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In der Dienstbibliothek des Bayerischen Hauptstaatsarchivs ruht:

Titel: Freundeskreise von Archiven ; Unterstützung oder zusätzliche Belastung? ; wissenschaftliche Arbeit im Rahmen des Siminars [SIC!] PA 6 Archivmanagement, Dr. Mario Glauert im Wintersemester 2009/2010 an der Fachhochschule Potsdam
Autor/Person: Hoff, Henrike
Jahr: 2010
Impressum: [Potsdam] ; [Selbstverl.] ; 2010 ; 18 S.
Zusatzinformationen: Henrike Hoff ; Monographie
Zusatzinformationen: Freundeskreis, Archiv, Nutzen, Aufwand, Seminarbeit
Dokumenttyp: Monographie
Katalogschlüssel: BV036652277
Sprache: Deutsch

Permalink: http://gateway-bayern.de/BV036652277



"Zum sechsten Mal findet Anfang März diesen Jahres bundesweit der "Tag der Archive" statt. Wieder einmal laden Hunderte von Archiveinrichtungen in ihre Häuser ein, um sich als Dienstleister bürgernah und offen für alle Interessierten zu präsentieren.

Am "Tag der Archive" nehmen insgesamt 12 Archive aus dem Kreis Steinfurt teil, die sich gemeinsam am 4. März 2012 im Stadtarchiv Rheine der Öffentlichkeit präsentieren. Unter dem bundesweiten Motto "Feuer, Wasser, Krieg und andere Katastrophen" präsentieren sich elf Stadt- und Gemeindearchive und das Kreisarchiv mit einem vielfältigen Programm, Führungen, Ausstellungen und Aktionen.

Bürgerinnen und Bürger sind von 11 bis 17 Uhr im Stadtarchiv Rheine herzlich willkommen, um die in den Archiven verwahrten Schätze zu erkunden und damit Geschichte hautnah zu erleben!

Feuer, Wasser, Krieg und andere Katastrophen wurde als Motto zum sechsten "Tag der Archive" 2012 gewählt. Archive sichern die Geschichte unserer Gesellschaft. Sie bieten deshalb die Gewähr von Rechtssicherheit und die Möglichkeit der nachträglichen demokratischen Kontrolle öffentlichen und gesellschaftlichen Handelns anhand von gesicherten Überlieferungen. Darüber hinaus liefern sie Informationen aus der Geschichte unserer Städte und Gemeinden, auch nach dramatischen Ereignissen.Die Archive selbst sind aber auch durch Feuer, Wasser, Krieg und andere Katastrophen gefährdet, wie das Beispiel des Stadtarchivs Köln im März 2009 zeigte.

Programm

11:00 Eröffnung des "Tags der Archive" durch Landrat Thomas Kubendorff und die Bürgermeisterin der Stadt Rheine, Dr. Angelika Kordfelder

Ganztägige Angebote:

Präsentation von Archivalien, Fotos und Karten aus den 12 Archiven
Vorführung historischer Filme
Infostand des Familienkundlichen Arbeitskreises Rheine
Bücherflohmarkt
Archivcafé

Am "Tag der Archive" nehmen teil:

Stadtarchiv Emsdetten
Stadtarchiv Greven
Gemeindearchiv Hopsten
Stadtarchiv Ibbenbüren
Stadtarchiv Lengerich
Gemeindearchiv Metelen
Gemeindearchiv Mettingen
Stadtarchiv Ochtrup
Stadtarchiv Rheine
Stadtarchiv Tecklenburg
Gemeindearchiv Wettringen und das
Kreisarchiv Steinfurt
"

Quelle: Stadt Greven, Mitteilung

Der zuständige Fachbereich stellt via E-Mail v. 20.12.2011 ein neues Layout und neue Funktionen (m. W. u. a. bspw. das Einbinden von Digitalisaten) in Aussicht.

