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Veranstaltungen

Programm:

http://www.aot.uni-erlangen.de/saot/events/workshops/workshop-20/program.html

Section I: Traditional Palaeography

Herwig Zens - Feuerbach-Paraphrasen. Ausstellung im Stadtarchiv Speyer vom 3. April bis 31. Juli 2013. Eröffnung am 3. April, 19 Uhr, in Anwesenheit des Künstlers.

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Wenig glücklich und künstlerisch nicht gerade erfolgreich war der 1829 in Speyer geborene Maler Anselm Feuerbach während seiner Jahre als Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Durch das österreichische Kaiserhauses mit einem fürstlichen Gehalt aber gegen den Willen der Akademie nach Wien gelockt, hatte er bald die gesamte Professorenschaft gegen sich. Dennoch schuf er in seiner Zeit als Lehrer dort zwischen 1875 und 1877 die beeindruckende Deckenausmalung der Aula des Akademiegebäudes. Sein Gemäldezyklus, in dessen Mittelpunkt das große Ovalbild "Titanensturz" steht, für das ihm Hesiods "Theogonie" als Quelle diente, zieht bis heute Kunstkenner und begeisterte Besucher aus aller Welt an.
Der Wiener Künstler Herwig Zens, Jahrgang 1943, der selbst von 1961 bis 1967 an der Wiener Akademie studierte, seit 1975 am Haus Lehrbeauftragter war und von 1987 bis 2006 dort eine Professur inne hatte, begegnete diesen Gemälden Feuerbachs, die Titel wie "Gaia", "Uranus", "Gefesselter Prometheus" oder "Aphrodite" tragen, in "seinem" Haus über fünf Jahrzehnte nahezu täglich. Als Ergebnis seiner langen künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Werk des frühen Malerkollegen Feuerbach tritt Herwig Zens jetzt mit seinen "Feuerbach-Paraphrasen" hervor, in denen er die Deckengemälde aus seiner heutigen, individuellen Sicht interpretiert und fortschreibt. Das Stadtarchiv Speyer ist die erste Station, an der Herwig Zens seine nicht nur künstlerisch sondern auch als Beitrag lebendiger Kunstgeschichte höchst interessanten Arbeiten präsentiert.


Stokke-Atelier 2011

Die norwegische Künstlerin Bente Stokke hat 1993 den nordischen Pavillon auf der Biennale in Venedig gestaltet. Bereits 1991 war sie in der Kunsthalle Recklinghausen im Rahmen der Ruhrfestspielausstellung „Europäische Werkstatt Ruhrgebiet“ präsent.

Raumgreifende Werke, die eine sehr besondere Materialität aufweisen, sind das Charakteristikum der Künstlerin. Staub ist dabei ihr bevorzugtes Material. Interessanterweise wird der Raum über die Zeichnung entwickelt und erschlossen. Auch das Graphit des Zeichenstiftes und die Kohle des Kohlestiftes sind von vergleichbarer Substanz. Zeichnen ist für sie keine spezifische künstlerische Technik, sondern eine Haltung und eine Idee, die vor allem körperlich vollzogen wird. Ihr gesamtes Œuvre ist aus dem Geist der Zeichnung entwickelt. Neben der materiellen Komponente gibt es unverkennbar auch eine räumliche vor allem aber auch eine zeitliche, die sich im Vorgang des Zeichnens selbst äußert. Zeichnen bei Bente Stokke enthält zugleich ein aktionistisches und mitunter auch auch choreographisches Moment, das sich auf unterschiedlichsten Trägern niederschlägt: Papier und Glas aber auch immateriell als Lichtzeichnung im Raum oder als Sammlung unterschiedlichster Schnüre, Kabel, Fäden.
Bente Stokke ist an der Kunsthochschule in Berlin-Weissensee Professorin für Zeichnung.
Eine Kooperation mit dem Haugar Vestfold Kunstmuseum Tønsberg, Norwegen und dem Malmö Konstmuseum, Schweden
Zur Ausstellung erscheint ein Katalogbuch: Bente Stokke | Projects 1982 – 2012 (Hardcover, 256 Seiten)

Kunsthalle Recklinghausen | Große-Perdekamp-Str. 25 – 27 | 45657 Recklinghausen | 3. Februar bis 7. April 2013 | di – so, feiert. 11 – 18 Uhr |
Quelle: http://www.kunst-re.de

Die Monumanta Germaniae Historica (MGH) haben zwar erst seit Ende des Zweiten Weltkrieges ihren Sitz in Bayern, dennoch sind sie seit Anbeginn mit der bayerischen Geschichte verbunden.

