vom hofe meinte am 21. Mrz, 09:24:
Attentatskörper und goebbelsches Veröffentlichungsverbot
aus dem Tagebuch des Adjutanten von Goebbels, 11 Januar 1934:"Dieser gewisse G..wohnte in seinem Arsenal explosiver Attentatskörper. Ein ganzes Archiv davon besass dieser Mann. Der Führer hatte es einmal besichtigt, als er ihn-hier in Berlin-aufsuchte. Da sah er die erstaunlichsten Dinge. Federhalter und Bleistifte, in denen Zünder eingebaut waren. Die also nach einer ganz bestimmten Zeit explodierten und in der Lage waren, den verheerendsten Schaden anzurichten...Er hatte da solche stehen, die auf Monate, und solche die auf Jahre eingestellt waren....Der Führer erzählte, er sei damals in den Zimmern dieses Herrn gewesen....Was aber hatte unser Führer mit diesem Mann zu tun ? Nun, es war damals in den ersten Jahren unserer Bewegung so, dass alle wirklich zum Widerstand entschlossenen Männer einander suchten..." (aus Als die goldene Abendsonne, Tagebücher 1933 - 1937 F.C. Prinz zu Schaumburg Lippe, 1971, S. 55 und 56)
Exkurs: 1941 entwickelte Jock Lewes die Lewes Bombe:
Beschreibung:
"Lewes Bomb
Developed by Jock Lewes, second in command of the SAS, the bomb was a one pound charge consisting of thermite, Nobel 808 plastic explosive. and a flammable liquid (motor oil). Using a delayed fuse, the charge was placed on enemy aircraft. The preferred location of placement was WHERE THE WING MET THE FUSELAGE . This was thought to be the best place to cause the most damage. (Aircraft often had their fuel cells in the wings.)
The Lewes bomb came about because grenades and other explosive devices proved unreliable. Lewes' formula was a pound of plastic explosive, a quarter pound of thermite mixed with a bit of engine oil. Inside the mass was inserted a 2-ounce dry guncotton primer and detonator and a thirty-second fuse. The most common ignition method used was time pencils or pencil detonators. Others included release switches and PRESSURE SWITCHES.
The Lewes bomb was a field expedient explosive. It is unclear what the container for the explosive was but it was probably a simple canvas sack or pouch coated with a sticky substance to ensure adherence to the surfaces. The bomb was usually placed and not thrown."
http://en.wikipedia.org/wiki/Lewes_bomb
1 Pfund schwere Bomben fixiert an die mit Treibstoff gefüllten Tragflächen, Druckauslöser und guten Flug.
Am 26 März 1936 zerschellte in Mexiko in der Nähe des Vulkans Popocatepetl aus unerklärlichen Gründen ein Flugzeug. Modell
hier
http://en.wikipedia.org/wiki/Ford_Trimotor
der Compañia Mexicana de Aviación, Tochtergesellschaft der Panamerican Airways.
An Bord unter anderen der von der Gestapa im Juli 1934 in Italien beschattete Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe nebst Ehefrau und der restlichen Reisebgleitung. Niemand überlebt.
NEW YORK TIMES vom 27.3.1936, Freitag berichtete auf der Titel- und Seite 17 wie folgt: "Heard engines miss fire. Observers in this little town of Amecamca, watched the giant air kiner falter as the pilots sought altitude to fly over the pass. Then they heard the engines miss fire (Fehlzündung kann einen Knall hervorrufen, aber auch eine kleine Bombe kann den Knall verursacht haben). A few minutes later, after the plane had circled the little mountain twice its pilot pointed toward Mexiko D.F, but slithered down among the rocky crap of the saddle bewtween the two volcanoes." Weiter S. 17: "The plane said a witness, of the accident, passed over the town of Amecameca flying low when it was between the volcanoes it apparently developed engine trouble, for it circled as if the pilot intended to return to the landing field. Suddenly the ship became enveloped in smoke and it crashed with great speed to the earth and burned completely." Aus dieser Berichterstattung ergibt sich eindeutig ein Motorenproblem vor dem Absturz. Die mexikanische Presse berichtete (siehe Vier Prinzen S. 37) schon am 28 März, dass am 27 März die Motore vergraben wurden. Genau das ist aber verdächtig nachdem Augenzeugen berichtet haben, dass es Fehlzündungsgeräusche gab. Die Motoren hätten auf jeden Fall untersucht werden sollen, da sie ursächlich waren. Sie wurden aber sofort beseitigt. Der Rest des Flugzeugs wurde am 27.3.1936 verbrannt (weil nicht von Nutzen).
Die Ehefrau weil nicht arisch sollte nicht bestattet werden, das Testament ist bis heute verschwunden, wurde aber damals eröffnet... (dies ist mein Hinweis, A. vom Hofe).
Weiter das Tagebuch des Adjutanten von Goebbels, S.204 Fussnote: "Hier hört - mitten im Text - der 5. Band im Jahr 1934 auf. Es folgen zwei Seiten vom 31 Mai 1935 und die Fortsetzung im April 1936..Seiten wurden auch herausgeschnitten, ....Ich weiss heute nicht, was das alles zu bedeuten hatte. Vermutlich war die Ursache meine damalige Absicht, das Tagebuch zu veröffentlichen, was aber Dr. Goebbels verbot."
Unglaubwürdig: "scheinheilig: ich weiss heute nicht....was das alles zu bedeuten hat..."
Seltsam, dass Friedrich Christian nie über den Tod Adolfs schrieb, obwohl er viele Bücher veröffentlichte.
Kurioses Zitat aus seinem Tagebuch: "Montag, den 9 April soll ich meinen Dienst wieder antreten. Während dieser Ferien, am 26 März,(Todestag Adolfs !!) war es ein Jahr her, dass ich in den Dienst des Reiches übernommen wurde. Ich hatte mich seinerzeit brieflich dem "Doktor" für sein eben eingerichtetes Ministerium zur Verfügung gestellt...." (a.a.O. S. 124). Weiter S. 125: "Zum ersten Mal Flottenparade, Reichsparteitag in Nürnberg, Reichsbauerntag am Bückeberg, Mit dem "Doktor" (Goebbels) beim Völkerbund in Genf. ...Vorher schon mit dem "Doktor" in Italien, Rom, Mussolini, Balbo u.s.w..."
Und S.138 a.a.O.: "2 Mai 1934: (Hitler) Er lädt mich ein, abends zum Essen zu ihm zu kommen...auch der "Doktor", Frau Goebbels, Fräulein Goebbels, Brückner, Schaub, Stenger, Himmler und andere sind da..."
Hiermit bekräftige ich, dass sehr vieles dafür spricht, dass Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe auf Anordnung Hitlers, Goebbels und Göring ermordet wurde; siehe Kapitel 4 in
http://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000000100
Friedrich Christian steht bei mir oben auf der Verdächtigenliste.
Eine Bombe mit Zeitzünder und Druckauslöser auf dem Anflug auf den Popocatepetl zeigte am 26 März 1936 ihre verheerende Wirkung. Dieser Verdacht drängt sich auf.
Himmler, Göring, Hitler darf man eine Tötung zutrauen. Tatopfer, vermögend aber kein glühender Nationalsozialist.
Tatmotiv liegt vor: Zugriff auf riesige Vermögensmassen.