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Web 2.0

Die Antwort gibt's hier:

http://collation.folger.edu/2014/12/a-transcriba-what/

Und dazu (Thema: Crowdsourcing) passt von der NARA:

"Based on the successful transcription pilot in the Citizen Archivist Dashboard, we’ve integrated transcription directly into catalog. We’re proud to note that NARA is the first archives to do that! By registering for an account, users can now not only tag records but they can transcribe them too."
http://blogs.archives.gov/online-public-access/?p=9327

Beides gefunden in der Pflichtlektüre für alle, die sich mit Altbeständen beschäftigen, den wöchentlichen Links & Reviews:

http://philobiblos.blogspot.de/2014/12/links-reviews_14.html


https://www.change.org/p/netzneutralit%C3%A4t-sichern-rettet-das-freie-internet

Via
http://heise.de/-2487361


http://log.netbib.de/archives/2014/12/11/tweets-in-einem-bestimmten-account-suchen/

Twitter blockiert meine Tweets natürlich auch in der erweiterten Suche:

https://twitter.com/search?f=realtime&q=archiv%20from%3AArchivalia_kg&src=typd

http://mittelalter.hypotheses.org/4901

Es enthält auch meinen Beitrag Open Access, Creative Commons und das Posten von Handschriftenscans. Siehe auch

http://archiv.twoday.net/stories/894830928/

Der Medienwissenschaftler Jochen Hörisch wäscht den Verächtern des Digitalen den Kopf.

http://www.zeit.de/kultur/2014-12/spiegel-buechner-medien-branche-nervositaet/komplettansicht

Jeder, der nicht über exquisite Verdrängungsleistungen verfügt, kann seit Langem wissen, dass die Internet-Revolution die klassischen Printmedien unumkehrbar marginalisiert. Es wird auch in zehn, zwanzig und dreißig Jahren noch gedruckte Bücher und Zeitungen geben – aber eben so, wie es heute noch Pferde und Kutschen gibt. Keine kulturkritisch-nostalgische, in sich noch so überzeugende Klage über die großartige Haptik von Büchern, den Geruch einer frischen Zeitung und das anheimelnde Rascheln beim Umblättern einer Seite wird etwas daran ändern, dass sich elektronische Publikationsformen aufgrund ihrer ökonomischen, ökologischen und vor allem logistischen Vorteile durchsetzen – ach was, bereits durchgesetzt haben. Verteidiger der alten Printmedien sind so liebenswerte und so traurige Figuren wie zwei Mönche, die um 1500 darüber klagen, dass da so ein teuflischer Medienfuzzi die Bibel massenreproduziert, wo sie doch noch in aufopferungsvoller Aufmerksamkeit jahrelang Buchstabe für Buchstabe das Alte und das Neue Testament (fehleranfällig) abgeschrieben haben.

Hubertus Kohle: Digitale Bildwissenschaft. Glückstadt: Verlag Werner Hülsbusch 2013. 189 S., 36 Abbildungen. 16,80 Euro.

Der vielleicht digitalste der deutschen Kunsthistoriker, Hubertus Kohle, hat ein lesenswertes (und angenehm lesbares) Plädoyer für mehr digitale Kunstwissenschaft geschrieben, das erfreulicherweise auch Open Access einsehbar ist:

http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2013/2185

Das Buch wurde bisher wohlwollend besprochen bzw. angezeigt:

http://arthist.net/reviews/5332
http://games.hypotheses.org/1102
http://www.ankegroener.de/?p=21354

Als Kohle-Fan bin ich natürlich etwas befangen, siehe auch

http://archiv.twoday.net/search?q=hubertus+kohle

Kohle und ich stimmen in vielem überein, nicht nur hinsichtlich der drei Punkte, bei denen ich namentlich zitiert werde (Kultur des Fragments S. 100, Open Access S. 113 mit Hinweis auf Archivalia, Bildrechte S. 142 ebenfalls mit Hinweis auf Archivalia). Vielleicht hätte er meinen Beitrag aus der Kunstchronik 2007 "Kulturgut muss frei sein!"

http://archiv.twoday.net/stories/4477824/

ins Literaturverzeichnis aufnehmen können. Ganz sicher hätte er von meinen Beiträgen zur Form der URL beim Zitieren von Online-Quellen

http://archiv.twoday.net/stories/16539613/
http://archiv.twoday.net/stories/706566279/ (Grafs Rasiermesser)

profitieren können; sein Versagen auf S. 141 habe ich ihm ja schon frühzeitig um die Ohren gehauen:

http://archiv.twoday.net/stories/444868356/

Aber das sind Kleinigkeiten.

Am meisten gelernt habe ich natürlich in den Abschnitten über digitale Analyse-Werkzeuge (von der - alten! - QBIC-Colour-Search hatte ich noch nichts gehört) oder digitale Rekonstruktionen. Zu diesen eher technischen Aspekten siehe jetzt auch

http://www.kunstgeschichte-ejournal.net/420/

Immer wieder unterstreicht Kohle zurecht die Rolle von Web 2.0 und der Nutzerbeteiligung, nicht nur wenn es um sein Kunstgeschichtsspiel Artigo und das Crowdsourcing geht. Museen sollten sich seine Ausführungen S. 134ff. zu Herzen nehmen, siehe dazu jüngst auch

http://archiv.twoday.net/stories/1022375764/

Als positives Beispiel dient Kohle vor allem das Brooklyn-Museum:

http://www.brooklynmuseum.org/

Es nutzt gern wichtige soziale Medien (hat aber kein Wegblog!) und bietet in der Objektdatenbank mittels Tagging hilfreiche Verweise. Leider fehlt es an einer Bestandsaufnahme der "innovativen" Museums-Websites dieses Planeten.

Im Abschnitt über das Suchen scheint mir ein wichtiger Trend zu fehlen: die Nutzung von Normdaten (GND, ICONCLASS). Bekanntlich sind auch kunsthistorisch wichtige Angebote via BEACON-Dateien recherchierbar (z.B. der Digitale Portraitindex). Zur GND einführend hier:

http://archiv.twoday.net/stories/572462396/

Zu ICONCLASS:

https://de.wikipedia.org/wiki/Iconclass

Ein nützliches Sachregister rundet das empfehlenswerte Buch ab.


http://archive20.hypotheses.org/2248

"Die Online-Redaktion der Heilbronner Stimme wagte gestern ein spannendes Experiment: Sie erzählt die Geschichte der Bombardierung von Heilbronn am 4. Dezember 1944 via WhatsApp-Broadcast."

http://socialmediawatchblog.org/soziale-medien-mit-der-vertrauenskrise-des-journalismus-zu-tun-haben/

Der Beitrag von Manuel Hagemann steht auch online zur Verfügung:

http://www.landesgeschichte.uni-bonn.de/forschung/beitrag_hagemann_rhvjbll2014

http://arteducate.com/

http://blog.arthistoricum.net/beitrag/2014/11/12/digitale-kunstgeschichte-1/


 

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