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Open Access

ALLE dort genannten Aufsätze sind als PDFs verfügbar!

http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/umeier/publikationen.html

Der Abschlussbericht:

http://www.parlament-berlin.de/ados/17/IIIPlen/vorgang/d17-2512.pdf

Martin Haspelmath fordert diamantenen Open Access, der frei für Leser und Autoren ist, also ohne APCs:

http://www.frank-m-richter.de/freescienceblog/2015/10/28/how-to-switch-quickly-to-diamond-open-access-the-best-journals-are-free-for-authors-and-readers/

"So this is what scholars want, and what the world needs: diamond open access for the best journals, funded in a stable way by science funders, with private companies providing lower-level technical services."

ich unterstütze das, denn Grün OA ist zu wenig akzeptiert (Repositorien sind zu leer), er hat ein Zeitproblem (Embargos!) und ein Formatproblem (version of records sind kaum möglich). Bei OA geht es um wissenschaftliche Chancengleichheit. Goldener OA ist zu teuer und etabliert eine neue Ungleichheit. Vor allem in den geisteswissenschaften gibt es noch kaum renommierte Publikationsmöglichkeiten in der eigenen Sprache.

Die in der OA-Week erbetene Antwort der Gruppe Elektronisches Publizieren (EPU) der Universität Göttingen lief jetzt ein:

"In der Tat haben die geschlossenen Fragen (Ja/nein) des Census die korrekte Antwort erschwert. Hier wäre eine deskriptive Antwortmöglichkeit besser gewesen. Die Leitlinien für den GOEDOC-Server ( http://www.sub.uni-goettingen.de/elektronisches-publizieren/publizieren/goedoc/leitlinien/ ), die im Rahmen der DINI-Zertifizierung 2004 entstanden sind, beinhalten in puncto Zielgruppe eine sehr offene Formulierung. Da zum damaligen Zeitpunkt das Angebot an Repositorien noch sehr beschränkt war, bot die SUB laut Ihrer Leitlinie den Service an: „Im Rahmen der überregionalen Aufgaben stellt die SUB Göttingen den Server auch anderen Personen zur Veröffentlichung wissenschaftlich relevanter Dokumente zur Verfügung“. Insofern können in diesem Kontext auch Publikationen externer Personen bereitgestellt werden. Diese Option besteht. Daneben können auch Personen und Institutionen, die der Universität Göttingen verbunden sind, das Angebot nutzen. Das können also auch „Alumni“ sein. Insgesamt sind diese Fälle – solange ich mit dem Bereich befasst bin - von der Größenordnung absolut vernachlässigbar. Im Ergebnis beschränkt sich das auf ganz wenige Einzelfälle, da kein autorenseitiger Upload möglich ist, so dass jede Anfrage über die Redaktion in Zusammenarbeit mit den Fachreferenten laufen muss. Hierüber wurden keine konkreten Zahlen erhoben. Mittlerweile ist das Angebot an Dokumentenservern groß und insbesondere auch Fachrepositorien mit guten Infrastrukturen bieten ihre Dienste an. Daran orientiert sich auch unsere Beratung. Die Änderung der DFG-Richtlinien zu den Sondersammelgebieten, die Vielzahl bestehender Repositorien und das Aufkommen anstehender Aufgaben/Projekts, erfordert eine Fokussierung auf das institutionelle Repositorium für die Universität Göttingen. In dem Kontext ist auch eine Überarbeitung der Leitlinien angedacht.

Aus unserer Sicht ist es zukunftsweisend, dass eine Infrastruktureinrichtung wie CERN die Verantwortung für ein Repositorium wie Zenodo übernimmt und hier nicht nach dem Status der Beiträger differenzieren muss. Für Repository-Manager an Universitätsbibliotheken ist der Rechtfertigungszwang für den Personaleinsatz im Repositoriumsbetrieb leider häufig ein Grund für die Beschränkung auf bestimmte Statusgruppen."

Und zwar nach 1 Jahr. Das ist nur etwas mehr als ein Drittel!

http://archiv.twoday.net/stories/1022217620/#1022486284

Zu meiner Forderung, solche Prüfungsarbeiten IMMER OA zu veröffentlichen, siehe etwa

http://archiv.twoday.net/stories/444870012/
http://redaktionsblog.hypotheses.org/1644

http://www.plannedobsolescence.net/academia-not-edu/

Der Beitrag macht am Schluss Werbung für das MLA-Mitglieder-Repositorium CORE.

https://commons.mla.org/core/

Siehe auch

http://archiv.twoday.net/stories/1022485147/
http://archiv.twoday.net/stories/1022484242/

Update:
https://gleesongleanings.wordpress.com/2015/11/06/academia-edu-and-the-ethics-of-open-access/

15 Seiten-PDF mit hilfreichen Erläuterungen, wenngleich bezogen auf die österreichische Rechtslage.

https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:408042/bdef:Content/get

Es wird klar für CC-BY in der Wissenschaft plädiert.

