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Hilfswissenschaften

Der Druck (Augsburg 1483) ist auch eine wichtige heraldische Quelle:

http://hdl.loc.gov/loc.rbc/rosenwald.0097


Das Marburger Lichtbildarchiv (LBA) ist die weltweit größte Sammlung von Photographien mittelalterlicher Urkunden im Format 1:1. Ende der 20er Jahre von dem Marburger Historiker Edmund E. Stengel gegründet, verfügt es über eine Sammlung von ca. 16 000 Urkunden in etwa 45 000 Abbildungen. Mittelalterliche Urkunden besitzen weit über ihren Inhalt hinaus auch durch die äußere Gestaltung, die Schrift, die graphischen Symbole und die Siegel eine hohe Bedeutung für die wissenschaftliche Interpretation und historische Einordnung. Stengels Idee war es folglich, die Urkunden als Denkmäler des Mittelalters zu sammeln, zu erforschen und der Wissenschaft zugänglich zu machen. Da die Originale in den Archiven ganz Europas liegen, können bestimmte, für die Urkundenforschung zentrale Fragestellung ohne erheblichen Aufwand nur im Marburger Lichtbildarchiv, das das verstreute Material sammelt und somit zusammenführt, bearbeitet werden.

Inhalt des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projektes war es, sowohl die Abbildungen als auch die entsprechenden Findmittel, die beide bisher lediglich in herkömmlicher Form vorlagen, zu digitalisieren, in eine Datenbank einzuspeisen und so weltweit verfügbar zu machen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Meyer konnten nun Dr. Francesco Roberg (wissenschaftliche Koordination), Dr. Jürgen Nemitz (fachinformatische Koordination, bis November 2007), Lisa Dieckmann M.A. (fachinformatische Koordination, ab November 2007) sowie stud. phil. Sebastian Müller (fachinformatische Koordination) die einschlägigen Findmittel in eine Datenbank einspeisen. Dabei handelt es sich um einen historischen Datenbestand, der einstweilen noch nicht aktualisiert werden konnte, so daß jüngere Entwicklungen wie etwa die geänderten Signaturen vieler in Bayern verwahrter Urkunden oder neuere Editionen noch nicht nachgetragen werden konnten. Diese Findmittel wurden mit den zur Zeit etwa 4500 digitalisiert vorliegenden Urkundenabbildungen verknüpft und sind nun unter der Adresse http://lba.hist.uni-marburg.de/lba/pages/ (am besten mit einer neueren Mozilla- oder Firefox-Version als Browser) zugänglich.


http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/projekte/id=272

Ein herausragendes hilfswissenschaftliches Angebot, das es ermöglicht, die Urkundenreproduktionen genau in Augenschein zu nehmen.


Karl Herquet: Urkundenbuch des Prämonstratenser-Klosters Arnstein an der Lahn, 1883

http://www.dilibri.de/content/structure/35800


Zum freien Download. Der erste Band der Reihe befasst sich mit der Liebfrauenkirche in Oberwesel.

http://www.uni-erfurt.de/presse/archiv/pressemitteilungen/2008/doc/49_08.htm

Sechs bisher unbekannte echte Predigten des berühmten frühchristlichen Kirchenlehrers Augustinus († 430), Bischof des heute in Algerien liegenden Hippo Regius (Annaba), wurden kürzlich in der Universitäts- und Forschungsbibliothek in Erfurt durch drei Forscher der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien, in einer mehr als 800 Jahre alten Handschrift entdeckt.

Isabella Schiller, Dorothea Weber und Clemens Weidmann gelang es, vier gänzlich neue und zwei bis jetzt nur unvollständig bekannte Predigten des berühmten Kirchenvaters Augustinus in einer mittelalterlichen Handschrift der 'Bibliotheca Amploniana' zu identifizieren. Die Pergamenthandschrift mit der Signatur Dep. Erf. CA. 12° 11 entstand in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts wahrscheinlich in England und enthält insgesamt über 70 weitere Predigten verschiedener spätantiker und mittelalterlicher Theologen.




Der Katalog von Schum 1887 hatte die Handschrift nicht näher erschlossen:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0495_b0767_jpg.htm


http://www.mgh.de/diplomata/nachtraege.htm

Einigen Urkunden sind gute Abbildungen aus älteren Werken beigegeben.

http://www.cartago.nl/

Das Projekt ist abgeschlossen, 34.000 Dokumente (und einige digitalisierte alte Urkundenbücher) sind online.


http://www.wubonline.de

Das Angebot weist gravierende Mängel auf. Dazu demnächst mehr.

http://de.wikisource.org/wiki/Wirtembergisches_Urkundenbuch
http://de.wikisource.org/wiki/Wirtembergisches_Urkundenbuch/Band_1/Vorrede

Von A. Mentzel-Reuters im DA 2007 ist online:

http://www.mgh-bibliothek.de/etc/dokumente/zsn2a022898+0005.pdf

http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/4523/

Der Aufsatz von Gerd Brinkhus und Felix Heinzer von 1997 ist online.

 

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