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AndreasP meinte am 22. Sep, 12:04:
Wer auf Archivalia z. B. Kritik am Grundkonzept "Pro Open Access" äußert, wird ebenfalls hinauskomplimentiert (und das ebenfalls extrem unfreundlich), und das zurecht. Eine Website ist kein Staat. Es muss dort keine vollumfängliche Meinungsfreiheit geben, keine Website (und auch keine Tageszeitung) muss alles veröffentlichen, was ihr zugesandt wird. Das hat Schuler wie so viele Trolle vor ihm nicht verstanden. Eine implizite Grundprämisse des Buchs ist also falsch. Und die wirklich mangelhafte Recherche (ja, ich fühle mich wirklich persönlich beleidigt) macht es noch schlimmer. Gerade die von KlausGraf hier pauschal als Jubelperser beschimpften Wikipedia-Blogger unter den Administratoren gehören übrigens meiner Erfahrung zu den Benutzern, die gegenüber dem Projekt "Wikipedia" grundsätzlich wohlwollend, aber auch sehr kritisch eingestellt sind. Ein Blogverhalten, das jeden kleinen und kleinsten Wikipedia-Konflikt gleich durchs gesamte virtuelle Dorf treibt, ist jedenfalls auch nicht besser, und dafür ließen sich auch hier viele Beispiele finden.

Die meiner Erfahrung nach völlig alberne Verschwörungstheorie von der Admin-Mafia lässt sich wohl letztlich nur dadurch abschaffen, dass man die unsäglichen "Wahlen" und "Deadministrierungen" und die ganzen Schlammschlachten darum endlich abschafft und die "Administratoren"-Rechte endlich als das sieht, was sie sein sollten: jedem schreibenden Benutzer nach einer gewissen Zeit mit sinnvollen Beiträgen freigeschaltete Rechte. 
KlausGraf antwortete am 22. Sep, 19:48:
Die Wikipedia ist nicht ein x-beliebiges Medienprojekt
Ob ich persönlich Open-Access-Gegner achtkantig hinauswerfe oder die Wikipedianer ein Klima schaffen, das freie Meinungsäußerungen nicht gerade fördert, ist schon ein Unterschied.

Kleine und kleinste Wikipedia-Konflikte werden hier aufgespießt, weil sie etwas Typisches zeigen, weil sie einer breiteren Öffentlichkeit punktuelle Einblicke in das Narrenhaus Wikipedia geben.

Öffentlich Wissen bereitzustellen und Freiwillige aus der Öffentlichkeit anheuern, aber sich zugleich der öffentlichen kritik entziehen zu wollen, ist intransparent. Auf Transparenz hat aber bei allen NGOs nicht nur die Öffentlichkeit einen Anspruch, sondern auch die vielen Spender, die das Projekt ermöglichen.

Übrigens: Die Heilige Katholische Kirche ist auch keine Demokratie. 

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