Bestandserhaltung
Thomas Just hat Helen Fordes Buch "Preserving Archives
(= Principles and Practice in records management and archives). London: Facet Publishing 2007 in den Mitteilungen der VÖB 2007 S. 82f. kurz rezensiert (und empfohlen):
http://www.univie.ac.at/voeb/php/downloads/vm6020074.pdf

(= Principles and Practice in records management and archives). London: Facet Publishing 2007 in den Mitteilungen der VÖB 2007 S. 82f. kurz rezensiert (und empfohlen):
http://www.univie.ac.at/voeb/php/downloads/vm6020074.pdf

KlausGraf - am Samstag, 26. April 2008, 00:26 - Rubrik: Bestandserhaltung
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
http://www.landesarchiv-bw.de/sixcms/detail.php?template=hp_artikel&id=16538&id2=&sprache=de
Zum Thema Schimmel siehe auch:
http://archiv.twoday.net/search?q=schimmel

Quelle: http://www.klaus-kramer.de/Richt/ric_top.html
Zum Thema Schimmel siehe auch:
http://archiv.twoday.net/search?q=schimmel

Quelle: http://www.klaus-kramer.de/Richt/ric_top.html
KlausGraf - am Freitag, 9. November 2007, 15:14 - Rubrik: Bestandserhaltung
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Das Herder-Institut machte im Mai in der Rubrik "Archivale des Monats" auf seine Kopiensammlungen zur baltischen Geschichte aufmerksam. Die Kopien müssen verlorene Archivalien ersetzen:
http://www.herder-institut.de/index.php?lang=de&id=3545
Im Zuge der Umsiedlung der Deutschbalten wurden 1940 etwa 800.000 Aufnahmen in Riga, Dorpat/Tartu und Reval/Tallinn angefertigt. In den sechs, sieben Monaten, die für diese Verfilmungsaktion zur Verfügung standen, wurden zentrale Quellengruppen zur Geschichte der Deutschen in Est-, Liv- und Kurland ausgewählt, die einen repräsentativen Querschnitt darstellten und die Einblick in die wichtigsten Ereignisse der Landesgeschichte über längere Zeiträume ermöglichten.
In der Endphase des Zweiten Weltkrieges wurden originale Archivbestände ausgelagert (vor allem aus Riga), um sie vor Zerstörung insbesondere bei Bombenangriffen zu bewahren. Nicht selten kam es aber gerade an den Auslagerungsorten zu beträchtlichen Verlusten an Archivgut. Auch wurde nach dem Ende der Kampfhandlungen nicht alles in die Archive zurückgeführt. Unter sowjetischer Besetzung kam es dann gerade im Baltikum seit 1945 zu weiteren Verlusten.
Seit der politischen Wende und der damit verbundenen Wiedererlangung der Unabhängigkeit Estlands und Lettlands kommt in ungehindertem Austausch mit estnischen und lettischen Institutionen und Kollegen zunehmend mehr zu Tage, daß nicht wenige Bestände, die 1940 verfilmt wurden, seit 1945 verschwunden, überwiegend wohl vernichtet sind. Dadurch erhalten die in Marburg vorhandenen Kopienbestände eine zusätzliche Bedeutung: Sie sind teilweise die einzige der Forschung zur Verfügung stehende Überlieferung. Dazu gehören etwa die "Livländischen Landtagsrezesse", die in der DSHI von 1645 bis 1920 mit nur wenigen Lücken vorhanden sind, und die Bestandskataloge des Kurländischen Provinzialmuseums in Mitau/Jelgava, das eines der bedeutendsten Landesmuseen der baltischen Region war.

Das Verzeichnis "Archivbestände zur Geschichte Est-, Liv- und Kurlands in der Dokumentesammlung des Herder-Instituts
Bearbeitet von Csaba János Kenéz und Peter Wörster" gibts kostenlos als Download unter:
http://www.herder-institut.de/pdf/ebooks/Archivbestaende_Est_Liv_Kurl_Bd_9.pdf
http://www.herder-institut.de/index.php?lang=de&id=3545
Im Zuge der Umsiedlung der Deutschbalten wurden 1940 etwa 800.000 Aufnahmen in Riga, Dorpat/Tartu und Reval/Tallinn angefertigt. In den sechs, sieben Monaten, die für diese Verfilmungsaktion zur Verfügung standen, wurden zentrale Quellengruppen zur Geschichte der Deutschen in Est-, Liv- und Kurland ausgewählt, die einen repräsentativen Querschnitt darstellten und die Einblick in die wichtigsten Ereignisse der Landesgeschichte über längere Zeiträume ermöglichten.
