Allgemeines
Architekturarchive
Archivbau
Archivbibliotheken
Archive in der Zukunft
Archive von unten
Archivgeschichte
Archivpaedagogik
Archivrecht
Archivsoftware
Ausbildungsfragen
Bestandserhaltung
Bewertung
Bibliothekswesen
Bildquellen
Datenschutz
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
null

 

Open Access

Schwerpunkte im neuen Heft des Bulletins der Vereinigung der Schweizerischen Hochschuldozierenden.

http://www.ch-hochschullehrer.ethz.ch/pdfs/14_VSH_bulletin_aug_web.pdf

Mit der Auslegung von

http://blog.justinkiggins.com/2014/08/18/elseviers-openaccess-policy-malice-or-value-add/

die exklusive Rechteübertragung an Elsevier sei mit Open Access voll vereinbar und harmlos, bin ich nicht einverstanden. Ein der Allgemeinheit eingeräumtes einfaches Nutzungsrecht und ein Ausschließlichkeitsrecht sind für mich nach deutschem Recht nicht vereinbar. Wenn der Zweck des exklusiven Rechts darin bestehen soll, Verletzungen der CC-Lizenz zu ahnden, bedeutet das nichts anderes als dass der Autor darauf angewiesen ist, dass der Verlag tätig wird. Er selbst hat nur bei Verletzung von Urheberpersönlichkeitsrechten (z.B. Entstellung) ein Klagerecht.

http://www.timeshighereducation.co.uk/news/journal-allows-authors-to-update-their-research/2015194.article

Was da als Riesen-Fortschritt beschrieben wird, praktiziere ich in Archivalia seit Jahren ganz selbstverständlich: Nachträge anhängen, wenn sich kein eigener neuer Artikel lohnt.

Cameron Neylon hat sie gezählt:

http://blogs.plos.org/opens/2014/08/15/rise-rise-creative-commons-1-2m-cc-licensed-scholarly-articles/

Vor Jahren wollte ich selbst wissen, wieviele es sind und kam auf die Idee bei PMC anzusetzen, konnte aber in Ermangelung von aktuellen Programmierkenntnissen nur den IT-Sachverständigen unseres Instituts dazu bringen, die Artikel-Daten in eine Mega-Datenbank zu schaufeln, aber nicht, irgendeine Auswertung vorzunehmen ...

Wieviele unterschiedliche Autoren mögen das sein, die offensichtlich der CC-BY-Lizenz vertrauen? Das meiste dürften STM-Aufsätze sein, die üblicherweise mehrere Autoren haben. Ich möchte also annehmen, dass einige hunderttausend wissenschaftliche Urheber CC-BY aktiv nutzen.

Ben Kaden erörtert:

http://libreas.wordpress.com/2014/08/14/doaj/

Dort natürlich übergangen wird meine vergleichsweise dichte und kritische Berichterstattung zum DOAJ, die natürlich als Ergebnis einer Suchfunktion ohnehin nicht in das mentale Raster der LIBREAS-Macher passt:

http://archiv.twoday.net/search?q=doaj (50 Treffer)

Das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und seine Forschungsbibliothek hat gemeinsam mit der History of Science Collection und dem Department for the History of Science an der University of Oklahoma (OU) ein neues Modell für das wissenschaftliche Publizieren von Primärquellen der Wissenschaftsgeschichte vorgeschlagen.

http://idw-online.de/pages/de/news599445

Die haben kräftig den Mund voll genommen, aber wenn solche Quellen nur unter einer NC-Lizenz als PDFs (!) zur Verfügung stehen kann man davon ausgehen, dass das nicht wirklich Bahnbrechendes ist!

http://akademien-schweiz.ch/dms/pub/communication0901d.pdf

http://www.kb.dk/da/materialer/kulturarv/Nyheder_Kulturperler.html

Unter den neuen Hinweisen sind solche zu Open-Access-Zeitschriften-Portalen:

https://tidsskrift.dk/

http://ojs.statsbiblioteket.dk/

http://ojs.ruc.dk/index.php/index/about

http://www.cbs.dk/forskning/cbs-publikationer/cbs-open-journals

http://infobib.de/blog/2014/07/31/rijksmuseum-profitiert-von-public-domain-politik/ zitiert eine Studie:

"This case study of the Rijksmuseum shows that an institution can benefit greatly by making its digitised collection openly available to the public and in applying the correct rights label to their material."


http://www.brill.com/resources/authors/publishing-journals-brill/brill-open-access-journals

"Reduced rate through Dec 2015!
EUR 495 / USD 655

The reduced APC includes an introductory discount of EUR 150 / USD 200 and a waived standard submission fee of EUR 100 / USD 135."

Wer soll sich das leisten können? In den Geisteswissenschaften ist das Geld knapp.

 

twoday.net AGB

xml version of this page

xml version of this topic

powered by Antville powered by Helma