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    <title>Archivalia : Rubrik:Archivgeschichte</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>KlausGraf</dc:publisher>
    <dc:creator>KlausGraf</dc:creator>
    <dc:date>2008-07-17T00:19:40Z</dc:date>
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    <title>Archivalia</title>
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  <item rdf:about="http://archiv.twoday.net/stories/5063111/">
    <title>Der Aachener Stadtarchivar Huyskens als NS-Rassen-Ideologe</title>
    <link>http://archiv.twoday.net/stories/5063111/</link>
    <description>&lt;i&gt;Albert Huyskens, Spross einer rheinischen Kaufmannsfamilie, war 35 Jahre lang Direktor des&lt;br /&gt;
Aachener Stadtarchivs, 22 Jahre war er Vorsitzender des Aachener CV-Philisterzirkels, des&lt;br /&gt;
Zusammenschlusses von Altakademikern des Cartellverbandes der katholischen deutschen Studentenverbindungen.&lt;br /&gt;
Er war 17 Jahre lang Vorsitzender der Westdeutschen Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Familienkunde und schließlich 18 Jahre Vorsitzender des Aachener Geschichtsvereins. Geboren&lt;br /&gt;
1879 in Mönchengladbach, gestorben 1956 in Aachen, reichte seine umfangreiche Tätigkeit als&lt;br /&gt;
Historiker, Archivar und Familienforscher vom Kaiserreich bis in die frühe Bundesrepublik.&lt;br /&gt;
Huyskens gilt in Aachen dank seiner wertvollen Forschungsarbeiten zur Aachener, rheinischen&lt;br /&gt;
und deutschen Geschichte, vor allem auch durch sein Geschick in Organisation und Leitung&lt;br /&gt;
wissenschaftlicher Vereine und als Dozent an der Aachener TH1 als Nestor der Aachener&lt;br /&gt;
Geschichtsforschung2. Die Wertschätzung, die ihm die Stadt entgegenbrachte, zeigt sich&lt;br /&gt;
u.a. darin, dass 1977 eine Straße im Melatener Erweiterungsgebiet der TH Aachen nach ihm&lt;br /&gt;
benannt wurde.&lt;br /&gt;
Fest verwurzelt im katholischen, national-konservativen Bildungsbürgertum3 und einem streng&lt;br /&gt;
positivistischen Wissenschaftsethos verpflichtet4, steuerte er  so der langjährige Stadtarchivar&lt;br /&gt;
und heutige Ehrenvorsitzende des Aachener Geschichtsvereins Herbert Lepper 1997  mit strategischem&lt;br /&gt;
Geschick den Aachener Geschichtsverein, die Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde&lt;br /&gt;
und das Aachener Stadtarchiv unbeschadet durch die Zeit des Dritten Reiches. Und&lt;br /&gt;
soweit dies in seinen Möglichkeiten lag, leistete er nach Ansicht Leppers Widerstand gegen den&lt;br /&gt;
nationalsozialistischen Zeitgeist.5 Der Historiker Ulrich Kalkmann kommt in seiner 2003 erschienenen&lt;br /&gt;
Dissertation über die TH Aachen im Dritten Reich zu dem Schluss, dass Huyskens&lt;br /&gt;
nicht den Vorstellungen der Aachener Nationalsozialisten6 entsprach.&lt;br /&gt;
Diese Einschätzungen stehen in einem seltsamen Gegensatz zu zahlreichen in der NS-Zeit publizierten&lt;br /&gt;
Äußerungen von Albert Huyskens.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So beginnt der Aufsatz Sippenforschung und Rassepolitik  Albert Huyskens und der Aachener Mythos vom katholischen Widerstand &lt;br /&gt;
von Stefan Krebs und Werner Tschacher, der in ungekürzter Form (mit Anmerkungen) online nachlesbar ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.histech.rwth-aachen.de/content/1564/Sippenkunde.pdf&quot;&gt;http://www.histech.rwth-aachen.de/content/1564/Sippenkunde.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Für die große Ausstellung Schaffendes Grenzland im Neuen Kurhaus vom 7. bis 19. Oktober&lt;br /&gt;
1938 schlug Huyskens Stadtoberinspektor Franck in einem Schreiben einen Figurenfries vor:&lt;br /&gt;
Vom Beschauer links vor dem Hintergrund einer Ahnentafel ein Archivar, der einem vor ihm&lt;br /&gt;
stehenden SS-Mann eine Urkunde aushändigt, in der Mitte vor dem Hintergrund eines Aktengestells&lt;br /&gt;
hinter einem Tisch ein Forscher eine alte Pergamenturkunde mit Siegeln lesend, rechts&lt;br /&gt;
