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In Schwärmen kam Konrad Krimm, Ex archivo Christ. Das Archiv des Klosters Salem, in: Salem. Vom Kloster zum Fürstensitz 1770-1830, hrsg. von Rainer Brüning/Ulrich Knapp, Karlsruhe 2002, S. 29-35, als er die Räumlichkeiten des ehemaligen Salemer Klosterarchivs mit ihrer erhaltenen Archivausstattung besichtigen durfte (mit 2 Fotos). Das barocke Mobiliar stammt überwiegend aus dem Jahr 1732 und wurde unter Abt Konstantin (1725-1745) angeschafft. "Nirgendwo in südwestdeutschen Klosteranlagen sind die Archivräume mit ihrer barocken Ausstattung so vollständig und einheitlich erhalten, zumindest sind dem Verrfasser keine bekannt - und er gesteht gern, daß es ihm beim ersten Betreten die Sprache verschlug" (S. 29).

Anders als das Landesamt für Denkmalpflege wurde dem hofnahen Krimm der Zutritt gewährt. Man erkennt auf dem Foto S. 28, dass der Raum mit barock bemalten Schränken und Kästen ausgefüllt ist, also ganz gewiss keine Privatwohnung darstellt (siehe http://archiv.twoday.net/stories/3042481/ ). Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass der Raum und die Ausstattung ein Kulturdenkmal von besonderem Rang bilden. Dieser einzigartige Archivraum muss unter allen Umständen für die Nachwelt erhalten bleiben!

Zu den Salemer Archivalien siehe:
http://archiv.twoday.net/stories/2890191/
Ladislaus meinte am 2007/01/30 16:03:
Sehr hübsch und frisch renoviert sind auch die Schränke im Kirchenmusiker-Raum des Salemer Münsters:

http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Salemer_M%C3%BCnster_Musikerzimmer_Instrumentenschrank.jpg 
 

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