Richard Heigl (Gast) meinte am 2009/11/01 22:07:
Moment
1. Ein Wiki ist ein Wiki, ist ein Wiki. Die Wikipedia ist nicht Kindler und Kindler ist kein Brockhaus. Der Vergleich, ob Brockhaus, Kindler oder Wikipedia, wird der Wikipedia-Community von außen aufgedrängt. Das darf man auch bei der Welt mal zur Kenntnis nehmen. 2. Wikipedia füllt nur eine Nische und schlägt Schneisen zur Nutzung eines völlig neuartigen Mediums. Das mag mal besser mal schlechter gelingen, aber unterm Strich hat Wikipedia zur Breitenbildung nicht weniger beigetragen, als viele etablierte Projekte. Denn: Eine halbe Information ist immer noch besser als gar keine. Die - ernsthaft - tollen Texte des Kindler sind online einfach nicht verfügbar. Wenn aber das Internet das Orientierungsmedium wird, und ein Verlag nicht darauf reagiert, ist das ausschließlich sein Problem.
KlausGraf antwortete am 2009/11/01 22:38:
Qualitätsproblem
Es gibt Bereiche, bei denen die Wikipedia weit besser ist als die gedruckten Konkurrenten, weil Fachleute mitschreiben. Man muss aber auch sagen dürfen, dass wichtige Bereiche für die Wikipedia nach wie vor peinlich sind. Ausreißer kommen immer mal vor, aber dass man die Kritik nicht zum Anlass nimmt oder nehmen kann (weil es keine entsprechende Edelfeder gibt), den erbärmlichen Roth-Artikel rasch zu verbessern, ist schlicht und einfach nicht zu entschuldigen.