ein Bote einen Brief in einen Reichspostbriefkasten einwerfend.&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.aachener-geschichtsverein.de/images/14t.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>KlausGraf</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archiv.twoday.net/topics/Archivgeschichte&quot;&gt;Archivgeschichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 KlausGraf</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-16T15:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://archiv.twoday.net/stories/5046190/">
    <title>Papst &amp; Teufel</title>
    <link>http://archiv.twoday.net/stories/5046190/</link>
    <description>Buchankündigung bei C. H. Beck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&lt;b&gt;Papst und Teufel. Die Archive des Vatikan und das Dritte Reich&lt;/b&gt;
&lt;br /&gt;Von Hubert Wolf
&lt;br /&gt;2008. 360 S.: mit 28 Abbildungen. Gebunden
&lt;br /&gt;ISBN 978-3-406-57742-0
&lt;br /&gt;Erscheint am 29.08.2008.
&lt;br /&gt;ca. &#8364; 24,90 		&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum Hitler nicht auf den Index kam  Hubert Wolf knackt die Geheimnisse der vatikanischen Archive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem meisterhaft geschriebenen Buch präsentiert Hubert Wolf überraschende Erkenntnisse aus den kürzlich geöffneten vatikanischen Archiven zum Verhältnis von Vatikan und Nationalsozialismus. Auf faszinierende Weise wird dabei die Gedankenwelt von Päpsten, Kardinälen und Bischöfen erkennbar, die sich in einem weltgeschichtlichen Kampf gegen das Böse sahen. Noch nie wurden die Hintergründe ihrer wichtigsten Entscheidungen und Manöver so fundiert und anschaulich dargestellt.&lt;br /&gt;
Der Umgang des Heiligen Stuhls mit Weimarer Republik und Drittem Reich ist von Spekulationen und Mythen umrankt. Nach fast siebzig Jahren wurden endlich die entscheidenden Akten für die Zeit bis 1939 freigegeben. Damit werden erstmals die harten Kämpfe hinter den hohen Mauern des Vatikans sichtbar. Philosemiten und Antisemiten, geschmeidige Diplomaten und dogmatische Fundamentalisten, selbstbewußte Bischöfe vor Ort und mächtige Kardinäle in Rom rangen um den richtigen Umgang mit den Mächten der Moderne: Liberalismus, Kommunismus, Faschismus und Nationalsozialismus. Hubert Wolf erklärt, warum eine philosemitische Vereinigung aufgelöst, gleichzeitig aber der Antisemitismus verurteilt wurde, wie es 1933 zum Konkordat mit dem Dritten Reich kam, warum Hitlers Mein Kampf nicht verboten wurde und wie es sich mit dem päpstlichen Schweigen zur Judenverfolgung verhält.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch entspricht wohl nicht dem Untertitel  es scheint um das Thema &quot;Der Vatikan und das Dritte Reich, behandelt anhand von Archivalien&quot; zu gehen, nicht um &quot;Die Archive des Vatikan und das Dritte Reich&quot;.</description>
    <dc:creator>Ladislaus</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archiv.twoday.net/topics/Archivgeschichte&quot;&gt;Archivgeschichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Ladislaus</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-08T12:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://archiv.twoday.net/stories/4976554/">
    <title>&quot;Handbuch der völkischen Wissenschaften&quot; mit Archivaren</title>
    <link>http://archiv.twoday.net/stories/4976554/</link>
    <description>Ingo Haar/Michael Fahlbusch: Handbuch der völkischen Wissenschaften. K G Saur, München 2008, 846 Seiten. Ein kritische Besprechung in der Jungen Welt unter:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2008/06-07/031.php&quot;&gt;http://www.jungewelt.de/2008/06-07/031.php&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension in der NZZ v. 09.07.2008 &lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/buchrezensionen/mobilisierte_forschung_1.779318.html&quot;&gt;(Link)&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot; .... Der Wiener Archivar Franz Stanglica, seit 1941 in Polen bei Zwangsumsiedlungen und Deportationen in Vernichtungslager beteiligt, schrieb Anfang 1942 mit ungebrochenem Täterstolz: «Ich bin in aktiver Volkspolitik, oft auch mit der Waffe in der Hand, tätig. ....&quot;&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Wolf Thomas</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archiv.twoday.net/topics/Archivgeschichte&quot;&gt;Archivgeschichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Wolf Thomas</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-06T18:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://archiv.twoday.net/stories/4957351/">
