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Webarchivierung

Auf die Wayback Machine ist leider nicht immer Verlass:

http://web.archive.org/web/20080701123304/http://www.nfhdata.de/premium/index.shtml

Angeblich schon 2008 Meldungen aus dem Jahr 2009.

Über die Webarchivierung unterrichtet:

http://zkbw.blogspot.de/2014/08/netzpublikationen-aus-sachsen.html

https://archive.org/web/

http://zukunftswerkstatt.wordpress.com/2014/07/25/tool-der-woche-wayback-machine/

als Suchmaschine:

"Beim Stöbern offenbart sich schnell ein Problem, welches für den professionellen Gebrauch unbedingt bedacht werden sollte – die unregelmäßige und unvollständige Indexierung: Wurden viele Schnappschüsse in kurzen zeitlichen Abständen hinterlegt, so spiegelt dies nicht unbedingt einen Veränderungsprozess der archivierten Internetseite wider. Ebenso können Archivierungslücken die Rekonstruktion eines Veränderungsprozesses verunmöglichen. Bei vielen Seiten wurden die Unterseiten nicht mit archiviert, interne und externe Links führen zuweilen ins Leere. Dies gilt besonders für die Archivierung eingebetteter Inhalte."

als Archivierungs-Tool:

"Ebenso faszinierend wie die Expeditionen in die Internet-Geschichte ist die Möglichkeit, selbst Internetseiten zu archivieren: Die betreffende Adresse wird eingetragen und, soweit keine technischen Hürden bestehen, ein Schnappschuss hinterlegt. Wie bei den bereits hinterlegten Seiten erhält man nun einen Permalink zur archivierten Internetseite.

Somit stellt die Wayback-Machine für Blogger oder Wiki(pedia)-Autoren ein besonderes Werkzeug dar: Meldungen oder Inhalte, die vielleicht nur für einen begrenzten Zeitraum verfügbar sind, können so dauerhaft archiviert und referenziert werden. Es entfällt das Risiko, das Links im Laufe der Zeit inaktiv werden oder nicht mehr zu der gewünschten Information führen. Wer selbst Internetseiten archivieren möchte, sollte darauf achten, auch die Unterseiten einer Domain aufzurufen und zu archivieren. Bleibt die Pfadstruktur erhalten, können so auch die archivierten Unterseiten dauerhaft abgerufen werden."

re:publica 2014: Wer archiviert das Internet?
http://re-publica.de/session/wer-archiviert-internet

mit Elisabeth Niggemann (Deutsche Nationalbibliothek) und Alexis Rossi (Internet Archive)


Nach telefonischer Auskunft ist nicht vorgesehen, dass der Rechteinhaber die Netzpublikationen für die Öffentlichkeit freischalten lassen kann. Als Begründung wurden die Bildrechte angegeben.

Das bestätigt mich in meiner Einschätzung, dass die DNB eine der schlechtesten Bibliotheken der Welt ist. Grundsätzlich sollte Webarchivierung öffentlich sein. Ausnahmen sind sinnvoll. Das Netz ist eine öffentliche Quelle, dessen Inhalte nicht nur für die Präsenznutzung in Frankfurt oder Leipzig zur Verfügung stehen müssen.

dnb_zugriff

http://14.re-publica.de/session/wer-archiviert-internet

Schmalenstroer findet das erschreckend:

http://schmalenstroer.net/blog/2014/04/ein-drittel-der-vom-us-supreme-court-zitierten-webseiten-nicht-mehr-verfuegbar/

Leider erwähnt er nicht die Möglichkeit, über Archivierungsangebote wie Webcite

http://archiv.twoday.net/search?q=webcit

dem Problem abzuhelfen. In den USA ist das als fair use legal.

Interview mit Karlheinz Schmitt von der Deutschen Nationalbibliothek

http://www.freie-radios.net/61440

Ausgezeichneter Beitrag von J. Plieninger:

http://log.netbib.de/archives/2014/01/17/linksammlungen-deutsche-wertarbeit/


http://netzwertig.com/2014/01/15/onlinepraesenzen-gehen-verloren-die-mobile-revolution-und-das-vergessliche-web/

US-Rechtsbibliotheken wollen ein dauerhaftes Archiv für Webinhalte schaffen, perma.cc:

http://www.sueddeutsche.de/digital/forschungsprojekt-permacc-wissenschaft-will-links-unsterblich-machen-1.1795541

Besser wäre es, man würde die derzeitigen Finanzierungsprobleme des seit Jahren eingeführten und von biomedizinischen Zeitschriften und Bibliotheken insbesondere in Kanada getragenen

http://www.webcitation.org/

beheben als das Gleiche nochmal anzubieten.

 

twoday.net AGB

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