KlausGraf meinte am 11. Jan, 12:37:
Digitalisierungsfirmen protestieren
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2005/0108/feuilleton/0023/index.html?keywords=Satz-Rechen;ok=OK%21;match=strict;author=;ressort=;von=;bis=;mark=satz%20rechenAuszug:
"Am zweiten Arbeitstag des neuen Jahres erschien der Betriebsrat der Firma Satz-Rechen-Zentrum Berlin (SRZ) bei seinem Direktor, legte ihm einen Zeitungsartikel auf den Tisch und sagte: Wenn wir nichts unternehmen, kann uns dieser Plan ruinieren. In dem mittelständischen Informationsverarbeitungsbetrieb mit 90 Mitarbeitern sind die Beschäftigten alarmiert. Es gibt einen immer deutlicher Kontur annehmenden Plan des Unternehmers Hans J. Heinrich, mit Ein-Euro-Jobs die Bestände von Museen, Bibliotheken und Archiven digital zu erfassen (Berliner Zeitung vom 4. Januar). Das ist eine Arbeit, von der das Satz-Rechen-Zentrum lebt, ebenso sein härtester Berliner Konkurrent, die Firma Mikro Univers. Beide erhalten Aufträge von öffentlichen Bibliotheken, Sammlungen und Archiven, diese machen 30 Prozent bis 50 Prozent ihres Umsatzes aus. Sie sind die Profis. Deutschlandweit gibt es etwa 15 bis 20 auf diese Art spezialisierte Firmen, die bereits millionenfach Bestände von Museen, Sammlungen und Archiven digitalisiert haben. Zu den Arbeiten der zwei Berliner Firmen zählen zum Beispiel 26 000 Digitalisate von Originalen des Beethoven-Archives in Bonn (SRZ), außerdem von der Neunten Sinfonie in der Staatsbibliothek Berlin. Das Berliner Adressbuch von 1799 bis 1943 hat Mikro Univers digital gesichert, es ist heute vollständig im Internet recherchierbar.
Und jetzt kommen Ein-Euro-Jobber und übernehmen diese Arbeit? "
KlausGraf antwortete am 22. Jan, 02:44:
Pressespiegel zum Thema
http://www.kulturrat.de/themen/ein-euro.job.htmInzwischen dürfte der Plan Heinrichs nicht mehr realisierbar sein, nachdem die Kulturstaatsministerin sich deutlich dagegen ausgesprochen hat.