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Fotoueberlieferung

http://fotoarchiv.hypotheses.org/29

Tanja Wolf vom Stadtarchiv Worms plädiert für eine rigide Kassation von Fotobeständen. Schon das für die Überschrift verwendete Zitat erlaubt Rückschlüsse auf ihre digitale Kompetenz. Da wird das traditionelle Bewerten auf Teufelkommraus hochgehalten, ohne dass die Autorin auch nur eine Sekunde darüber nachdenkt, ob vielleicht im digitalen Zeitalter andere Maßstäbe gelten müssen.

"Archive sind keine Bildagenturen und keine Dokumentationszentren, weder ist es ihre Aufgabe, alle Fotos zu erhalten, noch können sie das ansatzweise leisten. Sie sind auch keine Bilderhalden, in denen zukünftige Nutzer erstmal wühlen müssen, bevor sie etwas Verwertbares finden". Das ist natürlich selten dumm, denn bei einem frühneuzeitlichen Aktenbestand von mehreren hundert Blatt, der in 5 Zeilen Findbuch erschlossen ist, ist erhebliches Wühlen angesagt.

Sind aussagekräftige Metadaten derzeit nicht beschaffbar, bedeutet das nicht, dass sie auch in Zukunft nicht vorhanden sein werden. Durch automatisierte Auswertungen der Bildinhalte und Crowdsourcing können auch Bildbestände zum Sprechen gebracht werden, die derzeit stumm bleiben.

https://blog.flickr.net/en/2014/12/29/welcome-the-brazilian-senate-to-the-commons/

Fotos produzidas por Terceiros

http://blog.flickr.net/2014/12/27/welcome-aalto-university-of-finland-to-the-commons/

Anatomy class

http://blog.flickr.net/2014/12/15/finnish-broadcasting-company-archives-commons/

Die Bilder können frei genutzt werden. Es dürfte noch Jahrhunderte dauern, bis deutsche Medienarchivare eine ähnlich großzügige Geste beschließen.

Foreign Minister Väinö Tanner tells the people that the Winter War has ended, 1940.

Dank deutscher Datenschutz-Hysterie.

http://www.golem.de/news/kartendienst-googles-street-view-autos-rollen-wieder-durch-deutschland-1412-110890.html

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=street+view


"Die virtuelle Ausstellung bietet in zwölf Kapiteln 460 digitale Exponate, die auf Fotografien aus dem Deutschen Kunstarchiv beruhen. Zu sehen sind Portraits, aber auch situative Bilder von rund 250 Bestandsbildner/innen"

http://gesichter-des-dka.gnm.de/ausstellung


Fragt Christoph Pallaske:

http://historischdenken.hypotheses.org/2556

Beispiele:

http://www.spiegel.de/einestages/bildmanipulation-falsche-fotos-vor-der-digital-aera-a-996453.html


http://blog.flickr.net/en/2014/09/30/welcome-the-national-library-of-medicine-to-the-commons/

Acquisition division, serials section

Eine Fachtagung der Stadtarchive Worms und Speyer
Der Umgang mit der fotografischen Überlieferung ist, vor allem im Alltag der kleineren und mittleren Archive, mit besonderen fachlichen Anforderungen und Problemen verbunden. Nicht selten handelt es sich um Massenbestände. Gleichzeitig werden Bildquellen in der zunehmend visualisierten Welt verstärkt nachgefragt, und das nicht nur als Illustrationen.
Um zu diesem Thema einen weiteren fachlichen Austausch anzuregen, auch zwischen den verschiedenen bildverwahrenden Institutionen, veranstalten die Stadtarchive Worms und Speyer
am Freitag, 28. November 2014, 10.00-17.00 Uhr
die Fachtagung „Fotos in Archiven“
im Wormser Kultur- und Tagungszentrum
Liebfrauensaal
Rathenaustraße 11, 67547 Worms.
Im Mittelpunkt wird die alltägliche Arbeit stehen, dabei sollen Probleme und Lösungsansätze zu den verschiedenen Aspekten wie Erschließung, Bewertung oder Digitalisierung diskutiert werden. Auf dem Programm stehen sieben Vorträge von je 30 Minuten mit einem Themenschwerpunkt sowie eine Abschlussdiskussion am Ende.

Infos zum Programm sowie zur Anmeldung: http://archivtag.hypotheses.org/220

 

twoday.net AGB

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