In der Endphase des Zweiten Weltkrieges wurden originale Archivbestände ausgelagert (vor allem aus Riga), um sie vor Zerstörung insbesondere bei Bombenangriffen zu bewahren. Nicht selten kam es aber gerade an den Auslagerungsorten zu beträchtlichen Verlusten an Archivgut. Auch wurde nach dem Ende der Kampfhandlungen nicht alles in die Archive zurückgeführt. Unter sowjetischer Besetzung kam es dann gerade im Baltikum seit 1945 zu weiteren Verlusten.
Seit der politischen Wende und der damit verbundenen Wiedererlangung der Unabhängigkeit Estlands und Lettlands kommt in ungehindertem Austausch mit estnischen und lettischen Institutionen und Kollegen zunehmend mehr zu Tage, daß nicht wenige Bestände, die 1940 verfilmt wurden, seit 1945 verschwunden, überwiegend wohl vernichtet sind. Dadurch erhalten die in Marburg vorhandenen Kopienbestände eine zusätzliche Bedeutung: Sie sind teilweise die einzige der Forschung zur Verfügung stehende Überlieferung. Dazu gehören etwa die "Livländischen Landtagsrezesse", die in der DSHI von 1645 bis 1920 mit nur wenigen Lücken vorhanden sind, und die Bestandskataloge des Kurländischen Provinzialmuseums in Mitau/Jelgava, das eines der bedeutendsten Landesmuseen der baltischen Region war.

Das Verzeichnis "Archivbestände zur Geschichte Est-, Liv- und Kurlands in der Dokumentesammlung des Herder-Instituts
Bearbeitet von Csaba János Kenéz und Peter Wörster" gibts kostenlos als Download unter:
http://www.herder-institut.de/pdf/ebooks/Archivbestaende_Est_Liv_Kurl_Bd_9.pdf
KlausGraf - am Freitag, 13. Juli 2007, 20:29 - Rubrik: Bestandserhaltung
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Neuheuser informierte im Bibliotheksdienst 2006/5:
http://www.zlb.de/aktivitaeten/bd_neu/heftinhalte2006/Betriebsorganisation0506.pdf
Zum Thema Schimmel siehe
http://archiv.twoday.net/search?q=schimmel
http://www.zlb.de/aktivitaeten/bd_neu/heftinhalte2006/Betriebsorganisation0506.pdf
Zum Thema Schimmel siehe
http://archiv.twoday.net/search?q=schimmel
KlausGraf - am Montag, 9. April 2007, 00:05 - Rubrik: Bestandserhaltung
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Liebe Teilnehmer,
da ich als Restauratorin über eine neue Aufbewahrung der Zeitungen in unserer Einrichtung nachdenke, wäre ich sehr dankbar für Hinweise, wie dies in anderen Einrichtungen gehandhabt wird.
Unsere bisherige Lösung, das Binden der Zeitschriften mit Klebebindung und festen Rücken ist aus konservatorischer Sicht nicht optimal.
Hat jemand Erfahrung mit z.B. einer Aufbewahrung in Archivkästen usw.? Wie ist das Handling in einem solchen Fall?
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Beste Grüße Jana Moczarski
da ich als Restauratorin über eine neue Aufbewahrung der Zeitungen in unserer Einrichtung nachdenke, wäre ich sehr dankbar für Hinweise, wie dies in anderen Einrichtungen gehandhabt wird.
Unsere bisherige Lösung, das Binden der Zeitschriften mit Klebebindung und festen Rücken ist aus konservatorischer Sicht nicht optimal.
Hat jemand Erfahrung mit z.B. einer Aufbewahrung in Archivkästen usw.? Wie ist das Handling in einem solchen Fall?
