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Open Access

http://www.springer.com/authors/author+zone?SGWID=0-168002-12-925304-0

Via
http://oaopenaccess.wordpress.com/2012/02/12/the-golden-rule-if-you-want-open-access-to-the-research-in-your-field-as-a-reader-then-make-your-own-research-open-access-as-an-author/

http://wowter.net/2012/02/10/a-census-of-open-access-repositories-in-the-netherlands/

Interessante Ergebnisse einer Untersuchung zum Anteil der OA-Eprints am Zeitschriftenartikel-Output der niederländischen Universitäten: Despite having signed the Berlin OA declaration by all Dutch universities, this has resulted only in a few universities with substantial higher shares of OA peer reviewed articles than is to be expected on the basis of a “normal” publication output which results in about 20% articles published in OA.

Und vor allem: Mandates such as those in Rotterdam, announced at the beginning of 2011, have no effect whatsoever if there is no actual stick behind the policy.

Bis vor kurzem war das Jahrbuch des Kölnischen Geschichtsvereins bis 1975/76 einsehbar:

http://archiv.twoday.net/stories/5547018/

Nun gibt es nur noch die Jahrgänge bis 1941! Eigentlich sollte es doch in die andere Richtung gehen, aber manche hinterwäldlerischen Geschichtsvereine haben wohl in Sachen Urheberrecht die Hosen gestrichen voll ...

US-Kongressabgeordneter Doyle hat einen Gegenentwurf eingebracht:

http://wisspub.net/2012/02/09/usa-gesetzesinitiative-open-access/

Natürlich habe ich bei dem Elsevier-Boykott selbst unterzeichnet:

http://thecostofknowledge.com/

3865 Wissenschaftler haben dort unterschrieben. Die meisten wollen weder als Autor noch als Reviewer/Editor für Elsevier tätig werden.

Martin Ballaschk schreibt:

Das Verlagswesen praktiziert eine Kultur des Diebstahls. Die Verlage stehlen die Arbeitszeit der Editoren und Referees. Sie stehlen der Bevölkerung die Ergebnisse der Arbeit, die sie selbst aus eigener Tasche bezahlt haben. Und natürlich stehlen sie mit ihrer Geschäftspraxis Steuergeldern aus den Kassen der Bibliotheken. Dieses Geld wird wiederum in das Lobbying investiert, damit die Pfründe der Großen geschützt werden.
http://www.scilogs.de/wblogs/blog/detritus/sonstiges/2012-02-01/boykottiert-elsevier-unterst-tzt-open-access

Ergänzend empfehle ich:
http://archiv.twoday.net/search?q=elsevier

Zur Resonanz auf den Elsevier-Boykott:
http://michaelnielsen.org/polymath1/index.php?title=Journal_publishing_reform

Stevan Harnad kommt natürlich mit seiner alten Leier:
http://openaccess.eprints.org/index.php?/archives/869-Pogo-Why-Are-Researchers-Yet-Again-Boycotting-Instead-of-Keystroking.html

Wen will er damit noch beeindrucken? Er verschweigt wohlweislich, dass Elsevier aktiv gegen die von ihm favorisierten Open-Access-Mandate einschreitet:

In Schweden lesen wir einen aktuellen Beitrag dazu:

http://openaccess.kb.se/?p=637

Elsevier obviously is trying to block institutions from adopting open access mandates by its policy of demanding separate agreements. The kind of agreements with Higher Education Institutions (HEIs) proposed by Elsevier represent a huge step backwards concerning author rights.

Antwort der schwedischen akademischen Institutionen auf die Vorschläge von Elsevier:

”The main objection is that the embargo times – varying from 12 to 48 months – in the proposal will severely restrict and deteriorate the rights of authors to deposit copies of their articles in their institutional repositories.”

”We want researchers at all HEIs – irrespective of their institution having an OA mandate or not – to have the right to post at least the accepted author version of their articles in Elsevier journals in their institutional repository immediately after publication.”

”When other publishers try to adapt their policies to OA mandates Elsevier instead seems to have chosen the alternative of trying to block OA mandates. We do not think this is a wise policy in the long run.”


Mit dem Robert-Koch-Institut des Bundes hat Elsevier eine Vereinbarung abgeschlossen, die mir nach einem IFG-Antrag vorliegt, nicht aber die angeblich geheimen Informationen über die Embargo-Perioden für die einzelnen Journale! Und ich soll neben den Kosten für die Kopien 30 Euro für die Auskunft bezahlen, wogegen ich nach Zurückweisung meines Widerspruchs Klage vor dem VG Berlin eingereicht habe.
http://archiv.twoday.net/stories/19480160/

Für die Wissenschaftler des RKI bedeutet die Vereinbarung eine generelle Verschlechterung ihrer Möglichkeiten für grünen OA, da Elsevier für das IR des RKI sich eben nicht als grüner OA-Publisher gemäß ROMEO darstellt:

http://www.sherpa.ac.uk/romeo/search.php?id=30&fIDnum=|&mode=simple&la=en

Im RKI-Repositorium dürfen die Verlags-PDFs von Elsevier ebenfalls nicht verwendet werden. Warum schliesst ein Bundesinstitut einen Knebelvertrag mit Elsevier, der die Möglichkeiten des an sich erlaubten grünen OA einschränkt??

