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Records Management

Die Bundesagentur für Arbeit hat sich in ihrer Ausschreibung zur beweissicheren Langzeitspeicherung für eine Lösung auf Basis der TR-03125 entschieden:

http://www.move-online.de/index.php?schrift=2&modus=g&menu=1&page=meldungen&data=14939

Nach u.a. dem Bundesministerium für Gesundheit einschl. des Geschäftsbereichs setzt damit eine weitere Bundesbehörde eine gerichtsfeste Aufbewahrung ihrer elektronischen Unterlagen um.

Im Kontext der zunehmend rein elektronischen Verwaltungsarbeit gewinnen Anforderungen an die Nachvollziehbarkeit und Transparenz behördlichen Handelns und in der Folge der Beweissicherheit elektronischer Unterlagen erheblich an Bedeutung. Insbesondere die Frage, wie elektronische Unterlagen über die teilweise jahrzehntelangen Aufbewahrungsfristen beweissicher und vor allem nutzbar aufbewahrt werden können gilt es künftig adäquat zu beantworten.

Seitens BearingPoint haben wir die 10 wichtigsten Fragen zur beweissicheren Langzeitspeicherung in einem E-Book zusammengefasst. Dieses basiert auf den aktuellen rechtlichen, fachlichen und technischen Rahmenbedingungen sowie unseren Erfahrungen in den einschlägigen Projekten.

Sie können sich das E-Book unter nachfolgendem Link kostenfrei downloaden:

http://www.bearingpoint.com/de-de/7-6383/10-fragen-zum-thema-beweissichere-langzeitspeicherung/?&p=353

Nachdem das Thema De-Mail ja auch hier bei Archivalia bereits kontrovers diskutiert wurde bieten die vom BMI veröffentlichten Erfahrungen von Behörden und sonstigen öffentlichen Institutionen, die in 2011 an der Pilotierung von De-Mail im Competence Center De-Mail mitwirkten, eine gute Grundlage, sich inhaltlich näher mit dem Thema zu beschäftigen. Neben einem Grundlagendokument, dass auf die wesentlichen rechtlichen, organisatorischen und technischen Fragestellungen eingeht, werden die einzelnen Pilotprojekte, deren organisatorische und technische Rahmenbedingungen vorgestellt. Des Weiteren sind die Dokumente für die in den Projekten erfolgte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von De-Mail (angelehnt an den WiBe 4.1 Standard) veröffentlicht.

Die Dokumente finden Sie hier:

http://www.cio.bund.de/DE/Innovative-Vorhaben/De-Mail/Einfuehrung-in-Behoerden-und-Unternehmen/einfuehrung_in_behoerden_und_unternehmen_node.html

Lassen Sie uns direkt an den Dokumenten sowie den Technischen Richtlinien des BSI zu De-Mail die begonnene fachliche/technische Diskussion fortsetzen.

Fragen zur Veraktung von De-Mail beantwortet das Organisationskonzept elektronische Verwaltungsarbeit, Baustein E-Akte:

http://www.verwaltung-innovativ.de/cln_108/nn_684678/DE/Organisation/orgkonzept__everwaltung/orgkonzept__everwaltung__node.html?__nnn=true

Der Arbeitskreis Schriftgutverwaltung im DIN NABD 15 als verantwortliches Normungsgremium zur Schriftgutverwaltung/ Records Management in Deutschland hat einen Leitfaden zur qualitätssicheren Aktenführung nach DIN ISO-15489-1 veröffentlicht.
Dies zeigt prägnant die rechtlichen und fachlichen Rahmenbedingungen, Verantwortlichkeiten und Prozesse sowie notwendigen Schritte zur geeigneten IT-Unterstützung auf. Ergänzt um eine umfangreiche Literaturliste kann der Leitfaden als guter Einstieg in die Thematik dienen, insbesondere für Fachfremde, Führungskräfte und Quereinsteiger.

Vgl.: http://www.beuth.de/de/artikel/schriftgutverwaltung

Der Leitfaden ist ein Kompendium zum 2010 veröffentlichten Online-Manual zur Schriftgutverwaltung: http://archivschule.de/forschung/schriftgut/schriftgutverwaltung.html

Nähere Informationen zum DIN NABD finden Sie hier:

http://www.nabd.din.de/gremien/NA+009-00-15+AA/de/54774796.html

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitsagentur-stellt-von-papier-auf-elektronische-akten-um-a-840904.html

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will in allen Dienststellen die Papierakten abschaffen - das berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Demnach plant die BA die elektronische Akte in ihren 176 Arbeitsagenturen und mehr als 400 weiteren Dienststellen einzuführen. Allein bei der Arbeitslosenversicherung führt die Bundesagentur mehr als 22 Millionen Akten, täglich kommen 260.000 Dokumente neu dazu. Für die Umstellung muss die BA alle Papiere einscannen lassen.

Nach umfassender Konzeptionsphase hat das Bundesministerium des Innern das Organisationskonzept elektronische Verwaltungsarbeit veröffentlicht. Es löst das bisherige DOMEA-Konzept ab. Das Organisationskonzept nimmt die Erfahrungen aus den DMS/VBS-Projekten unmittelbar auf. Es ist bausteinartig aufgebaut und entspricht inhaltlich dem neusten Stand.


An der Erarbeitung des Organisationskonzepts elektronische Verwaltungsarbeit war maßgeblich die BearingPoint GmbH beteiligt.

Die Dokumente des Konzept finden Sie hier: Organisationskonzept elektronische Verwaltungsarbeit

Die Vorträge des I-Science-Tags der FH Potsdam zum Records Management sind hier: http://iw.fh-potsdam.de/programm0.html

online.

Die ersten drei De-Mail-Provider sind vom BSI zugelassen worden:
http://www.cio.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2012/20120306_demail_einfuehrung.html

Der FB Informationswissenschaften der FH Potsdam veranstaltet am 06. März den 6. I-Science-Tag, in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt Records Management. Das Programm gibt zum einen einen grundlegenden Überblick über Bedeutung, Sinn und Zweck bzw. Benefit von Records Management und enthält zum anderen branchenbezogene Vorträge zum Records Management in öV und Privatwirtschaft. Klein aber fein dürfte m.E. die beste Umschreibung für die Tagung sein.

Nähere Informationen finden sich hier: http://iw.fh-potsdam.de/5574.html

gibt es hier: MoReq 2010

Solange allerdings die MoReq weder ins Deutsche übersetzt sind, noch der dt. Terminologie und Anforderungen an die Schriftgutverwaltung entsprechen, ist deren Anwendung nur bedingt empfehlenswert.

 

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