Medienarchive
" .... Auslöser der jüngsten Unruhen war am Mittwoch ein Generalstreik der Opposition. Am Donnerstag weiteten sich die Kämpfe auch auf andere Landesteile aus. Beobachter in Beirut werteten es als Zeichen der Niederlage, dass der Fernsehsender Hariris [sunnitischen Spitzenpolitikers Saad Hariri] den Sendebetrieb einstellen musste. Das Gebäude von Hariris Parteizeitung wurde in Brand gesetzt. Später ging auch das Archiv von Hariris Sender in Flammen auf."
Quelle:
http://www.abendblatt.de/daten/2008/05/10/879728.html
Quelle:
http://www.abendblatt.de/daten/2008/05/10/879728.html
Wolf Thomas - am Montag, 12. Mai 2008, 15:27 - Rubrik: Medienarchive
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Die Medien Bildungsgesellschaft Babelsberg veröffentlicht mit dem „CineArchiv Wegweiser 2008“ erstmals ein Verzeichnis audiovisueller Materialien und Archive in Berlin und Brandenburg.
Das über 100 Adressen umfassende Quellenverzeichnis präsentiert eine systematische Erfassung von Filmbeständen sowie deren Besitzer und Lagerungsort in der Region Berlin-Brandenburg. Zu jeder einzelnen Quellenangabe erhält der Benutzer ausführliche Informationen u.a. zu Umfang, Inhalt und Zeitbezug des Filmbestandes sowie zu den vorhandenen Filmformaten und Nutzungsmöglichkeiten. Der „CineArchiv-Wegweiser“ bietet somit Filmschaffenden, Interessierten und wissenschaftlich Arbeitenden ein wertvolles Nachschlagewerk bei der Suche nach bekannten und unbekannten Filmschätzen.
Ab sofort ist der „CineArchiv Wegweiser 2008“ unter http://www.mb-babelsberg.de
kostenfrei herunterzuladen oder als broschierte Ausgabe direkt bei der Gesellschaft gegen eine Schutzgebühr zu beziehen.
Ex Archivliste.
Download-Link:
http://www.mb-babelsberg.de/images/cinearchiv_wegweiser.pdf
Das über 100 Adressen umfassende Quellenverzeichnis präsentiert eine systematische Erfassung von Filmbeständen sowie deren Besitzer und Lagerungsort in der Region Berlin-Brandenburg. Zu jeder einzelnen Quellenangabe erhält der Benutzer ausführliche Informationen u.a. zu Umfang, Inhalt und Zeitbezug des Filmbestandes sowie zu den vorhandenen Filmformaten und Nutzungsmöglichkeiten. Der „CineArchiv-Wegweiser“ bietet somit Filmschaffenden, Interessierten und wissenschaftlich Arbeitenden ein wertvolles Nachschlagewerk bei der Suche nach bekannten und unbekannten Filmschätzen.
Ab sofort ist der „CineArchiv Wegweiser 2008“ unter http://www.mb-babelsberg.de
kostenfrei herunterzuladen oder als broschierte Ausgabe direkt bei der Gesellschaft gegen eine Schutzgebühr zu beziehen.
Ex Archivliste.
Download-Link:
http://www.mb-babelsberg.de/images/cinearchiv_wegweiser.pdf
KlausGraf - am Freitag, 4. April 2008, 17:08 - Rubrik: Medienarchive
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Auszug aus einem Artikel in der FAZ:
" .... In einer früheren Zeit stand Jürgen Todenhöfer in der anderen Ecke. Darum quittiert er die Aussage, man habe im Zeitungsarchiv spannende alte Artikel über ihn entdeckt, mit einem süßsauren „Archiv? Das ist aber gemein.“ ...."
" .... In einer früheren Zeit stand Jürgen Todenhöfer in der anderen Ecke. Darum quittiert er die Aussage, man habe im Zeitungsarchiv spannende alte Artikel über ihn entdeckt, mit einem süßsauren „Archiv? Das ist aber gemein.“ ...."
