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Parteiarchive

Der vierzehnte Band in der Reihe "Findbücher" des Archivs Demokratischer Sozialismus (ADS) der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist erschienen. Es handelt sich um das Findbuch zum Bestand: Parteivorstand der PDS - Die Ära Gysi (1989 bis 1993), der 13,6 Aktenmeter umfasst. Alles weitere und das Findbuch als PDF hier.

Patrick Deinzer ist vom Archiv der Konrad-Adenauer-Stiftung sehr angetan:

http://konservativ.hypotheses.org/41

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/cohn-bendits-paedophile-aeusserungen-danys-phantasien-und-traeume-12164560.html

Daniel Cohn-Bendit ist nicht interessiert, die Geschichte seiner pädophilen Äußerungen transparent zu machen. Sein Büro hat einen Archivbestand dazu mit der Überschrift „Pressekampagnen gegen Daniel Cohn-Bendit“ gesperrt - bis zum Jahr 2031. Im „Grünen Gedächtnis“ der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin befinden sich unter anderen Korrespondenzen zum Buch „Der Große Basar“, in dem Cohn-Bendit schilderte, wie Kleinkinder ihn im Hosenstall streicheln. In dem Archivmaterial seien auch Protest- und Solidaritätsbriefe von Eltern, sagte Archivleiter Christoph Becker-Schaum. Die Briefe reichen zurück bis 1975, sind aber in einem Band bis zum Jahr 2001 deponiert worden. Das bedeutet: Auch die Debatten um Cohn-Bendits Buch „Der Große Basar“ von 1975 sind damit für Forschung und Recherche blockiert - für dann insgesamt 60 Jahre, obwohl sie laut Archivgesetz längst zugänglich sein müssen. „Ich werde jetzt nicht jedes einzelne Blatt herausnehmen“, sagte Becker-Schaum der F.A.S., „die Akte wurde vom Büro Cohn-Bendit als eine Einheit angeliefert, also gilt die Sperrfrist des jüngsten Blatts darin.

Unabhängig, wie man zur kampagne gegen den Grünen-Politiker steht, finde ich es fragwürdig, sich auf das jüngste Blatt zu berufen. Üblich ist in Archiven, soviel ich weiß, meist das Gegenteil: Man gewährt Zugang - im Original oder durch Kopien - zu denjenigen Teilen der Unterlagen, die keinen Sperrfristen unterliegen.

Das Archiv Demokratischer Sozialismus (ADS) hat die Aufgabe, die Quellen zur Entwicklung der Partei DIE LINKE und ihrer beiden Quell-Organisationen, der Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) und der Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG), zu sammeln, zu erschließen, zu bewahren und der Öffentlichkeit (insbesondere für die Forschung) zugänglich zu machen. Entsprechend seiner Zielstellung übernimmt die Stiftung in das Archiv auch Nachlässe und Deposita. Das Archiv entwickelt sich somit zum kollektiven Gedächtnis der Partei DIE LINKE. Das ADS stellt Dokumente für Publikationen, für Ausstellungen und für Veranstaltungen der politischen Bildung sowie für Funk und Fernsehen bereit.
In der Reihe Findbücher ist mit der Nummer 12 jenes zum Bestand: WASG (2004 bis 2007) erschienen. Es ist hier als PDF abrufbar.



"Das Archiv von Franz Josef Strauß" - Helmut Schleichs kritisch-satirische Entdeckungsreise durch den Nachlass von Franz Josef Strauß im Archiv für Christlich-Soziale Politik der Hanns-Seidel-Stiftung

ADL Präsentation 2011

"Die Vorarlberger Grünen haben dem Landesarchiv einen Großteil ihres Parteiarchivs als Dauerleihgabe übergeben. Ein entsprechender Leihvertrag wurde vor wenigen Wochen abgeschlossen.
Damit stehen der Öffentlichkeit nach den gültigen Benützungsbestimmungen des Landesarchivs Dokumente aus den Jahren 1989 bis 2000 zur freien Einsichtnahme zur Verfügung.
"Grüne Dokumente" im Landesarchiv

„Damit wollen wir die zeitgeschichtliche Forschung erleichtern“, erläutert Grünen- Sprecher Johannes Rauch den Zweck des Unterfangens. „Wir sind dem Landesarchiv dankbar für die Übernahme unseres Archivs, weil Interessierte damit einen einfacheren Zugang erhalten und weil die Materialien fachgerecht archiviert und gewartet werden.“
Der gläserenen Partei etwas näher

„Nach der Offenlegung der Einkommen der Abgeordneten sind wir mit diesem Schritt unserem Ziel der gläsernen Partei wieder ein Stück näher gekommen“, so Rauch abschließend."

Quelle: VoralbergOnline, 4.8.2011

PNV (Nationalistische Baskische Partei) erhält die Archive zurück die Franco beschlagnahmen liess.

El Pais hier:

http://goo.gl/Bqqzg

http://vierprinzen.blogspot.com/

http://library.fes.de/gewerkschaftspresse/content/below/index.xml

Aus den Bereichen Bau, Holzverarbeitung, Metall, Druck, Dienstleistung, Nahrungsmittel, Leder, Tabak, Verkehr, Landarbeit und Bergbau sollen die wichtigsten Gewerkschaftszeitschriften digitalisiert und frei zugänglich ins Netz gestellt werden. Der Zeitraum soll sich von den Anfängen der deutschen Gewerkschaftsbewegung bis zum Jahr 1933 erstrecken. Berücksichtigt werden sollen die drei großen Ströme der deutschen Gewerkschaftsbewegung, die sich 1945 in einer überparteilichen Einheitsgewerkschaft vereinigt haben: liberale, christliche und „freie“ Gewerkschaften (sozialdemokratisch/sozialistisch). State of the art sollen die digitalisierten Periodika lokal, über Verbundstrukturen, die ZDB, EZB, das Portal digitalisierter Drucke und über die Virtuelle Fachbibliothek SOWIPORT unter dem Dach von VASCODA angeboten werden. Suchmaschinen sollen ferner die digitalisierten Quellen „finden“.

http://library.fes.de/inhalt/digital/vogel/

"Diese Datenbank verzeichnet Veröffentlichungen, Pressemeldungen, Interviews, Reden usw. von Hans-Jochen Vogel seit 1950 bis heute und wird weiter ergänzt und fortgeführt.
Inzwischen sind bereits über 6000 Titel erfasst, die teilweise (meistens Pressedienste) auch als Volltexte im Internet eingesehen werden können. Bei allen anderen Publikationen ist ein Standort angegeben, wo diese Texte vorhanden sind: Bibliothek oder Archiv der Friedrich-Ebert-Stiftung bzw. der Bibliotheksverbund, der den jeweiligen Text nachweist."


 

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