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Veranstaltungen

23. November, 17 Uhr, Domforum: Dr. Johannes Kistenich, Technisches Zentrum des Landesarchivs NRW zu Restaurierung, Digitalisierung und Verfilmung des Archivguts

NKVG_HauckKaeserSabina Kaeser (*1973, lebt in Zürich) und Thomas J. Hauck (*1958, lebt in Berlin) schaffen Raumbilder von absoluter Poesie. Das Archiv reagiert mit rotem Faden auf vorhandene Örtlichkeiten und stellt Bezüge zwischen Außen- und Innenräumen her. Die Gießener Installation wird unter Einbeziehung der Umgebung speziell die Kiosk-Situation thematisieren und mittels Faden und Zeichnungen auf die Bündelung von Wegen und Räumen durch Kioske eingehen.

Urschel, Nachtfräulein und andere Gespenster

Di, 10. November 2009
20:00 Uhr

Dr. Klaus Graf, Neuss

Sagen gelten gemeinhin als Geschichten aus uralter Zeit, die mündlich von Generation zu Generation weitergegeben werden. Dagegen plädiert der Referent, der 2008 den Band „Sagen der Schwäbischen Alb" herausgegeben hat, dafür, sie zuerst als literarische und volkskundliche Dokumente derjenigen Zeit ernstzunehmen, in der sie aufgeschrieben wurden, also des 19. und 20. Jahrhunderts. Der Vortrag wirft einen Blick auf die Reutlinger Stadtsagen, behandelt aber auch den außergewöhnlich reichen Sagenbestand von Pfullingen. Kein anderer schwäbischer Ort weist eine so intensive Sagenüberlieferung auf. Bis heute ist die Sagengestalt der „alten Urschel" in Pfullingen populär. „Volkssagen" sind keine zeitlosen Dokumente, sie haben auch eine Geschichte, z. B. ihren Missbrauch im Nationalsozialismus. Diese Geschichte soll sowohl unterhaltsam als auch kritisch vorgestellt werden.

Veranstaltungsort
Volkshochschule Reutlingen
Reutlingen
Saal im Haus der Volkshochschule

Veranstalter
Reutlinger Geschichtsverein


International Conference of the Section of Archives and Archivists of Parliaments and Political Parties (SPP) / International Council of Archives (ICA)

on

ARCHIVES AND DEMOCRACY

Ort: Parlament, Dr. Karl-Renner-Ring 3, 1010 Wien
Zeit: 29.-30. Oktober 2009

Für das genaue Programm siehe:
http://archives-and-democracy.parliament.at/program.php

Danke an Dr. P.

WORKSHOP "Einheitliche Verwaltung digitaler und konventioneller Archivalien. Ein Workshop zum Repräsentationen-Modell des Landesarchivs Baden-Württemberg" (4.11.2009)

und

EXPERTENTAGUNG (5.11.2009) WORKSHOP "Einheitliche Verwaltung digitaler und konventioneller Archivalien. Ein Workshop zum Repräsentationen-Modell des Landesarchivs Baden-Württemberg" (4.11.2009)

und

EXPERTENTAGUNG "Von der Übernahme bis zum Nutzer * Archivische Informationssysteme in der digitalen Welt" (5.11.2009)

04.-05.11.2009 in Stuttgart

Am Donnerstag, den 5. November 2009 veranstaltet das Landesarchiv Baden-Württemberg in Stuttgart eine Expertentagung zum Thema "Archivische Informationssysteme". Auf dem Fachkolloquium wird das Leistungsspektrum verschiedener archivischer Informationssysteme im deutschsprachigen Raum vorgestellt.
Informationssysteme spiegeln die Aufgabenschwerpunkte und strategische Ausrichtung ihrer Organisationen wider und sind zur Erledigung der Fachaufgaben unverzichtbar. Die Beschreibung von Leistungsumfang, Besonderheiten und neuen Entwicklungen ausgewählter Archive aus Deutschland, Österreich und der Schweiz soll die Bandbreite moderner Archiv-IT verdeutlichen.

In Verbindung mit der Expertentagung bietet das Landesarchiv am Mittwoch, den 4. November 2009 einen Workshop zum Thema "Archivalien und ihre Erscheinungsformen. Das Repräsentationenmodell des Landesarchivs Baden-Württemberg" an.
Das Repräsentationenmodell lehnt sich an das von der PREMIS-Initiative (PREservation Metadata: Implementation Strategies) entwickelte Datenmodell zur digitalen Archivierung an. Es beruht auf der Idee, dass ein und derselbe Inhalt sich physisch in verschiedenen analogen oder digitalen Repräsentationen ausprägen kann. Diese Unterscheidung ermöglicht es, digitale und konventionelle Archivalien sowie deren Reproduktionsformen einheitlich zu erfassen. Auf dem Workshop wird das Modell vorgestellt und die praktische Anwendung durch das Landesarchiv Baden-Württemberg gezeigt.