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Beste Grüße Jana Moczarski
janamocca - am Freitag, 19. Januar 2007, 13:37 - Rubrik: Bestandserhaltung
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Der Leiter Andreas Röpcke schlägt Alarm, siehe
http://archivnachrichten.blogspot.com/2006/12/schweriner-landesarchiv.html
Laut http://www.kultus-mv.de/_sites/kultur/lakd.htm
heisst das bisherige Landeshauptarchiv Schwerin nunmehr
Archiv Schwerin im Fachbereich Landesarchiv im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege.
Der Internetpräsenz des Schweriner Archivs entnimmt man aber, dass die eingängigere Bezeichnung "Landesarchiv Schwerin" offenbar ebenfalls offiziell ist.
§ 4 des Archivgesetzes wurde offensichtlich nicht bei Errichtung des Landesamts zum 1.1.2006 angepasst:
http://www.kultus-mv.de/_sites/bibo/gesetze/archivgesetz.pdf
http://archivnachrichten.blogspot.com/2006/12/schweriner-landesarchiv.html
Laut http://www.kultus-mv.de/_sites/kultur/lakd.htm
heisst das bisherige Landeshauptarchiv Schwerin nunmehr
Archiv Schwerin im Fachbereich Landesarchiv im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege.
Der Internetpräsenz des Schweriner Archivs entnimmt man aber, dass die eingängigere Bezeichnung "Landesarchiv Schwerin" offenbar ebenfalls offiziell ist.
§ 4 des Archivgesetzes wurde offensichtlich nicht bei Errichtung des Landesamts zum 1.1.2006 angepasst:
http://www.kultus-mv.de/_sites/bibo/gesetze/archivgesetz.pdf
KlausGraf - am Samstag, 2. Dezember 2006, 23:42 - Rubrik: Bestandserhaltung
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
From: "Emine Kaynar"
Subject: [InetBib] Gesucht: Marketing für Bestandserhaltung: (Aktionen u. Projekte)
Date: Fri, 29 Sep 2006 22:10:12 +0200
To:
Sehr geehrte InetBib-Teilnehmer,
im Rahmen meiner Diplomarbeit "Deutschland ohne Worte: Wie Archive und Bibliotheken unser kulturelles Schriftgut erhalten wollen",
benoetige ich Informationen bezueglich erfolgreichen Aktionen und Projekten, mit denen die Oeffentlichkeit für das Thema Bestandserhaltung sensibiliert wird (Besipiel: Aktion Lesezeichen"; "Hamburg ohne Worte" etc.).
Welche/s Bibliothek/Archiv hat solche (Marketing-) Projekte/Aktionen laufen und kann mir gegebenfalls Informationsmaterial zusenden?
Ich bedanke mich für jede hilfreiche Antwort!
Mit freundlichen Grüßen
Emine Kaynar e.kaynar @ gmx.de
Subject: [InetBib] Gesucht: Marketing für Bestandserhaltung: (Aktionen u. Projekte)
Date: Fri, 29 Sep 2006 22:10:12 +0200
To:
Sehr geehrte InetBib-Teilnehmer,
im Rahmen meiner Diplomarbeit "Deutschland ohne Worte: Wie Archive und Bibliotheken unser kulturelles Schriftgut erhalten wollen",
benoetige ich Informationen bezueglich erfolgreichen Aktionen und Projekten, mit denen die Oeffentlichkeit für das Thema Bestandserhaltung sensibiliert wird (Besipiel: Aktion Lesezeichen"; "Hamburg ohne Worte" etc.).
Welche/s Bibliothek/Archiv hat solche (Marketing-) Projekte/Aktionen laufen und kann mir gegebenfalls Informationsmaterial zusenden?
Ich bedanke mich für jede hilfreiche Antwort!
Mit freundlichen Grüßen
Emine Kaynar e.kaynar @ gmx.de
KlausGraf - am Freitag, 29. September 2006, 22:49 - Rubrik: Bestandserhaltung
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
In der Liste der meistgelesenen Beiträge dieses Weblogs rangiert der Beitrag "Gefahren durch Schimmelpilze" auf Platz 13.
