BCK meinte am 2009/06/24 09:13:
Die PM vom 5. Juni hatten wir auf Archivalia schon am 6. Juni, vgl. http://archiv.twoday.net/stories/5743124/. Sorry, trotz Vorrecherche erst jetzt wiedergefunden. Dass sie es bei bloßen Absichtserklärungen nicht belassen wollen, haben die amerikanischen Kollegen jetzt eindrucksvoll unter Beweis gestellt. In Deutschland sieht es diesbezüglich trüber aus, vgl. die Verträge der BSB mit Google (nicht öffentlich, anders als bei Michigan) oder die Versuche von Klaus Graf, Licht in das Dunkel von Public-Private-Partnerschaften zwischen Bibliotheken und Verlagen in Deutschland zu bringen, zuletzt http://archiv.twoday.net/stories/5755033/ Der Vorstoß der ARL für mehr Transparenz ist zu begrüßen und auch hierzulande muss sich die Einstellung hierzu ändern. Als wir vor Jahren mitgeholfen haben, den Protest gegen die damalige Lizenzpolitik der Nature Publishing Group zu organisieren ("Nature - what other libraries say"), war die Herstellung von Transparenz auch hinsichtlich der Preispolitik des Verlages ein wichtiges Ziel, was vom Verlag nur zögerlich akzeptiert und auch in eine eigene offenere Informationspolitik umgesetzt wurde. Für den Erfolg der Verhandlungen zur Etablierung des GASCO-Nature Konsortiums (Deutschland, Österreich, Schweiz) war diese Transparenz damals enorm wichtig, weil sich die einzelnen regionalen Konsortien nicht mehr gegeneinander ausspielen ließen.