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Landesgeschichte

http://www.ulm.de/sixcms/media.php/29/0408_Selentrost.pdf

"Diß Buoch Gehört In die gemain Teutsch Liberey, in das
Gotzhauß [ausradiert: Lützhaussen]“. Der Druck von 1478 trägt ein meines Wissens exklusives Provenienzmerkmal von Inzigkofen: "gehört in die gemain teutsch liberey". Nun hat Bernd Breitenbruch: Die Inkunabeln der Stadtbibliothek Ulm 1987 in der Nr. 484 auf die Nummern 77 und 301 aus Luizhausen verwiesen. Es dürfte sich um eine Verlesung von Üntzkouffen o.ä. handeln. Auf meine Bitte war Bernhard Appenzeller von der Stadtbibliothek Ulm so freundlich, zusammen mit Herrn Dr. Breitenbruch den Eintrag nochmals genau unter die Lupe zu nehmen: "Es ist nicht eindeutig zu klären, wie der Eintrag lautete. Wir sind zu dem Schluß gekommen, dass Ihre Vermutung durchaus auch ihre Berechtigung hat".

https://www.academia.edu/8087163/Der_Einfall_der_Bundner_ins_Montafon_1622

http://www.pfarrerbuch-online.de/

http://ordensgeschichte.hypotheses.org/7909

Mit freundlicher Genehmigung des Rechteinhabers durfte ich

https://archive.org/details/bauerreiss_andechser_missale

ins Netz stellen = Romuald Bauerreiß: Die geschichtlichen Einträge des “Andechser Missale” (Clm. 3005) . Texte und Untersuchung. In: Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens 47 (1929), S. 52-90, 433-447.

Clm 3005 ist online. Man kann also jetzt die Edition von Bauerreiß kontrollieren.


"vermutlich sind Sie auf den Beitrag Meckenloher in unserer Website www.lech-isar-land-heimatverband.de aufmerksam geworden. Wie Sie in der Rubrik Mitteilungen entnehmen können, versenden wir aber keine Kopien aus aktuellen oder früheren Jahrbuchausgaben.

Mit freundlichen Grüßen
Bernhard Wöll

Vorsitzender Heimatverband Lech-Isar-Land e.V. "

Wäre Kreisarchivar Wöll im 21. Jahrhundert angekommen, könnte er einfach ein PDF aus dem Jahrgang 2013 (!) versenden.

#histverein

Carolin Weichselgartner, Klarissen, in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_45798 (11.08.2014)

Die unendliche Geschichte: Das Historische Lexikon Bayerns lehnt es konsequent ab zu begreifen, dass retrodigitalisierte Literatur zumal aus dem eigenen Haus (BSB) oder aus bayerischen Bibliotheken KONSEQUENT zu verlinken ist. Das wurde hier schon oft moniert, aber die Redaktion (Sepp) schert sich einen feuchten Kehricht um dieses Monitum.

Karl Busch, Kapellen- und Klosterbauten "beim nackten Herrgott" in Regensburg. Beiträge zur Geschichte des Klarissenklosters, in: Verhandlungen des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg 84 (1934), 142-159 ist online
http://www.nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:355-ubr02228-0148-7

Wilhelm G. Neukam (Bearb.), Das Necrologium des St.-Claraklosters zu Bamberg vom Jahre 1496, in: Jahrbuch für fränkische Landesforschung 11/12 (1953), 143-153 ist online
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00048768/image_148

Auch inhaltlich ist der Artikel mäßig. Nichts zur Sozial- und Literaturgeschichte der Konvente.

Ich erstand Toni Aigner: Das Andechser Heiltum. Religion und Politik im Haus Wittelsbach. Edition Andechs, P. Kirchheim Verlag, München 2013, eine Dissertation bei Alois Schmid, von der ich mehr erwartet hätte.

