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Hilfswissenschaften

Im März 2012 veröffentlichte ich eine Provenienz-Falschidentifizierung (Himmerod statt Schwarzenbroich) durch die Special Collections der Brandeis-Universität.

http://archiv.twoday.net/stories/75230852/

Natürlich meldete ich mich dort mit meinem Beitrag, aber der Blogeintrag wurde auf Betreiben von John Lancaster erst jetzt vom Netz genommen. Im Findmittel steht noch die falsche Provenienz.

http://archon.brandeis.edu/?p=collections/findingaid&id=5&rootcontentid=559

Außer dem von mir 2012 angezeigten Corveyer Judengeleitbrief

http://archiv.twoday.net/stories/75230470/

ist eine 2008 erworbene deutschsprachige Augsburger Chronik bemerkenswert (Manus 29), von der die fünf ersten Seiten online verfügbar sind.

Bauernaufstand. Chronik von Augsburg (ab 1368) mit Auszügen aus
Briefen, Beschreibung des Bauerkrieges u. des Krieges im Welschland,
1516. Handschrift auf Papier. Prag 1571. 4o. 290 Bll., 6 le. w. Pgt.
Zt. Bindebänder fehlen.
Aufschlussreiche, interessante Handschrift, die unter anderem genaue
Aufstellung üb. Abgaben der Städte u. ihre Verluste durch Brand u.
Plünderung anführt. Bes. berücksichtigt ist der bayerischschwäbische
Raum. Aus dem Inh: “Babenbergische Heuser Durch die Baurn verprent
Anno 1525 Jars.” “Wurtzburgerische Heiser von den Baurn verprent.”
Plunderungen im Rise, ferner ein Kapitel von dem Krieg in Ungarn mit
Angabe der durch die Türken umgekommenen Bischöfe. Abschrift auf
Befehl des Statthalters von Prag. Sehr gut erhalten.

#fnzhss

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/vesuv-ausbruch-komplett-verkohlte-papyrusrollen-entziffert-a-1014034.html

Ein Forscherteam um den italienischen Physiker Vito Mocella vom Consiglio Nazionale delle Ricerche konnte die Schriften in einer besonders stark verkohlten Papyrusrolle aus Herculaneum lesbar machen. Sie durchleuchteten die Rolle mithilfe eines Computertomografieverfahrens.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/rekonstruktion-von-papyrusrollen-schrift-aus-der-asche-1.2312606

http://www.nytimes.com/2015/01/21/science/more-progress-made-toward-learning-contents-of-herculaneum-scrolls.html?_r=0

Nature-Link (Content Sharing)


"Sehr geehrter Herr Dr. Graf,

wir möchten Sie gern zur Nutzung der Editionen-Datenbank einladen. Die Datenbank wurde Anfang 2012 im Deutschen Literaturarchiv Marbach entwickelt. Sie trägt zum Wissensaustausch in der Editionslandschaft bei, indem sie einen Zugang zu gesammelten Erfahrungswerten bietet und dadurch die Vernetzung diverser Projekte aus unterschiedlichen Fachrichtungen erleichtert.
Als Nutzer können Sie sich über laufende sowie bereits abgeschlossene Editionen verschiedener Institutionen informieren und deren Projektdaten recherchieren. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, eigene Editionsprojekte in der Datenbank vorzustellen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Ihre Projekte in der Editionen-Datenbank präsentieren würden!

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.dla-marbach.de/?id=60340 "

Sülzt Lydia Michel. Aber ohne Registrierung sind keine Inhalte sichtbar, was ich ablehne. Im Interesse größter Sichtbarkeit darf ein solches Projekt nicht im Deep Web verfaulen.

Wieso kein international ausgerichtetes Wiki?

Bei mittelalterlichen deutschen Texten finde ich z.B. bei der Suche nach Buch des Gehorsams in Google sofort den Handschriftencensus, der auf den von ihm betreuten Editionsbericht verlinkt.


http://siegelblog.hypotheses.org/79

Im Siegelblog (unter http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/ ) stellt Antje Diener-Staeckling ein Siegel vor, das Maria und St. Aegidius darstellt.

Sie sollte allerdings noch lernen, dass man als Bloggerin online Open Access zugängliche Literatur verlinkt.

Sowohl Kohls Klostergeschichte

http://personendatenbank.germania-sacra.de/books/view/65

als auch Ilgens Westfälische Siegel Bd. 3 sind online.

http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/pageview/980017

In der Vorlage gibt es übrigens keine Seitenzählung! Bd. 3, S. 54 ist irreführend!

