Manuela (Gast) meinte am 2009/03/15 17:04:
Da fehlen einem echt die Worte!!!!
Ich wollt jetzt dazu was schreiben, aber mir steigt die Galle hoch, nachdem ich diese Äußerung der Archivleiterin gelesen habe. Mir fehlen die Worte für diese Breitseite gegen jede freiwillige und uneigennützige Hilfsaktion zur Rettung UNSER ALLER KULTURGUT!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Tobias Kemper (Gast) antwortete am 2009/03/15 17:16:
Wie dumm und unklug - gerade die schlimmstmögliche Archivkatastrophe erlebt, auf die Hilfe der Bürger angewiesen - und als erstes die Wissenschaftler vor den Kopf stoßen, die sich engagieren. - Kann man nicht eine online-Petition erstellen, um das Archiv binnen weniger Tage mit ein paar hundert Unterschriften zu konfrontieren?
ebertplatz.de antwortete am 2009/03/15 18:50:
Bitte später!
Stimme Euch als Hobbyforscher inhaltlich zu, aber das gesamte Archivpersonal mitsamt Leiterin befindet sich jetzt und mindestens noch einige Wochen im Ausnahmezustand. Also bitte nicht solchen Aktionismus jetzt!Es gibt noch genug Zeit für diese Diskussion , die auch über die lokale Politik laufen sollte.
Tobias Kemper (Gast) antwortete am 2009/03/15 18:54:
Das Archivpersonal samt Leiterin sollte aber GERADE JETZT die HIlfsbereitschaft der Wissenschaftler und Geschichtsinteressierten nutzen statt diese zu verprellen. JETZT ist die Aufmerksamkeit da, um Geld und Unterstützung für das Archiv zu gewinnen. Und es ist die Leiterin, die offenbar JETZT es für richtig hält, die Nutzer für den Kopf zu schlagen. Also muss auch JETZT geantwortet werden.
ebertplatz.de antwortete am 2009/03/15 19:17:
Nun ist aber nicht zu erwarten, dass Frau Dr. Schmidt-Czaia ausgerechnet im Moment dieser Katastrophe die bisherige Handhabung neu definiert.Sie wird sich in Zukunft an dem von ihr mehrfach benutzten Begriff "Bürgerarchiv" messen lassen müssen.
Tobias Kemper (Gast) antwortete am 2009/03/15 19:39:
Eben. Sie muss jetzt keine neue Handhabung definieren - aber jetzt eine extrem restriktive Praxis anzukündigen und dazu zudem eine nicht existente Rechtsnorm ("Copyright-Recht") anzuführen, das muss jetzt auch nicht sein. Kooperation und Dankbarkeit gegenüber der Initiative, das wäre angebracht.Bei dieser Gelegenheit verweise ich auf den Bericht der FAZ unter
http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E7B2F4B4D08CE4A5AB54291CA8C07508A~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed
An der Begehung des Archivgebäudes im Dezember durch ein Ingenieurbüro wegen der aufgetretenen Schäden hat weder die Archivleiterin noch der Verwaltungschef teilgenommen, sondern seitens des Archivs nur der Hausmeister und eine Restauratorin.
Ex post ist es müßig zu spekulieren, ob eine hochrangige Delegation des Archivs hier nicht mehr Druck hätte machen können.
genea antwortete am 2009/03/15 20:48:
Es geht ja hier nicht um persönliches "Nachtreten" gegen Frau Dr. Schmidt-Czaia, die es sicherlich zur Zeit schwer genug hat. Es geht um die Sache. Und da hat die bisherige Praxis (Beispiel 2,- EUR pro Foto) schon wenig mit dem "Bürgerarchiv", das ja schon vor dem Einsturz der Anspruch war, zu tun.Schon nach dem Erscheinen der Seite http://www.historischesarchivkoeln.de (10. März?) hätte ich eigentlich erwartet, dort eine Stellungnahme des Stadtarchivs zu finden, dass es auf das Verbot der Weitergabe von Reproduktionen in diesem Fall verzichtet, soweit nicht Urheberrechte Dritter oder Schutzfristen verletzt werden. Dass das nicht geschehen ist, lässt sich sicher noch mit momentan anderen Prioritäten entschuldigen. Aber die jetzige Äußerung (wenn sie denn vom ksta richtig zitiert wurde) geschah doch ohne Not!