Heinrich C. Kuhn (Gast) meinte am 2008/12/17 09:37:
Sorry. Ich bin vermutlich zu schwer von Begriff, oder zu ignorant, oder beides.Was meinen Sie mit "Dies würde bedeuten, dass die klandestine Praxis der VG-Wort-Druckkostenzuschüsse auf den Prüfstand müsste."?
KlausGraf antwortete am 2008/12/17 13:26:
Gegenfrage
Wo ist denn bitteschön Transparenz bei den Druckkostenzuschüssen der VG Wort? Wer erhält etwas und wer erhält nichts? Und wie ist diese Subventionspraxis zu bewerten? Gern nehme ich Details entgegen und streiche dann das klandestin.
Heinrich C. Kuhn (Gast) antwortete am 2008/12/17 13:41:
Meine Frage bezog sich auf dem Zusammenhang zwischen einer etwaigen künftigen Verpflichtung der VG Wort aus bestimmten Einnahmen OA-Veröffentlichungen zu fördern einerseits und der Überprüfung bestehender Praxis der Vergabe von Druckkostenzuschüssen andererseits. Und den Zusammenhang sah und sehe ich nicht.
KlausGraf antwortete am 2008/12/17 13:58:
M.W. fördert die VG Wort keine Open Access-Veröffentlichungen
Jeder potentielle Subventionsnehmer hat das Recht auf ein faires Verfahren, das nicht bestimmte Verlagsprodukte bevorzugt. Die Richtlinien sehen eine Begründung der Vergabe nicht vor:http://www.vgwort.de/files/fofo_richtlinien.pdf
Bereits die Zusammensetzung des Ausschusses aus Wissenschaftlern und Verlegern lässt hier den üblichen Interessenfilz vermuten.