Grund genug, Web 2.0 durch die SchiPi-Linksammelgruppe von Mister Wong zu demonstrieren:
http://www.mister-wong.de/groups/SchiPi/
Grund genug, Web 2.0 durch die SchiPi-Linksammelgruppe von Mister Wong zu demonstrieren:
http://www.mister-wong.de/groups/SchiPi/
KlausGraf - am Sonntag, 17. September 2006, 02:41 - Rubrik: Bestandserhaltung
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Wer sich näher mit dieser Materie befassen möchte, dem sei der Online-Kurs " Mikrobieller Befall von Kunst- und Kulturgut" des Hornemann-Instituts (http://www.hornemann-institut.de)
empfohlen. Der Kurs vermittelt alle wichtigen Infos und kostet 89,00 €. Leider findet der nächste Kurs erst im Herbst 2006 statt. Mir hat der Kurs viel vermittelt, besonders gut fand ich die freie Zeiteinteilung.
Jana Moczarski (Papierrestauratorin)
empfohlen. Der Kurs vermittelt alle wichtigen Infos und kostet 89,00 €. Leider findet der nächste Kurs erst im Herbst 2006 statt. Mir hat der Kurs viel vermittelt, besonders gut fand ich die freie Zeiteinteilung.
Jana Moczarski (Papierrestauratorin)
janamocca - am Montag, 7. November 2005, 15:25 - Rubrik: Bestandserhaltung
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Le, Phuong-Chi, Michael Potts und Hans-H. Hofer:
Alterungsbeständigkeit von Papieren, die im Non-Impact-Verfahren bedruckt wurden. In: Wochenblatt für Papierfabrikation 5 (2000) S. 282-289.
Dazu fand ich auf
http://science.empas.com/search/kisti_detail.html?q=papieren&i=1960888&au=&rs=&jn=&m=T
eine englische Zusammenfassung:
A research project has been undertaken to explore the effects of non-impact print processes on the ageing resistance of printed papers in terms of their mechanical strength and legibility after accelerated ageing. The ageing resistance of the papers was assessed by studying the changes in strength and optical properties of paper samples which were caused by thermal or light-induced ageing (by a Xenon tester). The test papers were a commercial ink jet grade (90 g/m$+2$/), two wood-free copy papers (80 g/m$+2$/) and a 100% recycled-fibre copy paper (80 g/m$+2$/). All of them were of the highest longevity class to DIN 6738. Using three ink jet printers of different makes and a laser colour printer, the papers were solid-area printed in the colours magenta, yellow, cyan and black. Prior to testing, the basic physical and chemical properties of the inks were determined, i.e. pH, conductivity, surface charge, colorant composition, solvent etc. The tests revealed that ink jet inks applied to papers decrease the paper strength, which decrease is lowest for ink jet papers. The strength losses caused by the printing process are obviously influenced by the paper quality, the printer and the inks used. The laser printing process with dry toners was the only technique which did not give rise to strength losses. Thermal ageing by comparison brings about a shift in surface pH's to the alkaline or the acidic range, depending on paper quality and ink type. In the case of light-induced ageing, all samples printed with ink jet inks showed a decrease in surface pH's in comparison to unprinted papers. As far as paper strength is concerned, thermal ageing caused negligible or no losses at all in printed vs. unprinted papers. No correlation was established between strength losses and the pH of the ink jet inks. The strength losses generated by faintly acidic inks (pH 6.2) were not higher than those of alkaline inks (pH$GRT@9). On the other hand, ink show-through or strike- through was observed on the underside of the papers, which is critical for papers intended for archival storage. Light-induced ageing by comparison generally caused drastic strength losses in printed papers. Unprinted papers proved more stable by comparison. Light-induced ageing triggers an interaction with ink colorants and causes their partial decomposition. This phenomenon is far less pronounced after thermal ageing in which optical excitation is largely excluded. Overall, pigmentized inks are far more ageing-resistant than colorant-based inks. Cyan, yellow and magenta tend to fade, the chromoticity coordinates being shifted toward the achromatic region. When applied in ink jet inks, magenta is very sensitive to light. The lightfastness levels found are in conformance to the known properties of chromophores. The rhodanine types (acid red 052 and acid red 289) are highly sensitive to light as compared to azo dyes. However, being macrocyclic metal complexes, the copper phthalocyanines contained in cyan colours exhibit a good resistance to light. / (Translated author abstract)
Siehe dazu auch:
http://export.kirchenserver.net/bwo/dcms/sites/bistum/information/sgv/dioezesanarchiv/Schreibmittel.html
Generell müssen alle Unterlagen, die dauerhaft aufzubewahren sind, auf alterungsbeständigem Papier (gem. DIN ISO 9706) gefertigt werden. [...]
