Allgemeines
Architekturarchive
Archivbau
Archivbibliotheken
Archive von unten
Archivgeschichte
Archivpaedagogik
Archivrecht
Archivsoftware
Ausbildungsfragen
Bestandserhaltung
Bewertung
Bibliothekswesen
Bildquellen
Datenschutz
Digitale Bibliotheken
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
null

 

Weblogs

Kaum jemand kennt die Möglichkeit, dass man sich die Beiträge eines Autors oder einer Autorin auf de.hypotheses.org anzeigen lassen kann:

http://de.hypotheses.org/author/klaus

Oder für Maria Rottler:

http://de.hypotheses.org/author/frobeniusforster

Klickt man in der Liste auf einen Titel, kommt man zu einer nicht zitierfähigen Ansicht ohne Blogname und Datum. Nur mit "Weiterlesen" kommt man zum "normalen" Blogeintrag.

Ob tatsächlich alle meine Beiträge in der Liste nach Autorennamen erscheinen, habe ich nicht überprüft. Sie ist auch nur annähernd chronologisch angeordnet und enthält in meinem Fall eine Dublette (je elf Einträge pro Seite, aber der letzte auf Seite 1 kommt auch auf Seite 2 vor, dritte Seite 16, macht 59).

Update: Es fehlen 9 Beiträge

http://search.openedition.org/index.php?op%5B%5D=AND&q%5B%5D=klaus+graf&field%5B%5D=Auteur (69, davon 1 nicht von mir)

Eventuell enthält obige Liste nur die Beiträge auf der Startseite.

In der Suche von Openedition fehlen Beiträge, die aus dem AGFNZ-Blog importiert wurden:

http://frueheneuzeit.hypotheses.org/author/klaus


Maxi Platz schreibt in

http://minuseinsebene.hypotheses.org/995 [gelöscht]

"Mein eigener Referatsvorschlag, sich mit wissenschaftlichem Bloggen auseinander zu setzen, musste leider aussortiert werden. Das Thema könne man vielleicht in einem anderen Rahmen z.B. Öffentlichkeitsarbeit behandeln. Blogs seien streng genommen keine wissenschaftlichen Publikationen. Zudem wäre das Tagungsprogramm sonst zu umfangreich geworden, so hieß es."

Ich halte die Ablehnungsbegründung für unglaublich daneben, wie ich schon mit

http://archiv.twoday.net/stories/714914595/

angedeutet hatte. Indem Blogs nicht als streng wissenschaftliche Publikationen gesehen werden, werden BloggerInnen in eine Schublade "Öffentlichkeitsarbeit" gesteckt. Das ist ein Schlag ins Gesicht von Blogs wie Archaeologik (von den auf anderem Gebiet agierenden Archivalia einmal abgesehen) , die sich mit Erfolg bemühen, neben der Popularisierung und Bekanntmachung wissenschaftliche Erkenntnisse die Forschung durch neue Erkenntnisse voranzutreiben. Ist streng fachwissenschaftlich nur, was unter dem Mantel der DGUF stattfindet?

Update:

Ich bedaure es, dass nicht nur ich von einer jungen und unerfahrenen Bloggerin hereingelegt wurde und der Blogpost ohne Rücksprache mit der Redaktion von de.hypotheses.org als Teil einer Abmachung mit der DGUF gelöscht wurde.

In einer gedruckten Veröffentlichung kann man zwar Behauptungen zurücknehmen, aber nicht ungeschehen machen. Ich selbst habe in Archivalia allerdings auch Beiträge komplett gelöscht, allerdings erinnere ich mich - abgesehen von technischen (versehentlichen) und inhaltlichen Dubletten - nur an 1-2 Fälle. Davon betraf einer aus dem Jahr 2006 einen gerichtlichen Vergleich des AG Siegburg mit Prof. Schuler. Ich kann nicht ausschließen, dass es noch einige wenige weitere Fälle gab, aber besser wäre es gewesen, transparent zu verfahren und den Inhalt der Beiträge auszutauschen. Die Beiträge sind hier auf Twoday unwiderruflich gelöscht und können auch nicht wiederhergestellt werden.

