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Archive von unten

In Leipzig wurde - wohl schon zu Beginn des Jahres - ein Archiv der queer-feministischen Zeitgeschichte gegründet. Katrin Rub und Jessica Bock erklären, warum dementsprechende Flyer und Plakate kein Altpapier sind und wo diese abgegeben werden können. Der ganze Artikel ist auf der website des feministischen Magazins "anschläge" aus Wien online und zwar genau HIER.

Happy Birthday: 40 Jahre Spinnboden Lesbenarchiv und Bibliothek
e.V. in Berlin

http://maedchenmannschaft.net/happy-birthday-40-jahre-spinnboden-lesbenarchiv-und-bibliothek-e-v-in-berlin/

Cornelia Wenzel (Archiv der deutschen Frauenbewegung Kassel) Jürgen Bacia (afas Duisburg) arbeiteten seit längerem an einem Buch über die Freien Archive. Nun ist es (fast) fertig und wird Anfang April 2013 im Verlag des Archiv der Jugendkulturen erscheinen. Es hat den Titel: Bewegung bewahren. Freie Archive und die Geschichte von unten. Noch bis 4. April 2013 kann es für 18 EUR zum Subskriptionspreis vorbestellt werden. Zum Inhaltsverzeichnis als WORD-Datei hier entlang. Weitere Infos und Bestellmöglichkeit zum Subskriptionspreis exakt hier.
Quelle: Blog "kritische geschichte"

Bernd Drücke berichtet in der Januar-Ausgabe der Graswurzelrevolution über die sehr sehr wechselvolle Geschichte dieses (Bewegungs-)Archivs in Münster. http://www.linksnet.de/de/artikel/28274

"Zwei große Vorhaben konnten die Engagierten im Gorleben-Archiv im vergangenen Jahr erfolgreich abschließen: sämtliche Video- und Filmkassetten aus den vergangenen 35 Jahren wurden nicht nur auf DVDs überspielt, sie wurden auch katalogisiert und Personen und Ereignisse sind nun mit Hilfe eines Schlagwortverzeichnis schnell auffindbar.


Auf der Jahrshauptversammlung des Vereins "Gorleben-Archiv" in der vergangenen Woche dankte die Vorsitzende des Archivs Asta von Oppen für das intensive Engagement von Burghard Kulow und Bernd Westphal, die hunderte von Stunden vor ihren Rechnern verbracht haben und jetzt 99 DVS und ein eigenes Findbuch vorlegten. Ein Ausschnitt aus einer Talkschau aus den 90iger Jahren, die Undine von Blottnitz in heftigem Wortwechsel mit Kurt Dieter Grill zeigte, wurde als ein unterhaltsames und bewegendes Beispiel vorgeführt.

Sämtliche Akten der Rechtshilfegruppe Gorleben aus den Jahren 1978 bis 1998, aus der Zeit als Gudrun Scharmer Vorsitzende war, sind jetzt katalogisiert und füllen ca. 10 Regalmeter in den Räumen des Archivs in der Rosenstraße in Lüchow.

Eine komplexe Sammlung zur Geschichte Gorlebens und des Widerstands

Die Bibliothek umfasst inzwischen fast sämtliche Literatur, Zeitschriftenreihen und Gutachten die zu Themen rund um Gorleben im Laufe der letzten Jahrzehnte erschienen sind. Sie wird ständig erweitert. Fast 500 Plakate sind archiviert und werden sorgsam verwahrt. Die bisher zur Verfügung gestellten Fotos sind ebenfalls erfasst.

Aktuell werden die Unterlagen von Marianne Fritzen und Lilo Wollny weiter archiviert. Unzählige Kartons lagern noch ungeöffnet. Von der BI kamen unlängst 35 schwere Kisten. Das Gorlebenarchiv ist ein eigenständiger Verein neben der BI.

In einem Regalabschnitt werden Unterlagen der Gorlebenfrauen gesammelt. Eine Arbeitsgruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, die besondere Rolle der Frauen im Widerstand zu bearbeiten und zu dokumentieren.

Der größere Teil der Arbeit wird ehrenamtlich geleistet, betreut und angeleitet von einer fest angestellten Kraft. Deren Bezahlung, die Miete der großen Räume und die Anschaffung vieler Materialien kostet viel Geld.