Nähere Informationen erhalten Sie unter

Zeit: Mittwoch, 04.11.2009, Workshop von 14.00 - 17.00 Uhr; Donnerstag, 05.11.2009, Expertentagung von 9.00 - 17.00 Uhr
Ort: Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Vortragssaal, Konrad-Adenauer-Str. 4, 70173 Stuttgart

Anmeldung: Interessenten können sich bis zum 28. Oktober 2009 unter anmelden. Eine vorherige Anmeldung und Bestätigung der Teilnahme durch den Veranstalter ist aufgrund des beschränkten Platzangebots unbedingt erforderlich.
Die Teilnahmegebühr beträgt 100,00 €. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter öffentlicher Kultureinrichtungen (Bibliotheken, Archive, Museen etc.) ist die Teilnahme kostenlos.

Veranstalter:
Landesarchiv Baden-Württemberg
Eugenstraße 7
D-70182 Stuttgart
Telefon: 0711/212-4272
Fax: 0711/212-4283
E-Mail: landesarchiv@la-bw.de

Ansprechpartner:
Dr. Thomas Fritz
Telefon: 0711/212-4257
E-Mail: thomas.fritz@la-bw.de

http://weblog.histnet.ch/archives/3181

Zitat: "Würden nicht Leute wie Klaus Graf immer wieder den Finger auf die wunden Punkte legen. würde sich wohl gar nichts bewegen in Deutschlands Archiven."

Wunde, durch Zeitablauf obsolet.

Das sagte die Schweizer VSA-Vorsitzende Anna Pia Maissen auf der Eröffnungsveranstaltung des Regensburger Archivtags.

Ich muss mein Buch übers Urheberrecht fertigschreiben, daher kann ich leider keinen ausführlichen Bericht geben. Am schönsten war, Frau Kurskollegin Stüber und die wenigen anderen anwesenden Kurskollegen (Beyerstedt, Heimers, Müller, Rehm, Schaffer) wieder zu treffen :-)

In welches Social Network muss die Archivarin/der Archivar, wurde ich gefragt. Auf besonderen Wunsch hier der Link:

http://archives20.ning.com/

Da ich kein Smartphone habe und Twittern per Handy mir zu umständlich ist, verweise ich auf die weniger faulen Twitterer:

http://search.twitter.com/search?q=%23archivtag09

Peter Haber berichtet in
http://weblog.histnet.ch/

Vergleichsweise wenige Abstracts gibt es auf:

http://www.archivtag.de/index.html?atc_thesen.htm

(Merke: Bei bibliothekarischen Tagungen sind zeitnah die Folien online.)

Regensburg war eines gewiss nicht: ein Signal des Aufbruchs in Richtung Archiv 2.0.

Die deutschen Archive liegen weit zurück in Sachen Web 2.0.

Habers Eröffnungsvortrag war: naja, ich habe schon Brillanteres gehört. Wären da nicht die eingespielten Rituale, wäre es sinnvoller gewesen, den sehr guten Vortrag von Glauert an diese Stelle zu packen.

Haber erwähnte zwar ganz kurz Archivalia, aber einen Screenshot wollte er der versammelten Schnarch-Gemeinde doch nicht zumuten und zeigte stattdessen http://edwired.org/ .

Zur eigenartigen Open-Access-Sektion werde ich mich noch äußern. Ein Foto Habers, das mich rechts auf dem Podium zeigt:


„Archive im Digitalen Zeitalter“ lautet das Rahmenthema des 79. Deutschen Archivtags, der vom 22. bis 25. September 2009
in Regensburg stattfindet. Erwartet werden rund 850 Teilnehmer aus 14 Ländern.
„Wir richten einen umfassenden Blick auf die epochalen Veränderungen, die sich für die Archivarbeit in der digitalen Welt
ergeben“, sagte Robert Kretzschmar, der Vorsitzende des VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. „Alle
Arbeitsfelder in den Archiven – von der Sicherung der Überlieferung und Bereitstellung für die Nutzung bis zur politischhistorischen
Bildungsarbeit – sind heute unmittelbar von der Entwicklung betroffen.“ Ziel des Archivtags sei, die Rolle der
Archive im digitalen Zeitalter zu analysieren: Vollzieht sich derzeit geradezu ein Funktionswandel? Welche Strategien sind für
die Zukunft zu verfolgen? Diese Fragen stellen sich auch beim Wiederaufbau des Historischen Archivs der Stadt Köln.
Vieles, was für die Zukunft aufbewahrt werden soll, entsteht heute nur noch digital und ist damit flüchtig. Der dauerhafte
Erhalt digitaler Texte, Datensammlungen, aber auch audiovisueller Unterlagen für die Nachwelt wird auf dem Archivtag
diskutiert. Thematisiert werden auch neue Möglichkeiten der digitalen Präsentation von Archivgut im Netz und Perspektiven
für eine interaktive Kommunikation zwischen den Archiven und ihren Nutzern.
Von den Arbeitssitzungen und Diskussionsrunden verspricht sich der VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare
e.V. wichtige Impulse und Weichenstellungen für die Arbeit der nächsten Jahre.
Fachmesse ARCHIVISTICA
Über neueste Produkte und Dienstleistungen zum Archivwesen informieren die Aussteller auf der Fachmesse
ARCHIVISTICA und in speziellen „Ausstellerforen“. Mit 49 Anbietern ist die Messe wieder die größte ihrer Art in Europa
(www.archivistica.de).
Mitgliederversammlung des VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare
In der nicht-öffentlichen Mitgliederversammlung des VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. am 24.
September 2009 steht auch der Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln auf der Tagesordnung. Der Verband
bereitet vor diesem Hintergrund einen Appell an die Träger von Archiven vor, der nach dem Kongress unter
www.vda.archiv.net veröffentlicht wird."

