Allgemeines
Architekturarchive
Archivbau
Archivbibliotheken
Archive in der Zukunft
Archive von unten
Archivgeschichte
Archivpaedagogik
Archivrecht
Archivsoftware
Ausbildungsfragen
Bestandserhaltung
Bewertung
Bibliothekswesen
Bildquellen
Datenschutz
... weitere
Profil
Abmelden
null

 

Kulturgut

Von der ersten Sekunde an war klar, dass mein Gegenüber keineswegs gewillt war, joviale Kollegialität walten zu lassen. Er druckste herum, war unsicher, blieb kühl, unnahbar. Auskünfte zur Veröffentlichung könne er nicht geben, da sei die Pressestelle zuständig. So war das Gespräch nach keinen fünf Minuten auch schon wieder beendet. Dankbarkeit hatte ich nicht erwartet, aber auch nicht diese nur mühsam getarnte Feindseligkeit.

Währenddessen verscherbelt Hassold in Denkelscherben weiter Stücke, die offenkundig aus dem Bestand des Stadtarchivs Stralsund stammen:

http://www.abebooks.de/servlet/BookDetailsPL?bi=14159329314

"Extract Des Gründlichen Berichts / von der in Pommern belegenen Hansee- und Haupt-Stadt Stralsund. Wie Anno 1627 Die Einquartirung daselbst begehret / aber gütlich abgehandlet / und gleichwol folgig Gewalt unterschiedlich wider sie verübet. Auch von dero Belagerung / Stürmun / und was dabey und weiter biß zum Abzuge des Feindlichen Kriegsvolcks vorgangen.
Verlag: Stralsund Gedruckt durch Michael Meder, 1676 [...] Ex libris im vord. Innendeckel: Aus der E. H. Zober's Büchersammlung. Mit dezenten Tusche-Textunterstreichungen von alter Hand. "

Zu Zober:
http://archiv.twoday.net/search?q=zober

Zum Thema hier:
http://archiv.twoday.net/stories/565877416/
http://archiv.twoday.net/search?q=stralsund


Wirri, H. Ordenliche Beschreybung der Fürstlichen Hochzeyt, die da gehalten ist worden durch... Herrn Wilhelm Pfaltzgraf beim Rheyn, Hertzog inn Obern und Nidern Bayern &c. Mit dem Hochgebornen Fräwlin Renatta, geborne Hertzogin aus Luttringe(n), den 21. tag Februarii, des 1568. Jars, in der Fürstlichen Statt München... in teutsche Carmina gestellt. Augsburg, Ph. Ulhart, 1568. Fol. (29,5:20,5 cm). Mit insgesamt 47 (44 alt mit Schablonen koloriert) Holzschnitten, davon 45 (5 doppelblattgr.) im Text u. 2 auf (1 doppelblattgr., 1 mehrf. gefalt.) Tafeln. 22 nn., 55 (recte 57) num. Bll., 1 nn. Bl. Halbpergament d. 17./18. Jh., gering berieben. In mod. Leinwand-Schuber.

VD 16, W 3586; Goed. II, 326, 4, 2; Lipperheide Sbc 4; Vinet 706; Pfister 1106. - Erste Ausgabe des seltenen deutschen Festbuchs, das eines der prunkvollsten Hoffeste des 16. Jahrhunderts dokumentiert, die Hochzeit von Herzog Wilhelm V. von Bayern mit Renata von Lothringen. Die Trauung fand am 21. Feb. 1568 in der Münchener Frauenkirche statt; die Feierlichkeiten, mit diversen Festschmäusen, Maskeraden, Ritterspielen, Schlittenfahrten, Theateraufführungen etc., dauerten bis zum 10. März. Orlando di Lasso komponierte eigens für diesen Anlaß zwei Motetten. Die große, aus 4 Doppelbll. zusammengesetzte Falttafel zeigt den Prunkwagen des österr. Erzherzogs Ferdinand II., der von Musikern begleitet wird, die doppelblattgr. Holzschnitte im Text mit Turnierdarstellungen. Eine doppelblattgr. Tafel zeigt in einem kreisrunden Holzschnitt 100 Wappen bayerischer Familien, 37 große kolorierte Wappenholzschn. repräsentieren die adeligen Häuser der prominentesten Gäste. Unkoloriert blieben lediglich die Wappen von Wirri u. Ulhart am Schluß sowie die Darstellung eines neugeprägten Dukaten. Der aus Aarau stammende Verfasser Heinrich Wirri (nachgewiesen 1544-1571) zog als fahrender Sänger, Schauspieler, Spielmann und Spruchdichter durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, als "Pritschenmeister" organisierte er Schützenfeste und andere große Feierlichkeiten. - Kaum stockfl., gegen Ende in Bund u. Außensteg leicht braunfleckig. Die Falttaf. mit einigen Quetschfalten, 6 hinterl. Einrissen im oberen Rand, 2 Fehlstellen durch Wurmfraß (1 mit Bildberührung). Titel mit Besitzeintrag "Johann Friedrichsen" (16./17. Jh.), Rückseiten von Titel u. Schlußbl. mit Stempel der Fürstl. Fürstenbergischen Bibliothek Donaueschingen, Innendeckel mit hs. Bibl.-Signatur.


http://www.reiss-sohn.de/frame_lager.php?page=31&lang=deu

Danke an FN.


https://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=54996

http://archaeologik.blogspot.de/2014/10/alle-schwedischen-archaologischen.html

Mit Link zur Petition.

