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Wissenschaftsbetrieb

http://www.nature.com/news/physics-paper-sets-record-with-more-than-5-000-authors-1.17567

Als Geisteswissenschaftler ist mir dieser naturwissenschaftliche Herdenwahn suspekt. 9 Seiten Text, der Rest Autorennamen (ärgerlicherweise nach der üblichen Praxis ohne ausgeschriebene Vornamen, was Autorprofile nicht gerade erleichtert). Einige Disziplinen nennen unverdrossen alle Autoren bei Zitaten statt das "et al." (u.a.) zu benützen. Aber schon bei 50 Autoren ist das wenig praktikabel. Wo liegt die Grenze?

http://journals.aps.org/prl/abstract/10.1103/PhysRevLett.114.191803

Das Exporttool für die Zitation gibt alle Namen aus.

Urheberrechtlich relevant sind nur diejenigen Autoren, die einen schöpferischen Beitrag geliefert haben und die Schutzfrist 70 Jahre nach dem Tod bemisst sich nach dem längstlebenden Autor oder der Autorin. Aber wie will man die wirklichen Autoren feststellen? Glücklicherweise steht der Artikel dank SCOAP3 unter CC-BY. Aber hoppla? Attribution bedeutet - es sei denn etwas anderes wird explizit vereinbart - Nennung aller Urheber! Das bestätigt der Rechtevermerk:

"Further distribution of this work must maintain attribution to the author(s) and the published article’s title, journal citation, and DOI."

Einen Hauptverantwortlichen (corresponding author) konnte ich nicht entdecken.

http://wisspub.net/2015/05/11/wissenschaftsrat-empfiehlt-die-publikation-von-negativen-resultaten/

http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn:nbn:de:bvb:473-opus4-255593

"Der Gegenstand dieses Buches ist ein böser Plagiatsvorwurf, der immer
wieder erhoben (und mitunter ungeprüft nachgebetet), aber bisher nicht
gründlich untersucht wurde. Er betrifft die Stilkunst von Ludwig Reiners,
die 1944 erstmals erschien und bis in die jüngste Vergangenheit
Nachauflagen erlebte. Der Plagiatsvorwurf besteht darin, dass Reiners
das Werk gleichen Titels von Eduard Engel, 1911 erstmals erschienen,
ausgeplündert habe."

Via
http://archiv.twoday.net/stories/955240042/

http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/wissenschaft/Plagiatsvorwuerfe-muessen-die-Kollegen-schon-selber-klaeren-article1619772.html

Neue Ausgabe der Zeitschrift für Hochschulentwicklung (OA):

http://www.zfhe.at/index.php/zfhe/issue/current

Das „BürGEr schaffen WISSen“ (GEWISS) Konsortium und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina laden zu einem Dialogforum „Forschungsförderung für Citizen Science“ ein:

Termin: Mittwoch, 24. Juni 2015, 11-16 Uhr
Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Veranstaltungszentrum, Jägerstrasse 22-23, 10117 Berlin

Nähere Informationen zum Programm sind in Kürze zu erwarten unter: http://buergerschaffenwissen.de/citizen-science/dialogforen-citizen-science-2015

Eine Petition, die ich unterstützt habe:

https://www.openpetition.de/petition/online/fur-deutschsprachige-antrage-beim-fwf

Der Umgang mit den Dissertationen, deren Verfasser ihren Doktorgrad verloren haben, ist höchst unheitlich und teils skandalös. Das zeigt eine neue Website:

https://depromo.wordpress.com/

Das Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (ZBW), der Verein für Computergenealogie e. V. (CompGen) und das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Kooperation mit dem GEWISS Konsortium „BürGEr schaffen WISSen - Wissen schafft Bürger“ laden zu einem zweitägigen Dialogforum ein:

„Datenqualität, Datenmanagement und rechtliche Aspekte in Citizen Science“
Datum: 04./05. Mai 2015
Ort: ZBW- Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Neuer Jungfernstieg 21, Hamburg 20354

Nähere Informationen unter http://www.zbw.eu/de/ueber-uns/veranstaltungen/citizen-science/

Der Vizepräsident für Lehre an der Technischen Universität Hamburg-Harburg Sönke Knutzen über die Pläne, ein eigenes Online-Angebot der Hamburger Hochschulen aufzubauen – „Freies Wissen gegen Googles Algorithmen“.

https://albatros.antville.org/stories/2220994/

 

twoday.net AGB

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