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Bibliothekswesen

"Portal b2i für die Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaften: Einstellung des Betriebs durch die Bayerische Staatsbibliothek zum Jahresende 2014

Die Bayerische Staatsbibliothek hat das Sondersammelgebiet „Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaften“ 2008 von der SUB Göttingen im Rahmen der Neuvergabe durch die DFG zusammen mit dem dazugehörigen Fachportal b2i übernommen. Das Sondersammelgebiet wurde in kurzer Zeit in die Erwerbungs-, Erschließungs- und Bereitstellungsabläufe der Bayerischen Staatsbibliothek integriert und war dank der inhaltlichen und organisatorischen Vorbedingungen an der Bibliothek von Beginn an voll leistungsfähig. Das Portal b2i wurde auf Basis aktueller Technik völlig neu aufgebaut und konnte 2009 das vorherige von der SUB Göttingen gestaltete Portal ablösen. Das Portal erfährt seither in der Fachcommunity große Anerkennung als zentrale Anlaufstelle für die wissenschaftliche Literaturrecherche.

Ein Antrag der Bayerischen Staatsbibliothek auf Überführung des Sondersammelgebiets „Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaften“ in die neue DFG-Förderlinie „Fachinformationsdienst für die Wissenschaft“ (FID), der nicht zuletzt den weiteren Ausbau des Fachportals bedeutet hätte, wurde von den DFG-Gremien im Herbst 2013 einstimmig abgelehnt.

Die Sondersammelgebietsverpflichtungen der Bayerischen Staatsbibliothek sind somit zum 31.12.2013 ausgelaufen. Die Bayerische Staatsbibliothek hat folglich die Erwerbung der fachrelevanten Informationsquellen auf das Profil von 2007, also der Zeit vor der Übernahme des Sondersammelgebietes, zurückgefahren. Damit bleibt die Bayerische Staatsbibliothek in diesen Fachgebieten zwar nach wie vor eine der zentralen Einrichtungen für die überregionale Literaturversorgung, dem bisherigen Vollständigkeitsanspruch wird sie allerdings nicht mehr genügen können.

Nach gründlicher Abwägung und intensiver Prüfung sieht sich die Bayerische Staatsbibliothek unter diesen veränderten Rahmenbedingungen dazu gezwungen, sich auch aus dem Betrieb des Portals b2i zurückzuziehen. Die Abschaltung des Portalbetriebs an der Bayerischen Staatsbibliothek wird zum 31.12.2014 erfolgen. Die Bayerische Staatsbibliothek würde es sehr begrüßen, wenn andere Institutionen der Fachcommunity sich einzeln oder auch im Rahmen einer Kooperation dazu in der Lage sähen, den Portalbetrieb zu übernehmen.

Ansprechpartner
Dr. Klaus Ceynowa
Stellvertretender Generaldirektor
Bayerische Staatsbibliothek
Ludwigstr. 16, 80539 München
Tel.: +49 (0)89/28 638 2201
direktion@bsb-muenchen.de

Peter Schnitzlein
Bayerische Staatsbibliothek
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ludwigstr. 16, 80539 München
Tel.: +49 (0)89/28 638 2429
presse@bsb-muenchen.de "

https://www.b2i.de/

Rund 1000 deutschsprachige Autoren protestieren gegen Amazon.

http://heise.de/-2293609

Thomas Hilberer hat in INETBIB das Kesseltreiben gegen Amazon beklagt:

http://permalink.gmane.org/gmane.culture.libraries.inetbib/28148

Was für Amazon spricht:
http://basedow1764.wordpress.com/2014/08/15/was-fuer-amazon-spricht/

Ich kaufe gern bei Amazon, weil durch die Bankabbuchung auch Gebrauchtbücher unkompliziert bezahlt werden können.

Die Fachbücher, die ich brauche, sind üblicherweise in der "guten Buchhandlung" vor Ort nicht vorhanden.

Amazons Blick ins Buch ist oft äußerst wertvoll.