Dank Mitgliedsbeiträgen und großzügiger Spenden konnte die Arbeit bisher erfolgreich durchgeführt werden. Dennoch braucht das Archiv Mitglieder und Spender. Das führte der Kassenwart Lothar Heyde auf der MV aus. Er und die anderen amtierenden Mitglieder des Vorstandes kandidierten wieder und wurden einstimmig gewählt, das sind Asta von Oppen, Stefan Dahlmann und Marianne Fritzen."

Quelle: wendland-net, 10.11.12

Copies of archival and audio-visual items from the anti-apartheid and southern Africa solidarity collection of the IISH will be transferred to South Africa. The archival transfer project is funded by the Dutch embassy in Pretoria and runs from October 2012 until April 2013. The main recipients will be the Archives of the African National Congress, the South African History Archives (SAHA) and the Nelson Mandela Centre of Memory, both in Johannesburg.

The ANC archives will mostly receive digital copies of photographs, slides, video's etc. relating to the work of the ANC in exile - especially in The Netherlands, but also on Mazimbu and the ANC's Solomon Mahlangu Freedom College in Tanzania. Besides, spare copy books, brochures, periodicals, posters, etc. will be sent to SAHA and redistributed by them to various archives and research institutions in South Africa.

The project is coordinated by IISH staff member Kier Schuringa.

More information on this project: ksc@iisg.nl

Aus der "Rhein-Erft-Rundschau", Donnerstag, 16.08. Online hier
http://www.rundschau-online.de/rhein-erft/hobby-historiker-vom--roeoeches--und-der--flutsch--erzaehlt,15185500,16894864.html
(Druckfassung liegt mir vor),
sowie Kölner Stadt-Anzeiger, Samstag, 18.08.
http://www.ksta.de/erftstadt/facebook-gruppe-vom-internet-in-die-realitaet,15189182,16844840.html

"Erftstadt-Liblar.
Es ist eine kleine aber verblüffende Erfolgsgeschichte: Gerade einmal zwei Wochen alt ist die offene Gruppe bei dem sozialen Netzwerk Facebook. Die Mitglieder beschäftigen sich ausschließlich mit dem Thema Liblar. In kürzester Zeit sind der Gruppe 1300 Internetnutzer beigetreten. Dort werden historische Bilder und Erinnerungen ausgetauscht, über alte Zeiten geplaudert, Anekdoten erzählt. Und jedes Bild, das auf der Liblar-Seite veröffentlicht wird, wird von den Gruppenmitgliedern fleißig kommentiert und mit eigenen Erfahrungen angereichert."

Der KStA verlinkt dankenswerterweise auf die Facebook-Gruppe
https://www.facebook.com/groups/258812367562017/

Wofür man sich allerdings registrieren muss.

Aber:
"Einige sprechen bereits von einem Buch, das herausgegeben werden soll. Eine eigene Internetseite ist in Planung."

So muss das sein.
Erhalten, was sonst entschwindet, wenn die Gedächtnisträger sterben. Nämlich "Metadaten", die in den Köpfen stecken. Kartons mit alten Photos, die sonst auf Flohmärkten landen.

Grüße
J. Paul

"Der Deutsche Kulturrat startet in der aktuellen Ausgabe seiner Zeitung Politik & Kultur die neue Reihe "Rote Liste Kultur". Mit der Roten Liste bedrohter Kultureinrichtungen, einer Analogie zu den bekannten Roten Listen bedrohter Tier- und Pflanzenfamilien, werden in jeder Ausgabe gefährdete oder bereits geschlossene Kulturinstitutionen, -vereine und -programme vorgestellt.
Politik & Kultur stellt dazu die Arbeit einzelner Einrichtungen vor und teilt sie ein in Gefährdungskategorien von 0 bis 4. Folgende Kategorien liegenden der "Roten Liste Kultur" zugrunde:

Kategorie 4: Gefährdung aufgehoben/ungefährdet
Kategorie 3: Vorwarnliste
Kategorie 2: gefährdet
Kategorie 1: von Schließung bedroht
Kategorie 0: geschlossen