Link: http://www.dwud.lwl.org

Wer sich bisher einen Überblick über historische Urkunden verschaffen wollte, war gezwungen, viele Orte aufzusuchen. Denn die archivische Überlieferung in Westfalen-Lippe aus dem Mittelalter und der Frühneuzeit ist aufgrund der vielen Kleinstaaten, die sich in der Region seit dem Mittelalter herausgebildet hatten, außerordentlich zerstreut. Im Rahmen des Kooperationsprojekts "Digitale Westfälische Urkunden-Datenbank" (DWUD) machen das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte und das LWL-Archivamt für Westfalen - in Kooperation mit der Stiftung Westfalen-Initiative - die heute auf viele staatliche, kommunale, private und kirchliche Archive verteilten Quellen nun online unter der Webadresse http://www.dwud.lwl.org öffentlich zugänglich.
Bereits in den 1930er Jahren war von Archivaren der Plan entwickelt
worden, über die Archiv- und Bestandsgrenzen hinweg einen Gesamtnachweis aller westfälischen Urkunden zu schaffen. Auf Karteikarten wurden seitdem von den Mitarbeitern der Vorläufereinrichtung des heutigen LWL-Archivamts für Westfalen so genannte Regesten verfasst, die inhaltliche Zusammenfassungen der Urkunden enthalten, die im Rahmen von Betreuungs- oder Erschließungsarbeiten in die Hand genommen worden waren. Auf diese Weise kamen bis in die 1970er Jahre rund 65.000 chronologisch geordnete Karteikarten aus über 250 Archivbeständen aus ganz Westfalen-Lippe zusammen. "Eine Menge, die man mit traditionellen Mitteln nicht mehr beherrschen konnte. Dies bedeutete das Ende der Arbeiten, und so ruhte dieser große kulturelle Schatz Westfalens seitdem in den Magazinräumen des Archivs", erklärt Projektleiter Dr. Marcus Weidner vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte.

Als neues Modul des Internet-Portals "Westfälische Geschichte", das
Service- und Informationsangebote rund um die Geschichte Westfalens bietet, können Interessierte auf viele dieser Regesten nun über das Internet zugreifen. "Der besondere Vorteil liegt darin, dass Interessierte nun gleichzeitig alle in DWUD verfügbaren Archivbestände durchsuchen können - jederzeit und von zuhause aus", so Weidner. DWUD bietet aber nicht nur die digitalisierten Karteikarten, die nach Datum und Archiv aufrufbar sind, sondern darüber hinaus auch zehntausende Urkundenregesten, deren Textinhalte im vollen Wortlaut durchsucht werden können.

Zahlreiche staatliche, kommunale, kirchliche oder private Archive haben hierfür ihre Urkundenregesten zur Verfügung gestellt, darunter die Mitglieder der Vereinigten Westfälischen Adelsarchive e.V. und das Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen. Doch Dr. Peter Worm vom LWL-Archivamt, der für das Projekt aus archivfachlicher Sicht verantwortlich ist, möchte mehr: "Langfristiges Ziel ist es, eine speziell auf die Quellengattung 'Urkunde' ausgerichtete Internetpräsenz
zu schaffen, in die alle Einrichtungen, die über Urkunden aus Westfalen-Lippe verfügen, ihre Regesten einspeisen können. Zudem soll das Angebot ständig erweitert werden."

Mit über 85.000 Regesten, die nun freigeschaltet worden sind, ist hierfür der Grundstein gelegt. Die beiden LWL-Einrichtungen versprechen sich von dem Projekt, in das auch Drittmittel der Westfalen-Initiative und des Westfälisch-Lippischen Sparkassen- und Giroverbandes eingeflossen sind, vielfältige Impulse für die Beschäftigung mit westfälischer Geschichte. "Heimat- und Familienforscher können besonders davon profitieren, da über eine
spezielle Suche, die nicht exakt die Buchstaben, sondern deren Laut
analysiert, nach Orts- und Personennamen gesucht werden kann, die von der heutigen Schreibung abweichen. Da hat es schon Aha-Erlebnisse von Testern gegeben, die nach ihren Ahnen gesucht haben", sagt Weidner.

Digitale Westfälische Urkunden-Datenbank
URL: http://www.dwud.lwl.org


Gesamtprojektleitung, Konzept
Dr. Marcus Weidner
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstraße 33 I 48147 Münster
Tel. 0251 591-5691 I Fax 0251 591-3282
E-Mail: marcus.weidner@lwl.org
URL: http://www.westfaelische-geschichte.lwl.org
(Internet-Portal)
URL: http://www.lwl-regionalgeschichte.de (Institut)
URL: http://www.dwud.lwl.org (DWUD)

Projektleitung Archiv
Dr. Peter Worm
LWL-Archivamt für Westfalen
Jahnstraße 26 I 48147 Münster
Tel. 0251 591-4030 I Fax 0251 591-269
E-Mail: peter.worm@lwl.org
URL: http://www.lwl-archivamt.de

via Mailingliste "Westfälische Geschichte"

