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Bibliothekswesen

http://skriptorium.blog.de/2014/12/19/buchhandel-de-vs-amazon-de-19863659/

In dem Interview, das Sabine Baumann mit mir 2004 für die ZfBB führte, fehlte eine Seite:

http://zs.thulb.uni-jena.de/servlets/MCRFileNodeServlet/jportal_derivate_00239589/j04-h4-per-2.pdf

Reaktion der ThULB Jena: "eine Überprüfung mit dem Klostermann-Verlag hat ergeben, dass die „leere“ Seite eine vollseitige Werbeanzeige war. Diese ist vom Verlag durch einen Platzhalter ergänzt worden und das PDF ausgetauscht."

Selbstverständlich müssen bibliothekarische Fachzeitschriften 1:1 digitalisiert werden. Auch Anzeigen sind historische Quellen.

Wieder mal ein völlig überteuertes Luxus-Projekt für die UB Erlangen:

http://zkbw.blogspot.de/2014/12/dfg-bewilligt-vd18-erschlieung-und.html

Aus INETBIB:

"die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann, Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, kritisiert die weitgehende Abschaffung der vielfältigen Buchanschaffung in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin und die Komplettübernahme der fertig konfektionierten, deutschlandweit standardisierten Auswahl der EKZ (Informationsdienst-Groß als ID-Vorab wie in Hamburg und Bremen).

Morgen 16.12. um 10:12 Uhr in Lesart auf Deutschlandradio Kultur:
"Aleida Assman kritisiert Bucheinkäufe - Anfang vom Niedergang der Stadtbibliotheken?"
http://www.deutschlandradiokultur.de/aleida-assman-kritisiert-bucheinkaeufe-anfang-vom.1270.de.html?dram:article_id=306320
oder
http://tinyurl.com/nxja8jn

Zur Information: Die ZLB muss ihre Titelbreite in der Erwerbung radikal kürzen. Sie wird gezwungen, den eigenen Bestandsaufbau weitgehend einzustellen und in den wichtigsten Fachgebieten für das allgemeine Publikum 14.000 Titel des Informationsdienst-Groß und davon noch 10.000 Staffelexemplare von der EKZ zu beziehen. Die Bibliothek selbst darf nur noch 6.000 Titel selbst auswählen. Ausgenommen sind die landesbibliothekarischen Bereiche und einige wenige Fächer.

Die ZLB hat seit 5 Jahren ihre Selbstständigkeit faktisch verloren und steht unter Kuratel der Kulturverwaltung des Berliner Senats. Seit zweieinhalb Jahren hat sie keine bibliothekarische Leitung mehr. Den Vorstand stellt der ehemalige Leiter der Kulturverwaltung und langjährige Stiftungsratsvorsitzende. Nach seinen Vorstellungen hat der Stiftungsrat Anfang dieser Woche mit ausdrücklicher Billigung der Senatsverwaltung die Übergabe des größten Teils des Bestandsaufbaus an die EKZ beschlossen.

Die verantwortlichen Fachleute der Bibliothek wurden nicht einbezogen und ihre fachliche Kritik einfach übergangen. Der Vorstand ist in der Bibliothek isoliert und stößt mit seinen Plänen auf die Ablehnung des größten Teils der Belegschaft.


Hier einige Presseartikel dazu aus der letzten Woche:

Uwe Rada: Bibliothek der Bestseller, TAZ vom 8.12.2014, S. 21
http://www.taz.de/Mainstream-beim-Buecherkauf/!150878/

Kommentar dazu: Uwe Rada: Müller muss Ausverkauf stoppen, TAZ vom 8.12.2014, S. 21
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ba&dig=2014%2F12%2F08%2Fa0141&cHash=b70accfbf07d2d7470e703f0ef07e6c9
oder: http://tinyurl.com/ndnm7xe

Jörn Böwe: Bestseller statt schöngeistige Vielfalt, Neues Deutschland vom 12.12.2014, S. 10 (nicht frei im Web)
https://www.neues-deutschland.de/artikel/955313.bestseller-statt-schoengeistige-vielfalt.html

Nina Apin: Intellektuelle Verarmung nach Plan, TAZ vom 13.12.2014, S. 42
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ba&dig=2014%2F12%2F13%2Fa0207&cHash=2e845a13fc7b97843740cb9c33005fe1
oder: http://tinyurl.com/qewmn4d

Schöne Grüße
Peter Delin und Ursula Müller-Schüssler
- ehemalige Fachlektoren der ZLB - "

http://bibliotheksausweis.npage.de/

Der Seitenbetreiber listet auch einen vermutlich handschriftlichen

Katalog der Bibliothek des Landkapitels Biberach, neu geordnet 1883/1884
NT: Katalog der Kapitalsbibliothek zu Biberach, für den Anstaltsgeistlichen im Kloster Heggbach
Biberach, 1884


so gehts:
https://portal.dnb.de/opac.htm?method=showSearchForm#top
Expertensuche: url="http://www.ebook.de/*"
Bringt 13 171 Treffer, überw. ab Erscheinungsjahr 2012.

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=url%3D%22http%3A%2F%2Fwww.ebook.de%2F%2A%22&method=simpleSearch&cqlMode=true

Nachtrag:
Bei näherem Hinsehen zeigt sich, dass es sich ganz überwiegend um Titel von Books on Demand, Norderstedt, handelt.

444 Ausnahmen:
url="http://www.ebook.de/*" not Demand not bod

http://unibibliotheken-bayern.de/

Mies und weitgehend wertlos. Bei den einzelnen Aspekten sind noch nicht einmal die bestehenden Informationsangebote der einzelnen Bibliotheken konsequent verlinkt worden, sei es im Bereich Digitalisierung, sei es im Bereich Sammlungen/Altbestände.

http://log.netbib.de/archives/2014/11/23/wie-koennen-wissenschaftliche-bibliotheken-ihre-benutzer-maximal-behindern/

Noch bis zum 30. November in Schweinfurt zu sehen.

https://www.schweinfurt-evangelisch.de/inhalt/die-sakristei-gehoerig


Zentrale Landesbibliothek hält Studie unter Verschluss. Der Streit um
Neubau und Standort für die Zentrale Landesbibliothek eskaliert. Ein
Studie zur Nutzung der insgesamt 70 Bibliotheksstandorte ist bisher
geheim. Abgeordnete fordern die Veröffentlichung

http://www.morgenpost.de/berlin/article134452098/Zentrale-Landesbibliothek-haelt-Studie-unter-Verschluss.html

Wortprotokoll der Sitzung des Kulturausschusses am 06.10.2014, TOP 2:
Projekt Nutzungsmonitoring für Öffentliche Bibliotheken (NuMoB) –
Ergebnisse der Bevölkerungs- und der Nutzerbefragungen 27.08.2014:

http://www.parlament-berlin.de/ados/17/Kult/protokoll/k17-043-wp.pdf

Via Ingrid Strauch.

 

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