Quelle (PDF):
http://www.vda.archiv.net/pdf/PM20090917.pdf

Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs hat weit über Nordrhein-Westfalen hinaus die Frage nach der Sicherheit archivischer Überlieferung aufgeworfen. Reichen die baulichen Standards für Archive aus? Sind die Archive fachlich und logistisch ausreichend für Notfälle gerüstet? Wie müssen Strategien zur Sicherung und zum Schutz von Archivgut durch Verfilmung und Digitalisierung aussehen? In einer Expertenanhörung, die am 24. Juni in Köln stattfand, haben Archivarinnen und Archivare, Restauratorinnen und Restauratoren sowie Vertreter der Archivträger und der historischen Forschung versucht, Antworten auf diese Fragen zu formulieren. Sie haben damit in einer ersten Bestandsaufnahme nach dem Unglück die "Lehren aus Köln" gezogen.

Zum Deutschen Archivtag in Regensburg (22.-25. September 2009) erscheint jetzt die Dokumentation zur Expertenanhörung. Sie enthält einen ausführlichen Bericht über die Referate und die Diskussionen in den Arbeitsgruppen sowie ausgewählte Vorträge im Volltext.

Die Publikation kann über das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen (Graf-Adolf-Str. 67, 40210 Düsseldorf, Mail: poststelle@lav.nrw.de) und über den Buchhandel bezogen werden.

Auf dem Deutschen Archivtag in Regensburg besteht die Möglichkeit zum Kauf der Publikation am Stand des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen (ARCHIVISTICA 2009 Regensburg Stand 40).

Lehren aus Köln. Dokumentation zur Expertenanhörung "Der Kölner Archiveinsturz und die Konsequenzen". Für das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen hg. v. Wilfried Reininghaus und Andreas Pilger. Düsseldorf 2009 (= Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 25). 96 Seiten. ISBN 978-3-9804317-0-5. Klappbroschur fadengeheftet, Verkaufspreis: 10,00 Euro.

Lehren_Umschlag

Vom 11. bis 14. September kommen in der Stadthalle von Bielefeld mehr als 450 Ahnen- und Familienforscher zum Deutschen Genealogentag zusammen. Nach mehr als zehn Jahren findet damit dieser zentrale Kongress wieder einmal in Nordrhein-Westfalen statt. Das Landesarchiv NRW als das größte Archiv in Nordrhein-Westfalen sieht darin eine Chance, um mit Familienforschern, genealogischen Vereinen und Dienstleistern ins Gespräch zu kommen. Mit Vorträge und einem Informationsstand unterstützt das Landesarchiv NRW das Anliegen und das Programm des Genealogentages.

Im Rahmen einer Sektion über „Archive der Region“ werden am Samstag (12. September) Mitarbeiter des Landesarchivs NRW Bestände und Projekte des Personenstandsarchivs Westfalen-Lippe in Detmold und das Internetportal „Archive in NRW“ vorstellen. Am Samstag und Sonntag werden sich Archivare aus dem Landesarchiv NRW an einer regional ausgerichteten Sektion zum Thema „Genealogie in Ostwestfalen-Lippe“ beteiligen. Sie werden über die Wissenschaftsgeschichte der Genealogie, Genealogische Sammlungen aus Ostwestfalen-Lippe und über die Bedeutung des gräflich-lippischen Archivars Johann Ludwig Knoch (1712-1808) für die regionale genealogische Forschung berichten.

Während der gesamten Tagung besteht am Stand des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, sich über das Angebot der staatlichen Archive in der Region zu informieren. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen für Fragen zur Verfügung, zeigen neuere Publikationen und erläutern die Online-Informationsangebote des Landesarchivs NRW.

Weitere Informationen finden Sie unter auf den Internetseiten des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen.

 

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