Nicola Bruns/Hans-Jürgen Höötmann: Krankenversicherung im heutigen Kreis Siegen-Wittgenstein vom Kaiserreich bis zur Bundesrepublik. Archivierung des Schriftgutes der AOK Siegen-Wittgenstein und ihrer Vorgängereinrichtungen im Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, in: Siegener Beiträge 16/2011, S. 163-216

Cover SB 2011

Ab sofort sind die "Siegener Beiträge" Nr. 16/2011 (ISSN 1431-6684) für 20,00 Euro pro Band erhältlich. Gerade für die regionalhistorisch interessierte Leserschaft bietet sich das Jahrbuch als attraktives Weihnachtspräsent an!

Bestellungen können an den regionalen Buchhandel, direkt an den Verein (Geschichtswerkstatt Siegen e.V., Dr. Bernd D. Plaum, Mühlenbergstr. 4 in 57258 Freudenberg, Website: http://www.geschichtswerkstatt-siegen.de) oder an das Stadtarchiv Siegen (KrönchenCenter, Markt 25 in 57072 Siegen, E-Mail: l_burwitz@siegen.de) gerichtet werden. Die Büchersendungen werden per Rechnung verschickt.

"Der Arbeitskreis der Kommunalarchive im Kreis Steinfurt traf sich zu seiner Herbstsitzung auf Einladung von Kreisarchivarin Ute Langkamp im Rathaus der Gemeinde Nordwalde. Bürgermeisterin Sonja Schemmann betonte in ihrer Begrüßung, wie lebendig Geschichte sein kann. Dabei liegen ihr vor allem biographische Geschichten, die von der Lokal- und Regionalgeschichtsforschung thematisiert werden, am Herzen.
Die Archivarinnen und Archivare diskutierten, wie der Archivalltag besonders in Zeiten knapper Kassen der Kommunen noch zu meistern ist.
Hans-Jürgen Höötmann vom LWL-Archivamt für Westfalen und zuständiger Referent für die Kommunalarchive im Kreis Steinfurt, stellte die ganz Bandbreite möglicher Leistungen seiner Behörde vor. Das Spektrum der Beratungs- und Hilfsangebote reiche vom Bau eines Archivs über Aus- und Fortbildungen, Hilfe bei Wasserschäden bis zur Restaurierung von Archivalien. Zudem präsentierte er praktische Arbeitshilfen und Empfehlungen weiterer in der Archivfachwelt anerkannter Institutionen."

via Mailingliste "Westfälische Geschichte"

Der seit 2008 geplante Verbund von Staats-, Stadt- und Universitätsarchiv Freiburg kommt nun wohl doch nicht zustande, weil die Universität jetzt andere Prioritäten hat, berichtet die Badische Zeitung in ihrer Online-Ausgabe vom 24.08.2011:

http://www.badische-zeitung.de/freiburg/die-regale-der-archive-quellen-ueber--48826526.html

http://www.badische-zeitung.de/freiburg/ein-blick-ins-staatsarchiv-schaetze-oder-altpapier--48826352.html

s.a. http://archiv.twoday.net/stories/34621745/

The Legacy of the Netherlands from Kossmann.dejong on Vimeo.

The Legacy of the Netherlands is a joint initiative of the Koninklijke Bibliotheek (Royal Library) and the National Archives. The story is told of 1,000 years of Dutch history, language and culture, based around important items from both collections. The exhibition links both the collections and architecture of the two institutions.

CONCEPT/DESIGN
The concept was to turn this area into a modern treasure chamber. By analogy with archetypal treasure chambers in comic strips or adventure films, the visitor is taken by surprise upon entering by a vast number of objects in an atmosphere of mystery: treasures as far as the eye can see. Forty showcases, each containing one special object, are placed close to each other, allowing the visitor to wander between them. In this relative chaos, a huge projection wall provides structure. Furthermore, use is made of various media such as sound, light and touch screens. This makes this treasure chamber not only a very unique collection of beautiful books and documents, but above all an amazing experience. Due to the great value of the exhibited items, special attention was paid to security of the showcases. Various prototypes were tested for break-in and impact resistance. It can be said without exaggeration that these showcases are among the most secure in the Netherlands.

video: Tungsten Studio


Vorstand des Polnischen Archivarverbandes, Abteilung Breslau, mit der Referentin Katharina Tiemann (vierte von links) und der Vorsitzenden des polnischen Verbandes, Abteilung Wroclaw, Frau Dr. Lucyna Harc (fünfte von links) (Quelle: VdA)

"Auf Einladung der Vorsitzenden des Verbandes polnischer Archivarinnen, Abteilung Breslau, Frau Dr. Lucyna Harc, nahm die zweite stellvertretende Vorsitzende des VdA, Frau Katharina Tiemann, am 26. Mai 2011 an der Versammlung der niederschlesischen Archivarinnen und Archivare im Staatsarchiv Wrocław teil.

