Allgemeines
Architekturarchive
Archivbau
Archivbibliotheken
Archive in der Zukunft
Archive von unten
Archivgeschichte
Archivpaedagogik
Archivrecht
Archivsoftware
Ausbildungsfragen
Bestandserhaltung
Bewertung
Bibliothekswesen
Bildquellen
Datenschutz
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
null

 

Museumswesen

http://www.kn-online.de/Schleswig-Holstein/Kulturszene/Stiftung-Historische-Museen-kauft-verschollen-geglaubten-Lukaspokal

"Bei dem 69 Zentimeter hohen reich verzierten Trinkgefäß handelt es sich um das Werk des Mitbegründers des Hamburger Künstlervereins Martin Gensler aus dem Jahr 1857. "

http://www.prweb.com/releases/2015/03/prweb12616903.htm

"The new online collection offers a visually rich platform with over 33,000 high-quality images available for viewing and high-res zooming capabilities to provide detailed views of assorted works. A hallmark of the new website is the 21,000 images now available for high-res download, providing open access to imagery for any personal, scholarly or commercial use. Multiple views of many three-dimensional works are also available to provide a unique online viewing experience for the site user. "

http://collection.imamuseum.org/

Wie wenig leistet dagegen das neue Städel-Angebot!
http://archiv.twoday.net/stories/1022407250/






http://www.swissinfo.ch/ger/fondation-beyeler_gauguin--die-stars--die-show-und-die-masse/41343174

"Es ist eine Veranstaltung der Superlative: Mit "Paul Gauguin", bis am 28. Juni geöffnet, strebt die Fondation Beyeler nichts weniger als "die schönste Ausstellung" aller Zeiten über den Künstler an, dessen Radikalismus auch heute noch fasziniert.

Viele Werke sind erstmals seit langem wieder einem Publikum zugänglich. Dazu hat das Privatmuseum mehrere Innovationen umgesetzt. Dazu gehören Vorträge, Lesungen und Konzerte von Stars aus Film und Showbiz, etwa der Schauspieler Keanu Reeves und der Sänger Marc Almond, oder interaktive Multimedia-Präsentationen im Internet.

Lenkt aber dieses Star-Aufgebot nicht allzu sehr vom eigentlichen Inhalt ab – der Kunst des Franzosen Gauguin (1848–1903)? Diese und andere Fragen gehen an den Kultursoziologen Olivier Moeschler von der Universität Lausanne."

Transparenzhinweis:
http://archiv.twoday.net/stories/1022400445/




Hinweise von Maike Schwaffertz:

http://frueheneuzeit.hypotheses.org/1982


https://www.openpetition.de/petition/online/keine-schliessung-der-skulpturhalle-basel

Die vom Basler Regierungsrat angekündigten Entlastungsmassnahmen sehen für 2017 die Schliessung der Skulpturhalle Basel und die Magazinierung ihrer über 2'200 Abgüsse griechischer und römischer Kunstwerke vor.

Via

http://www.hsozkult.de/news/id/nachrichten-2654

http://archiv.twoday.net/stories/1022407250/#1022408152

Das Frankfurter Städel kündigt Verbesserungen seines Angebots an, was aber nichts daran ändert, dass es zum Start der Digitalen Sammlu8ng schlicht und einfach seine Hausaufgaben nicht gemacht hat.

Unverständlich ist, wieso man sich in Frankfurt nicht am Rijksmuseum in Den Haag orientiert hat, das Schmalenstroer lobt:

http://schmalenstroer.net/blog/2015/03/handys-im-museum/

Ob die Dresdener Kunstsammlungen das Inventarisieren Praktikanten überlassen?

http://skd-online-collection.skd.museum/de/contents/artists?id=11081052

Update: Halt, an der Uni Leipzig forscht jemand über diesen Philipp von Schaben

http://www.uni-leipzig.de/forsch95/13000/13110_p.html

Da will ich nix gesagt haben ...

philipp_von_schaben

https://sammlung-online.stadtmuseum.de/

Wieso das Berliner Stadtmuseum Nutzer dazu zwingt, Silverlight zu nutzen (und iPAD-Nutzer ausschließt), lässt sich einfach beantworten. Weil irgendjemand dem Museum diese Lösung aufgeschwätzt hat, und dass der Rest der Museumswelt anders denkt, ist der Institution offenkundig so etwas von wurscht.

Es gibt
1. keine Permalinks
2. keine Nachnutzung
3. kein Sharing
4. sondern nur eine Feedbackfunktion (Mailformular) zum jeweiligen Objekt.

stadtmuseum_berlin_silverlight



http://www.digitalesammlung.staedelmuseum.de

Der erste Eindruck von der mit messianischen Hoffnungen begleiteten, heute freigeschalteten Objektdatenbank des Frankfurter Städel-Museums ist katastrophal. Die digitale Sammlung lässt sich auf meinem neuen Smartphone nicht benutzen! Da steht zwar dick BETA dran, aber bei 1,5 Mio. Euro Steuergeldern ist das ein no-go. Ich habe ein altes iPAD, auch da werde ich nicht vorgelassen, weder von Chrome (zu alter Browswer, obwohl die aktuellste Version, die es für das Betriebssystem des Tablets gibt) noch von Safari.

"Die "Digitale Kunstkammer" wurde in zwei Exzellenzprojekten mit 1,5 Millionen Euro vom Land Hessen gefördert und mit dem Forschungspreis der Hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften ausgezeichnet."
http://m.echo-online.de/freizeit/kunstkultur/ausstellungen/frankfurt/Online-Angebote-im-Staedel-Auf-in-die-digitale-Kunstkammer;art606,6015775

Von Exzellenz oder Best Practice ist der Schrott weit entfernt.

