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Ein Thema so alt wie die Menschheit: "Männer, Frauen, Macht" – wer hat die Macht? Und wie zeigt sich das in Filmen, in Texten oder auf Plakaten? 25 Bremer Archive haben da einiges zusammengetragen und präsentieren ihre Schätze in der Weserburg.
Fernsehbericht: http://www.radiobremen.de/fernsehen/buten_un_binnen/video57510-popup.html.

Ergänzend hier ein kleiner Blogbeitrag: http://www.dieglucke.de/2014/03/06/frauen-maenner-macht-ausstellung-mit-bremer-archiven-in-der-weserburg/ ... und noch ein Artikel: http://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/geschlechterkampf-3400298.html

http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/wenn-kulturgueter-bedroht-sind--79894030.html

Zu Notfallverbünden:
http://archiv.twoday.net/search?q=notfallverb

Der Beginn dieses gemeinsamen Projekts von Landesarchiv NRW, Hessischem Hauptstaatsarchiv und Königlichem Hausarchiv wurde von Rouven Pons in den neuen hessischen Archivnachrichten (S. 48) angeszeigt. Pons hatte das Projekt bereits auf dem Archivtag in Saarbrücken vorgestellt.

"Unsere Archive" 57 (20012), online:

http://www.landeshauptarchiv.de/fileadmin/download/archivePDF/Heft_57.pdf

enthält Beiträge der 74. Fachtagung rheinlandpfälzischer und saarländischer Archivarinnen und Archivare am 14. November 2011 in Saarlouis zum Thema „Schadenserfassung und Notfallmanagement“. Mit Fallstudien zu Frankfurt am Main, Koblenz und Speyer.

Zum Thema hier:
http://archiv.twoday.net/search?q=notfallv

http://www.augias.net/art_7999.html

Zum Thema siehe hier
http://archiv.twoday.net/search?q=notfallverbund

Wurde hier noch nicht gemeldet: "Fünf Koblenzer Archive und Bibliotheken haben zur Bewahrung ihres wertvollen und unikalen Kulturguts den „Notfallverbund Koblenz“ ins Leben gerufen. Die Vertragsunterzeichnung fand im Beisein von Oberbürgermeister Prof. Dr. Hofmann-Göttig am 5. November 2012 im Landeshauptarchiv Koblenz statt. "

http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/presse/03246/index.html.de

"Ihre Namen werden bleiben" titelt die Dokumentation zur Geschichte der Meckenheimer und Rheinbacher Juden und ihrer Friedhöfe. Herausgeber sind die beiden Stadtarchivare Ingrid Sönnert und Dietmar Pertz, die mit Liebe zum Detail und detektivischem Spürsinn in zwei Jahre langer Arbeit zahlreiche Fakten zusammengetragen haben. Unterstützt wurden sie von Kreisarchivarin Claudia Arndt sowie Eli Harnik und Gabriele Wasser vom Verein für Geschichte und Kultur der Juden der Rheinlande."

http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/rhein-sieg-kreis/meckenheim/Stadtarchivare-haben-eine-neue-Publikation-erarbeitet-article1041687.html

Danke an StOvH



Links: Es war wohl ein britischer Halifax-Bomber, der im Januar 1945 bei Halle abgeschossen wurde und abstürzte. Das Wrack geriet in Vergessenheit, bis jetzt neue diese neuen Wrackteile in der Nähe der Absturzstelle entdeckt wurden.
Foto: LWL
Rechts: Auch ein Teil der Steuerinstrumente aus dem Cockpit des Wracks gehört zu den Funden, die oberflächlich gemacht werden konnten.
Foto: LWL


"Die Geschütze der deutschen Luftabwehr trafen ihn tödlich. Der britische Bomber stürzte vom Himmel und schlug unweit der Vorberge des Teutoburger Waldes in den Boden ein. Fast 70 Jahre lang schien diese Szene bei Halle im Kreis Gütersloh vergessen. Jetzt sind Zeugnisse eines der letzten unentdeckten Abstürze des Zweiten Weltkriegs in dieser Region wieder zum Vorschein gekommen. Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sicherten die archäologischen Spuren um das Wrack, das jetzt lokalisiert werden konnte. Im Hauptquartier der britischen Streitkräfte in Möchengladbach beginnen derweil die Recherchen zur Historie der Kriegsepisode. Erst die Ergebnisse werden entscheiden, ob der Kriegsbomber Bodendenkmal und Grabstätte bleibt - oder ob mögliche menschliche und maschinelle Überreste geborgen werden.

Ganz vergessen haben die Zeitzeugen das Ereignis nie. Einzelteile des beim Absturz zerschmetterten Bombers hatten manche Hallenser in Wald, Feld und Flur schon vor Jahrzehnten entdeckt und zum Teil höchst unkonventionell in den eigenen Hausrat integriert. Andere entsinnen sich an das Bild des abstürzenden Fliegers am Himmel, das im Januar 1945 kein seltenes war. Für die alliierten Luftkräfte war das Mittelgebirge des Teutoburger Waldes eine Art Landmarke zur Orientierung bei ihren Angriffsflügen.

Dokumentiert und geborgen wurde das Wrack allerdings nie - auch die Hinterbliebenen wissen bis heute nichts vom Schicksal der Piloten und der weiteren Besatzung. Den Hinweisen auf den Absturz ging ein örtlicher Journalist mit eigenen Augen an Ort und Stelle nach und machte jetzt das Wrack ausfindig. Seine Funde gab er sofort an die LWL-Archäologie für Westfalen als zuständige Bodendenkmalbehörde weiter.

