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Kommunalarchive

Neuerscheinung zum Bayerischen Archivtag Mai 2015:

Kommunalarchive - Häuser der Geschichte Quellenvielfalt und Aufgabenspektrum (Hrgg. von Dorit-Maria Krenn, Michael Stephan und Ulrich Wagner), ca. 608 Seiten, zahlreiche Abbildungen, ISBN 978-3-87717-855-3, € 29,80

http://kommunalarchive-bayern.de/uploads/media/Flyer_HaeuserderGeschichte_web.pdf


Mit der Publikation
Kommunalarchive – Häuser der Geschichte
liegt endlich ein umfangreiches Handbuch vor, das das breite und in den letzten Jahren vielfach erweiterte Aufgabenspektrum sowie die Vielfalt der in diesen kulturellen Gedächtniseinrichtungen bereit gestellten historischen Quellen anschaulich erläutert.
Die 26 Autorinnen und Autoren sind fast durchweg erfahrene bayerische Kommunal- archivare, deren Beiträge von langjähriger archivischer Praxis geprägt sind.
Die Publikation zielt zum einen auf ein Fachpublikum von Historikern und Archivaren und kann bei der Aus- und Fortbildung gezielt eingesetzt werden; zum andern richtet sie sich auch an die verantwortlichen Träger der archi- vischen Einrichtungen in Politik und Verwaltung; schließlich gibt sie jedem an der Geschichte seines Ortes Interessierten einen informativen Einblick in die Welt der Kommunalarchive.

Inhalt

Rolf Kießling: Die Stadt in Bayern, Franken und Schwaben – vom Mittelalter bis zur Schwelle des modernen Staates

Hans-Joachim Hecker: Die bayerischen Gemeinden im 19. und 20. Jahrhundert

Johannes Laschinger: Mittelalterliche Urkunden als historische Quelle – Beispiele aus dem Stadtarchiv Amberg

Ulrich Wagner: Städtische Amtsbücher des späten Mittelalters als historische Quelle: Würzburg als Fallbeispiel

Christoph Engelhard: Reichsstädtische Akten

Stephanie Goethals: Ich schwöre [...], daß ich mir die Gemeinde-Einnahmen und Gefällen will angelegen seyn lassen [...]. Städtische Rechnungen als historische Quelle

Michael Cramer-Fürtig: Personenstands- und Meldeunterlagen in bayerischen Kommunalarchiven

Michael Diefenbacher: Briefe des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit als historische Quelle – eine Untersuchung an Beispielen aus dem Stadtarchiv Nürnberg

Anton Löffelmeier: Nichtamtliches Schriftgut in Kommunalarchiven: Nachlässe

Edith Kalbskopf: Nichtamtliches Schriftgut in Kommunalarchiven: Schriftgut der Wirtschaft und der Vereine

Reiner Kammerl: Historische Bibliotheksbestände in Stadtarchiven am Beispiel der Weißenburger „Ratsbibliothek“

Walter Gebhardt: Die Archivbibliothek – ein unbeachtetes Zwitterwesen. Erkundungen im Raum Nürnberg

Brigitte Huber: Experimentierfeld Chronik. Das „Jahrbuch der Landeshauptstadt München“

Elisabeth Angermair und Dorothea Rettig: Fotografien als Sammlungsgut in kommunalen Archiven – von der Illustration zum stadtgeschichtlichen Dokument

Horst Gehringer: Karten und Pläne in Kommunalarchiven

Dorit-Maria Krenn: Das Plakat im Wandel und im Archiv

Andreas Jakob: Münzen und Medaillen

Sebastian Schott: Dreidimensionales Archivgut – Realien, Modelle, Bürgermeisterketten, Gastgeschenke etc.