Wie bei allen rechtsrelevanten und dauerhaft aufzubewahrenden kirchlichen Dokumenten (Urkunden, Verträge, Protokollbücher etc.) müssen Eintragungen in die Matrikelbücher mit Schreibstoffen erfolgen, die auf Dauer haltbar sind. In der Regel erfüllen nur schwarze, dokumentenechte, pigmentierte Tinten diese Anforderung; sie sind wisch-, wasser-, radier- und haftfest, lichtbeständig, gut reproduzierbar und nicht löschbar. Die meisten handelsüblichen Tank- und Patronentinten erfüllen diese Kriterien nicht. Sie dürfen daher nicht verwendet werden.
Folgende Schreibgeräte kommen in Betracht:
Faserschreiber/Fineliner: Hier gibt es zur Zeit einige preiswerte Produkte, deren Tinte sowohl dokumentenecht (DIN ISO 12757-2 oder DIN ISO 14145-2) als auch alterungsbeständig ist (DIN ISO 11798). Produkte, die nachweislich beide Kriterien erfüllen, können uneingeschränkt empfohlen werden.
Tinten- und Tuschefüller: Als dokumentenecht und auf Dauer haltbar gelten spezielle Urkundentinten, die nur als Tanktinten lieferbar sind. Als Schreibgerät können handelsübliche Kolbenfüller verwendet werden. Manche Hersteller bieten sogenannte „Converter“ an, mit denen Patronenfüller umgerüstet werden können. Hochwertige schwarze pigmentierte Zeichentuschen entsprechen in der Regel ebenfalls den Anforderungen. Sie sind in Flaschen und sog. Kapillarpatronen erhältlich. Als Schreibgerät sind spezielle Tuschefüller erforderlich. Eine spezielle „Füllhaltertusche“ ist nach Herstellerangaben auch in (Tinten-)Kolbenfüllern einsetzbar.
Kugelschreiber, auch dokumentenechte, erfüllen die Kriterien im allgemeinen nicht und dürfen daher nicht verwendet werden.
Produktempfehlungen (Stand Juni 2004):
Folgende Produkte erfüllen nach Herstellerangaben alle obengenannten Kriterien:
Faber-Castell, ECCO Pigment, schwarz
Faber-Castell, Uniball Deluxe, schwarz
Faber-Castell, Broard Pen, schwarz
Folgende Produkte können aufgrund der Spezifikationen ebenfalls als geeignet betrachtet werden:
Edding 1800 profipen, schwarz
Staedtler pigment liner, schwarz
Schneider XTRA 895 und 800, schwarz
Alterungsbeständigkeit von Papieren, die im Non-Impact-Verfahren bedruckt wurden. In: Wochenblatt für Papierfabrikation 5 (2000) S. 282-289.
Dazu fand ich auf
http://science.empas.com/search/kisti_detail.html?q=papieren&i=1960888&au=&rs=&jn=&m=T
eine englische Zusammenfassung:
A research project has been undertaken to explore the effects of non-impact print processes on the ageing resistance of printed papers in terms of their mechanical strength and legibility after accelerated ageing. The ageing resistance of the papers was assessed by studying the changes in strength and optical properties of paper samples which were caused by thermal or light-induced ageing (by a Xenon tester). The test papers were a commercial ink jet grade (90 g/m$+2$/), two wood-free copy papers (80 g/m$+2$/) and a 100% recycled-fibre copy paper (80 g/m$+2$/). All of them were of the highest longevity class to DIN 6738. Using three ink jet printers of different makes and a laser colour printer, the papers were solid-area printed in the colours magenta, yellow, cyan and black. Prior to testing, the basic physical and chemical properties of the inks were determined, i.e. pH, conductivity, surface charge, colorant composition, solvent etc. The tests revealed that ink jet inks applied to papers decrease the paper strength, which decrease is lowest for ink jet papers. The strength losses caused by the printing process are obviously influenced by the paper quality, the printer and the inks used. The laser printing process with dry toners was the only technique which did not give rise to strength losses. Thermal ageing by comparison brings about a shift in surface pH's to the alkaline or the acidic range, depending on paper quality and ink type. In the case of light-induced ageing, all samples printed with ink jet inks showed a decrease in surface pH's in comparison to unprinted