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haber meinte am 2. Dez, 23:12:
Eine Panne mit Folgen?
Der Text ist nicht mehr bei hist.net, weil er nie publiziert wurde. Dass Bloglines diesen Text aufgegriffen hat, hat damit zu tun, dass wir gehackt wurden und dass beim Wiedereinspielen der Daten auch einige Textentwürfe kurzzeitig online waren, die ich einmal geschrieben, aber doch für nicht besonders gelungen gehalten habe. Es ist also nicht so, dass der Haber nichts begriffen hat, wie Herr Graf charmant wie immer mir um die Ohren haut, sondern dass hier etwas zitiert wurde, das eigentlich im Papierkorb hätte landen sollen. Freundlich wäre es, den Text auch hier zu löschen. Aber vielleicht ist das ja etwas zu viel verlangt, schliesslich sind wir ja selber schuld, dass wir gehackt wurden und beim Einspielen der Daten geschlampt wurde ... 
KlausGraf antwortete am 3. Dez, 00:22:
Veröffentlicht ist veröffentlicht
Auch eine versehentliche Veröffentlichung durch den Urheber ist eine Veröffentlichung. Hier geht es um eine bestimmte Gesinnung, mit der wir uns auseinandersetzen dürfen und müssen. 
haber antwortete am 3. Dez, 15:50:
Irritiert
Sehr geehrter Herr Graf,

ich fand den Dialog zwischen archivalia und hist.net bisher trotz unterschiedlicher Interessensschwerpunkte sehr anregend und interessant. Ihre Reaktion auf eine Panne, die uns passiert ist und die wir sehr bedauern, irritiert mich sehr. Ich habe den Text in einer Laune im April dieses Jahres geschrieben, dann auf die Seite gelegt und beim Wiederlesen gemerkt, dass ich das so gar nicht finde und habe vergessen, den Eintrag zu löschen. Mea culpa. Wenn Sie die anderen Beiträge von mir zum gleichen Thema gelesen haben, dann wird Ihnen ja klar, dass dieser eine, nicht veröffentlichte Text eben genau nicht meine "Gesinnung" wiedergibt - weshalb ich ihn ja auch nicht veröffentlicht habe.

Mit den besten Grüssen,

Peter Haber 
KlausGraf antwortete am 3. Dez, 16:15:
Entschuldigung
Sie haben ihn veröffentlicht. Ob versehentlich im Anschluss an einen Hackerangriff, den wir bedauern, oder nicht, er ist in der Welt und wurde von uns kritisch kommentiert. Wo kommen wir denn hin, wenn die Kritik an bestimmten Positionen unterbleiben muss, weil sich herausstellt, dass der Urheber seine zeitweilige Gesinnung versehentlich offenbart hat?

Ihre damalige Meinung ist nicht im mindesten ehrenrührig, sie wird wohl von zehntausenden akademischen Lehrern weltweit geteilt. Wenn Sie etwas versehentlich in den Druck gegeben hätten, könnten Sie es auch nicht zurückrufen.

Ich werde den Haupttext umformulieren und hoffe, dass Sie dann mit Ihrer Quengelei aufhören. 

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