LWL-Archäologe Dr. Werner Best konnte vor Ort mehr sichern als Wrackteile des Bombers. "Vermutlich handelte es sich um eine britische Halifax", schildert Best, der schon einige Flugzeugwracks aus dem Zweiten Weltkrieg zu Gesicht bekommen hat. In Aktenvermerken im Stadtarchiv in Halle finden sich nur wenige nüchterne Worte über den Abschuss des "feindlichen Flugzeugs" und über die Bestattung von Leichenteilen einer nicht näher identifizierten Person aus dem Flugzeug.

Ob es noch mehr Besatzungsmitglieder gab ist ebenso unbekannt wie deren Verbleib. Anhand der Bekleidungsreste ließ sich bei einem Besuch eines amerikanischen Inspektors zweieinhalb Jahre nach dem Absturz die vermutlich britische Herkunft des viermotorigen Bombers festhalten. Informiert wurden die Briten darüber allerdings nie. LWL-Archäologe Best holte das jetzt - 67 Jahre nach dem Absturz - nach und übergab alle Informationen an das britische Hauptquartier in Mönchengladbach.

Auch jetzt, fast 70 Jahre nach dem Absturz, bleibt das Flugzeugwrack britisches Eigentum. "Die Briten entscheiden nun, wie weiter vorgegangen wird - dafür werden zunächst weitere Recherchen im entsprechenden Archiv in London unternommen, um mehr über das Flugzeug und seine Besatzung herauszubekommen", schildert Best. Bis dahin bleibt das Wrack ein geschütztes Bodendenkmal - zumal bislang nicht geklärt ist, ob es sich gleichzeitig um das Grab von Menschen handelt, deren Angehörige sie für vermisst halten. "Die Recherchen werden einige Zeit dauern und man wird nicht vor Herbst entscheiden, wie weiter verfahren wird", so Best.

Geborgen wird das Wrack voraussichtlich nur dann, wenn außergewöhnliche Umstände eintreten - etwa einer Kontaminierung des Bodens oder eine Plünderung der Absturzstelle zu befürchten ist. "

Quelle: LWL-Pressemitteilung, 6.8.2012


Vertreter der Ministerien und Archivverwaltungen mit der unterzeichneten Kooperationsvereinbarung

"Die Archivverwaltungen aus Baden-Württemberg, Hessen und Bayern wollen bei der Archivierung digitaler Unterlagen künftig zusammenarbeiten. Hierzu haben die Beteiligten eine entsprechende Kooperationsvereinbarung ausgearbeitet. Diese wurde heute (22. Februar) in Anwesenheit von Kunststaatssekretär Jürgen Walter, Ministerialdirigentin Irene Bauerfeind-Rossmann vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie Ministerialdirektor Dr. Adalbert Weiß vom Bayerischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Stuttgart unterzeichnet.

"Die Langzeitsicherung digitaler Informationen ist für die Archive eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Mit der bundesweit bislang einmaligen Drei-Länder-Kooperation bündeln wir die fachliche Entwicklung in diesem Bereich, um unseren Partnern technische Lösungen auf hohem Niveau bieten zu können. Insofern profitieren hiervon alle drei Partner gleichermaßen", so Staatssekretär Walter, Ministerialdirigentin Bauerfeind-Rossmann und Ministerialdirektor Dr. Weiß.

Baden-Württemberg nehme bei der Langzeitarchivierung digitaler Unterlagen eine wichtige Vorreiterrolle ein, so Walter. "Im Rahmen eines Pilotprojekts hat das Landesarchiv in den Jahren 2005 bis 2009 mit der Software Digitales Magazin – DIMAG die technischen Grundlagen für den Betrieb eines elektronischen Archivs geschaffen. Von Beginn an hat das Land nach starken Partnern gesucht, um DIMAG fachlich und technisch weiterzuentwickeln. In Hessen und Bayern haben wir diese gefunden." Für die Entwicklung von DIMAG habe das Land 650.000 Euro an Mitteln eingesetzt.

Ziel der nun geschlossenen Kooperation ist es, auf der Grundlage der bisher ausschließlich vom Landesarchiv Baden-Württemberg entwickelten Software DIMAG ein internationalen und nationalen Standards genügendes digitales Archiv zu entwickeln. Für das Recht der Nutzung von DIMAG verpflichten sich Hessen und Bayern je ein neues Modul für DIMAG zu erarbeiten. Die Vereinbarung ergänzt insoweit eine bereits zwischen dem Hessischen Hauptstaatsarchiv und dem Landesarchiv Baden-Württemberg geschlossene Vereinbarung vom 5./9. Juli 2010.

"Wir wollen die Nutzungsmöglichkeiten digitaler Unterlagen durch Verwaltung und interessierte Öffentlichkeit noch mehr ausweiten. Der Anwendungsbereich reicht dabei von der elektronischen Akte über Datenbanken und Internetseiten bis hin zu Audio–, Video– und Filmmaterial, das dauerhaft archiviert und für die Recherche verfügbar gemacht werden kann", so Walter, Bauerfeind-Rossmann und Dr. Weiß."

Quelle: Landesarchiv Baden-Württemberg, Pressemitteilung, 22.2.12

 

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