Wolf Thomas - am Montag, 24. März 2008, 17:18 - Rubrik: Medienarchive
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Aus INETBIB:
Der Bundestag hat heute über die Pflichtabgabe für deutsche Kinofilme
debattiert - nach einem Antrag von 4 Parteien:
http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2008/2008_081/02.html
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/085/1608504.pdf
Um die Pflichtabgabe durchzusetzen, soll das Bundesarchivgesetz
novelliert werden. Dazu die Pressemitteilung der Bundesregierung:
http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&r=316466
Mit einer Pflichtabgabe nur für deutsche Kinoproduktionen sind für die
anderen, wesentlich umfangreicheren Teile der audiovisuellen Produktion
in Deutschland die Probleme der Erhaltung und Zugänglichmachung aber
noch immer ungelöst. Verwiesen sei hier auf das Papier des
Wissenschaftsrat "Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Kommunikations-
und Medienwissenschaften in Deutschland"
http://www.wissenschaftsrat.de/texte/7901-07.pdf
"Bis heute gibt es in Deutschland weder eine „Clearing-Stelle“, die die
Vielzahl der Medienarchive koordinieren könnte, noch ein zentrales
deutsches Medienarchiv. Ein dem DRA vergleichbares Archiv zur
systematischen und umfassenden Speicherung der bundesrepublikanischen
audiovisuellen Medienkultur fehlt." (S. 55)
"Neben dem wissenschaftlichen Interesse besteht auch ein nationales
Interesse, die Zeugnisse der eigenen Geschichte zu archivieren, die seit
dem Ende des 19. Jahrhunderts zu großen Teilen auch in audiovisuellen
Quellen dokumentiert ist. Schon heute sind Mitschnitte von zentralen
Sendungen wie der Tagesschau oder der Aktuellen Kamera zum Teil allein
deswegen noch vorhanden, weil sie von den Geheimdiensten des jeweils
anderen Teils Deutschlands archiviert worden sind. Die Sendeanstalten
selbst haben diese Quellen vielfach vernichtet. Selbst wenn die
öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten ihre eigenen
Archive mittlerweile besser pflegen und zum Teil Strategien der
Langzeitarchivierung entwickelt haben, stellt sich mit der rasanten
Vermehrung privater Sender die Frage, wie die Archivierung (einer
Auswahl) dieser Produktionen organisiert werden kann. Daher ist es
dringend erforderlich, die Anstrengungen zur systematischen Archivierung
audiovisuellen Materials zu bündeln und zu stärken, um eine
audiovisuelle Amnesie“ zu verhindern. Nicht allein die kommunikations-
und medienwissenschaftliche Forschung, sondern auch die Forschungen
anderer Wissenschaften wie z. B. der Geschichtswissenschaft, benötigen
heute und auch in Zukunft dieses Material als Fundament ihrer Arbeiten."
(S. 102-103)
Was die Filme betrifft, die in Deutschland als DVD erscheinen, wäre es die Aufgabe der DNB, diese zu verzeichnen und zu sichern, womit gleichzeitig allen deutschen Bibliotheken ein Service geboten werden könnte, wie er beim Bestandsaufbau im Printbereich heute selbstverständlich ist. Für Musikproduktionen auf DVD gibt es diese Pflichtabgabe bei der DNB bereits. Es sollte also kein unüberwindliches Hindernis darstellen, für die darüberhinaus erscheinenden DVD-Titel (unter 10.000 pro Jahr) ebenfalls eine Pflichtabgabe einzuführen.