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Herausgeber von Politik & Kultur, Olaf Zimmermann, sagte: "Mit der Roten Liste der bedrohten Kultureinrichtungen wollen wir ein deutliches Zeichen gegen den schleichenden Kulturabbau setzen und die Öffentlichkeit regelmäßig über den Gefährdungsgrad von Kultureinrichtungen und Kulturinitiativen in Deutschland informieren. Wir hoffen, dass unsere ‚Rote Liste Kultur‘ die kulturinteressierte Öffentlichkeit wachrüttelt, damit sich gegen die Bedrohung der Kultureinrichtungen heftiger Protest erhebt. Über eine Änderung des Gefährdungsstatus der vorgestellten Einrichtungen, positiv wie negativ, werden wir fortlaufend in Politik & Kultur berichten."
Quelle: http://kulturrat.de/detail.php?detail=2339&rubrik=2

"...
ARCHIV DER JUGENDKULTUREN E.V. BERLIN
• Gründung: 1998
• Mitarbeiter: 31 Mitarbeiter, davon 6 projektgebunden angestellt, 25 ehrenamtlich
• Tätigkeitsfeld: Archiv, Projektarbeit, Verlag, Ausstellungen zum Thema Jugend und Jugendkulturen
• Finanzierung: Projektförderung, Spenden, Eigeneinnahmen; keine öf entliche Regelförderung
• Homepage: www.jugendkulturen.de
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Das Archiv der Jugendkulturen in Berlin ist europaweit die einzige
Einrichtung, die sich mit Jugend und Jugendkulturen auseinandersetzt. Ziel des Vereins ist es, Vorurteilen über »die Jugend« differenziert und fundiert zu begegnen.
Die frei zugängliche Bibliothek mit mehreren tausend Büchern, Magazinen, Filmen, Presseartikeln und Musik ist das Herzstück der Einrichtung und wird von Interessierten, oft Studierenden, weltweit besucht.
Die vom Archiv der Jugendkulturen organisierten Projekte befassen sich mit unterschiedlichen »Szenen« (zum Beispiel Gothics, Emos); temporäre Ausstellungen widmen sich jugendlichen und jugendkulturellen Themen, zum Beispiel Hafterfahrungen junger Menschen (2009).
Trotz wachsenden Erfolgs kämpft der Verein mit Finanzierungsproblemen. Wegen der fehlenden Regelförderung wird die Arbeit durch Unsicherheit und die Unmöglichkeit einer langfristigen Planung erschwert. Ein Problem ist schon die
Zahlung der Miete des wachsenden Archivs. Momentan werden deshalb Vorbereitungen zum Verkauf des eigenen Verlags getroffen. Im Jahr 2010 begann das Archiv der Jugendkulturen eine erfolgsversprechende Spendenkampagne zur Gründung einer eigenen Stiftung. Nun hofft die Einrichtung auf weitere Spendenbereitschaft
und prominente Unterstützung. ....."
Quelle: http://kulturrat.de/puk/puk04-12.pdf , S. 9

Eigentlich sollte der Kulturrat sich das Adressverzeichnis der freien Archive schnappen und dann hätte für die nächsten Ausgaben genügend weitere Archive - s auch: http://www.vda.archiv.net/index.php?eID=tx_nawsecuredl&u=0&file=uploads/media/VdA_Pressemitteilung08102010.pdf&t=1341475342&hash=84b02ede0f285f77d6615d1e60796585. Vielleicht schaut der Kulturrat aber auch mal die Archivaliaberichte "Archive in der Krise" an.

Die ULB Düsseldorf hat digitalisiert
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/titleinfo/3888158

10 Jahre Archiv für Alternatives Schrifttum (AFAS), 30 Jahre Druck von unten : Reader zur Ausstellung in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf, 7. Dezember 1995 - 17. Februar 1996
Archiv für Alternatives Schrifttum in NRW ; Universitäts- und Landesbibliothek
Düsseldorf, 1995
Online-Ausg. Düsseldorf : Universitäts- und Landesbibliothek, 2012
185 S. : zahlr. Ill.
Materialien des Archivs für Alternatives Schrifttum ; 4
Schriften der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf ; 23

Gruß
J. Paul

Erfahrungsaustausch zur Arbeit mit Nachlässen und verbotenem Material, zur Archivierung audiovisueller Dokumente, zum Umgang mit Archivnutzer/innen und zu Digitalisierungswerkzeugen.

Do, 14.6.12 13 Uhr bis Fr, 15.6.12 18 Uhr

Anmeldeschluss: 08.06.2012

Information und Anmeldung:
Anne Vechtel, vechtel@boell.de, +49 30 28534-262

http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=11293&crtpage=1

Programm:
http://boellblog.org/wp-content/uploads/2012/04/Programm_Workshops_der_Archive_6.pdf

 

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