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Informationsfreiheit und Transparenz

http://www.strafakte.de/strafprozessrecht/hoeness-urteil/

Gibts nur in Ebook-Formaten und von David Schraven arrogantes Gesülze darüber, wieso man es nicht als PDF anbietet.

https://www.correctiv.org/ratgeber-behoerden-zur-auskunft-zwingen/

Medien fügen sich in die eigene Brüskierung. Seit fast eineinhalb
Jahren gibt es in Deutschland de facto kein Presseauskunftsrecht bei Bundesbehörden mehr, aber niemand beklagt sich. Von Harald Neuber.
http://www.neues-deutschland.de/artikel/940460.medien-fuegen-sich-in-die-eigene-brueskierung.html

Bezug: BVerwG, Urteil vom 20.02.2013 - 6 A 2.12
http://www.bverwg.de/200213U6A2.12.0

dju:
Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin zum Informationsfreiheitsgesetz – ein Bundesgesetz zum Presseauskunftsrecht ist nötig
https://dju.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++abc50186-10c5-11e4-8edd-525400248a66

Siehe auch:
Deutsche Behörden missbrauchen das IFG
http://archiv.twoday.net/stories/453145620/

http://blog.arthistoricum.net/beitrag/2014/07/17/gnade-vor-recht-gestohlene-kreuzigung-aus-der-cranach-werkstatt-wieder-gefunden/

Mein Kommentar dort:

Es lebe die Provenienzforschung für Eingeweihte! Genau solche Schrottbeiträge gehören nicht in ein ambitioniertes Blog. Vage Andeutungen statt Transparenz - schon immer waren Kunsthistoriker groß darin, mit der Devise "Diskretion, Diskretion über alles, über alles in der Welt" den Speichel des Handels, eitler Eigentümer und anderer Akteure aufzulecken.

"Internetseite einer Restauratorin" - öffentliche Quelle, wird trotzdem nicht genannt.

Vermittlung eines Dresdner Restaurators - wird nicht genannt

Professor tätigen Cranach-Spezialisten - wird nicht genannt, obwohl fast alle wissen, wer gemeint ist

ein namhaftes Amsterdamer Auktionshaus - wird nicht genannt

Münchener Kunsthändler - wird nicht genannt

1996 im Mittelpunkt einer Augsburger Auktion - war ja wohl keine Privatauktion, wird aber trotzdem nicht genannt

bayerischen Privatbesitz - wird nicht genannt

Benediktinerabtei - obwohl klösterliche Sammlungen traditionell eher öffentlichen Charakter haben, wird der neue Standort nicht genannt.

Alle Fragen offen, aber Herr Hofbauer durfte schreiben, was er alles an Insiderwissen besitzt.

Update:
http://archiv.twoday.net/stories/948987935/

Der Beitrag von Krystian Woznicki,

Open the Snowden Files! Das öffentliche Interesse am freien Zugang zu den Dokumenten der NSA.
http://berlinergazette.de/open-the-snowden-files/#comment

ist international auf Resonanz gestoßen. Lesenswert!

Hier nur ein paar auszugsweise Zitate aus den Kommentaren zu "Bibliothek":
Max Haiven: I really like the idea of this renewed or reformed mission for the public library.
Ben Kaden: "Doch wer soll die Dateien dann hosten? Ideal wäre eine öffentliche Institution, zum Beispiel eine Bibliothek" - one might draw a connection to the ideas of a "critical librarianship" emerging, alas more in the US than yet in Germany.
Marcel Mars - schlägt eine verteilte öffentliche Bibliothek mit zentralem Katalog vor.

Geert Lovink: I really support this proposal and think we should further push the limits of our collective imagination. The news fraction has had their go at the documents. Now it is time for others to study them. ...

