Allgemeines
Architekturarchive
Archivbau
Archivbibliotheken
Archive von unten
Archivgeschichte
Archivpaedagogik
Archivrecht
Ausbildungsfragen
Bestandserhaltung
Bewertung
Bibliothekswesen
Bildquellen
Datenschutz
Digitale Bibliotheken
Digitale Unterlagen
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
null

 

Medienarchive

Die enttäuschende Antwort des WDR, wie zu erwarten:

http://www.piksa.info/blog/2012/01/03/offener-brief-an-den-wdr-5-zu-creative-commons-und-depublikationspflicht/

Update zu:
http://archiv.twoday.net/stories/64023585/

Siehe auch
http://netzpolitik.org/2012/wdr-beantwortet-offenen-brief-zu-depublikationspflicht-und-cc/


Ein lesenswerter Blog-Eintrag der Lausitzer Rundschau: ".... Akribische Zeitungslektüre war für sie Pflicht. Die Archivare entschieden in Konferenzen, welche Beiträge es in eines der Regale schaffen sollten. Dann schnippelten die Kollegen das Wichtigste aus, klebten es in Miniatur auf Karten, chiffrierten diese mit komplexen Codes. Das DDR-Regime legte solche Kürzel für jeden Suchbegriff fest. Ob “Kartoffel”, “Berlin” oder “Nasenhaar” – Buchstabenreihen ohne jeden Zusammenhang sollten Ordnung schaffen. Die letzte Archivarin lächelt beim Gedanken daran. Sie brauchte fünf Jahre, um all die Codes auswendig zu lernen. So war sie viele Jahre lang Wikipedia, google und Elias in einem.
Wenn sie geht, bleiben nur die Computer."

"Der vfm e.V. Verein für Medieninformation und Mediendokumentation vertritt bildungsbezogene und berufsständische Interessen von Fachleuten aus dem Medienbereich, die mit der Informationsvermittlung, Bestandssicherung, Dokumentation oder Vermarktung medialer Inhalte befasst sind. Ziele des vfm sind deren fachliche Qualifikation, die Förderung von Wissensaustausch und die berufsständische Vertretung, das Konzept für einen Vortrag aus Praxis und Wissenschaft der Medieninformation und -dokumentation einzusenden, der keine werblichen oder lediglich Produkt präsentierende Inhalte aufweist
Der vfm e.V lädt ein für den Kongress Frühjahrstagung des Vereins für Medieninformation und Mediendokumentation zum 16. bis 18. April 2012 in München: Jüdisches Zentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

Vorschläge für Präsentationen bis zu 20 Minuten Dauer zu folgenden Themen:
• Medienarchive & Cloud Computing – Chancen und Risiken
zukünftige IT-Strukturen und Usability | Medienarchive und mobile Endgeräte |Apps als Publikationsplattform und Archivierungsgegenstand
• Medienarchive & Social Media
Nutzung und Nutzer sozialer Netzwerke | Recherchestrategien in sozialen Netzwerken | Social Media Content als Archivgut | Social Media als Marketinginstrument

• Ordnungssysteme im WorldWideWeb
Nutzung von Ordnungsstrukturen von Wikipedia & Co | Nutzungsanalysen und Ranking als Recherchetool – Entwicklungen und Anwendungen | Clusterbasierte Empfehlfunktionen bei Suchergebnissen
• Medienarchive & Public Relations
Selbstdarstellung, Imagearbeit und Außenwirkung von Medienarchiven | Kundenbindung | Fundraising ..."


Quelle: vfm, CfP

Der rund 56.000 Artikel umfassende Bestand des ehemaligen Informationstechnologiekanals „futurezone.orf.at“ ist wieder öffentlich verfügbar. Nach der Einstellung der ORF-Futurezone aufgrund des neuen ORF-Gesetzes und dem Neustart des Portals unter der Domain futurezone.at. mit 1. Oktober 2010 waren die redaktionellen Technologie-Beiträge des einstigen Channels nicht abrufbar. Ab sofort können sämtliche Artikel, die zwischen 20.4.1999 und 30.9.2010 auf futurezone.orf.at publiziert wurden, über http://www.fuzo-archiv.at sowie das APA-OTS-Portal www.it-press.at kostenfrei gesichtet werden. Zudem wird das Archiv auch vom neuen Portal www.futurezone.at verlinkt. Darüber hinaus stehen die Daten im APA-OnlineManager (AOM), zu dessen Anwenderkreis u.a. große Teile der österreichischen Medienlandschaft zählen, zur Recherche offen.

http://futurezone.at/digitallife/5397-orf-futurezone-archiv-jetzt-oeffentlich-nutzbar.php

Brewster Kahle and Rick Prelinger on the "Understanding 9/11: A Television News Archive" from Democracy Now! on Vimeo.