Lokale Würdigungen:

http://www.anselm-bilgri.de/fileadmin/anselm-bilgri/webinhalte-anselm-bilgri/Literatur/Toni-Aigner-Das_Andechser_Heiltum.pdf
http://www.tutzinger-nachrichten.de/TN_03-14_final.pdf (S. 28)

Die Arbeit, die dem Verhältnis der Andechser Reliquien und ihrer Betreuer und dem Haus Wittelsbach nachgeht, bohrt nicht sonderlich tief, sie bleibt deskriptiv. Neue Erkenntnisse insbesondere zum Spätmittelalter darf man darin nicht erwarten. Recht ahistorisch wirkt die Grundthese, dass das Haus Wittelsbach stets eine besondere Beziehung zu Andechs aufrechterhalten hat. Die Konjunkturen dieses Verhältnisses werden nicht herausgearbeitet.

Wittelsbacher- und kloster-treu steht die Studie den Positionen von Kraft und Bauerreiß OSB (und jüngst auch Hlawitschka) nahe, während die scharfe Quellenkritik von Brackmann eher nicht so die Sache des Verfassers ist. Die Andechser Kultpropaganda basiert auf massiven Fälschungen!

Man erfährt nur wenig über die Reliquien selbst und vermisst einen Überblick über die Kloster-Historiographie, an der sich der Autor allzu gern entlanghangelt. Aus historiographiegeschichtlicher Sicht ist der Abschnitt S. 257-266 unzulänglich.

S. 73 wird der fiktive Graf Leupold von Andechs irrig mit dem Markgrafen Luitpold in Verbindung gebracht, weil dem Autor die Traditionsgeschichte des Stoffs nicht bekannt ist, siehe etwa

http://books.google.de/books?id=pcvWAAAAMAAJ&pg=PA182
http://books.google.de/books?id=pcvWAAAAMAAJ&pg=PA181

Sattlers Chronik von Andechs (1877) ist leider nur mit US-Proxy einsehbar:

http://hdl.handle.net/2027/inu.30000118923923

Update: Nun kam auch Toni Aigner: Die Chronik von Andechs und der frühe Buchdruck (2010) an, die Magisterarbeit des Autors. Für mich persönlich hat diese Arbeit keinerlei Nutzen, und ich bezweifle, dass man sie historiographiegeschichtlich als "sehr interessante Arbeit" werten darf, wie in der ZBLG geschehen:

http://www.kbl.badw-muenchen.de/zblg-online/rezension_1608.html

Für wissenschaftliche Zwecke nutzt man statt der Textwiedergabe Aigners S. 67-90 das Digitalisat von GW 1639

http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00034205/image_5

Zu den weiteren Ausgaben:

http://gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/ANDECHS.htm

Dann braucht man auch nicht grübeln, wieso Aigner S. 67 in der ersten Zeile des Drucks heyligen statt heiligen liest.

Williams-Krapp hat 1978 keinen guten Artikel zur Andechser Chronik im ²VL vorgelegt, und was die Geschichtsquellen schreiben ist katastrophal schlecht:

http://www.geschichtsquellen.de/repOpus_00989.html

Zur Überlieferungsgeschichte der Chronik erfährt man bei Aigner nichts Brauchbares. Wieso eine Handschrift im Bayerischen Hauptstaatsarchiv von 1472 als direkte Druckvorlage angesehen werden darf, erfährt man nicht. Um sich verlässlich zu informieren, muss man auf die mir jetzt noch nicht zugänglichen Studien von Brackmann und Kraft zurückgreifen.

Etliche der auf
http://www.handschriftencensus.de/werke/1715
aufgeführten Handschriften der Andechser Chronik sind online: Augsburg SuStB, Dresden,
Cgm 246, 699, 2928, 5482, 6243

Darunter auch die Vorlage für die Edition Krafts Cgm 2928 um 1430:

http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00006621/image_41

Da liest man ganz am Anfang etwas vom heiligen Berg Andechs, während Aigner 2008 S. 18 Urkunden von 1448 und 1452 als die "ersten gesicherten Quellen" für den Begriff des "Heiligen Bergs" angibt.

Sapienti sat.


Beiträge (leider nur bis 1990) als PDFs:

http://www.zeitschrift-amperland.de/artikelarchiv.php

http://www.hv-schwaben.de/zeitschrift/zeits106.shtml

Im gedruckten Band befinden diese sich entgegen der Angabe auf der Website NICHT.

