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Wissenschaftsbetrieb

http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:355-epub-323977

Dissertation (2015) von Deml, Isabell: "Die Arbeit befasst sich mit sprachlichen und textuellen Merkmalen der deutschen Wissenschaftssprache und zeigt ihre Entwicklung seit dem 18. Jahrhundert anhand einer Analyse der Textsorte „wissenschaftlicher Artikel“. Die untersuchten Artikel stammen aus vier wissenschaftlichen Disziplinen: Chemie, Physik, Deutsche Philologie und Geschichtswissenschaft."

Nachtrag zum Homo Naledi: Bei der Frühmenschenforschung sitzen Wissenschaftler nicht selten zu lange auf ihren Daten. Es "schade der Wissenschaft, wenn selbst die grundsätzlichen Erkenntnisse jahrzehntelang geheim blieben".

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/homo-naledi-wie-der-fund-unter-anthropologen-einen-streit-entfachte-a-1053162.html

Update:
http://archaeologik.blogspot.de/2015/09/homo-naledi-warnt.html

http://archaeologik.blogspot.de/2015/09/japan-fordert-seine-universitaten-auf.html

20100727 Nikko Tosho-gu Three wise monkeys 5965.jpg
20100727 Nikko Tosho-gu Three wise monkeys 5965“ von Jakub Hałun - Eigenes Werk. Lizenziert unter GFDL über Wikimedia Commons.


http://www.lto.de/recht/feuilleton/f/dissertation-plagiat-juristen-glanz-und-elend/ (Roland Schimmel, lesenswert auch zu weiteren Fällen
[ http://www.jurabilis.de/2015/09/17/Die-Tuecken-der-modernen-Doktoranden-IT-/ ]).

http://www.pnp.de/region_und_lokal/stadt_und_landkreis_passau/passau_stadt/1808714_Uni-Passau-Plagiats-Vorwurf-gegen-Jura-Professorin.html

Dass es sich um Unsinn hinsichtlich von OA handelt, stützt sich auf eigene Lektüre des inkriminierten urheberrechtlichen (!) Aufsatzes*. Dazu vielleicht demnächst mehr.

* "Ein Knauf als Tür": Open-Access-Verpflichtung durch Forschungsförderung vs. Gemeinfreiheitsgrenzen digitaler Wissenschaftskommunikation. In: JZ 2015, 221-232

Aus dem Abstract:

Die technisch noch nicht machbare ,,Ewigkeitsgarantie“
der open data ist die Achillesferse der Open Access-Bemühungen. Gerade den geisteswissenschaftlichen artibus ingenuis bleiben daher gute Bücher und gedruckte Nachschlagewerke unverzichtbar.


Da ist es müßig zu fragen, wie die Achillesferse der Autorin beschaffen ist ...

Ihre Vorlage hinsichtlich des inkriminierten Satzes: "Der urheberrechtliche Begriff der Wissenschaft hat mit methodengerechter Wahrheitssuche und intrinsischer Wahrheitsliebe nichts zu tun."
http://www.jipitec.eu/issues/jipitec-4-2-2013/3747/peukert-urheberrecht.pdf

Übersetzt von Gerald Langhanke:

http://www.leidenmanifesto.org/uploads/4/1/6/0/41603901/leiden_manifesto_german__leidener_manifest.pdf

Zitat: "Schützen Sie die Spitzenleistungen der ortsbezogenen Forschung. In vielen
Teilen der Welt wird wissenschaftliche Spitzenleistung mit englischsprachiger
Veröffentlichung gleichgesetzt. Die spanische Rechtswissenschaft beispielsweise
erklärt es für wünschenswert, dass spanische Wissenschaftler in high-impactZeitschriften
veröffentlichen. Der impact factor wird für Zeitschriften berechnet,
die im US-bezogenen und immer noch größtenteils englischsprachigen Web of
Science ausgewertet werden. Diese Tendenzen sind besonders problematisch in
den Sozial- und Geisteswissenschaften, in denen die Forschung stärker regional
und national ausgerichtet ist. "

Siehe dazu auch
http://archiv.twoday.net/stories/1022470634/

Update: Leidener Manifest als Video
https://vimeo.com/133683418

https://www.aid24.de/rechtsblog/entzug-des-doktortitels-wegen-unwuerdigkeit-moeglich


http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/algorithmus-forscher-lassen-fotos-wie-gemaelde-aussehen-a-1051084.html


Der Forschungsverbund [Berlin e.V.], dem die Forschungseinrichtungen Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung, Charité – Universitätsmedizin Berlin und Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen angehören, wirft den Medien des Berliner Verlags vor, ihre “journalistische Sorgfaltspflicht” verletzt zu haben. Die Pressemitteilung (vom 24. August), die nicht nur an Fach–, sondern auch an Publikumsmedien herausgegeben wurden, sei nämlich nicht zur Veröffentlichung bestimmt gewesen. Zumindest nicht zur sofortigen. Die Wissenschaftler hatten nämlich eine Sperrfrist bis nach der Pressekonferenz zur “Glanzleistung kooperativer Forschung” gesetzt (27. August). Angehängt an die Einladung waren allerdings bereits die Ergebnisse der Forscher, die die Todesursache des 2011 gestorbenen Eisbären enthielten. Durch die Vorabveröffentlichung sei “die jahrelange Forschung unserer international renommierten Arbeitsgruppen entwertet worden.”

http://meedia.de/2015/09/02/das-knut-embargo-die-skurrile-presserats-beschwerde-gegen-berliner-kurier-und-berliner-zeitung/

Weil Berliner Publikumsmedien drei Tage (!) zu früh berichteten, soll der Forschung ein Schaden entstanden sein?? Was für ein Unsinn! Wenn man Unveröffentlichtes vorab der Presse mitteilt, muss man damit leben, dass es ein gewisses Risiko gibt, dass sich nicht jeder an das "Gentlemen agreement" von Embargofristen hält.

Knut20081230-7.jpg
Knut20081230-7“ von Aconcagua (talk) - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.


Magnus Wieland berichtet in der NZZ:

http://www.nzz.ch/feuilleton/buecher/kongeniale-kopisten-1.18603586

https://erbloggtes.wordpress.com/2015/08/31/google-vergisst-causa-schavan/

 

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