Allgemeines
Architekturarchive
Archivbau
Archivbibliotheken
Archive in der Zukunft
Archive von unten
Archivgeschichte
Archivpaedagogik
Archivrecht
Archivsoftware
Ausbildungsfragen
Bestandserhaltung
Bewertung
Bibliothekswesen
Bildquellen
Datenschutz
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
null

 

Kulturgut

http://www.burgerbe.de/2014/10/19/schloss-reinhardsbrunn-naechster-schritt-zur-enteignung-19766/

Frühere Meldungen zum Frustschloss:

http://archiv.twoday.net/search?q=reinhardsbrunn


Morgen wird eine NDR-Reportage ausgestrahlt, wie der Verkauf von Kunstschätzen den IS finanziert.

http://programm.daserste.de/pages/programm/detail.aspx?id=F00617C6F75256167987B09589E3AE50

http://bibliothekarisch.de/blog/2014/10/19/die-erfolgreiche-rettung-der-manuskripte-von-timbuktu/


Darf eine staatseigene Spielbank Kunstschätze veräußern, um marode Casinos sanieren zu können? In Nordrhein-Westfalen ist ein heftiger Streit darüber entbrannt. Jetzt schaltet sich erneut die Bundesregierung ein.
Berlin - Zwei Andy-Warhol-Werke für die Sanierung mehrerer maroder Spielkasinos - diese Rechnung sorgt aktuell in Nordrhein-Westfahlen für Ärger. Der staatlich konzessierte Spielcasinobetreiber Westspiel plant, die beiden frühen Bilder "Triple Elvis" und "Four Marinos" zu versteigern, um mit den Erlösen defizitäre Spielbanken aufzumöbeln.
,,,,,,,,,,,,
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/westbank-plant-warhol-versteigerung-gruetters-uebt-scharfe-kritik-a-997983.html

Zu Korrekturen Kommentar 4:
http://www.spiegel.de/forum/kultur/streit-um-spielbanken-nrw-bin-klamm-biete-wahrhol-thread-171809-1.html#postbit_19369421
... beide Bildtitel falsch sind (Rechtschreibfehler bei Elvis, und das Bild heißt Four Marlons und nicht Four Marinos), und man Westfalen auch keineswegs mit "h" schreibt ...

Grüße
J. Paul

http://www.berliner-zeitung.de/kultur/-museumsdirektoren-brandbrief-gegen-warhol-versteigerung,10809150,28743594.html

"Während diese Auktion in New York nur ein Ereignis ist, ist sie in Nordrhein-Westfalen mittlerweile ein Politikum. Denn die Warhol-Werke befinden sich im Besitz der Westdeutschen Spielbanken GmbH & Co. KG (Westspiel) in Aachen, einer Tochter der landeseigenen NRW-Bank. Mit dem Verkauf sollen Defizite ausgeglichen werden, die bei der Spielbank Aachen angefallen sind – für 26 Museumsdirektoren aus NRW liegt darin aber ein gefährliches Signal. In einem Brief, der dieser Zeitung vorliegt, appellieren die Direktoren an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und die Landesregierung, den Verkauf zu stoppen. Sie befürchten einen Präzedenzfall, der Land und Kommunen ermuntern könnten, Kunstwerke zu verkaufen, um ihren Etat durch die Einnahmen zu entlasten. „Damit wären der öffentliche und auch der Museumsbesitz nicht mehr sicher“, schreiben die Direktoren. „Unsere Kernaufgaben als Museen stünden zur Disposition: Das Sammeln und Bewahren der Kunst im Auftrag der Gesellschaft und für zukünftige Generationen.“"

Update: " Der Deutsche Kulturrat warnt einem Medienbericht zufolge vor einem Dammbruch und fordert die Bundesregierung zum Eingreifen auf. Die Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder, Isabel Pfeiffer-Poensgen, nannte den Verkauf leichtfertig und appellierte an das Land NRW, als Vorbild zu fungieren und die Werke Museen zur Verfügung zu stellen.Auch Kulturstaatsministerin Monika Grütters schaltete sich am Donnerstag in die Diskussion ein."
http://www.tagesspiegel.de/kultur/geplante-warhol-versteigerung-in-nrw-gruetters-kunstwerke-sind-keine-spekulationsobjekte/10848538.html

http://www.welt.de/newsticker/news1/article133362096/Berlin-fordert-Stopp-von-Warhol-Versteigerung-in-NRW.html