Viele Grüße
Peter Delin
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Videolektorat
Bluecherplatz 1
10961 Berlin
Tel.: 030/90226-198
Fax.: 030/90226-163
Email: delin@zlb.de
http://www.zlb.de/wissensgebiete/kunst_buehne_medien/videos
http://buecherei.netbib.de/coma/Filmrecherche
http://buecherei.netbib.de/coma/Filmliteratur
http://dvdbiblog.wordpress.com/ (privat)
Der Bundestag hat heute über die Pflichtabgabe für deutsche Kinofilme
debattiert - nach einem Antrag von 4 Parteien:
http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2008/2008_081/02.html
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/085/1608504.pdf
Um die Pflichtabgabe durchzusetzen, soll das Bundesarchivgesetz
novelliert werden. Dazu die Pressemitteilung der Bundesregierung:
http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&r=316466
Mit einer Pflichtabgabe nur für deutsche Kinoproduktionen sind für die
anderen, wesentlich umfangreicheren Teile der audiovisuellen Produktion
in Deutschland die Probleme der Erhaltung und Zugänglichmachung aber
noch immer ungelöst. Verwiesen sei hier auf das Papier des
Wissenschaftsrat "Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Kommunikations-
und Medienwissenschaften in Deutschland"
http://www.wissenschaftsrat.de/texte/7901-07.pdf
"Bis heute gibt es in Deutschland weder eine „Clearing-Stelle“, die die
Vielzahl der Medienarchive koordinieren könnte, noch ein zentrales
deutsches Medienarchiv. Ein dem DRA vergleichbares Archiv zur
systematischen und umfassenden Speicherung der bundesrepublikanischen
audiovisuellen Medienkultur fehlt." (S. 55)
"Neben dem wissenschaftlichen Interesse besteht auch ein nationales
Interesse, die Zeugnisse der eigenen Geschichte zu archivieren, die seit
dem Ende des 19. Jahrhunderts zu großen Teilen auch in audiovisuellen
Quellen dokumentiert ist. Schon heute sind Mitschnitte von zentralen
Sendungen wie der Tagesschau oder der Aktuellen Kamera zum Teil allein
deswegen noch vorhanden, weil sie von den Geheimdiensten des jeweils
anderen Teils Deutschlands archiviert worden sind. Die Sendeanstalten
selbst haben diese Quellen vielfach vernichtet. Selbst wenn die
öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten ihre eigenen
Archive mittlerweile besser pflegen und zum Teil Strategien der
Langzeitarchivierung entwickelt haben, stellt sich mit der rasanten
Vermehrung privater Sender die Frage, wie die Archivierung (einer
Auswahl) dieser Produktionen organisiert werden kann. Daher ist es
dringend erforderlich, die Anstrengungen zur systematischen Archivierung
audiovisuellen Materials zu bündeln und zu stärken, um eine
audiovisuelle Amnesie“ zu verhindern. Nicht allein die kommunikations-
und medienwissenschaftliche Forschung, sondern auch die Forschungen
anderer Wissenschaften wie z. B. der Geschichtswissenschaft, benötigen
heute und auch in Zukunft dieses Material als Fundament ihrer Arbeiten."
(S. 102-103)
Was die Filme betrifft, die in Deutschland als DVD erscheinen, wäre es die Aufgabe der DNB, diese zu verzeichnen und zu sichern, womit gleichzeitig allen deutschen Bibliotheken ein Service geboten werden könnte, wie er beim Bestandsaufbau im Printbereich heute selbstverständlich ist. Für Musikproduktionen auf DVD gibt es diese Pflichtabgabe bei der DNB bereits. Es sollte also kein unüberwindliches Hindernis darstellen, für die darüberhinaus erscheinenden DVD-Titel (unter 10.000 pro Jahr) ebenfalls eine Pflichtabgabe einzuführen.
Viele Grüße
Peter Delin
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Videolektorat
Bluecherplatz 1
10961 Berlin
Tel.: 030/90226-198
Fax.: 030/90226-163
Email: delin@zlb.de
http://www.zlb.de/wissensgebiete/kunst_buehne_medien/videos
http://buecherei.netbib.de/coma/Filmrecherche
http://buecherei.netbib.de/coma/Filmliteratur
http://dvdbiblog.wordpress.com/ (privat)
KlausGraf - am Donnerstag, 13. März 2008, 19:11 - Rubrik: Medienarchive
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
zur nächsten Frühjahrstagung der Fachgruppe 7 im VdA lade ich Sie
herzlich ein. Sie findet vom 21. bis 23. April 2008 in Berlin im
Auswärtigen Amt statt.