Hans-Joachim Hecker: Kommunales Archivrecht

Horst Gehringer: Akten, Vorgänge, Dokumente als Elemente des Informationsmanagements

Ingo Schwab: Bewertung in Kommunalarchiven – die Aufgabe der Archive

Walter Bauernfeind: Die digitale Revolution im Archiv – Einsatz von Datenbanken, Retrokonversion von Findmitteln, Digitalisierung von Beständen und modernes Records Management

Daniel Baumann: Langzeitarchivierung digitaler
Verwaltungsunterlagen

Wiltrud Fischer-Pache: Bestandserhaltung in bayerischen Kommunalarchiven – Herausforderungen und Handlungsbedarf

Andreas Jakob: Kommunaler Archivbau in Bayern

Maria Rita Sagstetter: Die kommunale Archivpflege in Bayern – Grundlagen, Konzeption, Praxis

Matthias Haupt: Herausforderungen der Benutzerbetreuung in kommunalen Archiven

Dorit-Maria Krenn: „Erlebnisort“ und „Bildungshort“: Öffentlichkeitsarbeit in Kommunalarchiven

Michael Stephan: Entwicklungen des kommunalen Archivwesens in Bayern

http://www.ksta.de/koeln/kulturausschuss-neubau-des-stadtarchivs-am-eifelwall-beschlossen,15187530,30636266.html

http://www.archive-nordhessen.de/index.php/geschichte-des-zweiten-weltkriegs

Via
http://nordhessen-rundschau.de/kultur/quellen-der-nordhessischen-archive-im-internet/

http://www.archive-nordhessen.de/index.php/geschichte-des-zweiten-weltkriegs/stadtarchiv-kassel

"In unregelmäßigen Abständen werden in der Rubrik „Archivalie des Monats“ auch mehr oder weniger lange Abhandlungen veröffentlicht. Als eBook-Reihe „Berichte aus dem Stadtarchiv Bad Fallingbostel“ stehen sie hier gesammelt zum kostenlosen Herunterladen als PDF-Dokument, als EPUB und für den KINDLE zur Verfügung."

Betreut wird das Bad Fallingbosteler Stadtarchiv von Dr. Wolfgang Brandes

http://www.badfallingbostel.de/staticsite/staticsite.php?menuid=452

http://www.badfallingbostel.de/magazin/magazin.php?menuid=442&topmenu=1

Björn Troll beobachtet die Baustelle:

https://koelnstadtarchiv.wordpress.com/

"Sehr geehrte Damen und Herren,

unter der Adresse

http://www.stadtarchiv-reutlingen.findbuch.net/

finden Sie neuerdings einen der zentralen Findbehelfe zu den Beständen der reichsstädtischen Geschichte Reutlingens online eingestellt. Die „Reichsstädtischen Urkunden und Akten“ wurde im Wesentlichen nach Rückholung und Ordnung des städtischen Archivs nach dem Zweiten Weltkrieg von Oberstudiendirektor i. R. Dr. Hermann Kalchreuter (1887–1961) neu geordnet und in 26 maschinengeschriebenen Repertorienbänden erschlossen (vgl. seinen Beitrag in den Reutlinger Geschichtsblättern NF 1 (1958/59), S. 47 ff.). Obwohl der Bearbeiter, der außerhalb seiner schulischen Tätigkeit bis 1945 vorwiegend durch philologische Arbeiten hervorgetreten war, weder fachlich ausgebildeter Archivar noch Historiker gewesen ist, hat diese Arbeit durch die ungewöhnlich umfangreiche Regestierung ihren eigenen Wert. Vielfach sind die ab 1298 vorliegenden Urkunden und Akten in Vollregesten, zuweilen gar abschriftlich wiedergegeben.

Bei den Reutlinger Urkunden und Akten handelt es sich keineswegs um einen provenienzgerecht formierten Bestand. Vielfach stehen Pertinenzen wie „Kaufbriefe“ neben provenienzgemäßen Überlieferungen wie etwa der Bechtenpflege, eine auf eine mittelalterliche Stiftung zurückgehende Vermögensmasse. Zudem war es das Bestreben Kalchreuters, durch Einbeziehung von wichtigen, im 19. Jahrhundert im Zuge der Mediatisierung Reutlingens nach Stuttgart überführten Urkunden einen Blick auf zentrale Dokumente – in erster Linie kaiserliche Privilegien – der ursprünglich reichsstädtischen Überlieferung zu geben. Die Verweise zum Original sind in den Titelaufnahmen jeweils angegeben. Dies gilt auch für die später innerhalb des Stadtarchivs extradierten Lagerbücher (jetzt: Bestand A 4 „Reutlinger Urbare“) sowie für Einzelstücke wie bspw. vorreformatorische „Kirchensachen“ (jetzt: Bestände A 1 und A 3).