    <title>Tontafelarchiv in Qatna</title>
    <link>http://archiv.twoday.net/stories/4957351/</link>
    <description>&quot;&lt;i&gt; .... Im Herbst 2002 stießen der Tübinger Professor Peter Pfälzner und sein Archäologenteam auf die unversehrte Grabanlage der Könige von Qatna, einer antiken Metropole im heutigen Syrien. Der sensationelle Fund barg kostbare Beigaben aus Alabaster, Gold, Silber und Edelsteinen, Überreste von rituellen Totenmalen sowie zahlreiche Särge mit Gebeinen. Ein &lt;b&gt;Archiv aus 73 Keilschrifttafeln&lt;/b&gt;, die ersten authentischen Dokumente aus Qatna selbst, gibt Aufschluss über den Alltag der einstigen Bewohner. Die Texte erzählen von der prächtigen Ausstattung des Palastes, von Wirtschafts- und Handelsbeziehungen. .....&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.cinefacts.de/tv/details.php?id=krkbe2000000000001072300&quot;&gt;http://www.cinefacts.de/tv/details.php?id=krkbe2000000000001072300&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
s. a.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Qatna&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Qatna&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.archaeologie-online.de/magazin/fundpunkt/ausgrabungen/2002/keilschriftarchiv_entdeckt/&quot;&gt;http://www.archaeologie-online.de/magazin/fundpunkt/ausgrabungen/2002/keilschriftarchiv_entdeckt/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.uni-tuebingen.de/uni/qvo/highlights/h24-qatna-01.html&quot;&gt;http://www.uni-tuebingen.de/uni/qvo/highlights/h24-qatna-01.html&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Wolf Thomas</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archiv.twoday.net/topics/Archivgeschichte&quot;&gt;Archivgeschichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Wolf Thomas</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-29T11:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://archiv.twoday.net/stories/4947926/">
    <title>Tontafelarchiv &quot;Briefe von Amarna&quot; in Köln</title>
    <link>http://archiv.twoday.net/stories/4947926/</link>
    <description>&lt;i&gt;&quot;Zu den besonders kostbaren Funden zählen nach Museumsangaben die &quot;Briefe von Amarna&quot; ein diplomatisches Archiv in Form von Keilschrift-Tontafeln. &quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ausstellung &quot;Echnaton und Amarna. Wohnen im Diesseits&quot; im Römisch-Germanisches-Museum in Köln &lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ksta.de/html/artikel/1211518429010.shtml&quot;&gt;http://www.ksta.de/html/artikel/1211518429010.shtml&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
s. a.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Amarna-Briefe&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Amarna-Briefe&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://amarna.ieiop.csic.es/indexg.html&quot;&gt;http://amarna.ieiop.csic.es/indexg.html&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Wolf Thomas</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archiv.twoday.net/topics/Archivgeschichte&quot;&gt;Archivgeschichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Wolf Thomas</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-25T13:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://archiv.twoday.net/stories/4941434/">
    <title>Archivarstypen: Friedrich Lisch</title>
    <link>http://archiv.twoday.net/stories/4941434/</link>