Das Thema der diesjährigen Tagung lautet:
GRENZÜBERSCHREITUNGEN. MEDIEN UND ARCHIV AUF NEUEN WEGEN
Der Tagungstitel passt gut zu einer Stadt wie Berlin. Neben
inhaltlichen Überschreitungen im Sinne neuer Aufgaben und
Herausforderungen für Medienarchiv(ar)e, bildet der Medienstandort
Berlin einen weiteren Themenschwerpunkt. Nähere Angaben zum
umfangreichen und spannenden Tagungsprogramm entnehmen Sie bitte dem
beigefügten PDF.
Tagungsort und Hauptgastgeber ist diesmal das Auswärtige Amt (AA) in
Berlin Mitte. In mehreren Workshops und Fachführungen schalten wir um in
weitere interessante Berliner Locations: rbb, taz und Deutsche
Kinemathek. Das Besichtigungsprogramm am Sonntag und Mittwoch führt Sie
zu weiteren "Tatorten" der Medienbranche. Der Gesellschaftsabend am
Dienstagabend wird international. Allerdings sind weder Outdoor- noch
Abendkleidung bei der Soiree im "Internationalen Club" des Auswärtigen
Amtes erforderlich.
WICHTIG:
Die Tagungsanmeldung muss online erfolgen. Wir helfen Ihnen gerne dabei
(0221 220 4342 / Christine Palm). Alle Unterlagen inklusive Bestätigung
finden Sie unter
http://www.fg7.de/Fruehtag/2008/anmeldung.html
GANZ BESONDERS WICHTIG:
Im Auswärtigen Amt gelten besondere Sicherheitsvorschriften. Wir
benötigen Ihre verbindliche Anmeldung bis spätestens 15. April 2008,
um diese rechtzeitig dem AA zu übermitteln. Für den Einlass zur Tagung
bringen Sie bitte unbedingt Ihren gültigen Personalausweis mit.
Weitere Informationen mit Programm und Referentenliste, Hinweisen rund
um den Tagungsort, zur Anreise und zu Unterkünften sowie Informationen
zu den Ausstellern enthält die Tagungsseite
http://www.fg7.de/Fruehtag/2008
Die Kolleginnen und Kollegen des Berliner Ortskomitees arbeiten auf
Hochtouren, damit Sie neben den interessanten Tagungsinhalten auch ein
anspruchsvolles Rahmen- und Besichtigungsprogramm erwartet. Berlin ist
ein ideales Pflaster für eine gelungene Kommunikation zwischen
Teilnehmern und Ausstellern, Veranstaltern und Referenten.
Wir freuen uns auf Sie.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Gerhard Stülb
Vorsitzender der Fachgruppe 7
c/o
Deutsches Rundfunkarchiv
Unter den Eichen 5
Haus C
65195 Wiesbaden
berlin@fg7.de
http://www.fg7.de
Via Archivliste
zur nächsten Frühjahrstagung der Fachgruppe 7 im VdA lade ich Sie
herzlich ein. Sie findet vom 21. bis 23. April 2008 in Berlin im
Auswärtigen Amt statt.
Das Thema der diesjährigen Tagung lautet:
GRENZÜBERSCHREITUNGEN. MEDIEN UND ARCHIV AUF NEUEN WEGEN
Der Tagungstitel passt gut zu einer Stadt wie Berlin. Neben
inhaltlichen Überschreitungen im Sinne neuer Aufgaben und
Herausforderungen für Medienarchiv(ar)e, bildet der Medienstandort
Berlin einen weiteren Themenschwerpunkt. Nähere Angaben zum
umfangreichen und spannenden Tagungsprogramm entnehmen Sie bitte dem
beigefügten PDF.
Tagungsort und Hauptgastgeber ist diesmal das Auswärtige Amt (AA) in
Berlin Mitte. In mehreren Workshops und Fachführungen schalten wir um in
weitere interessante Berliner Locations: rbb, taz und Deutsche
Kinemathek. Das Besichtigungsprogramm am Sonntag und Mittwoch führt Sie
zu weiteren "Tatorten" der Medienbranche. Der Gesellschaftsabend am
Dienstagabend wird international. Allerdings sind weder Outdoor- noch
Abendkleidung bei der Soiree im "Internationalen Club" des Auswärtigen
Amtes erforderlich.