Außerdem sollte sie sich klarmachen, dass es noch ein paar andere sphragistisch relevante Archive außer dem des LVW gibt und "Archivbestand Nordkirchen" daher eine allzu verkürzte Bezeichnung ist.


Torsten Hiltmann, “Die heraldische Inszenierung eines radikalen Adelskonzeptes? Offene Fragen zum Obsequientraktat Comment les obseques se doivent faire (15. Jh.)”, in: Heraldica Nova. Medieval and early modern heraldry in cultural-historical perspectives (blog on Hypotheses.org), 9 January 2015. Online: http://heraldica.hypotheses.org/2511.

"Von etwa 1850 bis 1945 wurden Marken zur Versiegelung von Briefumschlägen und zur Kennzeichnung von schriftlicher Korrespondenz verwendet. Sie lösten das bis dahin verwendete Wachssiegel ab.

Unzählige dieser Siegelmarken befinden sich heute im Veikkos-Archiv. Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Archiv und Wikimedia Deutschland wurden nun aus dem Bestand des Archivs über 40.000 gemeinfreie Marken für einen Datentransfer auf das freie Medienarchiv Commons zur Verfügung gestellt."

http://blog.wikimedia.de/2015/01/06/ueber-40-000-historische-siegelmarken-aus-dem-veikkos-archiv-auf-commons-bereitgestellt/


Antonia Kroll macht auf die Bedeutung des Inschriftenprojekts für die Wappenkunde aufmerksam:

http://heraldica.hypotheses.org/2354

Update: Fortsetzung

http://heraldica.hypotheses.org/2365

https://cinquecentine.wordpress.com/2014/12/24/zum-stand-des-vd16-und-des-wiki-der-drucke-des-16-jahrhunderts-2014/

DAS (nicht der) Blog

http://mittelalter.hypotheses.org/4930

steht künftig auch für frühneuzeitliche Beiträge offen.

Die Linkliste zu digitalisierten Wappenbüchern ist lückenhaft, es fehlen meist jegliche Literaturangaben. Bei Münchner Digitalisaten sollte man die Permalinks und nicht die Links der Bildsuche zitieren oder den DFG-Viewer (Links defekt!).

http://heraldica.hypotheses.org/1770

Zu den Lücken: Es wäre schön, wenn die hier gegebenen Hinweise zur Kenntnis genommen würden:

http://archiv.twoday.net/search?q=wappenb

z.B.
http://archiv.twoday.net/stories/96991398/ (Krakau mgq 1479)
http://archiv.twoday.net/stories/640154603/ (Freiburg 15)

Öhem, unwürdig in Heraldica Nova zu erscheinen

Bestimmt man aus kleinen Proben der unzähligen historischen Pergamente in unseren Sammlungen die DNA des Tiers, aus dem der Beschreibstoff stammt, so könnte dies eine wichtige Quelle der Agrargeschichte werden, sind Wissenschaftler überzeugt.

Auch Auswertungen, die die Provenienzforschung unterstützen, sind denkbar, meint Robert L. Maxwell in der Liste EXLIBRIS: I've always thought DNA and other similar evidence would be interesting to use in provenance research--has anybody done this? For instance, I would think that the scribes would leave traces of their DNA on the manuscripts they wrote--it would be interesting to see if this DNA matched that of other manuscripts. Presumably the scribe would have touched both the manuscript written and the manuscript copied and this could lock down the chain of which manuscript got copied from which other manuscript. Or manuscripts that claim to be autograph manuscripts could be tested for DNA to see if it's likely that the author in fact touched the manuscript. Or I remember once seeing a book that had a fingerprint in printer's ink on one of the pages--could the fingerprint produce the pressman's DNA? Could that tell us something about other books containing the same DNA?

Siehe zu den Forschungsergebnissen u.a.:

http://www.pasthorizonspr.com/index.php/archives/12/2014/dna-from-parchment-helps-trace-agricultural-development-across-the-centuries

https://www.tcd.ie/news_events/articles/scientists-reveal-parchment-s-hidden-stories/5201#.VIxxZSuG9BM mit Link zu einem Video

http://rstb.royalsocietypublishing.org/content/370/1660.toc

http://rstb.royalsocietypublishing.org/content/370/1660/20130379

 

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