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Archivbibliotheken

Einige OPACs listet auf:

http://latribunedesarchives.blogspot.com/2008/06/les-bibliothques-des-services-darchives.html

http://www.bundesarchiv.de/benutzung/forschungen_ddr/index.html

Dass aus der Archivarbeit entstandene Belegexemplare gesondert erschlossen und im Internet bibliographisch verfügbar gemacht werden ist zu begrüßen. Zur rechtlichen Problematik der Belegexemplare im Bundesarchiv siehe insbesondere

http://archiv.twoday.net/stories/4898706/
http://archiv.twoday.net/stories/3857905/

http://www.mcu.es/ccbae/es/consulta/busqueda.cmd

Man kann auf digitale Objekte einschränken und erhält dann über 900 Treffer (v.a. Pläne).


Das Landesarchiv Baden-Württemberg - http://www.landesarchiv-bw.de - stellt ab sofort die Kataloge der sehr reichhaltigen und wertvollen Bestände seiner Dienstbibliotheken in Freiburg, Ludwigsburg, Sigmaringen, Stuttgart und Wertheim der interessierten Öffentlichkeit zur Recherche zur Verfügung. Da es sich bei den Dienstbibliotheken um Präsenzbibliotheken handelt, können die Bücher selber nur in den Lesesälen der jeweiligen Archivabteilung eingesehen werden. Die Bücher der ebenfalls recherchierbaren Bibliothek der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg und des Württembergischen Geschichts- und Altertumsvereins sind im Lesesaal des Hauptstaatsarchivs Stuttgart einsehbar.

Im Bibliotheksbereich gehören über das Internet öffentlich zugängliche Bibliothekskataloge – kurz OPAC genannt – schon seit vielen Jahren zum Standardangebot. Im Archivbereich sind sie hingegen immer noch eher selten anzutreffen, obwohl die Dienstbibliotheken deutscher Archive oftmals über umfangreiche Bestände und seltene Bücher verfügen. Das Landesarchiv hat im vergangenen Jahr mit Unterstützung durch das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) in Konstanz seine internen Datenbankkataloge auf das System Horizon migriert.

Gemeinsamer OPAC
- Landesarchiv Baden-Württemberg
- Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg
- Württembergischer Geschichts- und Altertumsverein

Web-Adresse: http://opac.bsz-bw.de/WPlabw.html

Quelle:
http://www2.bsz-bw.de/cms/museen/archive/lad/nachr-landesarchiv

http://bvlb.nrw.de/wwwopac
http://www.archive.nrw.de/LandesarchivNRW/StaatsarchivMuenster/Bibliothek/index.html

Die Retrokonversion ist abgeschlossen, erfasst wurden auch der bis 1980 geführte Aufsatzkatalog (Auswertung von 26 Zeitschriften) und die Sammlung von 40.000 Schulprogrammen.

Update zu: http://archiv.twoday.net/stories/2566059/

Nicht einmal öffentliche Bibliotheken dürfen sonntags öffnen.

http://www.bibliotheksverband.de/stellungnahmen/Stellungnahme_dbv_Sonntagsoeffnung.pdf

Nach der vorgeschlagenen Gesetzesänderung dürften Archive, deren Dienstbibliotheken öffentlich zugänglich sind, aber diese wenigstens öffnen ;-)

§ 10 Abs. 1 Nr. 7 des ArbZGbeschreibt die derzeit gültigen Ausnahmen:

"beim Sport und in Freizeit-, Erholungs- und Vergnügungseinrichtungen, beim Fremdenverkehr sowie in Museen und wissenschaftlichen Präsenzbibliotheken"

Eigentlich könnte man schon jetzt eine Archivbibliothek als wissenschaftliche Präsenzbibliothek verstehen :-)

Zitat aus:

http://www.bundespraesident.de/-,2.641428/Festrede-von-Bundespraesident-.htm

"Die deutschen Bibliotheken - und zwar alle, von der hochspezialisierten Forschungsbibliothek bis zur kleinen Stadtteilbibliothek - sind ein unverzichtbares Fundament in unserer Wissens- und Informationsgesellschaft. Die öffentlichen Bibliotheken sind weder ein Luxus, auf den wir verzichten könnten, noch eine Last, die wir aus der Vergangenheit mitschleppen: sie sind ein Pfund, mit dem wir wuchern müssen.

Bei dem Gespräch mit den Bibliothekaren habe ich natürlich auch von den Defiziten gehört - und ich nutze diesen Festakt gern, um auch darauf einmal öffentlich hinzuweisen:

Auf dem Land ist das Netz öffentlicher Bibliotheken zum Teil ziemlich dünn - und in manchen Gegenden kann man von einem regelrechten Bibliothekssterben sprechen.

Nur etwa 15 Prozent der Schulen verfügen über eine eigene Bibliothek, und selbst diese Bibliotheken erfüllen nur selten bibliothekarische Mindeststandards.

In den Universitätsbibliotheken fehlen oft die notwendigen Mittel für ausreichende Neuanschaffungen. So müssen Zeitschriften-abonnements abbestellt werden oder Forschungsreihen können nicht weiter bezogen werden. Das entwertet oft den Bestand.

Trotz des wichtigen Beitrags der Bibliotheken für die Bildung und das selbstständige Lernen, fehlt in Deutschland - im Gegensatz zu den erfolgreichen PISA-Ländern - die strategische Verankerung der Bibliotheken als Teil der Bildungsinfrastruktur. Durchgängige bildungspolitische Zielsetzungen gemeinsam mit dem Bibliothekswesen sind heute weder auf Länderebene noch in der Politik des Bundes in ausreichendem Maße anzutreffen. Bibliotheken gehören deshalb in Deutschland auf die politische Tagesordnung."

Ich hoffe, es muss in Deutschland kein Archiv abbrennen, bevor der Bundespräsident ein vergleichbares Lob der Archive formuliert ...

http://www.ahb.niedersachsen.de/ahb/festschr/sonderheft.pdf

Auch das Nds. Hauptstaatsarchiv ist Kooperationspartner.

http://www.curiousexpeditions.org/2007/09/a_librophiliacs_love_letter_1.html

Da ist auch eine Archivbibliothek dabei.



Dutch Royal Archives Library, Netherlands

Ein Kultdokument der wissenschaftlichen Bibliothekare endlich online:
http://files.d-nb.de/pdf/rswk_gesamtausgabe.pdf

 

twoday.net AGB

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