Im gewöhnlich verlegerfreundlichen Blog Scholarly Kitchen wird kritisch hinterfragt, wieso ausgerechnet Elsevier zum Ziel des Protests geworden ist:

http://scholarlykitchen.sspnet.org/2012/02/02/mysteries-of-the-elsevier-boycott/

Richtig ist: Auch andere Verlage zocken ihre Kunden ab, bieten den "Big deal" an und unterstützen den RWA. Aber da Elsevier nun einmal der größte wissenschaftliche Zeitschriftenverlag ist, steht er pars pro toto. Und seine Versuche, über Vereinbarungen grünen OA zahnlos zu machen (siehe oben), zeigen ihn als aktiven Feind von OA. Darum

Boykottiert Elsevier und unterstützt Open Access!

http://paidcontent.org/article/419-the-unglued-model-crowdfunding-to-make-e-books-free/

The newly launched Unglue.it, now in alpha, is a place for individuals and institutions to join together to liberate specific e-books and other types of digital content by paying rights holders to relicense their works under Creative Commons licenses.

Here’s how the site will work when it is fully up and running: A book’s digital rights holder sets the price for which he or she is willing to make a book as a Creative Commons, DRM-free e-book. (Under Creative Commons, the rights holder’s copyright is protected and the rights holder can still enter into commercial agreements for other versions of the work, such as film and translation; he or she can also continue selling it in print and digital formats.)

Then Unglue.it begins a Kickstarter-like crowdfunding campaign to raise money to set the book “free.” Users make pledges that are pre-authorized using PayPal. Once the money is raised—the practical limit of a campaign is about six months, says Hellman—the book is released and Unglue.it takes a commission.


https://unglue.it/

Update:
http://plan3t.info/2012/02/08/unglue-it-was-ware-wenn/

http://adresscomptoir.twoday.net/stories/64966853/

[Es geht um Tantner, Anton: Die Frag- und Kundschaftsämter in Prag und Brünn. Informationsvermittlung im frühneuzeitlichen Böhmen und Mähren, in: Folia Historica Bohemica, 26.2011/2, S. 479–506. (PDF) ]

Das ist ja eine außerordentlich erfreuliche Nachricht von Anton Tantner. Für die aktuelle Literaturversorgung (hier und jetzt, Februar 2012) ist es mehr oder minder wurscht, wo ein PDF liegt (Mendeley, persönlicher Webspace, Institutshomepage usw.). Je mehr Exemplare existieren, um so höher ist die Chance auf Sichtbarkeit durch Suchmaschinen (Google/Google Scholar).

Welche Vorteile bringen demgegenüber Open-Access-Repositorien, seien es institutionelle (siehe meine Artikelfolge IRrweg) wie hier (Phaidra ist das Wiener IR) oder disziplinäre? Tantner käme mit seinen Fragestellungen wohl auch bei SSOAR unter, aber nach wie vor existiert kein geschichtswissenschaftliches disziplinäres Repositorium:

http://archiv.twoday.net/stories/16571713/

Die Vorteile sind:

* Repositorien sichern die langfristige Verfügbarkeit (Langzeitarchivierung). Persönlicher Webspace kann aufgegeben werden (oder anbieterseitig wegfallen wie bei Geocities), bei dem Ausscheiden aus einem Institut werden auch die persönlichen Inhalte gelöscht, Mendeley oder Scribd können ihren Service einstellen usw.

* Repositorien ermöglichen spezifische wichtige Formen der Sichtbarkeit über OAI-PMH z.B. in BASE.

* Repositorien sind ausbaufähiger als die anderen Angebote hinsichtlich des Einsatzes von Literaturverwaltungen, Zitatanalysen usw.

Natürlich liegt noch vieles bei den drei Punkten im argen, aber die Entscheidung, NEBEN womöglich sichtbareren Internetfundorten auch ein Repositorium zu bedenken, ist in jedem Fall sehr zu begrüßen.

http://infobib.de/blog/2012/01/26/linked-data-der-dnb-nun-linked-open-data/

"2010 hat die Deutsche Nationalbibliothek damit begonnen, Normdaten als Linked Data zu veröffentlichen. Der bestehende Linked Data Service der DNB [1] wird nun um Titeldaten erweitert. In diesem Zuge wird auch die Nutzungslizenz für Linked Data auf “Creative Commons Zero” [2] umgestellt."

[1] https://wiki.dnb.de/display/LDS/
[2] http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/

Ausgezeichnet!

Wenke Bönisch in der OA-Liste von open-access.net:

Christian Reinboth hat auf der von der Bundesregierung geführten Onlineplattform dialog-ueber-deutschland.de den Vorschlag "Open Access in der Wissenschaft" eingebracht. Mit Klicks und Kommentaren kann man den Vorschlag unterstützen und ihn auf den Bildschirm der Bundesregierung im Idealfall bringen.
Mehr Infos gibt es in seinem Blog: http://www.scienceblogs.de/frischer-wind/2012/02/helft-mit-open-access-auf-die-agenda-der-bundesregierung-zu-bringen.php.

Hier der Link direkt zum Vorschlag auf Zukunftsdialog: https://www.dialog-ueber-deutschland.de/SiteGlobals/Forms/Vorschlaege/vorschlag_abstimmung_formular.html

Nachdem das Archiv von 2011 längere Zeit nicht verfügbar war, erfolgte heute die Mitteilung, es sei wieder online, aber, bedingt durch Serverabstürze, ohne die Nachrichten vom Oktober und November 2011 (gab es im Dezember keine Mails?):

http://lists.spline.inf.fu-berlin.de/pipermail/ipoa_forum/

Dieses unglaubliche Organisationsversagen sollte nicht mit dem Hinweis "Ist ja nur eine Mailingliste" vom Tisch gewischt werden. Heutzutage sollte grundsätzlich alles wissenschaftlich Relevantes so gesichert werden, dass es dauerhaft zur Verfügung steht (Langzeitarchivierung).

 

twoday.net AGB

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