    <description>Georg Christian Friedrich Lisch (geb. 20.3.1801 in Strelitz (Alt), gest. 22.9.1883 in Schwerin) zurück, der zu den bedeutendsten deutschen Historikern des 19. Jahrhunderts zählt. Er machte sich als Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher, Großherzoglicher Archivar, Bibliothekar und Konservator zu Schwerin sowie als Redakteur und Publizist einen Namen.&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.mvregio.de/mvr/134668.html&quot;&gt;http://www.mvregio.de/mvr/134668.html&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Wolf Thomas</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archiv.twoday.net/topics/Archivgeschichte&quot;&gt;Archivgeschichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Wolf Thomas</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-21T19:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://archiv.twoday.net/stories/4883301/">
    <title>Plancks Archiv</title>
    <link>http://archiv.twoday.net/stories/4883301/</link>
    <description>&lt;i&gt;&quot; .... Max Planck, der in Berlin ausgebombt worden war, wobei auch sein &lt;b&gt;wissenschaftliches Archiv&lt;/b&gt; verbrannte, kam als alter Mann 1945 bei Verwandten in Göttingen unter, musste dort in bescheidenen Verhältnissen leben. .....&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.all-in.de/nachrichten/deutschlandundwelt/reportagen/art6290,329323&quot;&gt;http://www.all-in.de/nachrichten/deutschlandundwelt/reportagen/art6290,329323&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot; .....sein Haus im Grunewald mit seinem &lt;b&gt;persönlichen Archiv &lt;/b&gt;wurde Anfang 1944 bei einem Bombenangriff zerstört .....&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Der-Humanist-der-Physik-zum-150-Geburtstag-von-Max-Planck--/meldung/106776&quot;&gt;http://www.heise.de/newsticker/Der-Humanist-der-Physik-zum-150-Geburtstag-von-Max-Planck--/meldung/106776&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Wolf Thomas</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archiv.twoday.net/topics/Archivgeschichte&quot;&gt;Archivgeschichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Wolf Thomas</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-23T16:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://archiv.twoday.net/stories/4868193/">
    <title>Archivanfrage 1924</title>
    <link>http://archiv.twoday.net/stories/4868193/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00002880/images/index.html?id=00002880&amp;no=5&amp;seite=5&quot;&gt;http://www.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00002880/images/index.html?id=00002880&amp;no=5&amp;seite=5&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Digitalisat siehe:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/BEITRAG/essays/grkl0500.htm#a32&quot;&gt;http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/BEITRAG/essays/grkl0500.htm#a32&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 10 Jahren habe ich den Vortrag gehalten, gedruckt ist er bis heute nicht, aber vergleichsweise oft als Internetpublikation zitiert!</description>
    <dc:creator>KlausGraf</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archiv.twoday.net/topics/Archivgeschichte&quot;&gt;Archivgeschichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 KlausGraf</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-17T01:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://archiv.twoday.net/stories/4830538/">
    <title>Wieder einmal: Archivare im Osteinsatz</title>
    <link>http://archiv.twoday.net/stories/4830538/</link>