Update: war erfolgreich

http://archaeologik.blogspot.de/2014/11/petition-mit-erfolg-schwedische.html

http://www.burgerbe.de/2014/10/19/schloss-reinhardsbrunn-naechster-schritt-zur-enteignung-19766/

Frühere Meldungen zum Frustschloss:

http://archiv.twoday.net/search?q=reinhardsbrunn


Morgen wird eine NDR-Reportage ausgestrahlt, wie der Verkauf von Kunstschätzen den IS finanziert.

http://programm.daserste.de/pages/programm/detail.aspx?id=F00617C6F75256167987B09589E3AE50

http://bibliothekarisch.de/blog/2014/10/19/die-erfolgreiche-rettung-der-manuskripte-von-timbuktu/


Darf eine staatseigene Spielbank Kunstschätze veräußern, um marode Casinos sanieren zu können? In Nordrhein-Westfalen ist ein heftiger Streit darüber entbrannt. Jetzt schaltet sich erneut die Bundesregierung ein.
Berlin - Zwei Andy-Warhol-Werke für die Sanierung mehrerer maroder Spielkasinos - diese Rechnung sorgt aktuell in Nordrhein-Westfahlen für Ärger. Der staatlich konzessierte Spielcasinobetreiber Westspiel plant, die beiden frühen Bilder "Triple Elvis" und "Four Marinos" zu versteigern, um mit den Erlösen defizitäre Spielbanken aufzumöbeln.
,,,,,,,,,,,,
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/westbank-plant-warhol-versteigerung-gruetters-uebt-scharfe-kritik-a-997983.html

Zu Korrekturen Kommentar 4:
http://www.spiegel.de/forum/kultur/streit-um-spielbanken-nrw-bin-klamm-biete-wahrhol-thread-171809-1.html#postbit_19369421
... beide Bildtitel falsch sind (Rechtschreibfehler bei Elvis, und das Bild heißt Four Marlons und nicht Four Marinos), und man Westfalen auch keineswegs mit "h" schreibt ...

Grüße
J. Paul

http://www.berliner-zeitung.de/kultur/-museumsdirektoren-brandbrief-gegen-warhol-versteigerung,10809150,28743594.html

"Während diese Auktion in New York nur ein Ereignis ist, ist sie in Nordrhein-Westfalen mittlerweile ein Politikum. Denn die Warhol-Werke befinden sich im Besitz der Westdeutschen Spielbanken GmbH & Co. KG (Westspiel) in Aachen, einer Tochter der landeseigenen NRW-Bank. Mit dem Verkauf sollen Defizite ausgeglichen werden, die bei der Spielbank Aachen angefallen sind – für 26 Museumsdirektoren aus NRW liegt darin aber ein gefährliches Signal. In einem Brief, der dieser Zeitung vorliegt, appellieren die Direktoren an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und die Landesregierung, den Verkauf zu stoppen. Sie befürchten einen Präzedenzfall, der Land und Kommunen ermuntern könnten, Kunstwerke zu verkaufen, um ihren Etat durch die Einnahmen zu entlasten. „Damit wären der öffentliche und auch der Museumsbesitz nicht mehr sicher“, schreiben die Direktoren. „Unsere Kernaufgaben als Museen stünden zur Disposition: Das Sammeln und Bewahren der Kunst im Auftrag der Gesellschaft und für zukünftige Generationen.“"

Update: " Der Deutsche Kulturrat warnt einem Medienbericht zufolge vor einem Dammbruch und fordert die Bundesregierung zum Eingreifen auf. Die Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder, Isabel Pfeiffer-Poensgen, nannte den Verkauf leichtfertig und appellierte an das Land NRW, als Vorbild zu fungieren und die Werke Museen zur Verfügung zu stellen.Auch Kulturstaatsministerin Monika Grütters schaltete sich am Donnerstag in die Diskussion ein."
http://www.tagesspiegel.de/kultur/geplante-warhol-versteigerung-in-nrw-gruetters-kunstwerke-sind-keine-spekulationsobjekte/10848538.html

http://www.welt.de/newsticker/news1/article133362096/Berlin-fordert-Stopp-von-Warhol-Versteigerung-in-NRW.html

Update: http://archiv.twoday.net/stories/1022219275/

http://www.wdr5.de/sendungen/scala/warhol_bilder100.html

http://blog.selket.de/grabraeuber/auktion-des-schatzes-von-harageh-gestoppt-und-neues-von-sekhemka

"Das englische Auktionshaus Bonham stoppte gestern eine pikante Auktion altägyptischer Objekte, die ausgerechnet von der gemeinnützigen Organisation St Louis Society beauftragt wurde. Der “Schatz von Harageh”, der gestern eigentlich unter den Auktionshammer kommen sollte, ist aus bisher unbekannten Gründen doch nicht versteigert worden. Vielleicht war der Druck der Mutterorganisation, des Archäologischen Instituts von Amerika (AIA), die sich von der Aktion verständlicherweise wenig begeistert zeigte, doch zu groß geworden. [...]

Eine Sprecherin von Bonhams meinte, sie würden nur ihren Job as usual tun."

 

twoday.net AGB

xml version of this page

xml version of this topic

powered by Antville powered by Helma