Die Ausstellung Bayern und die Monumenta Germaniae Historica und das begleitende Symposion möchten diese Verbindungen nicht nur dem Fachpublikum, sondern auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen.

Die Vorträge des Symposions beleuchten dabei verschieden Aspekte der bald zweihunderjährigen gemeinsamen Geschichte Bayerns und der Monumenta.

Symposion: 19. Januar 2013, Historicum 001, Ludwig-Maximilians-Universität, München, 09:15–13:00 Uhr

Ausstellung: 19. Januar – 8. März 2013, Historicum, Foyer

Programm des Symposions, Anfahrtsbeschreibung (PDF)

Die Anmeldung zum Symposion wird erbeten bis zum 14. Januar 2013 im Sekretariat der MGH (sekretariat@mgh.de).

Plakat

Tagungsort

Landesbetrieb
Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW)
Mauerstraße 51
40476 Düsseldorf

Statistische Unterlagen sind mit ihrer Fülle und Tiefe empirischer Daten eine zentrale Quelle der sozialhistorischen Forschung. Ihre langfristige Sicherung und Nutzbarkeit stellen allerdings allein schon wegen des Umfangs die Archive vor besondere Herausforderung. Dies gilt für die Papierüberlieferung wie für elektronische Statistikdaten.

Das zweitägige Kolloquium „Archive und Statistik“ nimmt zentrale Fragen der Archivierung amtlicher statistischer Unterlagen in den Blick.
  • Die ersten Sektion befasst sich mit der Überlieferung von Volkszählungsunterlagen. Im Mittelpunkt stehen insbesondere die derzeitigen Erschließungs- und Digitalisierungskonzepte zu den Unterlagen des Zensus von 1950.
  • Die zweite Sektion behandelt die Übernahme digitaler statistischer Daten. Sie bilanziert die bisherigen Erfahrungen und skizziert organisatorische und technische Lösungsansätze für die Zukunft. Dabei wird insbesondere die Rollenverteilung und Kooperation zwischen Archiven und Statistischen Ämtern erörtert.
  • Die dritte Sektion will klären, welche künftigen Aufgabenfelder die Archive erwarten, wenn sie der Forschung Daten der elektronischen amtlichen Statistik bereitstellen. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Dokumentation und dem nutzerfreundlichen Zugang zum Datenmaterial.
Das Programm und weitere Informationen zur Tagung finden Sie auf den Internetseiten des Landesarchivs NRW.

Bitte melden Sie sich bis zum 15. Januar 2013 unter rheinland@lav.nrw.de an. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.

Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg
Eröffnung: 8.11.2012, 18:30



"Was geschieht mit den Hinterlassenschaften eines berühmten Künstlers? Wer kümmert sich um den Nachlass einer Person des öffentlichen Interesses? Wer entscheidet, was für die Nachwelt aufgehoben wird? Welche Rolle können Institutionen des Kunst- und Kulturbetriebs dabei spielen? Wie aktiv sind Künstler selbst daran beteiligt, ein Bild von sich für die Nachwelt zu formen? Wird die Bedeutung eines Werkes – aber auch der Alltagsobjekte eines Nachla
sses – von den Erben und öffentlichen Einrichtungen erkannt und respektiert, oder verfolgen diese auch ihre ganz eigenen Absichten? Was kann uns ein Nachlass über das Leben und Werk eines Künstlers sagen?

Diesen und anderen Fragen geht die Sonderausstellung "Special Delivery" nach, indem sie Nachlässe aus den Bereichen Literatur, bildender Kunst, Musik und Film präsentiert. Gezeigt werden schriftliche Dokumente, Fotos und Objekte aus den Nachlässen von Bertolt Brecht, Mascha Kaléko, Walter Höllerer, Richard Oelze, Ronald Searle, Max Reger und Marlene Dietrich.

Zur Eröffnung gibt Prof. Ulrich Ott, ehemaliger Direktor des Schiller Nationalmuseums, eine Einführung in die Ausstellung. Anschließend wird Werner Sudendorf, Leiter der Sammlungen der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen in Berlin, den Nachlass Marlene Dietrichs präsentieren.

