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Hilfswissenschaften

Das Digitale Repertorium "Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters" wird von mir künftig besprochen:

http://www.geschichtsquellen.de

Liste von Margit Rambow:

http://www.rambow.de/exlibriskunst.html

Leider wird dort unsere Linksammlung übergangen:

http://archiv.twoday.net/stories/11445459/


http://paper.lib.uiowa.edu/index.php

Das Forschungsprojekt untersuchte Papiere des 14.-19. Jahrhunderts, ohne sie zu beschädigen.

In the fall of 2010, we completed a new analysis of 1,578 papers using only nondestructive techniques. Book, manuscript, and printmaking papers made between the fourteenth and the nineteenth centuries were tested using XRF (X-ray fluorescence) and UV-Vis-NIR (ultraviolet-visible-near-infrared) spectrometers. For each specimen, we gathered data on gelatin and alum concentration; calcium (Ca) and iron (Fe) concentration (in whatever form they appeared, such as oxides, salts, or metal fragments); color; sheet dimensions and thickness; paper strength; publication (date, title, author, country, etc.); and quality of materials and workmanship.

Auf http://paper.lib.uiowa.edu/testing.php gibt es jeweils eine Abbildung aus den untersuchten Handschriften und Drucken.

http://www.e-lib.ch/Aktuell/retro.seals.ch-Neue-Zeitschriften-online-verfuegbar

Unter den Neuen Zeitschriften auf retro.seals.ch ist auch die Schweizerische numismatische Rundschau (unterschiedliche Namen) 1882-2005.

Wie das Württembergische Landesmuseum mit Raubgräbern zusammenarbeitet, geht schön aus dem Beitrag (2000) von Ulrich Klein über einen sensationellen Münzschatz, der irgendwo im deutschen Südwesten/Elsass/Schweiz ans Licht kam, hervor:

http://retro.seals.ch/digbib/de/view?rid=snr-003:2001:80::147&id=browse&id2=browse5&id3=3

Ich wähle ausdrücklich den Begriff Zusammenarbeit für die Ankaufsaktivitäten, denn solange Museen in dieser Weise agieren besteht ein Anreiz für "Schatzsucher", Fundumstände = Provenienzen zu verschleiern und das darf nicht sein.

Update: Alexa Weyrauch-Pung macht mich auf G+ auf einen wichtigen älteren Blogbeitrag von ihr zum Thema aufmerksam:

http://www.radiolarium.net/archaeologie/archives/396

"Die Arbeitsstelle Göttingen hat die Inschriften des Kanonissenstifts Gandersheim und seiner Eigenklöster bearbeitet und am 19. Dezember online gestellt. Die 69 Inschriftenartikel werden hier im Portal in einer Interimsversion zunächst ausschließlich online veröffentlicht; die Print-Version folgt mit der Bearbeitung des zugehörigen Landkreises Northeim."

http://www.inschriften.net/projekt/aktuelles/artikel/details/die-inschriften-des-kanonissenstifts-gandersheim-und-seiner-eigenkloester-brunshausen-und-clus.html


Ungepflegte Linkliste:
http://www.bernstein.oeaw.ac.at/twiki/bin/view/Main/PaperDatabases

Das zeitweilig nicht erreichbare Genueser Projekt - siehe http://archiv.twoday.net/stories/4178502/ - ist inzwischen unter
http://www.labo.net/briquet/ erreichbar.

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=wasserzeichen

Über 46.000 französische Ortsnamen sind recherchierbar.

http://cths.fr/topo/accueil.php

Via
http://filosofiastoria.wordpress.com/2011/12/19/dictionnaire-topographique-de-la-france/

Als Ergänzung zu http://archiv.twoday.net/stories/59204071/
teilt mir Falk Eisermann freundlicherweise mit:

Die kursorische Durchsicht von monasterium.net hat bisher Digitalisate von 20 Inkunabel-Einblattdrucken aus den beteiligten Archiven erbracht. Dies ist an sich keine besonders bemerkenswerte Zahl, jedoch waren nicht nur die meisten hier verzeichneten Exemplare bisher nicht bekannt, auch sind nicht weniger als fünf dieser Drucke bislang bibliographisch noch überhaupt nicht bekannt gewesen. Es handelt sich um folgende neue GW-Nummern:

0954615N Eysenflam, Johann Ulrich: Ablassbrief zum Besten des Kampfes gegen die Türken. 1482. Formular für Männer. [Nürnberg: Drucker der Rochuslegende (H 13928)]. Hauptstaatsarchiv München.

M2198250 Maximilian I.: Bescheinigung über empfangene Vorschüsse auf den Gemeinen Pfennig. Donauwörth, 12.III.1496. Formular für besondere Fälle. [Augsburg: Erhard Ratdolt, nicht vor 12.III.1496]. Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien.

M3078120 Peraudi, Raimundus: Ablassbrief zum besten des Kampfes gegen die Türken. 1489, lat. [Memmingen: Albrecht Kunne, nicht nach 9.IV.1489]. Landesarchiv Bregenz.

M3074620 Peraudi, Raimundus: Ablassbrief zum besten des Kampfes gegen die Türken. 1490, lat. [Ingolstadt: Drucker des Lescherius, nicht nach 9.IV.1490]. Landesarchiv Brno.

M4449450 Summarium tertiae bullae indulgentiarum pro tuitione fidei et insulae Rhodi concessarum. [Augsburg: Hermann Kästlin, nicht vor 4.V.1480]. Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien.

Vollständige Beschreibungen unter www.gesamtkatalogderwiegendrucke.de. Weitere Inkunabel-Funde in monasterium.net gerne an mich.

Im Paläographie-Unterricht hat sich bewährt, die Lernenden in eine Vorlage Buchstabenformen zeichnen zu lassen.

Vorlage:
http://www.papersnake.de/grundschule/klasse1.pdf

1. Zeile: Vokale

2. Zeile: Buchstaben über 3 Felder

3. Zeile: Buchstaben ohne Ober- oder Unterlänge

4. Zeile: Buchstaben mit Oberlänge

5. Zeile: Buchstaben mit Unterlänge

6. Zeile: Buchstabenverbindungen

Vorlage der Buchstabenformen: mein geliebter Partenstein-Text von 1518
http://archivalia.tumblr.com/post/13559415901/document-on-the-partenstein-zentgericht-1518

10 Goldene Regeln der Paläographie

https://plus.google.com/u/0/117546351384071338747/posts/6ZumcUvJVxS

1. P. ist die Kunst des genauen Hinschauens
2. Suche den Vokal
3. Strichelchen zählen
4. In manchen Fällen kann nur das Vorverständnis entscheiden
5. Nicht von oben oder von unten kommenden Strichen verwirren lassen, sondern diese wegdenken
6. u und v sind im 16. Jh. austauschbar
7. Wenn du es nicht von vorne lesen kannst, lies es von hinten
8. Du sollst nie raten
9. Im Zweifel ist es ein w
10. Schaffe Inseln des Wissens (Lückentexte)


Palaeographievorlage Die Abbildung stellte freundlicherweise Moritz Kahlke, derzeit Praktikant am Hochschularchiv der RWTH Aachen, zur Verfügung.

Archaeologik gibt Hinweise auf jüngere Funde im deutschsprachigen Raum:

http://archaeologik.blogspot.com/2011/12/das-buch-im-grab-text-und.html

Siehe Bericht zum Fund in Bebenhausen 2008
http://www.dgamn.de/uploads/mbl23/Mitteilungen23-web-09vosslerwolf.pdf

Ob Buchrestauratoren das Buch nicht doch öffnen könnten?

 

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