Mißfeldt (Gast) meinte am 2009/07/09 23:13:
Was ist eigentlich "nicht-kommerziell"?
Interessant. Das ist sicherlich eine schöne Quelle. In vielen Artikeln wird das sicherlich zu weniger Text und mehr Verständnis führen (... mehr als tausend Worte).Die Frage ist aber: was ist eigentlich "nicht-kommerziell"? Ist ein Blog, der auf seiner Seite Adsense Werbung hat, schon kommerziell? Oder wenn Affiliate-links gesetzt sind? Ist eine Artikel in einem Dienstleister- bzw. Firmenblog kommerziell?
Ich glaube, dass diese Klassifikation der Internet-Wirklichkeit nicht mehr gerecht wird.
Wir werden (hoffentlich) mitbekommen, wen die erste Abmahnung trifft...
Gruß, Martin
KlausGraf antwortete am 2009/07/09 23:22:
Gute Fragen
Die Lizenz definiert: "You may not exercise any of the rights granted to You in Section 3 above in any manner that is primarily intended for or directed toward commercial advantage or private monetary compensation. The exchange of the Work for other copyrighted works by means of digital file-sharing or otherwise shall not be considered to be intended for or directed toward commercial advantage or private monetary compensation, provided there is no payment of any monetary compensation in connection with the exchange of copyrighted works."Man könnte argumentieren, dass, wer Adsense einbaut, billigend in Kauf nimmt, dass er ordentlich Kohle schaufelt (wenns gut läuft).
Wichtiger ist, dass Verlage selbstverständlich andere kommerzielle Verlage als kommerziell ansehen. Wenn also ein Springer-Bild in einem wissenschaftlichen Aufsatz bei Wiley erscheint, ist das keine zulässige Nutzung. Das kann nicht im Interesse der Wissenschaft sein. Daher gilt einmal mehr:
http://archiv.twoday.net/search?q=make+all+research+cc-by
Mißfeldt (Gast) antwortete am 2009/07/09 23:40:
CC Zitat des Tages
Haha, schön formuliert: "Man könnte argumentieren, dass, wer Adsense einbaut, billigend in Kauf nimmt, dass er ordentlich Kohle schaufelt ...". In der Tat werden das einige riskieren :-)
Mißfeldt (Gast) antwortete am 2009/07/09 23:55:
Bilder-Kooperationen
Noch mal zur Sache: Wenn es um die Wissenschaft ginge, müssten sich doch die großen Verlage zusammentun, einen gemeinsamen "Bilder-Fond" ins Leben rufen und die Erstellung der Bilder gemeinsam finanzieren. Dann könnte jeder bedenkenlos davon profitieren. Nur: Wissenschaft als Wirtschaftsfaktor dient eben nicht der Wissenschaft...