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KlausGraf meinte am 2008/02/09 16:21:
Zusatzinformationen der Stuttgarter Zeitung
"Nach Recherchen der Stuttgarter Zeitung hatte das Haus Waldburg-Wolfegg das Hausbuch im Sommer 2006 dem Wissenschaftsministerium zum Tausch für ausländische Handschriften aus der Württembergischen Landesbibliothek angeboten. Das Wissenschaftsministerium hatte Bedenken und lehnte ab. Im August 2007 teilte Fürst Johannes dem Wirtschaftsministerium lapidar mit, dass das Hausbuch nun an einen Privatmann in Bayern verkauft worden sei.

Im November informierte die Landesregierung das bayerische Wissenschaftsministerium. Dort ist nichts über den Käufer bekannt. Anfang des Jahres schaltete sich Wirtschaftsminister Ernst Pfister (FDP) ein. In einem Gespräch mit dem Vermittler des Geschäfts erfuhr er am 15. Januar den Namen des Käufers. Ein Gerücht besagt, dass es sich dabei um den Bankier, Industriellen und Milliardär August von Finck handeln soll. In der dortigen Hauptverwaltung gab man sich allerdings äußerst zugeknöpft: "Wir erteilen grundsätzlich keine Auskünfte über irgendwelche Angelegenheiten." (StZ, 9.2.2008) 

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