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Open Access

http://wisspub.net/2015/11/13/zwischenbilanz-als-elsevier-aktionaer-christmas-is-not-over-yet/

100mal Elsevier in Archivalia:
http://archiv.twoday.net/search?q=elsevier


http://mittelalter.hypotheses.org/6941

Von den 131 Teilnehmenden befürwortete die überwiegende Mehrheit digitale Publikationsformen.

Dieses ehrgeizige Ziel strebt eine Arbeitsgruppe von Open-Access-Akteuren in Österreich an:

http://dx.doi.org/10.5281/zenodo.33178

Ellen Wexler: What Open-Access Publishing Actually Costs
http://chronicle.com/article/What-Open-Access-Publishing/234108/

Schaubild von Ubiquity Press
http://www.ubiquitypress.com/site/publish/

"Up to 99% of the cost of publishing is spent on peer review. Let me
illustrate that with a simple calculation. About half a year ago on
the Scholarly Kitchen blog it was reported that the technical
preparation (xml-coding etc) and hosting costs an average of $47 per
article at PubMedCentral
( http://scholarlykitchen.sspnet.org/2015/04/08/revisiting-the-price-of-posting-pubmed-central-spends-most-of-its-budget-handling-author-manuscripts/ ).
Any other publishing costs are essentially those associated with the
organisation of peer review (and profits, of course). That means, the
cost of peer review is an average of $2953 per article published in a
typical hybrid journal with APC of$3000, and an average of $4953 in a
typical subscription journal with revenues of $5000 per article. If
these figures are correct – and I have no reason to believe they are
materially wrong – the cost per article of technical preparation is
less than one percent of the average per-article revenue of a typical
subscription journal.

So, massive savings could clearly be made." (Jan Velterop in Liblicense am 28. September 2015)

Shieber 2012
http://archiv.twoday.net/stories/75229491/

Update:

Klaus Mickus stellt die exorbitanten Gewinne der Verlage den Kosten anhand eines Journals gegenüber:

http://de.slideshare.net/klausmickus/mickus-oa-tage15

Tipps von Such-Guru Jürgen Plieninger, der sich nicht entblödet hat, diese im "Bibliotheksdienst" zu publizieren:

https://biboer.wordpress.com/2015/11/06/suche-nach-open-educational-resources/

https://geschichtsunterricht.wordpress.com/2015/11/05/oer-fuer-fluechtlinge/

https://www.martineve.com/2015/11/05/clarifying-a-few-facts-for-elsevier-and-their-response-to-lingua/

"Thirdly, and most importantly, when Elsevier claims that price points below their current level are not “sustainable” I feel the urge to point out that Elsevier would say that and they are using the argument that “what the market will bear” is the acceptable price point. They did, of course, make $1.1 billion profit in 2012 on a 36% profit rate. They have just established (correction: leased) new offices in the UK that include basketball courts for their staff, even as our university budgets here face a forecasted cut of 40%. So they may have a different idea, in the mind of shareholders, as to what “sustainable” actually means. I define it as: covering labour, technological and business costs necessary to publishing on a not-for-profit/charitable basis. Not paying for Elsevier to play basketball on our time."

Zu:

http://archiv.twoday.net/search?q=elsevier


https://torrentfreak.com/court-orders-shutdown-of-libgen-bookfi-and-sci-hub-151102/

Elsevier sollte sich lieber schämen.

http://archiv.twoday.net/search?q=elsevier

Richard Poynder macht mich auf eine Studie aufmerksam, wonach weniger als 5 % der Harvard-Autoren Waivers bezüglich der Open Access Policy ihrer Universität beanspruchen.

Wieso ist dann DASH so leer, was geisteswissenschaftliche Artikel angeht?

Zeit für etwas "anecdotical evidence", denn bei meinen Auszählungen der ersten 10 Leute (Akyeampong bis Clutario) auf der Seite mit der Liste der Professoren im History Department

http://history.fas.harvard.edu/faculty_alpha

habe ich Sven Beckert vergessen, was meine Ergebnisse natürlich komplett entwertet.

Neben DASH habe ich die verlinkten Personal Pages herangezogen, wenn es keine gab, kurz mal in Google Scholar und Historical Abstracts (lizenzpflichtig) nachgeschaut, ob ich Publikationen 2013/14 finde (=Pub). Berücksichtigt wurden nur Aufsätze in wissenschaftlichen zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden, was insbesondere die Produktion von David Armitage betrifft, der allerlei renommierte Presseorgane bedient.

Akyeampong
Pub 5
DASH: 3, aber nur 2010/11

Amrith
HA hat 1 Aufsatz in P&P 2013, G Scholar einen Buchbeitrag und weiteren Aufsatz, also mindestens 3. Nichts in DASH.

Armitage
Auf seiner Website gibt es 9 Publikationen gemäß meinem Kriterium 2013/14, davon sind 8 mit einem PDF versehen:

http://scholar.harvard.edu/armitage/publications?page=1

Davon ist nur eine in DASH, bei einer weiteren liegt ein Metadatenfehler (falsches Datum 2015 statt wie angegeben 2014) vor. Insgesamt 14 Publikationen in DASH.

Siehe schon
http://archiv.twoday.net/stories/11543729/

Blair:
Pub: 4, davon 1 Lexikonartikel. In DASH 10, aber nur 1990-2010 (die Trefferübersicht gibt fälschlich eine Publikation zu 2011 aus, die 2010 erschien)

Bose
hat 2013/14 anscheinend nichts publiziert. Nicht in DASH.