    <description>Nach den Meldungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://archiv.twoday.net/stories/4380259/&quot;&gt;http://archiv.twoday.net/stories/4380259/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://archiv.twoday.net/stories/4677510/&quot;&gt;http://archiv.twoday.net/stories/4677510/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://archiv.twoday.net/stories/4811555/&quot;&gt;http://archiv.twoday.net/stories/4811555/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist nunmehr auch eine Rezension in H-SOZ-U-KULT anzuzeigen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matthias Manke: Rezension zu: Lehr, Stefan: Ein fast vergessener &quot;Osteinsatz&quot;. Deutsche Archivare im Generalgouvernement und im Reichskommissariat Ukraine. Düsseldorf 2007. In: H-Soz-u-Kult, 02.04.2008, &lt;a href=&quot;http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2008-2-006&quot;&gt;http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2008-2-006&lt;/a&gt; . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Stefan Lehrs Studie ist eine äußerst solide Fleißarbeit mit Pioniercharakter, deren Verdienste nach Ansicht des Rezensenten vor allem im Folgenden bestehen: Erstens unterlag der Osteinsatz keiner ideologiefreien und unmanipulierten Fachmethodik, wie  im Übrigen bei fachlich begründetem Widerspruch  noch auf dem 75. Deutschen Archivtag von nichtarchivischer Seite glauben gemacht werden sollte. In diesem Kontext sei zudem darauf hingewiesen, dass sich der sogenannte Archivschutz nicht auf den Osteinsatz und dieser wiederum nicht auf das GG und das RKU beschränkte, aber hier möglicherweise unproblematischer als in weiter nördlich gelegenen Gebieten oder als die Tätigkeit des Einsatzstabes Reichsleiter Rosenberg verlief. Zweitens kann das in Ansätzen erkennbare und durchaus zu honorierende Bemühen um Nationalitäten-Grenzen überwindende berufsständische Kollegialität nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Osteinsatz ein Verhältnis von Siegern und Besiegten, von Besatzern und Besetzten darstellte. In anderen Arbeiten bisweilen suggerierte, sich wesentlich unterscheidende Vorzeichen bei den archivarischen (Nord-)Westeinsätzen erscheinen daher wenig plausibel und harren insofern weiterhin einer objektiven Analyse. Drittens verdeutlicht der gesamte Band, dass nicht allein radikale Gesinnungsäußerungen oder Parteimitgliedschaften das nationalsozialistische Regime trugen und sein Funktionieren gewährleisteten. Es waren auch die alltäglichen anonymen Mitgestaltungsprozesse, in denen sogar eine zahlenmäßig kleine Gruppe wie die Archivare ihre Funktion und ihren Platz hatte, wahrnahm und ausfüllte.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Dgx9N9EkL._AA240_.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>KlausGraf</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archiv.twoday.net/topics/Archivgeschichte&quot;&gt;Archivgeschichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 KlausGraf</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-01T18:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://archiv.twoday.net/stories/4825719/">
    <title>Archivansichten (ii)</title>
    <link>http://archiv.twoday.net/stories/4825719/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://static.twoday.net/arcana/images/Archiv-Muehlhausen.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadtarchiv Mühlhausen, alte Postkarte gefunden bei&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://arcana.twoday.net/stories/4823338/&quot;&gt;http://arcana.twoday.net/stories/4823338/&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>KlausGraf</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archiv.twoday.net/topics/Archivgeschichte&quot;&gt;Archivgeschichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 KlausGraf</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-30T20:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://archiv.twoday.net/stories/4811555/">
    <title>REZ.: Deutsche Archivare im Generalgouvernement und im Reichskommissariat Ukraine</title>
    <link>http://archiv.twoday.net/stories/4811555/</link>