WICHTIG:
Die Tagungsanmeldung muss online erfolgen. Wir helfen Ihnen gerne dabei
(0221 220 4342 / Christine Palm). Alle Unterlagen inklusive Bestätigung
finden Sie unter
http://www.fg7.de/Fruehtag/2008/anmeldung.html
GANZ BESONDERS WICHTIG:
Im Auswärtigen Amt gelten besondere Sicherheitsvorschriften. Wir
benötigen Ihre verbindliche Anmeldung bis spätestens 15. April 2008,
um diese rechtzeitig dem AA zu übermitteln. Für den Einlass zur Tagung
bringen Sie bitte unbedingt Ihren gültigen Personalausweis mit.
Weitere Informationen mit Programm und Referentenliste, Hinweisen rund
um den Tagungsort, zur Anreise und zu Unterkünften sowie Informationen
zu den Ausstellern enthält die Tagungsseite
http://www.fg7.de/Fruehtag/2008
Die Kolleginnen und Kollegen des Berliner Ortskomitees arbeiten auf
Hochtouren, damit Sie neben den interessanten Tagungsinhalten auch ein
anspruchsvolles Rahmen- und Besichtigungsprogramm erwartet. Berlin ist
ein ideales Pflaster für eine gelungene Kommunikation zwischen
Teilnehmern und Ausstellern, Veranstaltern und Referenten.
Wir freuen uns auf Sie.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Gerhard Stülb
Vorsitzender der Fachgruppe 7
c/o
Deutsches Rundfunkarchiv
Unter den Eichen 5
Haus C
65195 Wiesbaden
berlin@fg7.de
http://www.fg7.de
Via Archivliste
KlausGraf - am Mittwoch, 5. März 2008, 20:17 - Rubrik: Medienarchive
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Wer kennt nicht Film-Klassiker wie „Metropolis“ von Fritz Lang, „Der blaue Engel“ mit Marlene Dietrich oder „Große Freiheit Nr. 7“ mit Hans Albers, aber wo sind sie archiviert?
Die drei genannten Filme sind nur drei Beispiele aus der Liste der Videokopien, die im Archiv der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung lagern. Derzeit verfügt das Archiv über 2000 deutsche Stummfilme, 1000 bedeutende deutsche Tonfilme und weitere 3000 Kurzfilme. Und das Archiv wird Ende des Jahres eine neue Bleibe erhalten.
Am 3. März 2008 legten Vertreter der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) und der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung gemeinsam mit dem hessischen Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, und Wiesbadens Oberbürgermeister Helmut Müller (beide CDU) den Grundstein für das neue Filmhaus an der Mainzer Straße 81 in Wiesbaden.
Das Gebäude soll neben den 14 hauptamtlichen Mitarbeitern der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung auch die verwandten Institutionen Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK), die Filmbewertungsstelle (FBW) und das Archiv des Deutschen Filminstitutes beherbergen. Außerdem freut man sich bei der Stiftung über ein Kino mit rund 100 Plätzen, in dem - neben den Sichtungen durch FSK und FBW - sowohl öffentliche Vorführungen als auch Event- und Festivalveranstaltungen geplant sind. Neben Klassikern aus dem Archiv der Murnau-Stiftung können auch Vorführungen des Deutschen Filminstitutes gezeigt werden
Die Murnau-Stiftung, Bewahrerin des deutschen Filmerbes von seinen Anfängen bis in die sechziger Jahre, will gemeinsam mit SPIO Anfang 2009 vom Kreuzberger Ring in den am alten Schlachthofgelände nahe dem Hauptbahnhof gelegenen Neubau umziehen.
Mit der Entscheidung der Murnau-Stiftung, sich dauerhaft in Wiesbaden anzusiedeln, widersetzt sich die Stiftung bewusst dem Trend, kulturelle Einrichtungen und Verbände in die Bundeshauptstadt Berlin zu verlagern.