Brown
Desgleichen. Nicht in DASH. PDFs früherer Publikationen:

http://scholar.harvard.edu/vbrown/publications

Brown-Nagin
Eine Juristin mit 11 Publikationen in DASH, anscheinend eine Waiver-Autorin, die 2014 2 von 4 Publikationen sperren ließ. Beide sind aber andernorts Open Access zugänglich. Alle 4 wären auch ohne DASH frei einsehbar. Generell sind juristische Fachzeitschriften in den USA eher OA. Brown-nagin nutzt dazu auch gern SSRN.

Chalhoub
Ist erst 2015 in Harvard. Kein Publikationsnachweis 2013/14 und auch nicht in DASH.

Chaplin
Pub: 4. Nicht in DASH.

Clutario
Hat erst 2014 promoviert. Pub 1, nicht in DASH.

ERGEBNISSE:

Von 10 AutorInnen sind nur vier in DASH.

Eine Autorin hat mutmaßlich einen Waiver erhalten.

Ermittelt habe ich für 2013/14 30 Artikel, macht 3 pro Person und 1,5 pro Jahr.

Aber allein Armitage schrieb 9. Klammert man ihn aus bleiben 21 Artikel von 9 AutorInnen, also 2,3 pro Person und 1,2 pro Jahr.

Der wissenschaftliche Output der angesehenen Harvard-HistorikerInnen ist also eher bescheiden, was auch daran liegt, dass neben wissenschaftlichen Artikeln auch prestigeträchtige Bücher geschrieben werden müssen.

Nur Armitage und die Juristin Brown-Nagin haben für 2013/14 etwas in Dash. Also 2 von 10.

Von (mutmaßlich mindestens) 30 Artikeln 2013/14 sind gerade einmal 5 in DASH, davon nur 3 (also 10 %) OA.

OHNE DASH WÄREN WIR NICHT SCHLECHTER DRAN, denn von allen drei Artikeln existieren weitere freie Versionen.

Armitage bietet allein für 2013/14 auf seiner persönlichen Seite bei Harvard Scholar 8 PDFs an!

Effekt von DASH bezüglich OA in dieser winzigen Auswahl: NULL. Wie armselig ist das denn?

Eine weitere Beobachtung: Ich habe mir natürlich die Personal Pages von etlichen weiteren Harvard-Geschichtsprofessoren angesehen, bin aber bisher nur bei James Hankins

http://history.fas.harvard.edu/people/james-hankins

auf einen expliziten Link zu DASH gestoßen.

Die Waiver sind somit nicht das Problem, dass DASH zu wenige Eprints der Harvard-Historiker aus 2013/14 aufweist. Obwohl die Professoren ihre Arbeiten an DASH abliefern müssten, tun sie es mehrheitlich einfach nicht. Wenn sie ihre Arbeiten frei verfügbar machen, dann nicht primär auf DASH, sondern eher auf ihren persönlichen Seiten.

Aus meiner kleinen Auswahl ist niemand auf

https://harvard.academia.edu/Departments/History

verzeichnet.

2010 habe ich bereits schon einmal einen kurzen Blick auf die Harvard-Historiker geworfen:

http://archiv.twoday.net/stories/11543702/

Der Fortschritt ist bescheiden. Chaplin war auch schon damals dabei, 2010 und jetzt: null Artikel in DASH.

Blair hatte damals 9 Artikel in DASH, nun sind es 10.

Smail: damals 3, nun 8 und zwei gesperrte.

McCormick damals 1, nun 4 Artikel in DASH. Auf

http://isites.harvard.edu/icb/icb.do?keyword=k40117&pageid=icb.page188194

reicht die Veröffentlichungsliste nur bis 2009, aber dafür gibt es 15 PDFs!

Während Kishlansky nicht mehr in Harvard ist, ist Kafadar noch dabei. Damals war er nicht in DASH, heute auch nicht.

Einigermaßen ordentlich nutzt nur James Hankins (siehe auch oben) DASH. Damals 14 Artikel, heute 26. Aber auch bei ihm gibt es ganz wenige gesperrte Artikel.

Fazit: Green OA ist bei den Harvard-Historikern noch nicht richtig angekommen. Der Anteil der Eprints ist völlig unbefriedigend.

Frühere Beiträge zu DASH:

http://archiv.twoday.net/search?q=harvard+dash

harvard_history

https://www.insidehighered.com/news/2015/11/02/editors-and-editorial-board-quit-top-linguistics-journal-protest-subscription-fees

"All six editors and all 31 editorial board members of Lingua, one of the top journals in linguistics, last week resigned to protest Elsevier's policies on pricing and its refusal to convert the journal to an open-access publication that would be free online. As soon as January, when the departing editors' noncompete contracts expire, they plan to start a new open-access journal to be called Glossa."

Update:
http://www.kontakter.de/internationale_news/lingua_redaktion_legt_job_nieder_und_plant_eigenes_magazin
http://wisspub.net/2015/11/04/massenruecktritt-des-editorial-board-beim-elsevier-journal-lingua/
http://kaivonfintel.org/2015/11/05/lingua-roundup/
https://netzpolitik.org/2015/the-empire-strikes-back-grossverlag-elsevier-verleumdet-abtruennige-wissenschaftler/

 

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