    <description>Rainer Hering hat in der Abteilung Online-Rezensionen des Archiv fuer Sozialgeschichte das Buch: Ein fast vergessener &quot;Osteinsatz&quot; : deutsche Archivare im Generalgouvernement und im Reichskommissariat Ukraine von Stefan Lehr besprochen. Siehe &lt;a href=&quot;http://library.fes.de/fulltext/afs/htmrez/80909.htm&quot;&gt;http://library.fes.de/fulltext/afs/htmrez/80909.htm&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch &lt;a href=&quot;http://archiv.twoday.net/stories/4677510/&quot;&gt;http://archiv.twoday.net/stories/4677510/&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Bernd Hüttner</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archiv.twoday.net/topics/Archivgeschichte&quot;&gt;Archivgeschichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Bernd Hüttner</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-25T10:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://archiv.twoday.net/stories/4767916/">
    <title>Berühmte Archivbenutzer: Homer</title>
    <link>http://archiv.twoday.net/stories/4767916/</link>
    <description>&lt;i&gt;&quot; .... Schrotts Homer musste mehrere Sprachen gekonnt und Zugang zu einem Archiv gehabt haben. Denn nur das könne erklären, warum sich in der Ilias so große Parallelen zum Gilgamesch, zugleich aber auch zum Alten Testament finden ließen und genaue Kenntnis der damals rezenten Aufstände .....&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://derstandard.at/?url=/?id=3255545&quot;&gt;http://derstandard.at/?url=/?id=3255545&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;.....Unzweifelhaft ist aber auch, dass Homer dort ein Archiv fand, wo die ganzen Siegesberichte vorlagen, die die assyrischen Könige, die jedes Jahr einen Feldzug starteten, losschickten in ihre Provinzen, um zu dokumentieren, welche Regionen sie wieder erobert, wie viel Beute sie gemacht haben. ....&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/750351/&quot;&gt;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/750351/&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Wolf Thomas</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archiv.twoday.net/topics/Archivgeschichte&quot;&gt;Archivgeschichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Wolf Thomas</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-07T17:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://archiv.twoday.net/stories/4683581/">
    <title>Hitlers Privatarchiv oder NS-Archivbauten sind kein Thema ...</title>
    <link>http://archiv.twoday.net/stories/4683581/</link>
    <description>für eine Transferarbeit der archivischen Ausbildungsstellen. So jedenfalls formuliert Christiane Heinemann in ihrer Rezension in den hessischen Archivnachrichten 7/2 (20007), S. 62, über meinen Vortrag auf dem 75. Deutschen Archivtag, publiziert im Tagungsband. Ihre Zweifel dürften durchaus berechtigt sein, was die dort angeregte Arbeit über den geplanten Reichsarchivneubau anbelangt.&lt;br /&gt;
Michael Früchtels in diesem Jahr erschienene, architekturhistorische Dissertation über den Architekten Hermann Giesler bietet jedoch einen interessanten Fund (S. 291 f) - Hitler geplantes Privatarchiv in Linz. Im &quot;Wohn- bzw. Führerkastell&quot;, dem Alterssitz Hitlers, sollte im ersten Obergeschoss ein Archiv errichtet werden. Giesler vermerkt am 12.11.1942: &quot;&lt;i&gt;.... Der Führer betont, dass er ausserordentlich viel wichtige Dinge, die für das Reich von grösster Bedeutung sind, angesammelt hat, die er dort unterbringen möchte .... Der Sockel, auf dem das Wohnkastell ruht, wird als Luftschutzraum ausgebaut, mit absolut bomensicheren Decken. Beste Verbindung des Hauses mit dem Luftschutzraum muss hergestellt werden (Sicherstellung des Archivs in Zeiten der Gefahr). .....&quot; &lt;/i&gt; Lediglich  zwei Skizzen Hitlers sowie das Linzer Stadtmodell von 1945 zeigen den geplanten Bau. Diese (Wieder-)Entdeckung nährt die Hoffnung, dass auch im Zuge anderer städtebaulicher Planungen Archivbauten realisiert werden sollten. M. W. ist auch die Frage nach Archiveinrichtungen der nationalsozialistischen Organisationen noch nicht untersucht worden. Vielleicht böte dies ja &quot;genügend Stoff&quot; für eine Transferarbeit.&lt;br /&gt;