#histverein

Update: http://histbav.hypotheses.org/2743

Vor kurzem erschienen ist die Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte 2014. Einige Notizen zum Inhalt unter Verwendung des Inhaltsverzeichnisses von

http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/zeitschriften/ausgabe=8371

Adelige Herrschaftsrepräsentation und Memoria im Mittelalter

Peter Rückert, Einführung, S. 11

Die S. 13 genannte niederländische Datenbank Medieval Memoria Online war mir unbekannt.

http://memo.hum.uu.nl/

Jürgen Dendorfer, Gescheiterte Memoria? Anmerkungen zu den „Hausklöstern“ des hochmittelalterlichen Adels, S. 17

Dendorfer problematisiert den Begriff "Hauskloster" und erwähnt am Rande auch das Stauferkloster Lorch, siehe auch

http://archiv.twoday.net/stories/913530447/

Hermann Ehmer, Die Grafen von Wertheim und ihre Memoria, S. 39

S. 56-58 auch zum Buchbesitz. Nur Graf Asmus (gest. 1509) ist als Buchbesitzer bekannt.

Cpg 552 = Losbuch 1492
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg552

Budapest, NB, Cod. lat. 221 = Reisemessbuch ca. 1500/01 (Farbabbildung des Wappens Abb. 9).

Das Grafschaftsmuseum Wertheim verwahrt ein Einzelblatt (Abb. 8 nach dem Titelbild des Wertheimer Jahrbuchs, nicht nach dem Original!)

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Compendium_wertheim.jpg

mit Disputations-Darstellung aus einer lateinischen Handschrift, dem Compendium des Dr. Johannes Lange von Wetzlar. Zu Lange müsste man heutzutage nennen:

http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=100299857

Zum Compendium, einer Pestschrift von 1412, wäre ²VL 5 (1985), Sp. 588 zu zitieren gewesen.

Stefan Weinfurter, Der Mainzer Erzbischof Arnold von Selenhofen: Vita und Memoria, S. 59

Siehe auch
http://www.geschichtsquellen.de/repOpus_04541.html

Aufsätze

Ulrike Kalbaum, Sicut pastor segregat oves ab haedis. Überlegungen zum frühmittelalterlichen Chorschrankengiebel der Martinskirche in Dunningen, S. 73

Das exzeptionelle Zeugnis

Bild: http://player.slideplayer.de/2/858546/data/images/img51.jpg

wird ins frühe 8. Jahrhundert datiert. Abgesehen davon, dass man auf der Seite der Gemeinde Dunningen die Suchfunktion bemühen muss, um die S. 75 zitierte Magisterarbeit von Stefan Biermeier 1997 zur Kirchengrabung zu finden, hätte der Direktlink angegeben werden müssen:

http://www.singularch.com/files/dunningen_st_martin.pdf

Nina Kühnle, Wenn Städte sterben. Württembergische „Statuswüstungen“ des Mittelalters und der Neuzeit, S. 101

Gönningen, Gutenberg, Heiningen, Hoheneck, Hohenhaslach, Horrheim, Neustadt, Ochsenburg.

Axel Metz, Der Horber Vertrag vom 10. Juni 1498. Eine Untersuchung zu seiner Genese, S. 137

Metz stellt zwei unbeachtete Entwürfe im TLA Innsbruck vor. Diese liefern zwei weitere willkommene Belege zur damaligen Rolle der alten gentilen Einheit Schwaben für Württemberg, mit der ich mich (von Metz nicht zitiert) 1995 auseinandergesetzt habe:

http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/6152/

S. 160 Während in der Ausfertigung Eberhard der Jüngere nur aus Württemberg verbannt wird, heißt es im ersten Entwurf: "Er soll sich ouch der aller unnd des lannds zu Swauben gantz entüssern unnd daryn sein leben lang nit mer kommen".

S. 165 verfügt der erste Entwurf zu gefangenen Anhängern des Herzogs: "Unnd ob annder mer gefangen weren, die alle söllen das lannd zu Swauben versweren, daryn nymmer mer zukommen".