+++
Quellen: FAZ vom 04.03.2008, Mainzer Rhein-Zeitung vom 04.03.2008, Internet-Information der Friedrich-Murnau-Stiftung [05.03.2008]
Die drei genannten Filme sind nur drei Beispiele aus der Liste der Videokopien, die im Archiv der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung lagern. Derzeit verfügt das Archiv über 2000 deutsche Stummfilme, 1000 bedeutende deutsche Tonfilme und weitere 3000 Kurzfilme. Und das Archiv wird Ende des Jahres eine neue Bleibe erhalten.
Am 3. März 2008 legten Vertreter der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) und der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung gemeinsam mit dem hessischen Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, und Wiesbadens Oberbürgermeister Helmut Müller (beide CDU) den Grundstein für das neue Filmhaus an der Mainzer Straße 81 in Wiesbaden.
Das Gebäude soll neben den 14 hauptamtlichen Mitarbeitern der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung auch die verwandten Institutionen Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK), die Filmbewertungsstelle (FBW) und das Archiv des Deutschen Filminstitutes beherbergen. Außerdem freut man sich bei der Stiftung über ein Kino mit rund 100 Plätzen, in dem - neben den Sichtungen durch FSK und FBW - sowohl öffentliche Vorführungen als auch Event- und Festivalveranstaltungen geplant sind. Neben Klassikern aus dem Archiv der Murnau-Stiftung können auch Vorführungen des Deutschen Filminstitutes gezeigt werden
Die Murnau-Stiftung, Bewahrerin des deutschen Filmerbes von seinen Anfängen bis in die sechziger Jahre, will gemeinsam mit SPIO Anfang 2009 vom Kreuzberger Ring in den am alten Schlachthofgelände nahe dem Hauptbahnhof gelegenen Neubau umziehen.
Mit der Entscheidung der Murnau-Stiftung, sich dauerhaft in Wiesbaden anzusiedeln, widersetzt sich die Stiftung bewusst dem Trend, kulturelle Einrichtungen und Verbände in die Bundeshauptstadt Berlin zu verlagern.
+++
Quellen: FAZ vom 04.03.2008, Mainzer Rhein-Zeitung vom 04.03.2008, Internet-Information der Friedrich-Murnau-Stiftung [05.03.2008]
Scheller.V - am Mittwoch, 5. März 2008, 13:06 - Rubrik: Medienarchive
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KlausGraf - am Samstag, 16. Februar 2008, 23:15 - Rubrik: Medienarchive
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" ..... Während die Politik diskutiert, versucht die in Berlin ansässige Filmabteilung des Bundesarchivs eine eigene Initiative. Im Juni hat es eine Umfrage unter Filmproduzenten gestartet. Das Archiv möchte herausfinden, ob Filmproduzenten freiwillig ihre Werke im Bundesarchiv hinterlegen würden. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen demnächst, vermutlich nach der Berlinale, vorgestellt werden. ....."
Quelle: Link
Quelle: Link
Wolf Thomas - am Dienstag, 5. Februar 2008, 13:42 - Rubrik: Medienarchive
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" .... Knisternd verklingen die Worte von Mall Singh, gesprochen in einen Phonographentrichter am 11. Dezember 1916 in der Stadt Wünsdorf bei Berlin.
90 Jahre später ist Mall Singh eine Nummer auf einer alten Schellackplatte in einem Archiv, eine unter Hunderten von Stimmen von Kolonialsoldaten des 1. Weltkrieges.