Die 2014/15 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglichte digitale Retrokonversion der vorliegenden, bislang nur im Lesesaal des Archivs benutzbaren Repertorien stellt der Forschung nun rund 8000 Dokumente zur Stadt- und Regionalgeschichte online zur Verfügung. Aus arbeitsökonomischen Gründen wurde davon abgesehen, die Regesten entsprechend heutigen Standards nachzubearbeiten. Obschon so nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich Fehler in das umfängliche Werk eingeschlichen haben, wurde die Nachbearbeitung auf das unbedingt Notwendige beschränkt. – Der wissenschaftlichen Lauterkeit wird auch im digitalen Zeitalter der Blick auf das Original unentbehrlich bleiben.

Die Einstellung weiterer Findbücher des Stadtarchivs wird in den nächsten Jahren folgen, ebenso wird je nach Haushaltssituation die Einstellung digitalisierter Bestände angestrebt. Mit dem Urkundenselekt (Bestand A 3) wurde ein erster kleinerer Bestand bereits aufgenommen.

Das Team des Stadtarchivs ist dankbar für Rückmeldungen und Kritik. Wir hoffen, der Öffentlichkeit ein nützliches und für die historische Forschung fruchtbares Instrument an die Hand geben zu können. Der Dank geht bereits jetzt an Dr. Claudius Kienzle, vormals Archivschule Marburg (jetzt Landeskirchliches Archiv Stuttgart), für die sehr hilfreiche Beratung.

Mit kollegialen Grüßen

Dr. Roland Deigendesch "

Wieso sollte ein Blick auf das Findmittel-Original erforderlich sein? Dann hätte man doch einfach PDFs der Bände zusätzlich beigeben können. Oder sind die Originale der verzeichneten Unterlagen gemeint?

http://www.swp.de/geislingen/lokales/geislingen/Jugendbildnis-von-Schubart-jetzt-im-Stadtarchiv;art5573,3143229


http://www.ville-haguenau.fr/archives-municipales-archives-anciennes-1200-1790

Via
http://archives.hypotheses.org/903


Die Bände 2, 3 und 4 hat jetzt die ULB Düsseldorf ins Netz gestellt:

http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/titleinfo/8243150

Bd. 1 (1888) gibt es beim Internet Archive:

https://archive.org/details/bub_gb_DRkEAAAAYAAJ
https://archive.org/details/inventaredesfra00maingoog

http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/21405509

http://www.derbund.ch/bern/nachrichten/---da-ich-wissen-will-was-in-meiner-Kindheit-gelaufen-ist/story/16970303

In der Wikipedia lesen wir zu dieser abscheulichen Schweizer Praxis, vergleichbar den "Schwabenkindern":

"Verdingkinder, meistens Waisen- und Scheidungskinder, wurden von 1800 bis in die 1960er-Jahre von den Behörden den Eltern weggenommen und Interessierten öffentlich feilgeboten. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Kinder oft auf einem Verdingmarkt versteigert. Den Zuspruch bekam jene Familie, die am wenigsten Kostgeld verlangte. Betroffene beschreiben, dass sie auf solchen Märkten „wie Vieh abgetastet wurden“. In anderen Gemeinden wurden sie wohlhabenderen Familien durch Losentscheid zugeteilt. Zugeloste Familien wurden gezwungen, solche Kinder aufzunehmen, auch wenn sie eigentlich gar keine wollten.

Sie wurden meistens auf Bauernhöfen wie Leibeigene für Zwangsarbeit eingesetzt, meist ohne Lohn und Taschengeld. Nach Augenzeugenberichten von Verdingkindern wurden sie häufig ausgebeutet, erniedrigt oder gar vergewaltigt. Einige kamen dabei ums Leben.

Misshandlungen wurden nur sehr selten verfolgt. Wenn solche behördlich festgestellt wurden, wurde den Pflegeeltern das Recht, neue Verdingkinder zu erwerben, für mindestens fünf Jahre entzogen."
https://de.wikipedia.org/wiki/Verdingung

Das Akteneinsichtsrecht administrativ versorgter Menschen ist in der Schweiz seit 2014 gesetzlich geregelt:

http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20132334/index.html

Zu Heimkindern
http://archiv.twoday.net/search?q=heimkind


 

twoday.net AGB

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