"Besonders geeignet sind die Lizenzen CC BY und CC BY-SA, da sie die in der Budapester Open Access Initiative und der darauf aufbauenden Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen
festgelegten Anforderungen für Open Access erfüllen. Damit ist auch
die bestmögliche Verbreitung der Forschungsergebnisse möglich."

Offen bleiben wie üblich die entscheidenden Fragen, da darauf eigentlich niemand eine klare Antwort hat.

Was ist kommerzielle Nutzung?

Das wissen die Götter ...

Was bedeutet Veränderung?

Das weiß scheinbar Peter Hirtle besser als ich.

Ich habe des öfteren die Ansicht vertreten:

"ND steht für No-Derivs (keine Bearbeitung) und verbietet jede Abwandlung des Werks (z.B. Kürzung, Übersetzung)."
http://redaktionsblog.hypotheses.org/1769

Peter Hirtle sagt dagegen, unveränderte Auszüge seien in Ordnung:

"And as for the ND license, it is
> perfectly ok to excerpt content from an ND license. As the legal code
> for that license says, it grants you the right to "Reproduce and Share
> the Licensed Material, in whole or in part." Note the "in part." That
> means that you can use excerpts or take a figure from an ND-licensed
> work. You would, however, need to mark the excerpt with the
> attribution and license of the original. What you can't do is
> distribute any modified versions of an ND-licensed work without
> permission (what the licenses call "adapted material")."
http://listserv.crl.edu/wa.exe?A2=LIBLICENSE-L;419856ed.1506 (1. Juni 2015)

Für die Version 4.0 von CC-BY-ND

http://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0/legalcode

ist folgende Formulierung einschlägig:

"Subject to the terms and conditions of this Public License, the Licensor hereby grants You a worldwide, royalty-free, non-sublicensable, non-exclusive, irrevocable license to exercise the Licensed Rights in the Licensed Material to:

reproduce and Share the Licensed Material, in whole or in part; and
produce and reproduce, but not Share, Adapted Material."

Das bedeutet: ND-Material darf für eigene, auch kommerzielle Zwecke ohne weiteres kopiert (vervielfältigt) und verändert werden werden. Öffentliches Teilen der Veränderungen ist aber nicht erlaubt.

Man darf das Material unverändert ganz oder in Teilen veröffentlichen. Da Unklarheiten nach deutschem AGB-Recht zu Lasten des Verwenders gehen, erlaubt der Zusatz "in part" tatsächlich einen unveränderten Auszug. Aus einem Sammelband mit mehreren Beiträgen unter CC-BY-ND darf also ein Artikel unter der gleichen Lizenz separat verbreitet werden, ohne dass man den ganzen Band verbreiten muss.

Sinnverändernde und entstellende Kürzungen sind dagegen verboten.

Ich muss also meine Ansicht mit Blick auf den Legal Code von CC 4.0 revidieren.

Für frühere CC-Lizenzen gilt das offenkundig nicht, denn dort fehlt das "in part":

http://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/legalcode

Da ältere Lizenzversionen sehr weit verbreitet sind, scheint mir meine Warnung nach wie vor angebracht. Man darf aus einem wissenschaftlichen Artikel unter CC-BY-ND 3.0 keine Abbildung zur Weiterverwendung entnehmen, wohl aber aus einem unter 4.0.

Nachtrag: Peter Hirtle antwortete am 28. Oktober 2015:

"But I am not as convinced that this was not the situation under earlier licenses as well, however. A number of years ago, I talked to Michael Carrol, one of the founders of CC, about this. He explained to me that extracting a text and presenting it as it first appeared was not an adaptation or derivative work, but was perfectly ok under CC licenses. I just took a quick look at the files on the development of the version 4.0 license, and I see that the phrase "in whole or in part" was added in the final iteration of the 4.0 license: see https://wiki.creativecommons.org/images/a/ad/BY-ND_%28compare_d4v1_and_d4v2%29.pdf . I could not find any explanation of where this came from, however, nor is it mentioned as a major change in the license. My sense, then, is that it was language just to make explicit what everyone had assumed was the case prior to the inclusion of this language. I have to admit, however, that I have not done extensive research on this.