Nach meinem Vortrag hatte Wolf Buchmann eine vergleichende Untersuchung von Archivbauten dieser Epoche bezogen auf das amerikanische Nationalarchiv angeregt. In Blick in die 2007 von Anton Gössi herausgegebene Schrift über Archivbauten in der Schweiz und Lichtenstein weist mit Berner Staatsarchiv einen europäischen Vergleichsbau, der als &quot;Architekturmanifest der Neuen Sachlichkeit&quot; bezeichnet wird, aus. Es ist zu hoffen, dass dieser Anregung ebenfalls nachgegangen wird.</description>
    <dc:creator>Wolf Thomas</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archiv.twoday.net/topics/Archivgeschichte&quot;&gt;Archivgeschichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Wolf Thomas</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-06T19:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://archiv.twoday.net/stories/4677510/">
    <title>Buch: Deutsche Archivare im Generalgouvernement und im Reichskommissariat Ukraine</title>
    <link>http://archiv.twoday.net/stories/4677510/</link>
    <description>Ein fast vergessener &quot;Osteinsatz&quot;&lt;br /&gt;
Deutsche Archivare im Generalgouvernement und im Reichskommissariat Ukraine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Produktinformation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*	Verlag: Droste&lt;br /&gt;
*	2007&lt;br /&gt;
*	Ausstattung/Bilder: 2007. 448 S.&lt;br /&gt;
*	Schriften des Bundesarchivs Bd.68&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Weltkrieg leiteten deutsche Statsarchivare die polnischen und ukrainischen Archive. Zu welchen Zwecken nutzten sie die Kontrolle über das fremde Archivgut? Vollzogen sie einen selbstlosen Schutzder fremden Archivalien, wie sie es selbst nach dem Krieg glaubhaft machen wollten, oder verfolgten sie vornehmlich &quot;deutsche&quot; Interessen? Die Studie fragt nach dem Verhalten der Archivare, ihrem Verhältnis zur NSDAP und ihren Verstrickungen in die NS-Politik sowie der Politisierung der Archivarbeit. Speziell untersucht sie die Verlagerung von Archivbeständen in das Deutsche Reich und das Schicksal von &quot;Deutschtums-&quot; und &quot;Judenarchivalien&quot;. Betrachtet werden nicht nur die grundlegenden Entwicklungen im preußischen, sondern auch im polnischen und ukrainischen Archivwesen. Anhand der persönlichen Korrespondenzen und der Entnazifizierungsverfahren werden schließlich Bedeutung und Selbstwahrnehmung des &quot;Osteinsatzes&quot; in der Nachkriegszeit analysiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.A.Z.-Besprechung, zur Verfügung gestellt von der F.A.Z.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.01.2008&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Operation Aktenklau - Auch deutsche Archivare waren im &quot;Osteinsatz&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufarbeitung der Zeit des Nationalsozialismus fällt deutschen Behörden schwer. Dies gilt sogar für die Archive. Sie hüten zwar, wie Novalis meinte, &quot;das Gedächtnis der Nation&quot;. Doch auch bei diesem der Geschichte und der Erinnerung besonders verbundenen Berufsstand muss die Bewältigung der Vergangenheit mitunter von außen angestoßen werden. Die deutsche Archivverwaltung des Generalgouvernements und des Reichskommissariats Ukraine ist Gegenstand einer quellenmäßig breit angelegten, materialgesättigten Studie, mit der Stefan Lehr primär die Geschichte des &quot;Osteinsatzes&quot; von Reichsarchiv und Generaldirektion der preußischen Staatsarchive im Zweiten Weltkrieg nachzeichnet. Darüber hinaus schildert er die preußische Archivverwaltung in Polen im Ersten Weltkrieg, vergleicht für die Zwischenkriegszeit das Archivwesen in Preußen, Polen und der Ukraine und gibt für die Zeit nach 1945 ein umfassendes Bild des Schicksals der deutschen, polnischen und ukrainischen Archivalien und Archivare.&lt;br /&gt;
