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Open Access

http://www.fwf.ac.at/de/public_relations/oai/monitoring_oa.html

Bis auf den Jahrgang 2013 sind alle früheren Bände seit 1, 1977 kostenfrei online unter:

http://digilib.phil.muni.cz/handle/11222.digilib/106092

http://libreas.tumblr.com/post/82198676214/geistimbuch notiert Einiges zu einem nicht kostenlos online verfügbaren FAZ-Artikel über ein Berliner Arbeitsgespräch. Gern wüsste man, wieso Caspar Hirschi Open Access und Blogosphäre für apokalyptische Reiter hält.


Letzten Monat hatte sich Walt Crawford den traurigen Fall von Jeffrey Beall vorgenommen, der durch seine Liste unseriöser Open-Access-Verlage bekannt wurde.

http://citesandinsights.info/civ14i4.pdf

Ihm fiel eine gute Analogie ein: Jemand schreibt ein Steakhouse-Blog mit Bewertungen um dann nach einigen Jahren kundzugeben, Fleischverzehrer würden aus niederen Motiven andere zwingen, Steaks zu essen.

http://walt.lishost.org/2014/03/the-steakhouse-blog/

In der Mai-Ausgabe (!) nimmt er sich den Bohannon-Sting vor und gibt eine gute Zusammenfassung der Debatte.

http://citesandinsights.info/civ14i5.pdf

Ohne sich von den einzelnen Ergebnissen Bohannons beeinflussen zu lassen, hat er alle 316 von Beall hinters Licht geführten Journals anhand ihrer Website einem 3-Minuten-Schnell-Check unterzogen. Nur 73 Journals stufte er danach als gut ein. 45 wiesen den Fake-Beitrag zurück, 17 akzeptierten ihn.

Siehe hier:
http://archiv.twoday.net/search?q=bohannon


http://www.libereurope.eu/news/liber-response-to-elsevier%E2%80%99s-text-and-data-mining-policy

Siehe auch
https://blogs.ch.cam.ac.uk/pmr/2014/03/30/uk-copyright-reforms-set-to-become-law/

http://www.scinoptica.com/pages/topics/knowledge-unlatched-startet-restriktiv.php

http://collections.knowledgeunlatched.org/collection-availability-1/

http://wisspub.net/2014/03/26/universitat-konstanz-bricht-lizenzverhandlungen-mit-elsevier-ab/

http://www.aktuelles.uni-konstanz.de/presseinformationen/2014/28/

"Aufgrund der erheblichen Verteuerung der Leistungen des Wissenschaftsverlages Elsevier in den vergangenen Jahren beschließt die Universität Konstanz, ihren Lizenzvertrag mit dem Großverlag für wissenschaftliche Fachzeitschriften nicht länger fortzuführen."

Zum #elseviergate (Murray Rust) siehe

http://blogs.ch.cam.ac.uk/pmr/2014/03/26/elseviergate-checking-whether-paid-openaccess-is-behind-paywalls-elsevier-says-its-more-efficient-than-libraries/

Gemäß dem Zwischenruf von Kollegen Kühnel

http://archiv.twoday.net/stories/714913711/#714914022

möchte ich unterstreichen, dass Web 2.0 ohne Open Access nicht funktioniert.

Archivische Fachkommunikation muss kostenfrei im Internet verfügbar sein und zwar auch in der "Version of record" (Verlagsversion), nicht nur in Form von Vorabpräsentationen usw. Vielleicht nicht sofort, aber spätestens nach einem Jahr. Ich appelliere daher dringend an die Ad-hoc-Kommission des VdA, dies als Leitlinie und Grundsatzforderung zu akzeptieren.

Ich verweise insbesondere auf

http://archiv.twoday.net/stories/156271790/

Am 8. Juni 2012 wandte ich mich an den damaligen VdA-Vorsitzenden Diefenbacher:

Lieber Michael,

ich möchte Dich bitten, Dich dafür einzusetzen, dass der VdA als
Rechteinhaber der Zeitschrift Archivar die Bände bei HathiTrust öffnen
lässt:

http://catalog.hathitrust.org/Record/000636500

Man muss dazu nur ein Permission-Formular hinsenden. Dass auch ältere
Bände im Netz verfügbar sind, wird sicher als allgemein sinnvoll
angesehen - in den USA liegen die Bände gescannt vor und müssten nicht
nochmals gescannt werden. Die Society of American Archivists hat ihre
Publikationen 2011 geöffnet:

http://www2.archivists.org/news/2011/saa-books-and-hathitrust

Beste Grüße


Am 3. September 2012 konnte ich die Freigabe der Jahrgänge 1970-2004 des "Archivar" in HathiTrust hier bekanntgeben:

http://archiv.twoday.net/stories/138662584/

Am 3. Oktober 2012 habe ich detaillierte weitere Vorschläge gemacht

http://archiv.twoday.net/stories/156271790/

und diese mit Mail vom gleichen Tag dem VdA als Supplik übermittelt. Trotz mehrere Nachfragen bei dem die Korrespondenz führenden Kurskollegen Rehm hat sich nichts getan. Er hat eine grundsätzliche Sympathie für mein Anliegen erkennen lassen, aber geschehen ist, ums auf Sächsisch zu sagen, NÜSCHT.

* Ich habe kein Verständnis dafür, dass der VdA in einer Sache, bei der es offenkundig nicht um grundsätzliche Bedenken oder Probleme geht (schließlich ist der Archivar nach vergleichsweise kurzer Zeit jeweils komplett kostenfrei im Netz), mich jahrelang hinhält.

* Ich habe kein Verständnis dafür, dass auf

http://catalog.hathitrust.org/Record/000636500

drei neu gescannte Bände nicht freigegeben wurden. Hier sollte der VdA klarmachen, dass alle neu gescannten älteren Bände offen sein sollen. Da die UMich kostenfrei digitalisiert (das kann aber leider lange dauern, ich warte seit Monaten auf einige Blätter Inkunabel), sollte der VdA dort die Digitalisierung weiterer Bände erbitten. Siehe dazu

http://archiv.twoday.net/stories/434207182/

* Der VdA sollte darauf hinwirken, dass archivische Fachpublikationen Open Access werden. Das kostenpflichtige Angebot der "Archivalischen Zeitschrift" ist der völlig falsche Weg:

http://archiv.twoday.net/stories/640154831/

Ein Artikel kostet 30 Euro. Vor allem Universitätsarchivare (und Lehrbeauftragte, Honorarprofessoren usw.) können über institutionelle Lizenzen das Angebot nutzen.

* Soweit die Rechte von Publikationen beim VdA liegen, sollte jeder Autor - über den neuen § 38 UrhG hinausgehend - das Recht haben, spätestens nach einem Jahr ihn im Internet in der Verlagsfassung einzustellen. Beim Archivar gern auch sofort nach Erscheinen.

* Der VdA sollte seine Mitglieder und die Archive ermuntern, gemeinfreie und rechtegeklärte Fachliteratur zu scannen und ins Netz zu stellen. Ich bin gern bereit, kostenlos dazu zu beraten.

Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele gegenüber dem VdA und den Mitgliedern der Ad-hoc-AG ihre Unterstützung für diese Forderungen artikulieren würden.


Sehr lesenswert, auch wenn er leider der Harnadianischen Orthodoxie folgt.

http://poynder.blogspot.co.uk/2014/03/the-state-of-open-access.html

 

twoday.net AGB

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