Archivgeschichte
Ravensburger Stadtarchivar Eben vernichtete den Großteil der städtischen Rechnungs- und Steuerbücher
http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Georg_Eben_%28Archivar%29
"Durch Ebens Kassationen wurde ein Großteil der städtischen Rechnungs- und Steuerbücher und der Korrespondenz mit anderen Reichsstädten vernichtet sowie die spätmittelalterlichen Denkbücher (mit Ratsbeschlüssen) und Pfand- und Schuldbücher. Die Pergamenturkunden hingegen bewahrte er alle auf, auch wenn er nicht die Zeit fand, Regesten zu erstellen. Dreher führt Ebens aus heutiger Sicht schmerzliche Aussonderungen darauf zurück, dass er kein gelernter Historiker war und als Protestant ein zu einseitiges und gelegentlich ablehnendes Verhältnis zu den Zeiten vor der Reformation pflegte."
Eben lebte 1795-1838. Keine GND.
"Durch Ebens Kassationen wurde ein Großteil der städtischen Rechnungs- und Steuerbücher und der Korrespondenz mit anderen Reichsstädten vernichtet sowie die spätmittelalterlichen Denkbücher (mit Ratsbeschlüssen) und Pfand- und Schuldbücher. Die Pergamenturkunden hingegen bewahrte er alle auf, auch wenn er nicht die Zeit fand, Regesten zu erstellen. Dreher führt Ebens aus heutiger Sicht schmerzliche Aussonderungen darauf zurück, dass er kein gelernter Historiker war und als Protestant ein zu einseitiges und gelegentlich ablehnendes Verhältnis zu den Zeiten vor der Reformation pflegte."
Eben lebte 1795-1838. Keine GND.
KlausGraf - am Freitag, 26. April 2013, 17:37 - Rubrik: Archivgeschichte
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KlausGraf - am Dienstag, 16. April 2013, 20:18 - Rubrik: Archivgeschichte
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http://www.historischer-verein-donauwoerth.de/images/pdf/ZELZER-BIOGRAPHIE.pdf
Auszug: "Ab 1961 lebte Maria Zelzer mit ihrer Mutter in Stuttgart, wo sie bis 1968 Mitarbeiterin des Stadtarchivs war. Zu
jener Zeit hatte sich die Stadt Stuttgart unter Leitung des 1. Bürgermeisters Josef Hirn um Kontakte mit den in
aller Welt verstreuten ehemaligen jüdischen Mitbürgern bemüht. Maria Zelzer erhielt nun unter Josef Hirn, den
sie sehr zu schätzen begann, den Auftrag zur Fortführung der bereits begonnenen Kommunikation und der
Ausarbeitung einer Publikation zur Geschichte der Stuttgarter Juden. [...]
Recht bald musste Maria Zelzer erfahren, dass sie wegen ihrer Recherche zum jüdischen Gedenkbuch immer
stärker angefeindet wurde, zumal sie gleichzeitig mit der Materialsammlung für eine Chronik der Stadt Stuttgart
für die Jahre 1933 bis 1945 beauftragt worden war und sich damit ganz zwangsläufig mit Biographien einflussreicher, mitunter vorbelasteter Persönlichkeiten befassen musste. Deren Verhalten im Dritten Reich sollte nun
aber möglichst nicht allzu bekannt gemacht werden. Bereits im Februar 1962 erwähnte Professor Guggenheimer
Schwierigkeiten, denen Maria Zelzer durch "hoffnungslos unbelehrbare Individuen mit unbewältigter Vergangenheit" ausgesetzt war. Er riet ihr damals noch zu stillschweigendem Übergehen. Allerdings sieht 1965 seine
Einschätzung der Verhältnisse dann ganz anders aus. Nach all den schlimmen Erfahrungen der vergangenen
Jahre empfahl er Maria Zelzer zu dringend benötigtem Urlaub und möglichst schnellem Wegzug von Stuttgart."
Auszug: "Ab 1961 lebte Maria Zelzer mit ihrer Mutter in Stuttgart, wo sie bis 1968 Mitarbeiterin des Stadtarchivs war. Zu
jener Zeit hatte sich die Stadt Stuttgart unter Leitung des 1. Bürgermeisters Josef Hirn um Kontakte mit den in
aller Welt verstreuten ehemaligen jüdischen Mitbürgern bemüht. Maria Zelzer erhielt nun unter Josef Hirn, den
sie sehr zu schätzen begann, den Auftrag zur Fortführung der bereits begonnenen Kommunikation und der
Ausarbeitung einer Publikation zur Geschichte der Stuttgarter Juden. [...]
Recht bald musste Maria Zelzer erfahren, dass sie wegen ihrer Recherche zum jüdischen Gedenkbuch immer
stärker angefeindet wurde, zumal sie gleichzeitig mit der Materialsammlung für eine Chronik der Stadt Stuttgart
für die Jahre 1933 bis 1945 beauftragt worden war und sich damit ganz zwangsläufig mit Biographien einflussreicher, mitunter vorbelasteter Persönlichkeiten befassen musste. Deren Verhalten im Dritten Reich sollte nun
aber möglichst nicht allzu bekannt gemacht werden. Bereits im Februar 1962 erwähnte Professor Guggenheimer
Schwierigkeiten, denen Maria Zelzer durch "hoffnungslos unbelehrbare Individuen mit unbewältigter Vergangenheit" ausgesetzt war. Er riet ihr damals noch zu stillschweigendem Übergehen. Allerdings sieht 1965 seine
Einschätzung der Verhältnisse dann ganz anders aus. Nach all den schlimmen Erfahrungen der vergangenen
Jahre empfahl er Maria Zelzer zu dringend benötigtem Urlaub und möglichst schnellem Wegzug von Stuttgart."