Bei 600 Objekten und 1,5 Mio. entfallen auf das einzelne Objekt 2500 Euro.

Es gibt sehr viele Videos aber für Wissenschaftler ist die Objektdatenbank wertlos, da jegliche Literaturangaben zu den Stücken fehlen.

SUCHE

Es gibt keine Freitextsuche, der Besucher wird bevormundet, da er nur nach den Aspekten Bildelemente, Wirkung auf den Betrachter, Künstler-Bezug und Zeit suchen darf. [Korrektur: Es gibt die Freitextsuche, aber die Reiter suggerieren etwas anderes.]

Beschreibungstexte fehlen häufig, Erläuterungen sind in die natürlich nicht durchsuchbaren Audios/Videos verlagert. Es liegt auf der Hand, dass dies Retrieval für Arme bedeutet (angeblich sollten 100 Datenfelder für jedes Objekt ausgefüllt werden).

Wenn die Ausstellungsgeschichte detailliert erfasst wurde - wieso kann man dann nicht nach den Werken aus einer Ausstellung suchen?

Auch eine regionale Suche (z.B. Flandern) ist nicht möglich.

Nach Provenienzen kann nicht gesucht werden, was aber nicht schlimm ist, da Provenienzangaben leider fehlen!

AUFLÖSUNG

Die Auflösung ist gut, es gibt kein Wasserzeichen und die höchste Auflösung kann ohne weiteres heruntergeladen werden.

https://app.gwydyon.com/resources/museum/Staedel/images_hr/822_w.jpg

PERMALINK

Nicht vorhanden, als URL zeigt die Adresszeile immer nur die der Startseite.

Die Wiener Albertina bietet z.B. einen Permalink

http://archiv.twoday.net/stories/1022397299/

Oder das Rijksmuseum:

http://hdl.handle.net/10934/RM0001.COLLECT.245944

Permalink gehört zu meinen 7 Grundregeln für digitale Projekte:

http://archiv.twoday.net/stories/6315225/

NACHNUTZUNG

Es wird keine Nachnutzung ermöglicht, und bei gemeinfreien Werken ist der Eintrag unter Bildrechte (c) Städel-Museum natürlich reinster Copyfraud.

SHARING

Angeboten wird (neben der privaten Pinnwand nach Registrierung) Facebook, Twitter, Google+ und Pinterest - wieso nicht Tumblr oder andere?

Zum Vergleich sehe man die Sharing-Möglichkeiten in der Europeana.

Mein Test mit Google+ ergab, dass (anders als bei Facebook) kein objektspezifisches Vorschaubild erzeugt wird. Auch bei Twitter gibt es nur den Link zum Exponat.

FEEDBACKFUNKTION BEIM EINZELNEN OBJEKT

Nein! Es gibt auch keine öffentliche Kommentarfunktion.

WEB 2.0

Anders als etwa auf der vielgerühmten Plattform des Niederländischen Rijksmuseums

https://www.rijksmuseum.nl/en/explore-the-collection

ist es nicht möglich, öffentliche Objekte-Sets zusammenzustellen.
Diesen Einwurf verstehe ich nicht. Spielerisch ist da nur wenig, sieht man von der Möglichkeit ab, Bilder mit der Stimmung "zärtlich" zu suchen. Es gibt keine Möglichkeit, mit oder ohne Artigo zu taggen.

Die "Bürgerstiftung" Städel legt gar keinen Wert auf einen Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern, auf wirkliches Web 2.0.

NUTZUNG VON NORMDATEN

Iconclass oder GND: Fehlanzeige!

[ICONCLASS wird teilweise eingesetzt, aber die Gruppen sind natürlich nicht suchbar.]

FAZIT: TEURER SCHROTT!

Zum Vergleich kann man sich ja etwa das nicht nur von Kohle hochgeschätzte Brooklyn-Museum anschauen: 108,746 records currently online, nicht nur 600 wie beim Städel.

http://www.brooklynmuseum.org/opencollection/objects/54980/Three_Bathers_on_the_Beach/set/d508c3a2adbdb874504ec2fd248d6008?referring-q=german

Was hätte man mit dem ganzen Geld nicht sinnvolles anstellen können! Eine Open-Souce-Software für deutsche Museen, um eigene Präsentationen und die Darstellung in der Europeana zu optimieren beispielsweise.

Museumsdatenbanken müssen wissenschaftlich und für die Nachnutzung Exzellenz bieten. Das Städel versagt diesbezüglich völlig, und die Zahl der Objekte ist verglichen mit anderen Museumsdatenbanken (insbesondere in den USA) absolut mickrig.

In großem Umfang Steuergelder zu verschwenden nur damit digitale Flaneure ein neues Spielzeug haben ist verantwortungslos. Das ist kein Museum des 21. Jahrhunderts, das ist ein Murkseum.

Positive Stimmen:

http://www.welt.de/kultur/kunst-und-architektur/article138416114/Deutschlands-erstes-Museum-fuer-das-21-Jahrhundert.html

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/200-jahre-staedel-museum-die-virtuelle-kunstparade-13477706.html

http://www.museumstraum.de/2015/03/12/das-staedel-laedt-zum-digitalen-flanieren-eine-preview/

http://blog.iliou-melathron.de/index.php/2015/03/die-exponateplattform-des-staedel/

http://openmuseum.de/der-digitale-flaneur-preview-zur-digitalen-exponate-plattform-des-stadel/

Usw.


Im neuen interaktiven Angebot der BBC kann man auch die Turner-Ausstellung virtuell besuchen:

http://www.bbc.co.uk/taster/projects/turner-master-or-maverick

 

twoday.net AGB

xml version of this page

xml version of this topic

powered by Antville powered by Helma