This question highlights one of the biggest problems I see with the CC licenses, as wonderful as they may be. If bright people like us are uncertain exactly what they license, what hope is there for the average user? "

Die UC nimmt den Mund recht voll:

http://osc.universityofcalifornia.edu/2015/10/groundbreaking-presidential-oa-policy-covers-all-employees/

Wenn ichs recht verstehe, weitet die Universität die auf den akademischen Senat bezogene Open Access Policy auf das weitere Personal der Hochschule aus, ob ihm das Copyright nach den grundsätzen der UC als Arbeitgeber zusteht oder nicht. Die Beschäftigten sollen ihre final versions im Repositorium deponieren, können aber problemlos einen Waiver (Genehmigung, sich nicht an die Verpflichtung zu halten) erhalten.

Diese Waiver führen regelmäßig dazu, dass solche Policies wenig wert sind. Die Hochschulen pflegen extreme Instransparenz hinsichtlich solcher Waiver. So gibt Harvard nicht bekannt, wieviele Waiver es erteilt.

https://mittelalter.hypotheses.org/6874

Martin Bauch greift ein Thema auf, zu dem ich mich in den letzten Tagen mehrfach ausführlicher geäußert habe:

http://frueheneuzeit.hypotheses.org/2034
http://archiv.twoday.net/stories/1022483872/
http://archiv.twoday.net/stories/1022482934/

Zu Academia.edu siehe die Hinweise unter

http://archiv.twoday.net/stories/1022484242/

Lasst 1000 OA-Blumen blühen!

Soeben ist die Open-Access-Woche zuende gegangen. Alle Beiträge in Archivalia wurden in der Kategorie Open Access veröffentlicht:

http://archiv.twoday.net/topics/Open+Access/

Die jüngsten Beiträge stehen oben.

Liste der Beiträge zu 2014 (14) und früheren OA-Wochen:

http://archiv.twoday.net/stories/1022221174/

Insgesamt habe 27 Einträge geschrieben. Neu waren drei Tagesrundschauen, die verschiedene Meldungen zusammenfassten, am Mittwoch, Donnerstag und Freitag.

Zwei wichtige längere Stücke sind hervorzuheben:

1. #oaweek - Frühe Neuzeit und Open Access (Nr. 25), ergänzt durch Nr. 20 "Liege ich falsch? Nur wenige aktuelle Publikationen der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft sind Open Access"

2. Open-Access-Repositorien-Vergleich von Zenodo und Freidok (Nr. 8)

Ein Aufreger war die Aufforderung von de Gruyter an Adrian Pohl und mich, ein Zitat zum "Bibliotheksdienst" zu löschen (Nr. 22 und 26). Skandalös finde ich das Verbot der HAB Wolfenbüttel als Rechteinhaber an ihre Autoren, eine zitierfähige Version ins Netz zu stellen (Nr. 27).

Dass die Woche in Deutschland genutzt wurde, bei einem breiten Publikum für OA zu werben, habe ich nicht erwartet und so kam es auch. Auf der Rivva-Startseite habe ich keinen einzigen Beitrag zum Thema gesehen. Einige wenige Bibliotheken (und noch weniger Blogs) haben aktiv mitgemacht. Das wars.


***

[27]
Offener Brief an die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel gegen die eklatante Missachtung von Open Access
http://archiv.twoday.net/stories/1022484959/

[26]
De Gruyter, die ZLB und der Bibliotheksbärendienst
http://archiv.twoday.net/stories/1022484543/
Hinweis auf
http://infobib.de/2015/10/24/de-gruyter-die-zlb-und-der-bibliotheksbaerendienst/

[25]
#oaweek - Frühe Neuzeit und Open Access
http://archiv.twoday.net/stories/1022484542/
Zugleich
http://frueheneuzeit.hypotheses.org/2034

[24]
Wikipedia und Geschichtswissenschaft
http://archiv.twoday.net/stories/1022484289/
Hinweis auf
http://www.degruyter.com/view/product/433564

[23]
++Tagesrundschau zur Open Access Week
Freitag, 23. Oktober 2015
http://archiv.twoday.net/stories/1022484242/

[22]
++ EIL ++ De Gruyter macht sich in der OA Week richtig lächerlich
http://archiv.twoday.net/stories/1022484169/

[21]
Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte online
http://archiv.twoday.net/stories/1022484164/
Hinweis auf
http://resolver.sub.uni-hamburg.de/goobi/PPN770142370

