Staatsarchive
"Die deutsche Regierung hat über Jahrzehnte die Rückgabe brisanter NS-Akten an das Bundesarchiv verzögert. Das geht aus vertraulichen Unterlagen hervor, die der Journalist Malte Herwig bei Recherchen für ein Buch über die sogenannte Flakhelfergeneration in Washington eingesehen hat.
Seit Kriegsende lagerten wichtige Akten der NSDAP, darunter auch die Mitgliederkartei, im Document Center, einem von den Amerikanern bewachten Gebäudekomplex in Berlin. Erst im Sommer 1994, nach mühsamen Verhandlungen, ging das Archiv in deutsche Obhut über. Bislang ging man davon aus, dass die USA die Überstellung der Akten verzögert hatten. So hatte es auch das Auswärtige Amt erklärt, das die Verhandlungen führte.
Tatsächlich wären die USA schon 1967 zur Rückgabe bereit gewesen, wie aus den von Herwig gesichteten Depeschen und vertraulichen Memos hervorgeht. Die Verhandlungen über die Modalitäten scheiterten aber an der Hinhaltetaktik der Deutschen. Als die Grünen 1989 einen Parlamentsbeschluss durchsetzten, um auf die Regierung Druck auszuüben, ging das Auswärtige Amt nach Aktenlage so weit, die Amerikaner um ein doppeltes Spiel zu bitten."
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundesregierung-verzoegerte-jahrzehntelang-rueckgabe-von-ns-akten-a-898138.html
Seit Kriegsende lagerten wichtige Akten der NSDAP, darunter auch die Mitgliederkartei, im Document Center, einem von den Amerikanern bewachten Gebäudekomplex in Berlin. Erst im Sommer 1994, nach mühsamen Verhandlungen, ging das Archiv in deutsche Obhut über. Bislang ging man davon aus, dass die USA die Überstellung der Akten verzögert hatten. So hatte es auch das Auswärtige Amt erklärt, das die Verhandlungen führte.
Tatsächlich wären die USA schon 1967 zur Rückgabe bereit gewesen, wie aus den von Herwig gesichteten Depeschen und vertraulichen Memos hervorgeht. Die Verhandlungen über die Modalitäten scheiterten aber an der Hinhaltetaktik der Deutschen. Als die Grünen 1989 einen Parlamentsbeschluss durchsetzten, um auf die Regierung Druck auszuüben, ging das Auswärtige Amt nach Aktenlage so weit, die Amerikaner um ein doppeltes Spiel zu bitten."
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundesregierung-verzoegerte-jahrzehntelang-rueckgabe-von-ns-akten-a-898138.html
KlausGraf - am Donnerstag, 9. Mai 2013, 21:11 - Rubrik: Staatsarchive
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"In Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen rund um Projekte des Bau- und Liegenschaftsbetriebs besuchen heute Mitglieder des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses die Gebäude. Unter anderem werden sich die Landtagsabgeordneten den Neubau des Landesarchivs im Duisburger Innenhafen und das Vodafone-Haus in Düsseldorf ansehen. Hintergrund der Untersuchung sind Korruptionsvorwürfe gegen führende Mitarbeiter des Landesbetriebes."
Quelle: WDR, Lokalzeit Duisburg, Nachrichten v. 3.5.2013
Quelle: WDR, Lokalzeit Duisburg, Nachrichten v. 3.5.2013
Wolf Thomas - am Freitag, 3. Mai 2013, 08:36 - Rubrik: Staatsarchive
"Der Bestand M 703 des Hauptstaatsarchivs Stuttgart enthält Bildmaterial – Stiche, Drucke, Lithografien, Zeichnungen, Fotografien etc. –, das vom Württembergischen Kriegsarchiv (1907-1920) sowie von der Reichsarchivzweigstelle bzw. vom Heeresarchiv Stuttgart (1921-1945) gesammelt wurde. [...]