KlausGraf - am Samstag, 30. März 2013, 20:19 - Rubrik: Archivgeschichte
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"Als man ihm 1883 in Donaueschingen den Posten des Direktors des Fürstenbergischen Archivs anbot, griff er der größeren Sicherheit dieses Postens wegen zu. Er erarbeitete dort weitgehend die Texte der Bände V-VII des Fürstenbergischen Urkundenbuches, die 1885-1891 erschienen. In Donaueschingen lernte er auch Oda Buck, die Tochter eines Dialektdichters kennen und heiratete sie 1885. Im gleichen Jahr wechselte er an das Generallandesarchiv in Karlsruhe, wurde Mitglied der Historischen Kommission und Schriftleiter der Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins. Mit dem Eintritt von Sch. beginnt die neue Folge dieser Zeitschrift und ihr Aufstieg zu einer der wichtigsten regionalhistorischen Zeitschriften. Im Jahr 1890 bot man ihm die Leitung des bedeutenden Kölner Stadtarchivs und damit die Mitgliedschaft im Vorstand der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde an. Sch. lehnte schließlich ab, da ihm das Ministerium die Berufung auf den Lehrstuhl einer badischen Universität bei nächster Gelegenheit antrug. Als sich diese 1892 in Freiburg bot, gab es erheblichen Widerstand der Fakultät, die einen Katholiken auf einem Lehrstuhl für neuere Geschichte nicht akzeptieren wollte. Schließlich wurde er gleichzeitig mit Erich Marcks berufen, doch versuchte die Fakultät ihn auf das Gebiet der historischen Hilfswissenschaften abzudrängen. " (Gerhard Kaller im BBKL)
Die meisten seiner wichtigeren Monographien sind online, siehe die Nachweise:
http://de.wikisource.org/wiki/Aloys_Schulte
Ärgerlich ist, dass der OPAC der Regesta Imperii zwar die unfreien DigiZeitschriften-Aufsätze verlinkt, aber nur einen Teil der online frei zugänglichen Aufsätze.
http://opac.regesta-imperii.de/lang_de/autoren.php?name=Schulte%2C+Aloys
Der OPAC der MGH hat leider keine PDFs.
Siehe auch
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=119127180
Update: Bahnbrechende Schriften von Aloys Schulte (1857-1941) zur Ständegeschichte der mittelalterlichen Klöster und Stifte online. In: Ordensgeschichte vom 30. März 2013
http://ordensgeschichte.hypotheses.org/3412
Die meisten seiner wichtigeren Monographien sind online, siehe die Nachweise:
http://de.wikisource.org/wiki/Aloys_Schulte
Ärgerlich ist, dass der OPAC der Regesta Imperii zwar die unfreien DigiZeitschriften-Aufsätze verlinkt, aber nur einen Teil der online frei zugänglichen Aufsätze.
http://opac.regesta-imperii.de/lang_de/autoren.php?name=Schulte%2C+Aloys
Der OPAC der MGH hat leider keine PDFs.
Siehe auch
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=119127180
Update: Bahnbrechende Schriften von Aloys Schulte (1857-1941) zur Ständegeschichte der mittelalterlichen Klöster und Stifte online. In: Ordensgeschichte vom 30. März 2013
http://ordensgeschichte.hypotheses.org/3412
KlausGraf - am Mittwoch, 27. März 2013, 22:00 - Rubrik: Archivgeschichte
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KlausGraf - am Montag, 18. März 2013, 17:30 - Rubrik: Archivgeschichte
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Ralf Lützelschwab: Rezension von: Richard Mortimer: Guide to the Muniments of Westminster Abbey, Woodbridge / Rochester, NY: Boydell & Brewer 2012, in: sehepunkte 13 (2013), Nr. 2 [15.02.2013], URL: http://www.sehepunkte.de/2013/02/22353.html
"Das heutige Archiv von Westminster Abbey, dessen Ursprünge auf das 13. Jahrhundert zurückgehen, zählt zu den großen Privatarchiven Englands."
"Das heutige Archiv von Westminster Abbey, dessen Ursprünge auf das 13. Jahrhundert zurückgehen, zählt zu den großen Privatarchiven Englands."
KlausGraf - am Donnerstag, 28. Februar 2013, 21:26 - Rubrik: Archivgeschichte
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Emil Pauls behandelte das Thema in der jetzt digitalisierten Festschrift aus Anlass der Eröffnung des Bibliotheksgebäudes der Stadt Aachen 1897:
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/5092355
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/5092355
KlausGraf - am Mittwoch, 20. Februar 2013, 20:37 - Rubrik: Archivgeschichte
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Wolf Thomas - am Samstag, 26. Januar 2013, 19:05 - Rubrik: Archivgeschichte
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Wolf Thomas - am Donnerstag, 24. Januar 2013, 09:12 - Rubrik: Archivgeschichte
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Wolf Thomas - am Dienstag, 22. Januar 2013, 11:31 - Rubrik: Archivgeschichte
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