[20]
Liege ich falsch? Nur wenige aktuelle Publikationen der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft sind Open Access
http://archiv.twoday.net/stories/1022483872/

[19]
++ GW hat ein Repositorium ++ #icanhazpdf ++ Neues zu Open Access
Tagesrundschau, Donnerstag, 22. Oktober 2015
http://archiv.twoday.net/stories/1022483848/

[18]
PUBLISSO ist das neue Open-Access-Publikationsportal für die Lebenswissenschaften
http://archiv.twoday.net/stories/1022483809/
Hinweis auf
https://repository.publisso.de/

[17]
Archäologische Forschungsdaten: IANUS in der Open Access-Woche
http://archiv.twoday.net/stories/1022483792/
Hinweis auf
http://archaeologik.blogspot.de/2015/10/ianus-in-der-open-access-woche.html

[16]
You’re a PPPPredator! You’re a PPPPredator! You’re ALL PPPPredators!
http://archiv.twoday.net/stories/1022483480/
Hinweis auf
http://walt.lishost.org/2015/10/youre-a-ppppredator-youre-a-ppppredator-youre-all-ppppredators/

[15]
++ MPG und Springer handelseinig ++ Neues von PeerJ ++ Mehr zu Open Access
Tagesrundschau, Mittwoch, 21. Oktober 2015
http://archiv.twoday.net/stories/1022483474/

[14]
Ein mediologischer Blick auf Open Access
http://archiv.twoday.net/stories/1022483281/
Hinweis auf das Buch von Johannes Nädler
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-160760

[13]
Open Access und die neue Kunstgeographie
http://archiv.twoday.net/stories/1022483267/
Hinweis auf
http://blog.arthistoricum.net/beitrag/2015/10/20/open-access-und-die-neue-kunstgeographie/

[12]
Der Präsident der niederländischen Radboud University, Gerard Meijer, kritisiert das Geschäft der großen Wissenschaftsverlage
http://archiv.twoday.net/stories/1022483258/
Hinweis auf
http://derstandard.at/2000024202081/Uni-Praesident-Gerard-Meijer-Fuer-die-Verlage-war-das-wie

[11]
Kurz notiert: die Open Access Woche 2015 in Frankreich #OAWfr15
http://archiv.twoday.net/stories/1022483254/
Hinweis auf
http://dhdhi.hypotheses.org/2579

[10]
Open Access Timeline
http://archiv.twoday.net/stories/1022483238/
Hinweis auf
http://symplectic.co.uk/open-access-timeline/

[9]
Schwäbisch Gmünd im Spätmittelalter
http://archiv.twoday.net/stories/1022482936/
Hinweis auf
http://dx.doi.org/10.6094/UNIFR/10310

[8]
Open-Access-Repositorien-Vergleich von Zenodo und Freidok
http://archiv.twoday.net/stories/1022482934/

[7]
Open Access in den Niederlanden
http://archiv.twoday.net/stories/1022482924/
Hinweis auf
http://www.openaccess.nl/en

[6]
Überblick über die Open-Review-Landschaft
http://archiv.twoday.net/stories/1022482808/
Hinweis auf
http://www.emeraldinsight.com/doi/full/10.1108/OIR-06-2015-0182

[5]
Non amabam Litteras Graecas. Note sulla Testimonianza di Sant’Agostino come Discente del Greco Antico Rivisitata alla Luce della Second Language Acquisition
http://archiv.twoday.net/stories/1022482805/
Hinweis auf den ersten nicht-englischen Beitrag der Open Library of Humanities
http://doi.org/10.16995/olh.30

[4]
Was jeder für Open Access tun kann
http://archiv.twoday.net/stories/1022482765/
Hinweis auf
https://www.openaccessbutton.org/action

[3]
Video: BioMed Central - Our open access story
http://archiv.twoday.net/stories/1022482760/
Hinweis auf
https://www.youtube.com/watch?v=CPoCE7F8ZRc

[2]
Lektüre zur Open Access Week
http://archiv.twoday.net/stories/1022482731/
Hinweis auf Arbeiten von Peter Suber

[1]
Startlektüre zur morgen beginnenden Open Access Week von Hubertus Kohle: Das deutsche Bildungsbürgertum und die digitale Zukunft
http://archiv.twoday.net/stories/1022482405/
Hinweis auf
http://blog.arthistoricum.net/beitrag/2015/10/17/das-deutsche-bildungsbuergertum-und-die-digitale-zukunft/


 

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