Im Einzelfall habe ich durchaus Verständnis für Vertraulichkeitsabmachungen, aber was einmal im Internet ist, verschwindet nicht so rasch daraus, wie man es sich wünschen würde (siehe auch Streisand-Effekt). Die dümmliche Behauptung "Das Internet vergisst nichts" ist aber empirisch nicht belegt. Es ist immer besser (und inzwischen auch journalistische Praxis in guten Online-Medien) "transparent" zu korrigieren, also Behauptungen oder Wertungen nicht einfach kommentarlos zu ändern oder zu löschen, sondern einen expliziten Vermerk ("In einer vorigen Version dieses Artikels ...") anzubringen.

Auch nach der Löschung ist die Sache in der Welt, nicht nur im Google-Cache (für wohl einige Wochen oder vielleicht auch nur Tage), sondern auch hier und in der Lesewolke:

http://bibliothekarisch.de/blog/2014/03/31/gelesen-in-biblioblogs-13-kw-14-vertretung-lesewolke/

Natürlich korrigiere ich in Archivalia zeitnah zum Entstehungsprozess eines Eintrags diesen ohne Kennzeichnung. Tippfehler ("Tüttich") und ähnliche Kleinigkeiten ohne Belang (z.B. einen falschen Link) korrigiere ich auch noch nach längerer Zeit ohne Kennzeichnung. Aber sobald es inhaltlich relevant wird (wenn ich z.B., was ja manchmal vorkommt, Unsinn geschrieben habe) benütze ich Streichungen und Ergänzungen ("Update" oder eckige Klammern).

Was wäre denn so schlimm gewesen, wenn die DGUF sich über einen solchen Nachtrag oder eine Änderung mit Frau Platz verständigt hätte? Die Löschung eines Beitrags in einem Wissenschaftsblog sollte wirklich die Ultima ratio sein. Im Umgang mit dem "Skandälchen" erkenne ich diesbezüglich ein klares und eindeutiges Fehlverhalten der DGUF.

Größere Fehler hat freilich Frau Platz gemacht. Am 27. März wurde mir der Casus mit einem Zitierverbot und einem Namensnennungsverbot von dritter Seite zugespielt. Unter diesen Bedingungen schien mir eine wirksame Stellungnahme schwierig. Jede auch nur vage Andeutung hätte von der DGUF auf Frau Platz zurückgeführt werden können.

Ich habe mich daher in eher ironischer Weise zum Wert von Wissenschaftsblogs für die Wissenschaft geäußert (siehe oben).

Ein weiterer großer Fehler von Frau Platz war, die Ablehnungsbegründung nicht wörtlich zu zitieren. Gerade, wenn es auf den genauen Wortlaut ankommt, sollte die Angst vor juristischen Konsequenzen der Einsicht weichen, dass ein ungenaues oder paraphrasierendes Zitat eine größere Persönlichkeitsrechtsverletzung darstellen kann. Wenn es wie hier um eine Angelegenheit von öffentlichem Interesse geht, ist ein zutreffendes wörtliches Zitat nicht nur für das Gegenüber fairer, sondern auch rechtlich in den meisten Fällen zulässig. Siehe auch

http://archiv.twoday.net/stories/706568163/

Ich habe mich von Frau Platz instrumentalisieren lassen (das war ein Fehler), weil es eine empörende Tatsache ist, dass Blogs immer noch diskriminiert werden. Vom OVG MV in der Causa Stralsund und von der HAB Wolfenbüttel bei der Rezensionsvergabe, um nur zwei Beispiele aus eigener Erfahrung zu nennen.

Anders als die Kommentare dieses Beitrags nahelegen, scheint mir das mir übermittelte Zitat der Ablehnungsbegründung sehr wohl den Vorwurf zu tragen, dass die DGUF tatsächlich Bloggen und streng fachwissenschaftliches Publizieren voneinander getrennt hat.

"Wissenschaftliches Bloggen ist ein ganz wichtiges Thema und Ihr Ansatz ein sehr guter, aber wir denken, das passt nicht ganz zu unserem Tagungsthema, das sich den streng fachwissenschaftlichen Publikationen widmet."

Der Wirbel hat ein erfreuliches Ergebnis gehabt

https://twitter.com/MinusEins/status/450540187362557952

aber gerade diejenigen brüskiert, die sich am meisten öffentlich für Frau Platz eingesetzt haben.

Das bloggen wir jetzt alle bitte hundertmal.