Mehr Informationen zum Projekt gibt's hier: http://www.kuenstlernachlaesse.info

via Facebook-Seite des Sulzbacher Literaturarchivs

"INTENSIVSTATIONEN
Ein Abend für Christoph Schlingensief
Sonnabend, 3. November 2012, 19 Uhr
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin-Tiergarten


Lesung, Gespräche, Filme, Musik
mit Till Briegleb, Harald Falckenberg, Jürgen Flimm, Wolfgang Höbel, Friedrich Küppersbusch, Aino Laberenz, Helge Malchow, Werner Nekes, Frieder Schlaich, Klaus Staeck und Wim Wenders. Ehrengast Patti Smith

>> Restkarten 12/7 Euro an der Abendkasse
>> Pressekarten Tel. 030 20057-1514, presse@adk.de

Noch zu seinen Lebzeiten hat Christoph Schlingensief (1960-2010) sein Archiv der Akademie übergeben. Es umfasst über 40 Regalmeter, der umfangreichste Teil des Bestandes besteht aus audiovisuellen Medien. Anlässlich der Eröffnung des Archivs für die interessierte Öffentlichkeit und Wissenschaft stellt Aino Laberenz im Gespräch mit Helge Malchow das von ihr herausgegebene Buch „Ich weiß, ich war's“ vor. Wegbegleiter und Kollegen berichten über ihre Begegnung und Arbeit mit Christoph Schlingensief. Ehrengast ist Patti Smith. Begleitend zur Veranstaltung wird in Vitrinen Originalmaterial aus dem Archiv präsentiert.

Der Archivbestand beinhaltet neben Plakaten, Korrespondenz, Programmheften und Fotos die Produktionsunterlagen zu einigen Filmen und Inszenierungen Schlingensiefs, von der Konzeptionsskizze bis zur Presse-Resonanz und Fan-Post, darunter auch diverse Requisiten sowie Werbe-Artikel zu einzelnen Aktionen (Chance 2000, Aktion 18). Der große Bestand an audiovisuellen Medien gibt Einblick in seine Arbeitsweise und über seine Interessen. Seine umfassende „Filmbibliothek“ verweist nicht nur auf Filme anderer Regisseure, die ihm wichtig waren, sondern zeigt außerdem, welche Themen und Textpassagen Schlingensief in sein eigenes Werk integrierte und weiter verarbeitete.

Christoph Schlingensiefs genreübergreifendes Werk umfasst die unterschiedlichsten Spielarten. Die künstlerischen Bereiche, in denen Schlingensief zu Hause war – Film, Theater, Oper und Aktionskunst – stehen keineswegs separat nebeneinander, sondern sind miteinander verwoben durch zentrale Themen und Motive, die beständig aufgegriffen, neu durchdacht und weiterentwickelt wurden. "

Quelle: Pressemitteilung der Akademie der Künste v. 2.11.2012

Als kleine Nachlese zu dieser sehr interessanten Tagung in Bad Kissingen: Das Programm. Tagungsberichte sind in Arbeit.


Drittes Mitteleuropäisches Archivars- und Archivarinnentreffen aus Einrichtungen mit Quellensammlungen zur deutschen Geschichte im östlichen Europa vom 29. bis 31. Oktober 2012Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen

Programm Montag, 29. Oktober
14.00 Uhr Dr. Stefanie Jost/ Simon Heßdörfer: Bundesarchiv/ Lastenausgleichsarchiv Bayreuth: Aufgaben, Bestände und Benutzung des Lastenausgleichsarchivs

15.00 Uhr Dr. Ulrich Schmilewski, Kulturwerk Schlesien, Würzburg: Die Stiftung Kulturwerk Schlesien. Aufgaben, Tätigkeiten, Sammlungen

16.00 Uhr Sonja Anžič-Kemper, Landesarchiv Speyer: Quellen zu ehemaligen deutschen Siedlungsgebieten im heutigen Slowenien.
Die Beispiele Gottschee und Krainburg/Kranj

19.00 Uhr Christian Rother, Siebenbürgen-Institut, Gundelsheim: Das Archiv der Siebenbürgischen Bibliothek in Gundelsheim

