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Wolf Thomas meinte am 12. Jul, 21:51:
Harald Keller rezensierte in der FR:
"Die partielle Zweisprachigkeit dieser zehnteiligen französischen Reihe tröstet über den deutschen Nonsens-Titel hinweg. "Mystères d'archives" haben Serge Viallet und Cédric Lépée ihr Projekt überschrieben, und das hört sich doch gleich ganz anders an als das widersinnige "Verschollene Filmschätze" wären sie verschollen, könnten sie ja nicht gezeigt werden. ....
Mit Hilfe von optischen Hervorhebungen, Zeitlupen, Standbildern geht Viallet mehrfach ins Detail, weist auf Kleinigkeiten hin, stellt mittels Rückblenden politische Zusammenhänge her. Basis all dessen sind detektivische Recherchen.....
Diese frappierende Medienkunde ist unterhaltsam und ungemein aufschlussreich geraten. Schon wer nur die erste Folge gesehen hat, wird die Verwendung von Wochenschauschnipseln in historischen Dokumentationen künftig mit größter Skepsis betrachten. Aber nicht allein die filmische Mechanik eines Guido Knopp und seiner Epigonen steht hier in Frage, sondern der dokumentarische Wert nachrichtlicher Filme schlechthin. Und man kommt gar auf die ketzerische Idee, ob ein auf präzisen Recherchen basierendes Reenactment nicht unter Umständen wahrhaftiger ausfällt als ein vermeintlich authentisches filmisches Zeugnis. In jedem Falle lautet die Devise: Obacht. Und: keine voreiligen Schlüsse."
Quelle:
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1829028_Arte-Boersenberichte-die-vom-Himmel-regnen.html?sid=d99ea5b6e14ffe88b36246c553e7d499 

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