Allgemeines
Architekturarchive
Archivbau
Archivbibliotheken
Archive von unten
Archivgeschichte
Archivpaedagogik
Archivrecht
Ausbildungsfragen
Bestandserhaltung
Bewertung
Bibliothekswesen
Bildquellen
Datenschutz
Digitale Bibliotheken
Digitale Unterlagen
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
null

 

Aus der Ausburger Allgemeinen: " ....Ausgerechnet im ersten Oberstock des Stadtarchivs in der Fuggerstraße, dort wo die wertvollsten Stücke des Stadtgedächtnisses aufbewahrt werden, hat sich seit kurzem der Bücherkäfer explosionsartig vermehrt. Um die bedrohten Schätze zu retten, soll noch in dieser Woche eine Spezialfirma anrücken und Vorschläge für eine wirksame Bekämpfung der Schädlinge machen.
Einen Finanzbedarf im unteren fünfstelligen Bereich hat Archivleiter Michael Cramer-Fürtig für die Notmaßnahme bei der Stadt angemeldet.
Die Bedrohung durch den Käfer bekommt das Archiv wohl in den Griff. Ungelöst bleiben die grundsätzlichen Probleme des Hauses. Der Keller ist feucht, die Statik ausgelastet und die Regale sind voll. Nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs Anfang März ist Bewegung in die lange auf kleiner Flamme köchelnde Umzugsplanung gekommen. Jetzt droht der neue Schwung im Streit ums Geld zu versanden.
Die Grünen im Stadtrat üben heftige Kritik
Heute Nachmittag will der Finanzausschuss den Nachtragshaushalt für das laufende Haushaltsjahr beschließen. In dem Entwurf sind auch 125 000 Euro Planungsmittel für den Umzug des Stadtarchivs vorgesehen, dies bestätigt Finanzreferent Hermann Weber (CSU).
Mit dem Geld solle Klarheit über den Standort und die zu erwartenden Kosten geschaffen werden. „Bisher war immer die Rede von sieben Millionen Euro für den Umzug in die Shedhallen. Aber das Gebäude ist genauso groß wie das Textilmuseum. Das hat aber 22 Millionen gekostet“, sagt der Kämmerer.
Jetzt soll auch das Ballenhaus, das ebenfalls auf dem Gelände liegt und bereits der Stadt gehört, als Alternative zu den Shedhallen in die Planungen miteinbezogen werden. Heftige Kritik daran üben die Grünen, die aber Kulturreferenten Peter Grab (Pro Augsburg) als Vater hinter dieser Idee vermuten.


Verena von Mutis (Quelle: Homepage Grünen-Stadtverband Augsburg)
Stadtratsmitglied Verena von Mutius sieht den anvisierten Umzugstermin im Jahr 2013 in Gefahr, wenn nicht an den Shedhallen als Standort festgehalten werde: „Denn dies würde bedeuten, dass die bisherigen Überlegungen hinfällig sind und sich der Neubau und der Umzug um mehrere Jahre verzögern würden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Jungpolitikerin.
Grab verteidigt die Linie des Kämmerers: „Die Präferenz ist die günstigste Lösung. Wenn der Finanzausschuss die Vorlage beschließt, kann die Planung für den Umzug des Archivs weitergehen.“
Kein Verständnis für den politischen Richtungsschwenk hat Archivleiter Cramer-Fürtig: „Seit dem Jahr 2007 liegt eine vom Hochbauamt mehrfach geprüfte Machbarkeitsstudie für die Shedhallen vor. Die Vorplanung steht, wir brauchen jetzt die Mittel, um in die Entwurfsplanung einzutreten.“
340 000 Euro dafür seien bereits im Jahr 2008 in Aussicht gestellt, aber nie genehmigt worden. Entsprechend unzufrieden ist der Archivleiter nun mit der Summe aus dem Nachtragshaushalt: „Damit bekommen wir einen in Anbetracht unserer Nöte nicht mehr hinnehmbaren Stillstand.“
Und weiter: „Ich fühle mich in meiner und von meinem engagierten Archivteam seit Jahren für Augsburg und sein Stadtarchiv geleisteten Arbeit nicht mehr ernst genommen.

Name

Url

Meine Eingaben merken?

Titel:

Text:


JCaptcha - du musst dieses Bild lesen können, um das Formular abschicken zu können
Neues Bild

 

 

twoday.net AGB

xml version of this page

powered by Antville powered by Helma