Der Bestand wurde in den Jahren 2011 und 2012 in der Fotowerkstatt des Hauptstaatsarchivs Stuttgart digitalisiert. Die Internetadresse von M 703 im Online-Findmittel-System des Landesarchivs Baden-Württemberg lautet: http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-9925 "
http://www.landesarchiv-bw.de/web/55124

Der Bestand wurde in den Jahren 2011 und 2012 in der Fotowerkstatt des Hauptstaatsarchivs Stuttgart digitalisiert. Die Internetadresse von M 703 im Online-Findmittel-System des Landesarchivs Baden-Württemberg lautet: http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-9925 "
http://www.landesarchiv-bw.de/web/55124

KlausGraf - am Dienstag, 30. April 2013, 16:00 - Rubrik: Staatsarchive
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http://geschichtspuls.de/gefaelschte-hitler-tagebuecher-wandern-ins-bundesarchiv-art1604
"“Die gefälschten Hitler-Tagebücher sind Dokumente der Zeitgeschichte. Sie sind im Bundesarchiv bestens aufgehoben”, bekräftigt Michael Hollmann, Präsident des Bundesarchivs."
"“Die gefälschten Hitler-Tagebücher sind Dokumente der Zeitgeschichte. Sie sind im Bundesarchiv bestens aufgehoben”, bekräftigt Michael Hollmann, Präsident des Bundesarchivs."
KlausGraf - am Donnerstag, 25. April 2013, 17:22 - Rubrik: Staatsarchive
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Sicher gibt es tausend Gründe, wieso die Besucher der Website (kein RSS-Feed!) mit einem solchen Schmarren abgespeist werden. Ein Grund ist sicher, dass man das, was Archivalia seit 2003 predigt, ignoriert. Ich formulier es mal allgemein:
(1) Alle Reproduktionen sollen bequem zoombar sein und das Lesen der Schrift mühelos ermöglichen. Das vorgestellte Stück sollte als Ganzes digitalisiert werden.
(2) Links auf Findmittel, Editionen/Literatur und Hintergrundinformationen im Netz sind unverzichtbar.
http://www.staatsarchive.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=27467&article_id=111206&_psmand=187
(1) Alle Reproduktionen sollen bequem zoombar sein und das Lesen der Schrift mühelos ermöglichen. Das vorgestellte Stück sollte als Ganzes digitalisiert werden.
(2) Links auf Findmittel, Editionen/Literatur und Hintergrundinformationen im Netz sind unverzichtbar.
http://www.staatsarchive.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=27467&article_id=111206&_psmand=187
KlausGraf - am Montag, 15. April 2013, 22:12 - Rubrik: Staatsarchive
- wie geht das im Militärarchiv Freiburg?
Was lagert in den Archiven des Militärarchivs Freiburg,wie stelle ich eine Anfrage und in welchen Bundesarchiven kann ich noch etwas finden?
Gespräch mit Herrn Menzel von der Abteilung Militärarchiv des Bundesarchivs
http://freie-radios.net/54662
Was lagert in den Archiven des Militärarchivs Freiburg,wie stelle ich eine Anfrage und in welchen Bundesarchiven kann ich noch etwas finden?
Gespräch mit Herrn Menzel von der Abteilung Militärarchiv des Bundesarchivs
http://freie-radios.net/54662
SW - am Montag, 15. April 2013, 07:37 - Rubrik: Staatsarchive
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Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss zu Bauvorhaben unter Leitung des Bau- und Liegenschaftsbetriebs hat in seiner 2. Sitzung bei Vorsitz von Sven Wolf, SPD; heute die Reihenfolge festgelegt, nach der die Untersuchungsobjekte bearbeitet werden sollen.
Danach wird sich der PUA BLB zunächst dem Neubau des Landesarchivs in Duisburg widmen und im Anschluss die weiteren Objekte untersuchen. Das haben die Fraktionen von SPD, Bündnis 90/DIE GRÜNEN und der PIRATEN mehrheitlich im Ausschuss entschieden.
Quelle: Landtag NRW, 'Pressemitteilung v. 12.4.2014
Danach wird sich der PUA BLB zunächst dem Neubau des Landesarchivs in Duisburg widmen und im Anschluss die weiteren Objekte untersuchen. Das haben die Fraktionen von SPD, Bündnis 90/DIE GRÜNEN und der PIRATEN mehrheitlich im Ausschuss entschieden.
