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BCK meinte am 2006/11/09 10:36:
Schatzhäuser Deutschlands: Kunst in adligem Privatbesitz
[diese Publikation erschien anlässlich der Ausstellung "Schatzhäuser Deutschlands. Kunst in adligem Privatbesitz" im Haus der Kunst, München, vom 19. November 2004 bis 13. Februar 2005] / [Konzept und Ausstellungsleitung]: Wilfried Rogasch. - München [u.a.] : Prestel, 2004. 4to. 264 S. mit 344 (335 farb.) teils ganzseit. Abb. & 1 Karte, Index, Ppbd.

Vgl. auch den Text des Haus der Kunst zur Ausstellung und als Kontrapunkt dazu:
31.1.05 - 6.2.05 Privataudienz, Interventionen von Anja Casser, Beate Engl, Wolfgang Stehle und Wolfgang Ullrich.

In seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung sagte Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn damals:

"Gelegentliche Kunstverkäufe, meine Damen und Herren, sollten uns nicht beängstigen. Viele betroffene Vermögen haben im Lauf der Zeit unter Beweis gestellt, dass nach Verkäufen auch wieder Generationen kommen, die sammeln können. Mit dieser Ausstellung wird gezeigt, dass sie dabei nicht nur das Alte wieder auffüllen sondern immer wieder auch Modernes hinzukaufen. Und
auch dafür brauchen wir einen funktionierenden Kunsthandel.
Verheerend wäre es doch, wenn unsere Sammlungen in ihrem historischen Bestand eingefroren würden, wenn das Verkaufen, Verschenken oder Vererben künstlich behindert würde. Das wäre das Ende jeder Sammelleidenschaft, die der Ursprung aller Schatzkammern ist, und das Ende eines bereitwilligen Offenlegens und Herzeigens von Kunstbesitz. Auch wenn einmal größere Bestände dauerhaft den Besitzer wechseln und in neue, wirtschaftlich stärkere Sammlerhände kommen, ist das kein Argument für eine Sozialisierung von Kunstsammlungen alter Familien."


Eine kritische Besprechung von Henrike Schulte erschien im artnet Magazin,
http://www.artnet.de/magazine/reviews/schulte/schulte1-10-05.asp
und im Tagesspiegel (Autor: Bernhard Schulz) vom 3.1.2005,
http://www.tagesspiegel.de/kultur/archiv/03.01.2005/1528068.asp 
FeliNo antwortete am 2006/11/09 22:11:
aber wo ist der "Streit"?
Vielen Dank für die interessanten Beiträge - aber ich sehe in all dem noch keinen "Streit": Die Damen und Herren
SaynSolmsBaden.usw können doch der Meinung sein, dass sie zuvörderst die Kunst in D retten und das auch öffentlich kund tun; meinetwegen können die sich auch plustern und unentwegt die Hand aufhalten, wer will ihnen das verbieten? Die Liste von Klaus Graf zeigt, dass da mal alle 10/15 Jahre ein, zwei Gutachten eingereicht wurden; na und? Ich kann mich auch mit Forderungen und Gutachten an die Behörden wenden. Die bedanken sich und legen die Sache jeweils ad acta, womit sie sich gut beraten sind. Und auf einmal soll da ein "jahrzehntelanger Streit" sein, der auch, käme er vor Gericht, das Land Unsummen kosten könnte? Wie das? Wer hat das mit dem "Streit" in die Welt gesetzt? Seit wann sitzt "der Staat" nicht mehr am längeren Hebel, wenn es um seinen Besitz geht? 
KlausGraf antwortete am 2006/11/17 02:47:
Schatzhäuser in Gefahr
Meinen Artikel in der Kunstchronik 2005 aus Anlass dieser Ausstellung dokumentiert:
http://archiv.twoday.net/stories/2944976/ 

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