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Kodikologie

Es gab einen Relaunch:

http://digital.wlb-stuttgart.de/index.php?id=2

Zu den einzelnen Sammlungen gibt es jetzt sogar RSS-Feeds! Abzuwarten bleibt, ob diese korrekt funktionieren.

Seiten-Permalinks sind ebenfalls realisiert. Daneben sind allerdings die Facetten, die (anders als etwa in Frankfurt) keine Einschränkung nach Signaturen zulassen. 300+ Handschriftendigitalisate auf der Suche z.B. nach Cod. hist. fol. durchzublättern ist zuviel verlangt. Während die bestehenden Facetten eher nutzlos sind, wäre eine Einschränkung nach Sprache durchaus hilfreich.

Die Liste auf

http://manuscripta.at/m1/digitalisate.php

enthält jetzt benutzerfreundlich das Datum der Eintragung ins Portal. Leider funktioniert gerade kein einziger Link zum Katalog der ÖNB!

http://dibiki.ub.uni-kiel.de/viewer/image/PPN796669651/15/

Bei der UB Kiel muss man an den Metadaten sparen. Noch nicht einmal das Jahrhundert wird angegeben.

https://books.google.de/books?id=SAhKAAAAcAAJ&pg=PA9

Fehlt im Handschriftencensus. Zum Werk:

http://www.geschichtsquellen.de/repOpus_01181.html
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10457296-3

http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/all/LastUpdate/

Darunter auch die Zürcher Wappenrolle.

http://www.dilibri.de/id/1333575

Der Handschriftencensus

http://www.handschriftencensus.de/4167

ignoriert, dass der Aufsatz von Bärmann 2001 online ist:

http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schauinsland2001/0013


Der Leipziger Handschriftenexperte Christoph M. macht auf eine Neuerscheinung aufmerksam:

Marek Wejwoda, Dietrich von Bocksdorf und seine Bücher. Rekonstruktion, Entwicklung und inhaltliche Schwerpunkte einer spätmittelalterlichen Gelehrtenbibliothek (Schriften aus der Universitätsbibliothek 31), Leipzig 2014.
Preis: 29,50 Euro

Er schreibt: "Die Publikation wird mit einem moving wall von zwei Jahren in open access bereitgestellt werden."

Zum Geschlecht von Anglizismen ist lesenswert:

http://www.duden.de/sites/default/files/downloads/Duden_Das_Fremdwort_Lesenswertes_und_Interessantes.pdf (S. 21)

Es trifft zu, dass sich das weibliche Geschlecht (von der Vorstellung DIE Wand, Mauer statt DER Wall) im Deutschen durchgesetzt hat, wie

https://de.wikipedia.org/wiki/Moving_Wall

angibt.

Sinnlos ist es allerdings bei einer Einzelpublikation statt von Embargofrist/Sperrfrist von einer "moving wall" zu sprechen, da sich bei einem einzelnen Buch nichts bewegen kann. Nur auf eine Schriftenreihe könnte man Moving Wall sinnvoll anwenden. Davon kann aber, wie eine Recherche zu den älteren Bänden der "Schriften" ergibt, leider auch keine Rede sein:

http://univerlag-leipzig.de/catalog/category/74-Schriften_aus_der_Universitaetsbibliothek

Bibliotheken sollten sich nicht auf Universitätsverlage einlassen, die Open Access nur mit zu langem Embargo unterstützen. Es gibt viele Universitätsverlage, die auf sofortigen Open Access setzen.

http://aurelia.orleans.fr/archives-et-manuscrit

Vorgesehen ist die Digitalisierung der Manuskripte von Fleury.

"Robert Klugseder unter Mitarbeit von Alexander Rausch, Ana ?izmi?, Vera Maria Charvat, Oscar Verhaar, Eva Veselovská und Hanna Zühlke:

Katalog der mittelalterlichen Musikhandschriften der Österreichischen Nationalbibliothek Wien, Purkersdorf: Verlag Brüder Hollinek 2014

(Codices Manuscripti & Impressi. Supplementum 10)

ISBN: ISSN 0379-3621 (Reihe)

Der Katalog ist auch open access über das FWF-Repositorium als E-Book zugänglich:

http://e-book.fwf.ac.at/o:599

Die Quellen zur älteren Musikgeschichte Österreichs und insbesondere Wiens waren bis vor kurzem von der Forschung nicht hinreichend aufgearbeitet. Trotz verdienstvoller Detailstudien bedarf es einer systematischen Erschließung der musikalischen Überlieferung in österreichischen Bibliotheken vom 9. bis zum frühen 16. Jahrhundert. Dabei zeigte sich, dass die Desiderata bei der größten Sammlung unseres Landes, der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB), am deutlichsten waren. Das dringendste Forschungsanliegen bestand in der Erfassung und Auswertung sämtlicher Quellen mit musikalischer Notation, die sich in der Sammlung von Handschriften und alten Drucken sowie teilweise in der Musiksammlung der ÖNB befinden. Dieses klar definierte Kriterium (Vorhandensein von schriftlich fixierter Musik) scheint wesentlich praktikabler als eine Einengung auf bestimmte musikalische Repertoires, Gattungen oder Epochen, und es bietet aufgrund seiner leichten Erkennbarkeit die meisten Chancen für eine Zusammenarbeit mit verwandten Disziplinen. Aus historischen Gründen handelt es sich um einen äußerst inhomogenen Bestand, dennoch stammen die meisten Handschriften aus den Gebieten des heutigen Österreich, Tschechiens und der Slowakei (Böhmen und Mähren). Naturgemäß überwiegen hier die lateinischen Codices, doch es werden auch deutsche, niederländische und tschechische Texte berücksichtigt.

Eine aktuelle Liste der aus Katalogen und anderer wissenschaftlicher Literatur bekannten sowie der bei Projektbeginn noch unbekannten Quellen umfasst insgesamt 365 Signaturen. Dieser relativ umfangreiche Bestand wird in dem hier vorliegenden musikwissenschaftlich ausgerichteten Gesamtkatalog inventarisiert. Der Hauptkatalog mit 108 ausführlichen Beschreibungen zu voll- und einigen wenigen teilnotierten Handschriften ist monographisch angelegt: Die Informationen über das Äußere der Codices werden unter Einbeziehung der Forschungsgeschichte ergänzt durch einen musikwissenschaftlichen Kommentar, der die jeweilige Quelle in ihren historischen Kontext stellt. Neben den kodikologischen Angaben und der Präsentation des Inhalts (bei Liturgica mit dem Verweis auf Standardtexte) wird auf die Beschreibung der musikalischen Notationen großer Wert gelegt. Letztere wurden in Kooperation mit der ÖNB durch digitalisierte Aufnahmen (meist mehrere für jede Handschrift, teilweise auch Volldigitalisate) unterstützt, die auf der Projektwebsite www.cantusplanus.at zur Verfügung stehen (aktuell etwa 22.000 Abbildungen)." (Diskus)

Der Katalog meiner viel zu früh verewigten lieben Münsteraner Kollegin Irene Stahl von 2001 ist online:

http://diglib.hab.de/drucke/51-4231/start.htm

Viele Jahre lang war das mit Benutzergebühren finanzierte Projekt ein Ärgernis. Inzwischen kann man die High-Resolution-Scans der Handschriften aus dem Reale Collegio di Spagna in Bologna ohne Registrierung (aber mit vorheriger Anerkenntnis der Nutzungsbedingungen) kostenlos einsehen.

http://irnerio.cirsfid.unibo.it/

 

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