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Wikis

http://blog.fefe.de/?ts=b403305a

Na, wenn das der Führer wüsste ...

Fefe und Juliana im Gespräch, Foto Ralf Roletschek.

Garnicht erst ignorieren, sowas. Nirgendwo wird da Kritik geäußert, die irgendwie zutrifft. Dies kommt aber, weil die Kritiker überhaupt keine Ahnung von Wikipedia haben - sie wollen nur herumkrakeelen Daher empfehle ich eine "Vogel-Strauß-Politik", also den Kopf metaphorisch in den Sand zu stecken und sich so solch unliebsamer Wahrnehmungen und Eindrücke einfach zu entledigen. Wahlweise auch die berühmten drei Affen: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. Bald haben die paar Blogger dann ihre Sau durchs Dorf getrieben, und dann wird schon wieder Ruhe einkehren. Der Sturm im Wasserglas kann abgewettert, ausgesessen werden. Ein wenig Positives Denken kann auch nicht schaden: "Es ist alles okay. Es ist alles okay." Wir sollten nur Geschlossenheit zeigen, und lieber nach vorne schauen, als uns immer in selbstquälerischen Diskussionen zu ergehen. Wikipedia ist sehr gut aufgestellt, wir haben ein starkes Team, und unsere Leser wählen uns zur Nummer eins, weil sie wissen, dass Wikipedia für höchste Qualität und besten Service steht.
IP in: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia_Diskussion:Kurier#Es_klingelt_in_der_Kasse

Siehe auch den sehr lesenswerten Beitrag "Communitygift":

http://blog.koehntopp.de/archives/2675-Communitygift.html

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Erneut-Rechtsstreit-um-Namensnennung-in-der-Wikipedia-858795.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/EuGH-soll-Zustaendigkeit-bei-Persoenlichkeitsrechtsverletzungen-auslaendischer-Internet-Firmen-pruefen-855513.html

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Wikipedia-Unmut-bei-Spendenaktion-858463.html

Natürlich ist es reine Heuchelei zu behaupten Wikimedia Deutschland e.V. beziehe in der Relevanzdebatte keine Position. Dieser Verein ist Teil des Admin-Problems der Wikipedia, er bevormundet die Community unerträglich. Ich rufe selbstverständlich nicht dazu auf, den Verein finanziell zu schädigen. Ich bekunde lediglich meinen Respekt gegenüber allen, die ihren Unmut äußern.

Auf Basis einer hoch emotionalen Debatte bewerfen sich Leute gegenseitig mit Dreck und versuchen, sich mit maximierter Wucht gegen den virtuellen Karren zu fahren. Man bekommt fast den Eindruck, das „Wiki“ in Wikipedia stünde, wie andernorts behauptet, wirklich für „wie im Kindergarten“.

http://scytale.name/blog/2009/11/jedem-seine-wikipedia

http://annalist.noblogs.org/post/2009/11/06/was-wikipedia-von-indymedia-lernen-k-nnte

Drei Stimmen:

http://www.spreeblick.com/2009/11/06/wikipedia-in-der-krise/

http://frank.geekheim.de/?p=574

http://schmidtlepp.tumblr.com/post/235042801/warum-die-wikipedia-bitte-sofort-sterben-muss-bitte

Ein Bericht von der gestrigen Diskussionsveranstaltung:
http://www.netzpolitik.org/2009/wikipedia-die-grosse-relevanz-diskussion/

Lesenswert auch der ausgesperrte Herr Kompa:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31457/1.html

Update zu: http://archiv.twoday.net/topics/Wikis/


http://schneeschmelze.wordpress.com/2009/11/05/die-wikipedia-hat-heute-abend-uber-sich-selbst-diskutiert/

http://www.gulli.com/news/wikipedia-die-gro-e-relevanz-debatte-2009-11-05

http://blog.fefe.de/?ts=b40dd32a

Zitat: Und ich hatte mich mit Markus Kompa für nach der Veranstaltung verabredet. Markus hatte neulich diese großartige Glosse auf Telepolis geschrieben. Markus hatte mir gesagt, dass er zur Veranstaltung geht, und zwar offiziell als Heise-Reporter, der danach dann in der Telepolis darüber berichtet hätte. Nun stellt euch meine Überraschung vor, als Markus mit eine halbe Stunde vor dem Start der Veranstaltung anrief, dass Wikimedia ihm Hausverbot erteilt hatte und er nicht teilnehmen durfte. Tolle Wurst, liebe Wikimedia, ein fulminanter Auftakt für eine PR-Kampagne, erst mal die Presse vor den Kopf zu schlagen.

Gehts noch?

http://www.externaute.net/la-globe-en-puzzle-de-wikipedia-en-realite-3d/1071 (fr)
http://www.becausewecan.org/Wiki_globe (en)


Meint Matthias Heine

http://www.welt.de/kultur/article4830514/Kindlers-Literatur-Lexikon-schlaegt-locker-Wikipedia.html

Doch wozu braucht man das alles im Jahre 2009? Wer wird tausende Euro dafür ausgeben? Ist nicht, wie uns die Propagandaschwätzer des Internets weismachen wollen, längst jede Information kostenlos online zu haben?

Nein. Man muss nur nachsehen, wie amateurhaft und unvollständig etwa ein Weltautor wie
Philip Roth im deutschen Wikipedia abgehandelt ist (obendrein in der Sprache eines Kleingärtnermitteilungsblättchens), um für die fortdauernde Existenz des Kindler auf Knien zu danken.

Erst recht gilt das für weniger populäre Dichter und Literaturen. Über die eulenspiegelartigen "Sithanonchai"-Romane in Südostasien oder über das Werk von Gysbert Japicx, der das Westfriesische zur Literatursprache erhob, erfährt man selbst im Internet der jeweiligen Landessprache nicht so viel Kluges wie hier.

Das ist der Unterschied zwischen dem Kindler und Allgemeinlexika wie dem Brockhaus: Zu einer Stadt wie Braunschweig z. B. gibt es bei Wikipedia längst einen Eintrag, neben dem jedes gedruckte Lexikon oberflächlich aussieht. Aber die geballte Experten-Kompetenz eines Kindler ist dem Internet immer noch überlegen.


Die Kritik an der Wikipedia ist in diesem Bereich voll und ganz berechtigt. Literaturwissenschaftliches Wissen zählt nicht gerade zu ihren Stärken. Eine wertende Einordnung scheitert oft an sprachlichem Unvermögen, nicht selten wohl auch am "neutralen Standpunkt".

Am 15. Oktober wurde auf der Diskussionsseite des Roth-Artikels auf die Kritik aufmerksam gemacht, getan hat sich im wesentlichen "nüscht":

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Philip_Roth&action=historysubmit&diff=66042305&oldid=65401178

 

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