Update: http://archiv.twoday.net/stories/1022219275/

http://blog.selket.de/grabraeuber/auktion-des-schatzes-von-harageh-gestoppt-und-neues-von-sekhemka

"Das englische Auktionshaus Bonham stoppte gestern eine pikante Auktion altägyptischer Objekte, die ausgerechnet von der gemeinnützigen Organisation St Louis Society beauftragt wurde. Der “Schatz von Harageh”, der gestern eigentlich unter den Auktionshammer kommen sollte, ist aus bisher unbekannten Gründen doch nicht versteigert worden. Vielleicht war der Druck der Mutterorganisation, des Archäologischen Instituts von Amerika (AIA), die sich von der Aktion verständlicherweise wenig begeistert zeigte, doch zu groß geworden. [...]

Eine Sprecherin von Bonhams meinte, sie würden nur ihren Job as usual tun."

Mehrere britische Medien, darunter die BBC , berichten über den Fall der anglikanischen Kirchengemeinde Cheltenham, die ein ihr 1949 gestiftetes Madonnen-Gemälde des deutschen Malers Franz Ittenbach (1813-1879) ohne kirchenaufsichtliche Genehmigung zur Auktion einlieferte. Das Gemälde passte der gegenwärtigen Gemeinde aus theologischen und ästhetischen Gründen nicht, und war kurz davor, in den Müll geworfen zu werden. Auf der Auktion erlöste es 20.000 Britische Pfund (ca. 25.677 Euro). Der Bericht der kirchenaufsichtlich zuständigen Kanzlerin des Bistums Gloucester, der online zugänglich ist eine profunde Rüge an die Verantwortlichen, auch wenn sie aus nachvollziehabren Gründen eine nachträgliche Genehmigung erteilte, sowie eine Mahnung an Gemeinden und Kunsthandel, dass es ohne kirchenaufsichtliche Genehmigung keinen rechtmässigen Erwerb von Kunstwerken aus Kirchenbesitz gibt.
Ittenbach

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunstmarkt/auktionen/auktionswoche-in-muenchen-jetzt-raeumt-der-adel-aus-13162898.html

"Wer gibt so viel Familiengeschichte aus der Hand? Und aus welchem Grund? Vermutlich stammt die Bilderflut nicht nur aus einer Quelle, aber eindeutig scheint die Herkunft vieler Stücke aus der Deszendenz Giselas von Bayern. Diskretion verbietet dem Auktionshaus die Nennung von Namen. Nur so viel will man bei Neumeister sagen: Weder stehe Geldnot hinter dem Verkauf noch Familienzwistigkeiten, eher die Last konservatorischer und sicherheitstechnischer Probleme mit so vielen Objekten. Warum dann nicht die verzweigte, zum Teil große Schlösser bewohnende Verwandtschaft um Unterbringung bitten? Oder Museen der ehemals von den Wittelsbachern und den Habsburgern regierten Länder mit Geschenken erfreuen? Umsonst will man die Schätze offenbar doch nicht hergeben."

Wieso stehen diese Werke nicht unter Denkmalschutz?


Martin Sonneborn grillte den künftigen Digital-Kommissar Oettinger.

http://www.faz.net/aktuell/politik/martin-sonneborn-befragt-guenther-oettinger-bei-anhoerung-des-eu-parlaments-in-bruessel-13181054.html
http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/satirepolitiker-sonneborn-im-interview-schade-dass-oettinger-nicht-auf-alle-fragen-geantwortet-hat-13182378.html

Siehe auch hier
http://archiv.twoday.net/stories/984915366/

Update:
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/guenther-oettingers-entlarvender-nacktbilder-kommentar-a-994547.html

http://archaeologik.blogspot.de/2014/09/facharchaologische-argumente-gegen-die.html

 

twoday.net AGB

xml version of this page

xml version of this topic

powered by Antville powered by Helma