Anna Biselli zu Woznicki: Diskussion über den Umgang mit den Snowden-Dokumenten: Alles veröffentlichen oder portionierte Neuenthüllungen?
https://netzpolitik.org/2014/diskussion-ueber-den-umgang-mit-den-snowden-dokumenten-alles-veroeffentlichen-oder-portionierte-neuenthuellungen/

Es gibt auch eine English version:
Woznicki, Krystian: "Open the Snowden Files!" Raising new issues of public interest.
http://berlinergazette.de/wp-content/uploads/Open-the-Snowden-Files_KW_E.pdf

Merkwürdig dünn die Akte Kammler im Archiv des Simon Wiesenthal Zentrums

Eigentlich verdiente Kammler mehr Aufmerksamkeit, oder ?

Extrem polemisch:

http://www.vierprinzen.com/2014/07/weiss-israel-nichts-uber-kammlers.html

http://www.bfdi.bund.de/SharedDocs/Publikationen/Taetigkeitsberichte/TB_IFG/4TB12_13.pdf?__blob=publicationFile

Die anderen IFG-Beauftragten kriegen problemlos hin, was Frau Voßhoff nicht schafft: Den Tätigkeitsbericht bei der Bekanntgabe ins Netz zu stellen UND zu verlinken. Im Netz steht er zwar, ist aber eigentlich nicht auffindbar. Die URL wurde aus dem Schema für den 3. Bericht gewonnen.

S. 44f. zu restriktiv zu UrhG vs. IFG

S. 90 Verträge der juris GmbH

Aus einer Laudatio des österreichischen Juristen Alfred Noll:

http://derstandard.at/1397521708575/Fuer-eine-Kultur-der-Offenheit-und-Transparenz

"Das politische Leben Österreichs, verbeamtet und bürokratisiert, wie es sich uns täglich bietet, ist nicht vom belebenden Wind der Transparenz, sondern von der abgestandenen Luft des Amtsgeheimnisses geprägt. Unsere politischen Repräsentanten und unsere amtlich Bediensteten scheinen ein ganz untrügliches Gespür dafür zu haben, dass Vermittlung von Wissen und das Teilen von Informationen einhergehen würden mit Machtverlust."

So etwas meldet das VÖBBLOG natürlich nicht.

Durch Zufall entdeckt.

http://www.vierprinzen.com/2014/04/tv-schwerin-berichtet-uber-gut-boldebuck.html

Es bleibt dabei:

Rechtlich relevante Unterlagen, Erbnachweise und Testamente bleiben unter Verschluss.

1991 erschlichene Vorkaufsrechte werden "respektiert". Gentlemenagreement aus alten Zeiten dürfen weder untersucht, noch aufgehoben werden.

Geschäft ist Geschäft, pacta sunt servanda, auch wenn nichts stimmt, auch nach Ansicht der Fachbehörde.

https://www.youtube.com/watch?v=pADMr_TixHY

Zum TV Bericht sei noch angemerkt: Plauderton passt zur schlampigen Recherche.

Der dem TV Sender bekannte Kern wird ausgeblendet. Es geht nicht um die Frage wer Wolrad beerbt hat (auch noch der falsche Name Wolfrat wird eingespielt), sondern um die Frage wer was vom letzten regierenden Fürsten zu Schaumburg-Lippe ererbte und wieso drei Miterben wegen Unwürdigkeit auszuschliessen waren.

Qualitätsjournalismus sieht anders aus. Oder ist diese dummdreiste Berichterstattung Absicht ?

Wie ich hörte kam vom Hofe auf die Idee, nachdem er erfuhr, dass Archäeologen in Treblinka Ausgrabungen vornahmen, um nachzuweisen,, dass es sich nicht um ein Durchgangslager handelte.
Archäologen arbeiteten an einem Fundort aus den Jahren 1942-1943.

Wenn Reste der Maschine 1936 vergraben wurden, warum sollte man diese Reste nicht ausgraben und prúfen, ob Sprengstoff nachgewiesen werden kann ?


http://goo.gl/3qwSyy

 

twoday.net AGB

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