DemocracyNow.org - As the nation prepares to mark the 10th anniversary of the September 11 attacks, a pair of leading Internet archivists are launching an ambitious project called Understanding 9/11: A Television News Archive. The online archive catalogs 3,000 hours of domestic and international TV news footage from 20 channels from the week around September 11, 2001. The footage begins within minutes of the attack on the World Trade Center as television stations across the world aired images of raging fires, collapsing buildings, and a terrified public. Anchors struggled to make sense of the shocking images streaming in from the World Trade Center and Pentagon. Television news coverage of the September 11 attacks and their aftermath not only documented one of the most important events in mass memory, but also influenced public perception. The archive was organized by Internet archivists Brewster Kahle and Rick Prelinger, who are interviewed by Amy Goodman on Democracy Now! August 24.

Rick Prelinger is an archivist, writer, filmmaker and founder of the Prelinger Archives, a collection of 60,000 advertising, educational, industrial and amateur films acquired by the Library of Congress in 2002 after 20 years' operation. Brewster Kahle is a computer engineer, Internet entrepreneur, activist, digital librarian and founder of the Internet Archive and the Open Content Alliance, a group of organizations committed to making a permanent, publicly accessible archive of digitized texts.

For the complete transcript, to download the podcast, or for Democracy Now!’s reports on the Sept. 11 attacks and everything that happened afterwards, visit http://democracynow.org/​tags/​

FOLLOW DEMOCRACY NOW! ONLINE:
Facebook: http://facebook.com/​democracynow
Twitter: @democracynow
Subscribe on YouTube: http://youtube.com/​democracynow
Daily Email News Digest: http://democracynow.org/​subscribe

Please consider supporting independent media by making a donation to Democracy Now!
today, visit http://democracynow.org/​donate/​YT

ETC, etc. from George Karalis on Vimeo.

The Experimental Television Center has been a hub for video art since the advent of the medium. In summer of 2011, the center ended the majority of its programs including all artist residencies and grants programs. The studio space in Owego, NY was also closed. This short documentary video explores the spatial concept of ETC as it moved from a physical, actively productive studio to a Web-based, historical archive.


Erstmals auf DVD: Potsdamer Filmschätze von 1918-1986
Zweite Ausgabe der DVD „POTSDAM WIEDERENTDECKT“

Herausgeber: Filmmuseum Potsdam, Bundesarchiv-Filmarchiv
Produktion & Vertrieb: Medien Bildungsgesellschaft Babelsberg gGmbH

Der überraschende Erfolg der ersten DVD „Potsdam Wiederentdeckt“ im Sommer 2008 hat gezeigt, dass das Interesse der Potsdamer und Potsdam-Besucher an historischen Filmdokumenten immens hoch ist. Grund genug, weitere unbekannte Filmschätze über Potsdam aus den Archiven zurück ans Licht zu bringen und auf einer exklusiven DVD zu veröffentlichen.

Die zweite DVD „Potsdam Wiederentdeckt“ präsentiert ein Filmprogramm von mehr als 180 Minuten u.a. die ältesten filmischen Luftaufnahmen der Stadt. Mit ihnen beginnt eine kleine Zeitreise durch Potsdam im 20. Jahrhundert anhand von sieben Filmen. Sie zeigen Wahrzeichen, die längst nicht mehr existieren, und das Leben von Potsdamern vergangener Jahrzehnte. Zu den filmischen Raritäten gehören der bislang verschollene und erst vor kurzem wiederentdeckte Film »Potsdam – Vom Aufbau einer Stadt« von 1933 sowie ein Lehrfilm von 1968, der die Sprengung der Garnisonkirche dokumentiert. Mit einer nie ausgestrahlten Fernsehreportage schließt die Auswahl von historischen Stadtaufnahmen: »Wo Preußens Grenadiere schliefen« (1986) thematisiert Denkmalpflege und architektonische Rekonstruktionen in der Stadtmitte und damit Fragestellungen von anhaltender Aktualität.

Ein besonderes Highlight dieser DVD-Ausgabe ist das Sonderprogramm zu »100 Jahre Film in Babelsberg« anlässlich des Themenjahres „Potsdam – Stadt des Films“. Es gewährt spannende Einblicke in die Welt des Filmschaffens. Ganze fünf politische Systeme haben die Babelsberger Studios erlebt und mitgeprägt. Insgesamt sechs Werbefilme und Dokumentationen, sowie eine Fotostrecke und Informationen im DVD-Booklet zeigen die faszinierende Film- und Medienstadt im Wandel der Zeit.