Schwaben ist aufs engste mit Württemberg verbunden, daher genügte es nicht, die Verbannung auf das Territorium zu beschränken.

S. 166 bietet eine neue Angabe zu Konrad Holzinger, zu dem jetzt auch zu vergleichen:

http://frueheneuzeit.hypotheses.org/1453

Erwin Frauenknecht, Prophezeiung und Propaganda. Karl V., Pamphilus Gengenbach und die Erwartung eines zweiten Kaisers Karl im Jahr 1519, S. 171

Der besprochene Einblattdruck (Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 80 Bü 4) nimmt Bezug auf einen alten Codex eines berühmten Doktor Cobole. Zu solchen Berufungen auf alte Handschriften siehe auch

http://archiv.twoday.net/stories/326528152/

Scan des Einblattdrucks:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gengenbach_einblattdruck_1519.jpg

Kurt Andermann, Berlichingen. Portrait der scheinbar bekanntesten Familie des fränkischen Ritteradels, S. 187

Oleg Rusakovskiy, Raubmord oder Glaubenstat? Die Ermordung eines Franziskaners in Württemberg 1632, S. 201

Ermordet wurde Adolph Ardolphis OFM aus Kaltern bei Bozen von dem Bietigheimer Wirt Christoph Imlin.

Helmuth Mojem, Ludwig Uhland – Dichter, Gelehrter, Politiker, S. 215

Ergänzend sollte man heranziehen:

http://archiv.twoday.net/stories/326200578/

Sabine Sauter, Gedenken an den Ersten Weltkrieg in Württemberg: Die Stuttgarter Erinnerungsfeiern von 1919 bis 1933, S. 239

Claudius Kienzle, Generationelle Erzählgemeinschaft evangelischer Pfarrer. Zur mentalitätsgeschichtlichen Wirkung des württembergischen Kirchenkampfs nach 1945, S. 271

Toshiaki Yamai, Landesplanung und kommunale Selbstverwaltung. Der Weg zum Landesplanungsgesetz von 1962 in Baden-Württemberg, S. 305

Miszellen

Hansmartin Schwarzmaier, Traditionsfindung und Identitätsbildung. Vergleichende Anmerkungen zu zwei umfassenden Geschichtswerken in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, S. 331

Joachim Köhler, Wie soll man der Opfer von Gewalt und Krieg gedenken? Aus Anlass einer Publikation der katholischen Kirche in Deutschland, S. 345

Hans-Martin Maurer, Veröffentlichungen von Eberhard Gönner, S. 357

Nachrufe

Anton Schindling und Uwe Sibeth, Nachruf auf Gerhard Taddey (1937–2013), S. 363

GND
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=121407411

Klaus Graf, Nachruf auf Rolf Götz (1946–2013), S. 371

Siehe http://archiv.twoday.net/stories/565868598/

S. 500 wird sein Beitrag zur Metzinger Ortsgeschichte erwähnt ("auf der Grundlage seiner bekannt präzisen Quellenanalyse").

Buchbesprechungen, S. 375

S. 382 Wilfried Schöntag bezweifelt, dass das Wappen des Herzogtums Schwaben ein "Memorialwappen" sei.

S. 443 Erwähnt wird bei Hans Königs Ausgabe der Briefe Heinrich Preschers an Justinus Kerner die Entdeckung des Bauernpoeten Johannes Lämmerer:

https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_L%C3%A4mmerer

Bericht der Kommission für geschichtliche Landeskunde für das Jahr 2013, S. 535

S. 484 Kurskollege Professor Molitor mokiert sich darüber, dass Nachdrucke nicht als zitierfähig gelten.

Albrecht Ernst, Mitteilungen des Württembergischen Geschichts- und Altertumsvereins, S. 538

Richtlinien für Einreichung und Gestaltung von Manuskripten, S. 543

Franziska Häußermann, Register der Orte und Personen, S. 546

Autoren und Mitarbeiter dieses Bandes, S. 559

Aus der Faksimileausgabe (1989) der Budapester Handschrift.

 

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