papers. As far as paper strength is concerned, thermal ageing caused negligible or no losses at all in printed vs. unprinted papers. No correlation was established between strength losses and the pH of the ink jet inks. The strength losses generated by faintly acidic inks (pH 6.2) were not higher than those of alkaline inks (pH$GRT@9). On the other hand, ink show-through or strike- through was observed on the underside of the papers, which is critical for papers intended for archival storage. Light-induced ageing by comparison generally caused drastic strength losses in printed papers. Unprinted papers proved more stable by comparison. Light-induced ageing triggers an interaction with ink colorants and causes their partial decomposition. This phenomenon is far less pronounced after thermal ageing in which optical excitation is largely excluded. Overall, pigmentized inks are far more ageing-resistant than colorant-based inks. Cyan, yellow and magenta tend to fade, the chromoticity coordinates being shifted toward the achromatic region. When applied in ink jet inks, magenta is very sensitive to light. The lightfastness levels found are in conformance to the known properties of chromophores. The rhodanine types (acid red 052 and acid red 289) are highly sensitive to light as compared to azo dyes. However, being macrocyclic metal complexes, the copper phthalocyanines contained in cyan colours exhibit a good resistance to light. / (Translated author abstract)
Siehe dazu auch:
http://export.kirchenserver.net/bwo/dcms/sites/bistum/information/sgv/dioezesanarchiv/Schreibmittel.html
Generell müssen alle Unterlagen, die dauerhaft aufzubewahren sind, auf alterungsbeständigem Papier (gem. DIN ISO 9706) gefertigt werden. [...]
Wie bei allen rechtsrelevanten und dauerhaft aufzubewahrenden kirchlichen Dokumenten (Urkunden, Verträge, Protokollbücher etc.) müssen Eintragungen in die Matrikelbücher mit Schreibstoffen erfolgen, die auf Dauer haltbar sind. In der Regel erfüllen nur schwarze, dokumentenechte, pigmentierte Tinten diese Anforderung; sie sind wisch-, wasser-, radier- und haftfest, lichtbeständig, gut reproduzierbar und nicht löschbar. Die meisten handelsüblichen Tank- und Patronentinten erfüllen diese Kriterien nicht. Sie dürfen daher nicht verwendet werden.
Folgende Schreibgeräte kommen in Betracht:
Faserschreiber/Fineliner: Hier gibt es zur Zeit einige preiswerte Produkte, deren Tinte sowohl dokumentenecht (DIN ISO 12757-2 oder DIN ISO 14145-2) als auch alterungsbeständig ist (DIN ISO 11798). Produkte, die nachweislich beide Kriterien erfüllen, können uneingeschränkt empfohlen werden.
Tinten- und Tuschefüller: Als dokumentenecht und auf Dauer haltbar gelten spezielle Urkundentinten, die nur als Tanktinten lieferbar sind. Als Schreibgerät können handelsübliche Kolbenfüller verwendet werden. Manche Hersteller bieten sogenannte „Converter“ an, mit denen Patronenfüller umgerüstet werden können. Hochwertige schwarze pigmentierte Zeichentuschen entsprechen in der Regel ebenfalls den Anforderungen. Sie sind in Flaschen und sog. Kapillarpatronen erhältlich. Als Schreibgerät sind spezielle Tuschefüller erforderlich. Eine spezielle „Füllhaltertusche“ ist nach Herstellerangaben auch in (Tinten-)Kolbenfüllern einsetzbar.
Kugelschreiber, auch dokumentenechte, erfüllen die Kriterien im allgemeinen nicht und dürfen daher nicht verwendet werden.
Produktempfehlungen (Stand Juni 2004):
Folgende Produkte erfüllen nach Herstellerangaben alle obengenannten Kriterien:
Faber-Castell, ECCO Pigment, schwarz
Faber-Castell, Uniball Deluxe, schwarz
Faber-Castell, Broard Pen, schwarz
Folgende Produkte können aufgrund der Spezifikationen ebenfalls als geeignet betrachtet werden:
Edding 1800 profipen, schwarz
Staedtler pigment liner, schwarz
Schneider XTRA 895 und 800, schwarz
KlausGraf - am Dienstag, 25. Oktober 2005, 16:46 - Rubrik: Bestandserhaltung
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen