalt der Seite reproduzieren, die Links überprüfen und ein Nachwort anfügen.

***

Nibelungenlied-Links

Nach den Grundsätzen von Open Access verwertbar!


A) Linksammlungen

http://www.ub.fu-berlin.de/internetquellen/fachinformation/germanistik/autoren/multi_lmno/nibel.html
Kommentierte Links, aktuell
[nun:
http://www.ub.fu-berlin.de/service_neu/internetquellen/fachinformation/germanistik/autoren/autorn/nibel.html
mit defektem Link zur Sammlung im Netbib-Wiki und weiteren veralteten Links]

B) Handschriften und Texte

http://www.blb-karlsruhe.de/blb/blbhtml/nib/uebersicht.html
Faksimile der nunmehr Karlsruher (ehemals Donaueschinger) Hs. C

http://www.fh-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/12Jh/Nibelungen/nib_intr.html
Handschriften A, B, C (Bibliotheca Augustana)

http://www.univie.ac.at/Germanistik/texte/germ_text.htm
H. Reichert bietet A, B und C sowie zusätzlich noch die Hs. n
[nun:
http://germanistik.univie.ac.at/links-texts/textkorpora/
auch mit Transkriptionen von d und k]

http://web.archive.org/web/20061128181429/http://www.nibelungenlied.com/
Edition des Linzer Fragments M

http://cgi-host.uni-marburg.de/~mrep/liste_inhalt.php?id=271
Überlieferungsübersicht, Nachweis weiterer Abbildungen von Fragmenten und Hss. im WWW
[nach wie vor erreichbar, Weiterleitung zu:
http://www.handschriftencensus.de/werke/271 ]

http://visualiseur.bnf.fr/Visualiseur?Destination=Gallica&O=NUMM-92516
Menhardt, Hermann: Nibelungenhandschrift Z, in: ZfdA? 64 (1927) 211-235


C) Sekundärliteratur - nur wissenschaftlich oder wissenschaftsgeschichtlich relevante Beiträge

http://ler.letras.up.pt/revistas/html/revista_25/serie_0/index.htm
Das Nibelungenlied, Porto 2000
Hochkarätiger Sammelband mit Beiträgen von W. Haug, J.-D. Müller u.a.
[nun:
http://ler.letras.up.pt/site/default.aspx?qry=id03id114&sum=sim ]

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=mft&datum=1980&zoom=2
Hohenemser Studien zum Nibelungenlied, zugleich Montfort 1980 H. 3/4
Wichtiger Sammelband mit Beiträgen von Haug, Wachinger, Wolf u.a.

http://www.nibelungenlied-gesellschaft.de/
Mit Vorträgen sehr unterschiedlicher Qualität, darunter eine rezeptionsgeschichtliche Studie des Wormser Archivleiters Gerold Bönnen

http://opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de/opus/volltexte/2005/1169/
Frank, Petra, Weiblichkeit im Kontext von potestas und violentia: Untersuchungen zum Nibelungenlied, Diss. Würzburg 2004
[Hallo? Gehts eigentlich noch peinlicher UB Würzburg? Die URL-Struktur des OPUS-Servers wurde geändert mit dem Resultat, dass auch in der DNB der Link nach Würzburg ins Leere führt (wenn man nicht den URN nutzt):
http://d-nb.info/974407100
nun
http://opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de/volltexte/2005/1169/]

http://hss.ulb.uni-bonn.de/diss_online/phil_fak/2005/ziyatdinova_elmira
Elmira Ziyatdinova: Vergleichende Untersuchungen zum Nibelungenlied und zum zentralasiatischen Epos Alpamys, Diss. Bonn 2005
[Hier genau das Gleiche: DNB führt via URN auf den neuen Standort des Dokuments, nicht aber mit den Links
http://hss.ulb.uni-bonn.de/2005/0542/0542.htm
Nicht weniger peinlich UB Bonn!]

http://www.nlc-bnc.ca/obj/s4/f2/dsk1/tape9/PQDD_0020/MQ54233.pdf PDF
Nadine I.Herman, The development of the Nibelungen-legend in various periods of German literature, Diss. Ottawa 2001
[Obwohl die URL im Gegensatz zu den beiden vorigen Dokumenten keinen dauerhaften Eindruck macht, ist das PDF abrufbar wie eh und je!]

http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/2360/
Schiewer, Hans-Jochen: Das Nibelungenlied als Hofroman : ein Konzept der Verschriftlichung (in: Literaturstraße 3 (2002), S. 57 - 77)

http://mek.oszk.hu/01700/01793/pdf/09.pdf
Antal Mádl, Das Nibelungenlied - ein "immergrünes" Thema der ungarischen Germanistik, in: "swer sînen vriunt behaltet, daz ist lobelîch". Festschrift für András Vizkelety zum 70. Geburtstag (2001)
http://mek.oszk.hu/01700/01793/
In der gleichen Festschrift auch ein Aufsatz zur Rezeption in der DDR

http://webdoc.sub.gwdg.de/edoc/p/cma/2-99/petersen.pdf
Stefan Petersen, Zur Bedeutung von Gesten und Gebärden im Nibelungenlied, in: Concilium
medii aevi 2 (1999) S. 165-186
[Peinlich! Ein Open-Access-E-Journal im DOAJ, das seine URL geändert hat und ein universitärere Schriftenserver, der keine Weiterleitung eingerichtet hat. Was sind das nur für Stümper!]

http://home.t-online.de/home/heiko.droste/Ritter.htm
Heiko Droste, Der Nibelungen Tod in Soest. Eine Erzählung über die Soester Vergangenheit und Gegenwart, in: Soester Zeitschrift 107 (1995), S. 15-38
[Die Homepage von Heike Droste ist zwar verschwunden, aber auf seiner schwedischen universitären Website findet sich ein DIVA-Link zum MGH-Digitalisat:
http://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/a/a138382.pdf ]

http://mdz.bib-bvb.de/digbib/bayern/zblg/
Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte - online
Max HEUWIESER, Passau und das Nibelungenlied, ZBLG 14 (1943/44)
Reinhard WENSKUS, Wie die Nibelungen-Überlieferung nach Bayern kam, ebd. 36 (1973)
[Von den MDZ-Stümpern erwartet man ja nichts anderes. Nun:
http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/zblg ]

http://mdz1.bib-bvb.de/cocoon/bdlg/start.html
Blätter für deutsche Landesgeschichte (und Vorgänger)
ROETHE, Donau, Rhein und Nibelungenlied [Vortrag auf der Hauptversammlung in Regensburg], in: Korrespondenzblatt des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine 74, 1926, S. 29 ff.
J.R. DIETERICH, Niebelungenfragen, in: Korrespondenzblatt des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine 75, 1927, S. 24 ff.
[nun:
http://periodika.digitale-sammlungen.de/bdlg/start.html ]

http://www.bbaw.de/bibliothek/digital/
Berliner Akademieschriften digital
HAGEN, Friedrich Heinrich von der
Nibelungen. Wallersteiner Handschrift 1854
Nibelungen. Die einzige Handschrift der ältesten Gestalt 1853
Nibelungen. Drei und zwanzigste Handschrift 1853
Über ein Bruchstück aus einem neuen Codex des Nibelungen-Liedes 1852

http://gallica.bnf.fr/
Kleine Beiträge des 19./frühen 20. Jh. unter anderem in der ZfdA? (siehe Recherche libre)
Zur ZfdA? siehe aber auf jeden Fall ergänzend die Inhaltsverzeichnisse
http://www.mediaevum.de/zeit.htm
Die Jahrgänge bis 1921 sind im "Open Access"-Bereich von DigiZeitschriften in besserer Qualität einsehbar:
http://docsrv1.digizeitschriften.de/digitools/loader.php?ID=141814
[Digizeitschriften nun:
http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN345204123 ]

http://www.literature.at/webinterface/library/ALO-BOOK_V01?objid=10769
Otto Vilmar, Reste der Alliteration im Nibelungenliede, Diss. Marburg 1855
[Weiterleitung zum permanenten Link existiert:
http://www.literature.at/alo?objid=10769 ]

http://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/aufklaerung/suche.htm
10 Artikel (Suche: nibel*) aus Aufklärungszeitschriften, u.a. von Bodmer

http://www.gasl.org/refbib/
Arno-Schmidt-Referenzbibliothek mit Zarnckes Ausgabe (1871) und Simrocks Nibelungenlied als PDFs

http://www.nibelungenrezeption.de/
Studentisches Projekt (im Aufbau) mit beachtlicher Quellen-Dokumentation

http://www.sagen.at/texte/sagen/sagen_deutma/nibelungen/nibelungen.html
Karl Rosenkranz, Das Heldenbuch und die Nibelungen, Halle 1829 (E-Text)