Die Aufnahmen entstanden in einer einmaligen Allianz aus Militär, Wissenschaft und Unterhaltungsindustrie. Philip Scheffner folgt in seiner experimentellen Spurensuche "The Halfmoon Files" diesen Stimmen an den Ort ihrer Aufnahme. Wie in einem Memoryspiel, das bis zum Ende unvollständig bleibt, deckt er Bilder und Töne auf, in denen die Geister der Vergangenheit zum Leben erwachen. Spiralförmig schrauben sich die Worte seiner Protagonisten ineinander. Diejenigen, die den Aufnahmeknopf drückten an ihren Phonographen, an ihren Foto- und Filmkameras, haben die offizielle Geschichte geschrieben. Mall Singh und die anderen Kriegsgefangenen aus dem Halbmondlager sind aus dieser Geschichte verschwunden. Ihre Geister scheinen mit dem Filmemacher zu spielen, ihm aufzulauern. Sie folgen ihm auf seinem Weg, die Stimmen in ihre Heimat zurückzubringen. ..."
Das Gesamtprojekt, das in Kooperation mit dem Lautarchiv der Humboldt Universität zu Berlin und der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv entstand, umfasst neben dem Film auch eine Ausstellung und einen Vortrag, der bereits hier erwähnt wurde.
Quelle: http://www.halfmoonfiles.de/
s. a.
http://www.perlentaucher.de/artikel/4168.html (Filmkolumne Ekkehard Knörers v. 19.09.2007)
90 Jahre später ist Mall Singh eine Nummer auf einer alten Schellackplatte in einem Archiv, eine unter Hunderten von Stimmen von Kolonialsoldaten des 1. Weltkrieges.
Die Aufnahmen entstanden in einer einmaligen Allianz aus Militär, Wissenschaft und Unterhaltungsindustrie. Philip Scheffner folgt in seiner experimentellen Spurensuche "The Halfmoon Files" diesen Stimmen an den Ort ihrer Aufnahme. Wie in einem Memoryspiel, das bis zum Ende unvollständig bleibt, deckt er Bilder und Töne auf, in denen die Geister der Vergangenheit zum Leben erwachen. Spiralförmig schrauben sich die Worte seiner Protagonisten ineinander. Diejenigen, die den Aufnahmeknopf drückten an ihren Phonographen, an ihren Foto- und Filmkameras, haben die offizielle Geschichte geschrieben. Mall Singh und die anderen Kriegsgefangenen aus dem Halbmondlager sind aus dieser Geschichte verschwunden. Ihre Geister scheinen mit dem Filmemacher zu spielen, ihm aufzulauern. Sie folgen ihm auf seinem Weg, die Stimmen in ihre Heimat zurückzubringen. ..."
Das Gesamtprojekt, das in Kooperation mit dem Lautarchiv der Humboldt Universität zu Berlin und der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv entstand, umfasst neben dem Film auch eine Ausstellung und einen Vortrag, der bereits hier erwähnt wurde.
Quelle: http://www.halfmoonfiles.de/
s. a.
http://www.perlentaucher.de/artikel/4168.html (Filmkolumne Ekkehard Knörers v. 19.09.2007)
Wolf Thomas - am Donnerstag, 31. Januar 2008, 07:59 - Rubrik: Medienarchive
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Besteht für Artikel im frei zugänglichen Online-Archiv nicht mehr die Gefahr, dass sie abgeschnitten vom Informationsaustausch des Netzes vor sich hin dämmern, so führen sie in manchen Fällen doch ein bukolisch ruhiges Leben in den idyllischen Weiten des Archivs - solange die interessierten Leser nicht darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie dort Interessantes lesen können. Genau diese Scharnierfunktion leisten auch weiterhin Presseschauen wie das Ecolot.
http://www.perlentaucher.de/artikel/3803.html
Der Perlentaucher, dessen Urheberrechts-Streit mit FAZ und SZ nun auch den BGH beschäftigen wird, macht auf die neue Wirtschafts-Online-Presseschau Ecolot aufmerksam:
http://www.ecolot.de/
http://www.perlentaucher.de/artikel/3803.html
Der Perlentaucher, dessen Urheberrechts-Streit mit FAZ und SZ nun auch den BGH beschäftigen wird, macht auf die neue Wirtschafts-Online-Presseschau Ecolot aufmerksam:
http://www.ecolot.de/
KlausGraf - am Dienstag, 29. Januar 2008, 17:53 - Rubrik: Medienarchive
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