Die zweite Ausgabe von POTSDAM WIEDERENTDECKT wird vom Filmmuseum Potsdam und dem Bundesarchiv-Filmarchiv herausgeben. Dank des Bundesarchiv-Filmarchivs konnten die filmischen Raritäten gesichert und konservatorisch bearbeitet zur Verfügung gestellt werden. Dank gilt auch den Kooperationspartnern Deutsches Rundfunkarchiv in Potsdam-Babelsberg und der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ für die Bereitstellung von Filmmaterial.

Die gesamte DVD-Produktion lag in den Händen der Medien Bildungsgesellschaft Babelsberg GmbH, die auch den DVD-Vertrieb umsetzt.

Die DVD ist ab sofort für € 17,90 u.a. unter
www.filmschaetze-potsdam.de erhältlich.


Dr. Michael-Dieter Crone, Leiter Dokumentation und Archive, Foto: hr/Isabel Schad

"Das Deutsche Rundfunkarchiv (DRA) erhält eine neue Leitung. Nach dem Ausscheiden des gegenwärtigen Vorstands Hans-Gerhard Stülb Ende September 2011 wird Dr. Michael Crone kommissarisch die Leitung des DRA übernehmen. Die ARD-Intendantinnen und -Intendanten haben bei ihrer Sitzung in Frankfurt dem Vorschlag des DRA-Verwaltungsratsvorsitzenden und hr-Intendanten Dr. Helmut Reitze zugestimmt: „Dr. Crone wird bis Mitte/Ende 2012 kommissarisch die Leitung des DRA übernehmen, bis die ARD-Prüfgruppe unter rbb-Justitiar Dr. Reinhart Binder ihre Arbeit abgeschlossen hat und die Zukunft des DRA geklärt ist“, erklärte Reitze. Im Herbst 2011 wechselt Crone als Leiter der Abteilung „Dokumentation und Archive“ im Hessischen Rundfunk (hr) in den Ruhestand. „Ich freue mich sehr darüber, dass sich der ausgewiesene Archiv-Experte Crone bereit erklärt hat, seine Erfahrung und sein Wissen zur Neuausrichtung des DRA einzubringen und die kommissarische Leitung zu übernehmen“, sagte Reitze weiter.

Michael Crone, 1948 in Bad Gandersheim geboren, studierte Publizistik, Geschichte und Soziologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und promovierte 1980. Nach mehreren Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Münster wechselte er 1985 zum hr, wo er seit 2001 Leiter der Abteilung „Dokumentation und Archive“ ist. Crone erhielt Lehraufträge an den Universitäten Leipzig und Frankfurt und wurde 2010 an der Hochschule Darmstadt zum Honorarprofessor für Mediendokumentation berufen. Er ist Mitglied des Studienkreises Rundfunk und Geschichte und war lange Jahre Vorsitzender der Ländergruppe Deutschland/Deutschschweiz der Internationalen Vereinigung der Schall- und audiovisuellen Archive (IASA)."
Quelle: Hess. Rundfunk, Pressemitteilung v. 8.8.11

Zur "Zukunft" des DRA s. http://archiv.twoday.net/search?q=rundfunkarchiv

"In Zusammenhang mit einem von der Forschungsstiftung der schwedischen Reichsbank (RJ) geförderten Forschungsprojekt über den schwedischen Japanreisenden Carl Peter Thunberg (1743-1828) und der Entstehungsgeschichte der deutschen Übersetzung seines Reiseberichts suche ich dringend nach Informationen zum Verlagsarchiv Haude und Spener (Berlin) und/oder zum Nachlass des Publizisten/Verlegers Johann Carl Philipp Spener (1749-1827).

Thunbergs Reise (durchgeführt 1770-1779) bahnte den Weg für die spätere Karriere des schwedischen Botanikers. 1784 wurde er Inhaber der naturalhistorischen Professur an der Universität Uppsala. Aber erst vier Jahre später, 1788, erschien der erste Band seiner Reiseschilderung auf Schwedisch, Band II 1789. Band III und IV waren Japan gewidmet und daher von der Leserschaft heiß erwartet. Bis 1796 wurden Übersetzungen ins Deutsche, Englische und Französische angefertigt.

Die im Verlag Hauder und Spener herausgegebene Gesamtübersetzung (1792-1794) wurde 1991 von Eberhard Friese als Faksimile herausgegeben und eingeleitet (Thunberg, Reise, Hg. Friese, Heidelberg: Manutius, 1991).

Carl Jung publizierte im Jahr 2002 (Stuttgart: Steiner) seine Dissertation Kaross und Kimono: "Hottentotten" und Japaner im Spiegel des Reiseberichts von Carl Peter Thunberg (1743-1828) und hat sich auch in weiteren Artikeln mit dieser Thematik beschäftigt.