Etech05: Jeff

http://bookpatrol.net/the-100th-anniversary-of-the-destruction-of-the-university-of-leuven-library/

Siehe auch
https://de.wikipedia.org/wiki/Universit%C3%A4tsbibliothek_L%C3%B6wen
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13528460.html

Aus der neutralen Schweiz schrieb der französische Dichter Romain Rolland, ein Bewunderer deutscher Kultur, einen offenen Brief an seinen deutschen Kollegen Gerhart Hauptmann: "Sind Sie der Nachkomme Goethes oder Attilas? Führen Sie Krieg gegen Armeen oder gegen den menschlichen Geist?" Im Namen der Zivilisation forderte Rolland Hauptmann auf, "mit aller Kraft die Stimme gegen dieses Verbrechen zu erheben".


http://www.siob.nl/media/documents/Library_of_the_Future_PRINTVERSIE_def.pdf (SW) bzw.

http://www.siob.nl/media/documents/Library_of_the_Future_12082014_DEF.pdf

Vorabdruck aus dem neuen Steinhauer-Buch:

http://www.jungewelt.de/2014/08-09/005.php

Via
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=33199


Solche Verhältnisse befürchten Rebellen auch an der ZLB Berlin:

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=bl&dig=2014%2F08%2F07%2Fa0211&cHash=1e54af9c5f84d94a0da650d66fe52a4a

"Delin und Müller-Schüssler unterstellen ihrem ehemaligen Chef, den sie nur den "Managementdirektor" nennen, Berlins Angebot an das von Städten wie Dresden, Hamburg oder Bremen angleichen zu wollen. Dort gibt es sogenannte Verbrauchsbibliotheken. Die haben ausschließlich aktuelle populäre Titel im Sortiment. Alles, was länger als zwei Jahre nicht ausgeliehen wird, fliegt raus. "

"Stromausfall bei der GWDG - Aktualisierung #1

Insbesondere aufgrund von Störungen im Massenspeicherbereich als Folge des großflächigen nächtlichen Stromausfalls in den nördlichen Stadtteilen von Göttingen stehen viele Dienste leider noch nicht zur Verfügung; leider sind insbesondere auch der Mail-Service sowie SharePoint betroffen sowie natürlich Freigaben für Netzwerklaufwerke.

PS: Davon sind auch sämtliche Mailinglisten der Max-Planck-Gesellschaft betroffen! Bitte weitersagen!

Dr. Harald Müller" (INETBIB)

Zitat zur GWDG: Exzellente Forschung und Lehre braucht eine leistungsfähige und innovative IT-Infrastruktur Aber gegen einen Stromausfall ist kein Kraut gewachsen.

"Liebe Kolleginnen und Kollegen,

erlauben Sie mir über die Liste "Internet in Bibliotheken" mitzuteilen,
dass es mit der SULB Saarbrücken eine Bibliothek gibt, die seit
mittlerweile drei Tagen ohne Internet (gebend und nehmend) auskommen muss.
Ein Kurzschluss in einem vierzig Jahre alten Kabel der Hauptstromversorgung
des Saarbrücker Campus' (die vor zwei Jahren bereits saniert werden sollte,
was dann aus Kostengründen zurückgestellt wurde) hat die virtuelle
Infrastruktur des hiesigen Rechenzentrums so massiv geschädigt, dass
beinahe alle Serversysteme ausgefallen sind. Wundern Sie sich also bitte
nicht über nicht beantwortete E-Mail-Anfragen, evtl. Bounces, nicht
erreichbare Server usw.
Wir prüfen momentan den Umstieg auf Zettelkataloge und den Einsatz von
Rauchzeichen in der Benutzerkommunikation.

Mehr zum Thema: http://www.hiz-saarland.de/

Ein Ende der Malaise ist zur Zeit nicht absehbar, ein Ende des Saarlandes
um so mehr (trotz gegenteiliger Aussagen:
https://www.youtube.com/watch?v=nXElEDwKLQQ).

Schöne Grüße
Thomas Kees " (INETBIB)

Steinhauer hat den Katalog der DNB ausgewertet:

http://skriptorium.blog.de/2014/08/01/juristische-publikationen-2013-zahlen-fachreferent-19022513/

Ben Kaden resümiert gelungen die kleine Debatte:

http://libreas.wordpress.com/2014/07/29/eis_intetbib/

 

twoday.net AGB

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