Kommentierte Links:

http://oberrhein.hypotheses.org/350

http://archivalia.tumblr.com/post/79596942006/reims-bagpiper-von-uh-libraries-saec-xv-see hat 551 Notes

http://archivalia.tumblr.com/post/29258252884/octopus nur 522

Siehe
http://archiv.twoday.net/stories/142786341/ (Sept. 2012)




Ein Aggregator von Sascha Foerster

http://www.saschafoerster.de/2014/03/blogs-aus-bonn-ein-aggregator-fuer-die-bonner-blogosphaere/

http://www.bonnerblogs.de/

Bietet faszinierende Bilder.

http://streetsofsalem.com/




Der Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam bietet seit 1999 und 2006 wissenschaftliche Weiterbildungen in den Bereichen Archiv und Bibliotheksmanagement an. Die Fernweiterbildung erfolgt berufsbegleitend und zeichnet sich durch hohe E-Learning-Anteile, dem Prinzip des Blended Learning, aus.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer schließen mit Zertifikaten ab, die zur späteren Erlangung des wissenschaftlichen Grades Bachelor of Arts (B.A.) an der FH Potsdam als Voraussetzung gelten.

Hervorzuheben ist die interdisziplinäre, informationswissenschaftliche Ausbildung, in der neben fachspezifischen Lehrinhalten umfassend und fächerübergreifend zu Themenschwerpunkten aus den Bereichen Archiv, Bibliothek und Information und Dokumentation gelehrt wird.

Ab sofort gewährt das Team der Fernweiterbildung in einem Blog regelmäßig Einblicke hinter die Kulissen seiner Arbeit und berichtet unter anderem über Projekte und Abschlussarbeiten sowie über Teilnahmen an Fachtagungen. Gastbeiträge von Dozierenden, Teilnehmenden und interessierten LeserInnen sind ebenfalls vorgesehen und erwünscht.

Für Anregungen sind wir jederzeit offen und freuen uns auf eine spannende Zeit auf fernweiterbildung.fh-potsdam.de!

Julia Sammler, Projektkoordination Fernweiterbildung Archiv & Masterstudiengang Archivwissenschaft (via Email)

http://redaktionsblog.hypotheses.org/2148

In Gruppe der "Top 3 der Blogbeiträge aus dem Slider (Jurywahl)" ist ein Beitrag von mir auf dem zweiten Platz gelandet:

Klaus Graf: Recht für Blogger: Darf ich fremde Bilder verwenden? – http://redaktionsblog.hypotheses.org/1706

Das sagt die Jury zu diesem Artikel: „Der Beitrag von Klaus Graf steht stellvertretend für viele andere von ihm verfasste, die instruktiv die wichtigsten rechtlichen Bestimmungen bzw. aus seiner bisherigen Erfahrungen gewonnene Regeln zusammenfassen und auch dem/der nicht so mit der Materie vertrauten LeserIn nahebringen.“ Kurz: Der Artikel „schafft wichtige Klarheit“ darüber, dass unklare Rechtsfragen die freie Entfaltung der digitalen Geschichtswissenschaft behindert.


Das freut mich natürlich. Und auch Platz 2 für das von Maria Rottler administrierte Blog Ordensgeschichte in "Top-5 der Blogs (Jurywahl)". Aber ich stehe dem ganzen Award-Wesen eher skeptisch gegenüber und hätte es begrüßt, wenn ein genuiner Forschungsartikel gewählt worden wäre.

Trotzdem lesenswert Platz 1 über die Fälschung eines NS-Verbotsschilds:

http://pophistory.hypotheses.org/527


Antwort auf Twitter von http://www.burgerbe.de/ auf die Frage, ob die - hier schon beanstandete und im Blog durchaus lästige, da indezente - Werbung so viel abwerfe. Nun ist da ja ein vergleichsweise attraktives, massentaugliches Thema. Für Wissenschaftsblogger, die nicht auf ein paar klingende Münzen Wert legen, empfehle ich nach wie vor

http://de.hypotheses.org/

Auch wenn Blogger ohne institutionelle Anbindung es aufgrund der dortigen Vorgaben bei der Anmeldung sehr viel schwerer haben als z.B. Archivämter, selbst wenn diese Versicherungswerbung betreiben.

 

twoday.net AGB

xml version of this page

xml version of this topic

powered by Antville powered by Helma