Besonderen Reiz gewinnt die Arbeit durch die privaten Aufzeichnungen deutscher und polnischer Archivare, die Lehr neben den Behördenakten heranzieht. Nach dem Ersten Weltkrieg hatten die preußischen Staatsarchive intensive Forschungen zu den an Polen verlorenen deutschen Ostgebieten begonnen, deren Ergebnisse von der Publikationsstelle des Geheimen Staatsarchivs veröffentlicht wurden. Die preußischen Archivare waren somit gut vorbereitet auf die neuen Aufgaben beim Einsatzstab des &quot;Reichsministers für die besetzten Ostgebiete&quot;, Alfred Rosenberg, im Generalgouvernement und im Reichskommissariat Ukraine.&lt;br /&gt;
Die Auslagerungen von Archivalien und ihre Transporte innerhalb der Ukraine und des Generalgouvernements und auf reichsdeutsches Gebiet weist Lehr akribisch nach. Nicht nur polnische Archivare sahen die Verlagerung von Teilen ihrer Bestände mit Skepsis. Auch Hans Frank, Generalgouverneur und 1946 in Polen als Kriegsverbrecher hingerichtet, achtete darauf, dass die Akten seines Herrschaftsbereichs dort verblieben und nicht ausgelagert wurden.&lt;br /&gt;
Die Beziehungen der deutschen Besatzungsarchivare zu den ihnen unterstellten polnischen Kollegen waren in der Regel von korrekter Höflichkeit; die deutschen Vorgesetzten halfen bei der Wohnraumbeschaffung, beim Zugang zum Kantinenessen und veranlassten die Zahlung von Sonderprämien. 1946 und 1947 gewährte Polen dem ehemaligen Direktor der Archive im Generalgouvernement Erich Randt in Berlin monatliche Geldzahlungen und gelegentlich auch Speckseiten. Im Gegenzug musste Randt sich verpflichten, die Auslagerungen von Akten aus polnischen Archiven aufzuzeichnen. Der Osteinsatz war für die deutschen Archivare lukrativ; es lockten eine schnellere Karriere und ein deutlich höheres Gehalt als im Reichsgebiet. Die Verbrechen an der einheimischen Bevölkerung mussten sie zur Kenntnis nehmen. Die Ermordung der Juden hielt Wolfgang Mommsen, Archivar beim Reichskommissariat Ostland in Riga, in seinem Tagebuch am 29. März 1942 fest. Die Mitgliedschaft der Archivare in der NSDAP und ihren Gliederungen und die &quot;Entnazifizierung&quot; weist der Autor detailliert nach.&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik begann für die meisten Archivare eine neue Karriere - als Leiter des Archivs im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in Bonn oder als Dozent in Marburg bei der Ausbildung der westdeutschen Archivare oder als Direktor beziehungsweise Präsident des Bundesarchivs in Koblenz, das auch weitere Archivare des Osteinsatzes als Referenten aufnahm. Gelegentliche Wiederholungen mindern nicht das Verdienst dieser nicht immer leicht lesbaren Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HANS JOCHEN PRETSCH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Lehr: Ein fast vergessener &quot;Osteinsatz&quot;. Deutsche Archivare im Generalgouvernement und im Reichskommissariat Ukraine. Droste Verlag, Düsseldorf 2007. 412 S., 38,- [Euro].</description>
    <dc:creator>Bernd Hüttner</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archiv.twoday.net/topics/Archivgeschichte&quot;&gt;Archivgeschichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Bernd Hüttner</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-04T19:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://archiv.twoday.net/stories/4670520/">
    <title>Drollingers Gedichte</title>
    <link>http://archiv.twoday.net/stories/4670520/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Gedichte_%28Drollinger_1745%29&quot;&gt;http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Gedichte_%28Drollinger_1745%29&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der baden-durlachische Archivar war ein nicht unbedeutender Lyriker im 18. Jahrhundert. Zu weiteren Archivaren als Autoren:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikisource.org/wiki/Archivwesen&quot;&gt;http://de.wikisource.org/wiki/Archivwesen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/45/Gedichte_%28Drollinger_1745%29_002.gif/300px-Gedichte_%28Drollinger_1745%29_002.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>KlausGraf</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 KlausGraf</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-03T01:32:00Z</dc:date>
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