Vor ca. 40 Verbandsmitgliedern aus verschiedenen Archivsparten stellte Katharina Tiemann Struktur, Aufgaben und aktuelle Tätigkeitsschwerpunkte des VdA vor. Darüber hinaus referierte sie über Möglichkeiten der kommunalen Archivberatung am Beispiel des Tätigkeitsspektrums ihrer eigenen Dienststelle, des LWL-Archivamtes für Westfalen in Münster. In der sich anschließenden Diskussion, deren Beiträge von der stellvertretenden Leiterin des Staatsarchivs Breslau, Frau Dr. Dorotê Sokolowska, übersetzt wurden, wurden ebenfalls Fragen zur aktuellen Situation des Kölner Stadtarchivs sowie zum Thema Archivierung elektronischer Unterlagen erörtert.

Die Idee, den Kontakt zwischen den beiden Berufsverbänden zu vertiefen und den fachlichen Austausch im Rahmen einer Tagungsteilnahme zu intensivieren, war während des 80. Deutschen Archivtages in Dresden entstanden, an dem Frau Dr. Harc als Vertreterin ihres Verbandes teilgenommen hatte.

Der Besuch in Polen hat wieder einmal deutlich gemacht, wie wichtig und fachlich bereichernd internationale Kontakte und vor allem Kontakte mit Kolleginnen und Kollegen der angrenzenden Nachbarländer sind, zumal es immer mehr Themen wie etwa die Archivierung elektronischer Unterlagen gibt, die in grenzüberschreitender Zusammenarbeit zu diskutieren sind. "

Quelle: VdA, Meldung v. 20.6.11

"Das Theatermuseum Düsseldorf sammelt, archiviert und vermittelt deutsche Theatergeschichte am Beispiel der Stadt und der Region (hier: Nordrhein-Westfalen). Ein essentieller Punkt ist in diesem Zusammenhang die Kooperation: die Bibliothek weist ihre Bestände im Gesamtkatalogs der Düsseldorfer Kulturinstitute (GDK) nach sowie im Bereich des Sammlungsmanagements. D:kult ist ein Gemeinschaftsprojekt, das auf Initiative der Düsseldorfer Kulturinstitute ins Leben gerufen wurde, und die gemeinsame Inventarisierung und Verwaltung der Objekte zum Ziel hat, die sich in der Obhut dieser Einrichtungen befinden. Für den Bereich Theater werden Inszenierungen dokumentiert sowie die sich inhaltlich darauf beziehenden Dokumente und Materialien (Theaterzettel, Theaterprogramme, Plakate, Kostüme, Bühnenbild- und Kostümentwürfe, Bühnenbildmodelle, Fotos, Textbücher usw.) sowie weitere Materialien und Objekte, die einen Theaterbezug haben, und Veranstaltungen (wie z.B. Ausstellungen). Standards und Normen aus dem Bibliotheks- und Museumsbereich werden bei der Erfassung berücksichtigt und machen es möglich, einen Teil der Informationen nicht nur lokal über eine Webpräsentation (d:kult online) zu präsentieren sondern darüber hinaus an Portale, wie z.B. BAM, Athena, Europeana, weiterzugeben.
Ziel der Initiative und der Teilnahme ist es, die Qualität und Effizienz der Arbeit in den beteiligten Museen im Bereich des Sammlungsmanagements zu erhöhen und transparenter zu machen: Es besteht die Möglichkeit, auch Arbeitsbereiche und -ergebnisse sichtbar zu machen, die normalerweise eher im Verborgenen bleiben (z.B. Erschließungsprojekte) und damit auch hier einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen. "


Quelle: BIB-OPUS

Link zum Vortrag auf dem diesjährigen Biblthekarstag (PDF)

 

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