snotty (Gast) meinte am 2009/06/08 00:09:
unfein
sich über zensurursula aufzuregen geht nur wenn man nicht selber unliebsames wegzensiert, gell herr graf.
KlausGraf antwortete am 2009/06/08 01:13:
Strafbares
Ich halte juristisch den Kopf hin, und ich denke, dass die von Ihnen Bezeichnung von Lundström als strafbare Beleidigung gelten könnte. Ich habe sie daher gelöscht, zumal ich darin nur miese Anschwärzerei sehe.http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,480972,00.html
Der Rechtspopulist Lundström ist als Unterstützer von Pirate Bay aufgetreten, nicht der Piratenpartei, das sollte man auseinanderhalten. Pirate Bay steht eher den Grünen nahe als der Piratenpartei:
http://www.shortnews.de/start.cfm?id=767600
Ich habe die deutsche Liste der Piratenpartei gewählt und nicht die schwedische. Im Sinne der Transparenz (siehe Parteiprogramm) hätte ich es begrüßt, dass die schwedische Piratenpartei die Fragen von SPIEGEL Online zum Verhältnis zu Lundström beantwortet hätte. Das diskretiert aber nun einmal nicht die deutschen Piraten, auf deren Parteiprogramm ich mich bezogen habe.
snotty (Gast) antwortete am 2009/06/08 11:48:
hmmm
"unterstützer" dürfte zuwenig sein, "finanzier" es eher treffen. ob man wirklich piratbyran von den parteien trennen kann wäre zu diskutieren."miese anschwärzerei" ist ein unnötig polemisches etikett für einen hinweis auf die (belegten) politischen affinitäten des herrn L.
das generelle problem besteht mE darin, dass die piratenparteien auf das selbe wählerreservoir spekulieren wie die hier in österreich so beliebten rechtsaussenparteien - den pool der unzufriedenen; es ist nur eine andere altersgruppe die angesprochen wird. auf fast alle themen ausser copyright/IT zu "verzichten" ist kein zeichen einer ernstzunehmenden wahlwerbenden gruppe, so wichtig das thema auch ist.
nicht zuletzt stellt sich auch in DACH die frage, wie sich die hiesigen piratenparteien ohne mittel aus der parteienförderung finanzieren...