20.00 Uhr Réka Gyimesi, Fünfkirchen/Pecs: Die Minderheiten in den historisch-demographischen Quellen

Dienstag, 30. Oktober

09.00 Uhr Dr. Eleonore Géra, Budapest: Wiederbelebung des multikulturellen Stadtlebens in Buda und Pest nach der Türkenära

10.00 Uhr Thomas Şindilariu, Archiv der Honterusgemeinde Kronstadt/Braşov: Die deutsche Minderheit in Rumänien im Archiv der Securitate. Eine Rekonstruktion der Beobachtung

11.00 Uhr Martina Wermes, Sächsisches Staatsarchiv Leipzig: Genealogische Unterlagen aus den Familiengeschichtlichen Sammlungen des früheren Reichssippenamtes zu Slowenien, Gottschee, Siebenbürgen, der Bukowina und Bessarabien

13.00 Uhr Dr. Ligia-Maria Fodor, Nationalarchiv Rumäniens, Bukarest: Zur Geschichte des Schulwesens in der habsburgischen Bukowina im Bestand „Bukowiner k.k. Landesregierung“

14.00 Uhr Dr. Livia Ardelean, Klausenburg/Cluj-Napoca: Die deutsche Bevölkerung aus Klausenburg und Umgebung in den archivarischen Quellen

15.00 Uhr Jakub Grudniewski, Kattowitz: Dokumentation der preußischen Staatsverwaltung im Bestand des Staatsarchivs Katowice

16.00 Uhr Dr. Zdenek Kravar, Landesarchiv Troppau/Opava: Das Hultschiner Ländchen – schlesische Region zwischen den Grenzen. Gesichtspunkte eines Archivars

17.00 Uhr Dr. Bronislav Dorko, Bezirksarchiv Jägerndorf/ Krnov:
Die Ausweisung der Deutschen aus der Sicht eines tschechischen Neusiedlers. Das Zusammenleben der Tschechen und Deutschen im Dorf Janušov bei Johnsdorf/Rýmařov bei Römerstadt in den Jahren 1945-1946

19.00 Uhr Mirosław Węcki, Kattowitz/Katowice: Kattowitzer NS-Bestand
(1933-1945) u.a. Partei, Staats- uns Wirtschaftsverwaltung

20.00 Uhr Dr. Otfrid Pustejovsky, Waakirchen: Josef Tippelt, deutscher Kolpingsenior in der ČSR, hingerichtet in Plötzensee 1943. Archivalien aus dem Bundesarchiv

Mittwoch, 31. Oktober

09.00 Uhr Beate Márkus, Pecs/Fünfkirchen: Melenkij Robot im Komitat Baranya in Ungarn

10.00 Uhr Krisztina Slacha, Historisches Institut der Universität Pecs/Fünfkirchen:
Die Ungarndeutschen im Ungarischen Archiv der Staatssicherheitsdienste (ÁBTL), bzw. die staatssicherheitliche Kontrolle und Beobachtung der Ungarndeutschen in der UVR

11.00 Uhr Dr. Martin Armgart, Speyer: Das Urkundenbuch zur Geschichte der Deutschen in Siebenbürgen online. Neue Arbeits- und Präsentationsformen eines Langzeiteditionsprojektes

13.00 Uhr Dr. Jürgen Warmbrunn, Herder-Institut Marburg: Was trennt uns, Was verbindet uns? Über die Möglichkeiten vermehrter Zusammenarbeit zwischen Archiven und Bibliotheken zu Ostmitteleuropa

Die Veranstaltung wird gefördert vom
Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Das Universitätsarchiv feiert sein 60jähriges Bestehen mit einer Festveranstaltung am 01.11.2012, um 17.00 Uhr im Hauptgebäude der TU Berlin, Straße des 17. Juni 135. Den Festvortrag „Das historische Gedächtnis: Zur Bedeutung des Universitätsarchivs für die Forschung“ hält Dr. Carina Baganz, Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Außerdem gibt es Führungen durch das Archiv.

http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/2012/oktober_2012/medieninformation_nr_2622012/

Schätze der Buchmalerei zwischen 780 und 1180 in der Kunsthalle München

19.10.2012 - 13.01.2013

"Im Rahmen einer glanzvollen Ausstellung präsentiert die Münchener Kunsthalle frühe Schätze der mittelalterlichen Buchmalerei."
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1899271/

http://www.hypo-kunsthalle.de/newweb/buchmalerei.html

 

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