Quelle: Landtag NRW, 'Pressemitteilung v. 12.4.2014
Wolf Thomas - am Samstag, 13. April 2013, 22:36 - Rubrik: Staatsarchive
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– Die dubiose Millionen-Affäre um das Landesarchiv"
WDR, die story, 8.4.22 - 22:45
Ein Film von Joachim Vollenschier
"Der Berliner Willy Brandt Flughafen, die Hamburger Elbphilharmonie, das Landesarchiv Duisburg: Drei Renommierprojekte, bei denen sich die Kosten während der Bauzeit vervielfacht haben. Warum ist das so? Warum werden öffentliche Bauprojekte so häufig zu Millionengräbern?
die story erzählt die skandalumwitterte Geschichte des Duisburger Landesarchivs. Sie folgt den Spuren eines Finanzfiaskos, bei dem die Baukosten von 50 Millionen Euro auf fast 200 Millionen Euro gestiegen sind. Verantwortlich dafür: politische Maßlosigkeit, Missmanagement, möglicherweise aber auch Vorteilsnahme und Vetternwirtschaft. Die Geschichte um das Landesarchiv ist ein echter Wirtschaftskrimi.
Redaktion: Barbara Schmitz"
Quelle und Link zum Online-Video
WDR, die story, 8.4.22 - 22:45
Ein Film von Joachim Vollenschier
"Der Berliner Willy Brandt Flughafen, die Hamburger Elbphilharmonie, das Landesarchiv Duisburg: Drei Renommierprojekte, bei denen sich die Kosten während der Bauzeit vervielfacht haben. Warum ist das so? Warum werden öffentliche Bauprojekte so häufig zu Millionengräbern?
die story erzählt die skandalumwitterte Geschichte des Duisburger Landesarchivs. Sie folgt den Spuren eines Finanzfiaskos, bei dem die Baukosten von 50 Millionen Euro auf fast 200 Millionen Euro gestiegen sind. Verantwortlich dafür: politische Maßlosigkeit, Missmanagement, möglicherweise aber auch Vorteilsnahme und Vetternwirtschaft. Die Geschichte um das Landesarchiv ist ein echter Wirtschaftskrimi.
Redaktion: Barbara Schmitz"
Quelle und Link zum Online-Video
Wolf Thomas - am Dienstag, 9. April 2013, 21:48 - Rubrik: Staatsarchive
http://www.landesarchiv-bw.de/sixcms/media.php/120/54974/Archivnachrichten_46_Cover.pdf
Gewohnt inhaltsreich: Die baden-württembergischen "Archivnachrichten"
Auf einer Seite stellt F.F. Hofarchivar Wilts sein Donaueschinger Archiv als Archivzweckbau des 18. Jahrhunderts vor. Das illustrierende Bild des Bibliothekssaals ist von Wert.
Buchhändler P. aus R. fragt auf Twitter mit Recht, wieso die Wiblinger Lagerbücher nicht digitalisiert werden.
Gewohnt inhaltsreich: Die baden-württembergischen "Archivnachrichten"
Auf einer Seite stellt F.F. Hofarchivar Wilts sein Donaueschinger Archiv als Archivzweckbau des 18. Jahrhunderts vor. Das illustrierende Bild des Bibliothekssaals ist von Wert.
Buchhändler P. aus R. fragt auf Twitter mit Recht, wieso die Wiblinger Lagerbücher nicht digitalisiert werden.KlausGraf - am Donnerstag, 4. April 2013, 18:30 - Rubrik: Staatsarchive

Besonders übles Wasserzeichen des Landeshauptarchivs Koblenz.
http://www.landeshauptarchiv.de/index.php?id=95&tx_ttnews%5Btt_news%5D=194&cHash=bfee1aa7482e1dd01bad112a3cc94d3b
KlausGraf - am Mittwoch, 3. April 2013, 15:32 - Rubrik: Staatsarchive