Auch wenn Friese und Jung teilweise Aspekte der deutschen Übersetzung Thunbergs berühren, finden sich zu den Verlegern Thunbergs nur spärliche Informationen. Doch interessiere ich mich in meinem Projekt vor allen Dingen für die Kulturgeschichte des Übersetzens im 18. Jahrhundert (siehe auch die Publikation des Fragestellers: “Translating Discourses of Enlightenment – Trans-cultural Language Skills and Cross-references between Swedish and German Educated Journals in the 18th century”, in: Cultural transfer through translation: the circulation of Enlightened thought in Europe by means of translation, Hg. Stefanie Stockhorst, Amsterdam/New York: Rodopi 2010, S. 209-229).

Es ist daher ein ausgesprochener Glücksfall, dass in der Thunberg-Sammlung der Universitätsbibliothek Uppsala eine umfangreiche Korrespondenz zwischen Autor, Übersetzer (Groskurd, Stralsund) und Verleger (Spener, Berlin) erhalten ist. Diese Korrespondenz ist bereits gesichtet und ausgewertet worden und bietet einen einmaligen Einblick in die Bedingungen des transnational organisierten Verlagswesens.

Jedoch fehlt, um ein Gesamtbild zu recherchieren, die andere Seite der Korrespondenz zwischen Autor, Übersetzer und Verleger, Thunbergs Briefe an Groskurd und Spener, Groskurds Briefe an Spener, Speners an Groskurd. Im Stadtarchiv Stralsund gibt es leider keine Bestände zu Groskurd, die im Zusammenhang von Interesse sind. Ob und wo sich eventuell Bestände des Verlags Haude und Spener oder ein eventueller Nachlass Speners befindet, entzieht sich leider meiner Kenntnis, da mir in Schweden dazu keine Findmittel zur Verfügung stehen.

Es gibt auch Indizien für eine Korrespondenz Thunbergs mit dem Verleger Voß oder auch mit Vater und Sohn Forster, da Voß 1792 eine Zusammenfassung der ersten beiden Teile der Reiseschilderung publizierte.

Jegliche Hinweise zu einer Fortsetzung der Recherche in deutschen Archiven sind willkommen!

Mit kollegialen Grüssen,

Dr. Andreas Önnerfors

Universitätsbibliothek Lund
andreas.onnerfors@kultur.lu.se
leidenuniv.academia.edu/AndreasÖnnerfors"


URL zur Zitation dieses Beitrages http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/forum/id=1574&type=anfragen

"Bei Ihrer Sitzung in Würzburg haben sich die ARD-Intendantinnen und Intendanten auch mit der Zukunft des Deutschen Rundfunkarchivs beschäftigt. Sie betonen nachdrücklich, dass nicht daran gedacht ist, die Bestände des Deutschen Rundfunkarchivs aufzulösen. Es besteht auch nicht die Absicht, die Dienstleistungen dieses Archivs gegenüber Zuschauern und Hörern, Wissenschaft und Forschung, Bildungsinstitutionen oder gegenüber den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten massiv einzuschränken. Diesen falschen Eindruck hatten einige Presseartikel in den letzten Wochen vermittelt.

Das Deutsche Rundfunkarchiv leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des kulturellen und audio-visuellen Erbes in Deutschland. Gleichzeitig trägt es auch dazu bei, den Bildungsauftrag der ARD einzulösen.

Eine finanzielle und technische Herausforderung stellt aktuell die Digitalisierung dieser Archivmaterialen dar. Sie ist erforderlich zur physischen und inhaltlichen Sicherung der Hörfunk- und Fernsehbeiträge. Die Digitalisierung der Materialien macht sie zudem besser für die digitalen Produktionsprozesse im Rundfunk zugänglich.

Die ARD-Vorsitzende Monika Piel stellte noch einmal klar: "Alle ARD-Anstalten stehen vor großen finanziellen Herausforderungen und prüfen, wie sie durch Synergien ihr Leistungsniveau mit weniger finanziellem Aufwand künftig halten können. Wenn alles auf dem Prüfstand steht, können auch Gemeinschaftseinrichtungen der ARD wie zum Beispiel die Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv davon nicht ausgenommen werden. Diese Prüfung zielt jedoch nicht auf die Abschaffung des DRA, sondern darauf, die Leistungen dieser 1952 als 'Lautarchiv des deutschen Rundfunks' gegründeten Einrichtung zu optimieren"."


Quelle: ARD.de, Presseservice, 28.6.11

Medienreaktionen:
Radioszene, 28.6.11
infosat.de, 28.6.11

 

twoday.net AGB

xml version of this page

xml version of this topic

powered by Antville powered by Helma