http://patriot.lib.byu.edu/u?/FamHist17,18449
Wober, Franz X.: Die Skiren und die deutsche Heldensage : eine genealogischen Studie uber den Ursprung des Hauses Traun, 1890
Spekulativ!
[Hat eigentlich keinen wissenschaftsgeschichtlichen Wert, wurde von mir wohl vor allem aufgrund des exotischen Fundorts aufgenommen. OAIster hatte als neue Adresse
http://trove.nla.gov.au/work/1359572?l-language=German%2C+ge&l-decade=189&q&c=article&versionId=1491555
aber anscheinend hat die Bibliothek in Utah die familiengeschichtlichen Scans aus ihrem Angebot geworfen. ]

Bücher in Google Books Search
http://books.google.com/books?ie=UTF-8&q=nibelungenlied&btnG=Search
Publikationen (außer Zeitschriften) vor 1864 sind frei zugänglich, für solche vor 1922 benötigt man einen US-Proxy, siehe hier GooglePrint
[Inzwischen ist die moving wall von Google vorgerückt bis 1871, die Netbib-Wiki-Seite
http://web.archive.org/web/20110719182034/http://wiki.netbib.de/coma/GooglePrint
ist eine nicht ganz uninteressante Quelle zur Frühgeschichte von Google Books


D) Bibliographien (Auswahl)

http://www.uni-duisburg.de/FB3/GERM/Werlein/material/nilibib.pdf
Bibliographie zur Rezeption des Nibelungenstoffes in Neuzeit und Moderne
[nun:
http://www.nibelungenrezeption.de/bibliographie/bibliographien/Hehl-Nibelungen-Rezeption.pdf ]


E) Sonstiges

http://archiv.twoday.net/search?q=nibelu
Zur Zwettler Nibelungen-Posse siehe die Dokumentation in ARCHIVALIA

http://www.uni-bayreuth.de/departments/aedph/2004/0198.html
Klaus Graf: Das Nibelungenlied im späten Mittelalter. Vortrag mit Links
[nun: http://www.aedph-old.uni-bayreuth.de/2004/0198.html ]

***

NACHWORT

20 funktionierenden stehen 11 nicht mehr funktionierende Links gegenüber, wobei fast alle Internetquellen wieder aufgefunden werden konnten. Besonders beschämend ist das Versagen der deutschen wissenschaftlichen Bibliotheken, die bereits 2004 hätten wissen müssen, dass dauerhafte Links in Hochschulschriftenservern geboten sind.

Wie ist das Thema heute im Netz präsent?

Als Übersicht (mit Links) gibt es inzwischen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Nibelungenlied (mäßige Qualität)

Bei den Handschriften liegen drei weitere Vollhandschriften (Heidelberg, München) komplett im Netz vor. Völlig unverständlich ist aus Sicht der Wissenschaft, wieso der St. Galler Cod. 857 nicht im Rahmen von e-codices.ch online ist:

http://www.handschriftencensus.de/werke/271

Schon die handschriftenkundlich ausgerichtete Literaturliste des Handschriftencensus
http://www.handschriftencensus.de/forschungsliteratur
beweist, wie viel an älterer Literatur durch die Retrodigitalisierung erschlossen wurde. Aber für die Zeit nach ca. 1920 sieht es sehr schlecht aus.

Aufsätze von Walter Haug sind in seinen gesammelten Schriften einsehbar, die auf Leibniz Publik zu finden sind:
http://www.leibniz-publik.de/

Reicherts Nibelungenlehrwerk von 2007 gibt es in einer PDF-Fassung bei Harsch:
http://www.hs-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/12Jh/Nibelungen/reichert_nhd.pdf

Ex existieren inzwischen weit mehr Hochschulschriften:
http://www.base-search.net/

Aber was Open Access angeht, so verweigert sich die Altgermanistik ziemlich konsequent diesem Trend. Fast die ganze aktuelle Sekundärliteratur liegt nur gedruckt oder - zu einem kleinen Teil - in kostenpflichtigen Zeitschriftenportalen vor. Der grüne Weg wird von renommierten Germanisten so gut wie nicht begangen. Hier gibt es seit 2004 so gut wie keine Fortschritte. Die Altgermanistik sollte sich wirklich schämen!

Update: Zu den defekten Links
http://archiv.twoday.net/stories/129657604/
 

twoday.net AGB

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